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7 Min Lesezeit 39 Kommentare

Innovation bei Android steht auf dem Kopf

Smartphone-Hersteller bringen viel Innovation. Aber teilen wollen sie diese nicht. Dies sorgt für Fragmentierung und Unmut. Denn die parallele Entwicklung ähnlicher, aber zueinander inkompatibler Technologien erschwert das Miteinander und stört das Ökosystem. Wir zeigen Beispiele.

Schnelles Aufladen

Ein Ladegerät, um Smartphones aller Hersteller gleich schnell aufzuladen – das wäre ein Traum, oder? Der neue USB-Standard Typ-C könnte mit seiner Power Delivery genau dieser einheitliche Standard sein. Qualcomms teures Quick Charge oder proprietäre Lösungen wie Samsung Adaptive Fast Charge oder Huawei Supercharge oder OnePlus Dash wären dann zumindest kein ganz so wichtiges Kaufargument mehr.

Habt Ihr schon einmal versucht, ein Huawei-Smartphone mit einem Samsung-Ladegerät aufzuladen? Oder ein LG mit einem Honor-Ladegerät? Manchmal werden die Geräte beim Aufladen bedenklich warm, oftmals dauert der Vorgang dann mehrere Stunden. Das USB Implementers Forum (IF) gelobt Besserung auf dem Gebiet und lizenziert kostenlos, liefert dafür unter strengen Auflagen mit Power Delivery einen Einheits-Standard zum schnellen Aufladen. Sogar Apple wolle beim nächsten iPhone einen PD-Kompatiblen Lightning-Port verbauen, munkeln Analysten. Mit 34 Sitzen im USB-IF hat Apple genug an dem Standard mitgearbeitet.

Bei Android ist es eine Frage der Zeit, wann Google den Hebel umlegt. Derzeit heißt es in der Compatibility Definition zu Android 7.1, Power Delivery sei STRONGLY RECOMMENDED. Der nächste Schritt könnte sein, dass daraus ein MUST wird. Dasselbe gilt für die Verwendung von bestimmten proprietären Ladestandards. Im Wortlaut heißt es:

"While this is called out as "STRONGLY RECOMMENDED", in future Android versions we might REQUIRE all type-C devices to support full interoperability with standard type-C chargers."

Wer dann noch nicht nachbessert, bekommt den Play Store nicht mehr.

Wird Google das beheben? Proprietären Ladestandards wird es mit großer Wahrscheinlichkeit an den Kragen gehen. Insbesondere im Hinblick auf den Umweltschutz ist dies gut, da die Zahl der minderwertigen Ladegeräte damit hoffentlich gesenkt werden kann.

Dual-Kameras

Der Ansatz ist verständlich: Große Kameras fangen mehr Licht ein als kleine. Für eine große ist aber kein Platz in einem Smartphone, also nimmt man einfach zwei kleine Kameras und fügt Ihre Daten zu einem Bild zusammen. Wie man das macht? Geheim! Huawei und Qualcomm sind hierbei die großen Widersacher, wenn es darum geht, die dahinter liegende Logik zu entwickeln und zu lizenzieren.

Google müsste eingreifen, um das Probem zu beseitigen. Wer eine Dual-Kamera verbaut, sollte jeden einzelnen der Sensoren per Hardware-ID unterscheidbar machen. Dann könnten Drittanbieter-Apps sie einzeln ansteuern. Doch dies sei offenbar noch nicht der Fall, wie zumindest aus der entsprechenden Diskussion bei Open Camera sowie dem Abschnitt im Kompatibilitäts-Kriterienkatalog hervorgeht.

iphone 7 dual camera third party
SILKYPIX Shot kann auf beide Optiken im iPhone 7 Plus zugreifen. / © AndroidPIT

Interessanterweise fiel uns beim Einsatz eines iPhone 7 Plus auf, dass es dort geht. Die Drittanbieter-Kamera SILKYPIX Shot bietet Buttons, um von der einen auf die andere Hauptkamera umzuschalten. Der Fairness halber sei hier angemerkt, dass Apple sowohl iOS als auch 100 Prozent der iOS-Geräte selbst produziert und somit nicht von der Dual-Kamera überrascht war. Doch da es schon spätestens seit dem HTC One M8 auch bei Android ernstzunehmende Dual-Kamera-Setups gibt, ist fraglich, warum Google da noch nicht eingeschritten ist wie bei den Schnellladetechnologien.

Wird Google das beheben? Das hängt von vielen Faktoren ab. Die Zahl der Dual-Kamera-Smartphones wächst zwar kontinuierlich, doch implementiert jeder Hersteller das neue Setup unterschiedlich. Für Drittanbieter-Apps wäre der Zugriff nur relevant, wenn der Nutzer jede der beiden Hauptkameras als eigentständige, vollwertige Kamera nutzen kann. Dies wäre etwa beim OnePlus 5 der Fall, das eine Standard- und eine Tele-Kamera bietet. Beim Huawei Mate 9 hingegen liefert einer der Sensoren nur Schwarz-Weiß-Material, das erst durch Verschmelzung mit den Daten des Farbsensors sinnvoll wird. Und das ist wiederum nur mit proprietärer Kamera-Software möglich, sei sie von Huawei oder in anderen Fällen von Qualcomm. Und dies wäre von einer Anpassung der Kompatibilitätsrichtlinien unangetastet.

Perfekte Backups

Huawei hat mit Phone Clone eine perfekte Backup- beziehungsweise Umzugs-Lösung im Angebot. Tauscht Ihr das P9 gegen ein P10 aus, geleitet Euch ein Assistent Schritt für Schritt durch einen Prozess, bei dem SMS, Bilder, Kontakte, Apps und App-Einstellungen sowie die Log-in-Konten verschlüsselt und mit Passwort geschützt auf eine MicroSD-Karte gespeichert werden. Natürlich geht das Ganze auch per Kabel oder per WLAN. Derselbe Assistent stellt genau diese Daten auf dem neuen Huawei-Smartphone wiederher und ordnet sogar die Homescreen-Symbole wieder so an wie beim alten Gerät. Also könnt Ihr Euer neues Gerät mit den alten Gewohnheiten weiterverwenden.

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Die "Android"-Wiederherstellung ist bloß ein Google-Produkt. / © AndroidPIT

Viele Hersteller bieten ähnliche Prozesse, jedoch bekommt nur Huawei es so Apple-iCloud-mäßig perfekt hin, dass der Umzug wirklich ein haargenaues Abbild Eures alten Setups wiederherstellt. Vor allem bei den App-Daten müssen viele andere Hersteller mangels Berechtigung passen, aber Huawei scheint da einen Weg gefunden zu haben.

Doch den will der Hersteller nicht mit den anderen teilen und auch Google liefert keine so schöne Lösung, vor allem nicht so, dass sie per AOSP für alle verfügbar gemacht wird. Stattdessen setzt selbst Google auf eine proprietäre, Drive-basierte Lösung. (Und die ist im Huawei-Land China nicht verfügbar.)

Wird Google das beheben? Das erscheint mir unwahrscheinlich. Google kann seine Plattform gut für die nötigen Backups anbieten. Der Wechsel von HTC zu Samsung gelingt damit einfach. Der Wechsel Samsung zum iPhone hingegen ist ohnehin nicht Googles Problem. Also... warum sollte man das lösen?

Heute noch ein Alleinstellungsmerkmal, morgen eine Hürde

Kurzfristig betrachtet mögen jene Features schöne Alleinstellungsmerkmale sein. Doch besonders mit dem letzten Beispiel wird deutlich, dass sie langfristig ein Problem darstellen. Hersteller kreieren unangenehme Hürden, um den Wechsel vom Gerät des einen auf das Gerät eines anderen Herstellers zu erschweren. Diverse Wirtschaftsexperten haben für dieses Phänomen einen Fachterminus definiert. Der aktuelle Definitionskonsens sei laut Wikipedia wie folgt:

Unter Lock-in-Effekt (englisch lock in, „einschließen“ oder „einsperren“) versteht man generell in den Wirtschaftswissenschaften und speziell im Marketing die enge Kundenbindung an Produkte/Dienstleistungen oder einen Anbieter, die es dem Kunden wegen entstehender Wechselkosten und sonstiger Wechselbarrieren erschwert, das Produkt oder den Anbieter zu wechseln. (Wikipedia, 04. Juli 2017)

Zugegeben, bei Android fällt die Mauer zwischen den Herstellern verhältnismäßig niedrig aus. Über Backups in Google Drive lässt sich inzwischen das Nötigste abfangen: WhatsApp-Protokolle, Anrufliste, Kontakte und Fotos lassen sich inzwischen mühelos von Gerät zu Gerät übertragen; die übrige Einrichtung geschieht dann über die folgenden Tage verteilt bei Bedarf. Aber manche Dinge lassen sich nicht umziehen und etliches Ladezubehör ist mit den Nachfolgemodell zwar verwendbar, aber unerträglich lahm.

Ausblick

Nach dem Motto "Me first and the Gimmicks, Gimmicks" stellen Smartphone-Hersteller erstaunlich viele proprietäre Features vor, die mit dem übrigen, eigentlich als offen angedachten Android-Ökosystem zunächst nicht geteilt werden. Das sorgt für Barrieren zwischen den Geräten, die von Google oft im Nachhinein wieder abgebaut werden müssen, wenn das dann noch möglich ist.

Beispiele aus der Geschichte zeigen, dass dies geht. Der Fingerabdrucksensor hat sein eigenes API bekommen, die SD-Karten-Unterstützung wurde vernünftig zurückgebracht, Sekundärdisplays können angesprochen werden. Doch jetzt stehen wir vor neuen Baustellen.

Der Erst-nutzen-dann-standardisieren-Ansatz von Google für Android steht vor großen, neuen Herausforderungen. Viele Hersteller werden ähnliche Augmented-Reality-Ansätze fordern, wie sie von Apple mit dem ARKit gezeigt wurden. Will man mit ihnen eine ausreichend große Nutzerbasis ansprechen können, braucht es solcherlei Gimmicks ab dem ersten Tag für alle Android-Smartphones einheitlich. Und nicht wieder fünf verschiedene, von denen vier oder sogar fünf in zwei Jahren obsolet werden, weil keines die kritische Masse erreicht hat oder plötzlich von einem neuen Über-Alles-Standard obsolet gemacht wurde. Und Google darf dann auch nicht bummeln ,sonst passiert wieder so etwas wie mit Daydream.

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Top-Kommentare der Community

  • C. F.
    • Blogger
    05.07.2017

    Ich habe beruflich das iPhone 7. Von der Verarbeitung her über jeden Zweifel erhaben. Seitens OS muss man hier und da Abstriche machen. Aber jedes OS hat seine Vor- und Nachteile. Aber eines ist sicher: das iPhone einrichten und es läuft. Fertig. Die Kamera ist genial, die Akkulaufzeit prima. Das einzige, was man von Anfang an wohl bräuchte, wäre jailbreak. Privat warte ich mal das iPhone 8 ab...

  • König Frank I. 05.07.2017

    "Smartphone-Hersteller bringen viel Innovation." Müsste es nicht "Innovationen" heißen, wenn Neuerungen gemeint sind oder ist die Innovation an sich gemeint, also im Sinne von Smartphone-Hersteller als Ideengeber und -umsetzer?
    Wie auch immer, innovativ war in den letzten Jahren in Sachen Smartphone nicht viel dabei. Die Beispiele hier sind eher in der Kategorie Produktverbesserung einzuordnen. Das bisherige Wissen wird eher verwaltet und hier und da der Stand der Technik im fertigen Produkt wiedergegeben:
    "Schnelles Aufladen" - Trafos mit 500mA bei 5V gehörten schon seit Jahren der Vergangenheit an und 1,5A oder sogar 2A sind heute Stand der Technik. Dass man nun einfach die Ladespannung erhöht hat (einhergehend mit Erhöhung des Stroms) rechtfertigt nicht, die betroffenen Firmen mit Konfetti zu bewerfen.
    "Dual Kameras" - hatte ich schon bei einer uralten Kompaktknipse in den 80ern. Die Adaption aufs Smartphone mit 2 verschiedenen Kameras ist nun wirklich nichts Weltbewegendes.
    "Perfekte Backups" - selbst auf meinem 80486er konnte ich anno tobac mit MS-DOS 6.22 komplette Backups erstellen (ging auch schon auf meinem 80286er, aber ich weiß nicht mehr, welche DOS Version darauf war). Dass dies bei Android die Ausnahme ist, ist eigentlich ein Armutszeugnis. Ja, ich kenne die Hürden, aber die hätte man bei der Planung von Android aus dem Weg räumen können.

  • Frk 05.07.2017

    Guter Artikel über Fluch und Segen des "freien" Androids. Möchte es aber trotzdem nicht missen.
    Mit der Qualität eurer Artikel geht es aufwärts, danke.

39 Kommentare

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  • Nicht nur Huawai hat eine gute Back Up lösung.
    Smartswitch von Samsung funktioniert auch perfekt.
    Konnte sogar ein Iphone Backup von Itunes auf ein s6 portieren und alles war lückenlos übertragen.

    Gleiches bein wechsel von s6 zu s7. Alle Einstellungen, Bilder und Apps wurden einfach per Wifi übertragen.


  • Für mich ist das IPhone mit ITunes zusammen die beste Backup Lösung die es gibt. Alle Daten Apps und Einstellungen können auf jedem Apple Gerät genau so wieder hergestellt werden wie es bei der letzten Sicherung abgespeichert wurde.
    Warum das kein Android hinbekommt ist mir echt ein Rätsel.


  • Früher hatten ja alle ihr proprietäres Ladekabel bzw. Irgend eine USB Standard Buchse am Gerät. Später konnte das harmonisiert werden. An diesem Beispiel zeigt sich, dass das alles irgendwie gehen würde.

    Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher kommt für mich ein iPhone in Frage. Die Software harmoniert einfach mit der Hardware. Man merkt das die alles aus einer Hand anbieten können.


    • C. F.
      • Blogger
      05.07.2017 Link zum Kommentar

      Ich habe beruflich das iPhone 7. Von der Verarbeitung her über jeden Zweifel erhaben. Seitens OS muss man hier und da Abstriche machen. Aber jedes OS hat seine Vor- und Nachteile. Aber eines ist sicher: das iPhone einrichten und es läuft. Fertig. Die Kamera ist genial, die Akkulaufzeit prima. Das einzige, was man von Anfang an wohl bräuchte, wäre jailbreak. Privat warte ich mal das iPhone 8 ab...


      • Das ist auch meine Erfahrung. Habe bei der Arbeit auch ein iPhone 7. Mir persönlich der Screen aber etwas zu klein. Netter Effekt bei Safari: Auf News Seiten habe ich manchmal keine Werbung vor dem eigentlichen Inhalt. Auf derselben Seite habe ich mit meinem N5x manchmal 30s. Werbung für 15s. Inhalt..


      • das geht mit Android und Windows 10 Mobile genauso gut


    • Die Software mag schon harmonieren, wenn es hinten und vorn an Funktionen fehlt. Das IPhone wird Softwaremässig wohl noch Jahre brauchen bis es an Androidphones herankommt. Aber wenn die sich teilweise sogar zurückentwickeln wirds sehr schwer. Da sehe ich mittelfristig kein Licht.

      H G


      • C. F.
        • Blogger
        07.07.2017 Link zum Kommentar

        Welche Funktionen fehlen denn?


      • Das fängt schon bei den Einstellungen an, wenn man durchgehend durch die Homescreens wischen will. Geht nicht. Oder mobile Daten in der Schnelleinstellleiste, ebenso wie Schnellladen. Aber das soll ja ab IOS 11 zumindest kommen. Das Fehlen des Kopfhöreranschlusses hat mich in 3 Tagen 2 mal geärgert. Auch bei Apps die ich nutze waren Funktionen nicht da, die es unter Android gibt. Als. Beispiel Snapchat, wo man Bildschirm wecken nicht ausschalten kann. Bilder oder vor allem Kontakte lassen sich nicht per Bluetooth auf ein anderes Smartphone übertragen. Und der. Fingerabdruckscanner funktioniert nur wenn das Display eingeschaltet wird. Das klappt zumindest mit dem "Trick" das wenn man das iPhone in die Hand nimmt das Display sofort angeht um Nachrichten oder entgangene Anrufe abzulesen. Man kann keine unterdrückten Anrufe blockieren, und es gibt auch keine App mit der man das nachrüsten kann. Der Kamera fehlt ein manueller Modus, was zwar nicht ausschlaggebend ist für gute Fotos, aber bei Android schon seit Jahren bei bestimmten Smartphones Standard. Und wenn man sich mal damit öfter befasst hat, dann will man diesen auch gern nutzen.


  • Die Lösung ist einfach: Google-Dienste nutzen. Die sind ähnlich aufgestellt wie Apples Dienste und greifen ähnlich gut ineinander. Dank Google Fotos ist meine Galerie immer vollständig. Dank gboard habe ich alle Einrichtungen an der Tastatur überall verwendbar. Der Backup-Dienst per Gmail-Konto funktioniert ganz hervorragend, meine Musik ist per Play Music synchronisiert und alle anderen Dinge sind so, wie man es sich wünscht. Ich springe öfter zwischen AOSP und TouchWiz, wenn man sich zwingt, die Dienste von Samsung nicht zu nutzen, ist das alles kein Problem. Ähnlich sieht es bei mir mit anderen Herstellern aus. Alles kein Problem. Kontakte sind im Google Konto gespeichert, also ebenfalls wieder da wenn ich mal wieder die ROM wechsle


    • C. F.
      • Blogger
      05.07.2017 Link zum Kommentar

      Und dafür weiß Google über das, was Du mit Deinem Smartphone wo, wann, wie lange und mit wem machst, genauer als Du selbst.


      • Stimmt sobald man was anderes benutzt hat keiner mehr eine Chance an deine Daten zu kommen.


      • Woher weißt du ob Apple nicht das Selbe macht?


      • @ Hans

        Die Frage ist doch, wie konnte sich solch ein System der Datenwirtschaft nur etablieren? Gibt es irgendwen der das wollte außer die wo Geld damit machen? Warum wird bis heute nicht klartext darüber geredet?


      • @Andreas M.: Natürlich hat der Provider, Host etc. immer Möglichkeiten. Aber zum einen muss man ja nicht den wählen, der in die AGB schreibt, dass er sie Inhalte auswertet, zum anderen muss ja nicht ein Konzern alles haben.


      • Dann kann mich Google ja bei Bedarf erinnern, wenn ich mal was vergessen habe. 😉


      • Google ist nicht nur eine Suchmaschine... Tatsache ist das sich die Technologie entwickelt und das mithilfe von AI. Denkst du das Unternehmen wie Microsoft und Apple nicht diesen Trend nachgehen? Ich habe mich eine Zeit lang mit TensorFlow beschäftigt (hier wieder ein Google Produkt). Ohne Daten geht da nichts.


    • Die Lösung wäre ein drittes mobiles Betriebssystem Made in Europe. Bezahlt mit Geld statt Privatleben. Von mir aus 100 Euro extra wenn es ein sauberes OS ist. Und wie haben sie gemault damals über Microsoft. Dabei hatten sie den richten Weg für ihr Produkt, von dem wir heute nur träumen können. Die waren ehrlich im Vergleich zum heutigen -mit Absicht hinters Licht führen-. Wir alle übergeben unser Privatleben an Google um uns zu verkaufen an dritte von denen wir keine Ahnung haben wer sie sind.

      Das sollte man gelegentlich bedenken wenn man Android nutzt.


      • C. F.
        • Blogger
        05.07.2017 Link zum Kommentar

        Ja, das surface habe ich auch. In Verbindung mit dem iPhone 7 habe ich mein Büro in der Tasche. Mit Android geht das leider nicht. Für ein sauberes OS ohne Google und Co würde ich auch 100€ Mehrpreis beim Kauf eines Smartphones hinlegen. Scheiss auf Geiz-ist-geil....ich will was sicheres und bodenständiges, das zuverlässig läuft. Abgesehen von Linux Mint zu Hause, das läuft auch auf allen Rechnern ohne Probleme.


      • Das sagt sich so leicht. Dann müsste man alle Apps für das neue OS anpassen und das wollen die Entwickler nicht. Wieso das Rad neu erfinden?

        Peter

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