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Werbung innerhalb von Apps - in Zahlen ausgedrückt

 

Apps werden immer erfolgreicher. Alleine im Android Market wurden bisher rund 10 Milliarden Apps heruntergeladen. Die Frage, die sich App-Entwickler aber immer wieder stellen müssen, ist, wie sie ihre Apps refinanzieren können. 

Hier scheint sich ein Wandel zu vollziehen. Während man bei Apple lange Zeit auf den Verkauf der Software gesetzt hat, scheint die Zahlungsbereitschaft bei Apps aber insgesamt zu sinken. Softwarehäuser müssen von daher auf einen gesunden Mix aus kostenlosen und kostenpflichtigen Versionen setzen. Dabei wird Werbung innerhalb einer App immer wichtiger. 

Diese Infografik zeigt einige interessante Statistiken und Prognosen zu Werbung innerhalb von Apps (sog. In-App-Advertising) auf. Zum Beispiel, dass zumindest der Ersteller dieser Grafik, Buysellads, von einer Verzehnfachung des Werbevolumens innerhalb der nächsten vier Jahre ausgeht. Dann sollen knapp 900 Millionen Dollar damit umgesetzt werden. Eine Zahl, die ich für viel zu niedrig halte, wenn man bedenkt, dass Angry Birds Erfinder Rovio mehr als eine Million Dollar pro Monat mit Werbung innerhalb seiner App umsetzt. 

37 Kommentare

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  • Was regen sich alle über das Zahlungsmodell von Google auf?
    Hier bei AndrokidPit bekommt man die Apps doch mit einem Paypal Konto.

    Werbung in kostenlosen Apps finde ich absolut in Ordnung.
    Natürlich nicht in Commercial Apps.

    Wenn das mit den Statistiken so weiter geht braucht man bald eine App die einen selbst auswertet ;)

  • Ich habe mir jetzt auch eine Kreditkarte “ohne Kredit“ zugelegt, va. wegen der Apps. Trotzdem finde ich das ganze nicht optimal.
    Bei Apple kann man schon ewig solche Gutschein- oder Punktekarten im Elektrogeschäft kaufen, mir denen man bei Itunes einkaufen kann. Sogar Sony hat das bei der PS3 nach langem Warten endlich eingeführt.
    Da wird es auch für google mal Zeit.

  • Für ale, die hier Paypal fordern:

    Paypal nimmt folgende Gebühren für eine Zahlung in Deutschland: 1,9% + 0,35€.
    D.h. wenn man eine 1€ teure App mit Paypal bezahlen wollte, dann bekommt Paypal davon 0,37€ und Google nimmt 0,30€ an Gebühren. Der Entwickler bekommt also von dem 1€ gerade mal 0,33€.

    Bei Zahlungen aus dem Ausland mit Währungsumrechnung werden die Gebühren sogar noch höher.

    Deshalb ist in meinen Augen Paypal für App-Käufe nicht wirklich lohnend.

    Optimal wäre meiner Meinung nach, wenn man auf sein Checkout Konto ein Guthaben laden könnte. Entweder per Überweisung oder per Guthaben/Geschenkkarte. Das würde die geringsten Kosten/Gebühren verursachen und es wäre jeder zufrieden. Paypal ist nur für Käufer toll.

    Und die, die meinen, dass sie ja keine Kreditkarte haben und deshalb keine Apps kaufen könnten: Besorgt euch doch einfach eine Kreditkarte. Gibts kostenlos bei vielen Banken oder als Prepaid Karte.

    Ich nutze eine Kreditkarte seit 16 Jahren und möchte sie einfach nicht mehr missen. Habe noch nie Gebühren für die Karte selbst bezahlt und irgendwelche dubiosen Abbuchungen hatte ich auch noch nie.

  • Paypal :
    möchte ich nicht, da gebranntes Kind scheut das Feuer !
    Paypal verweigerte mir mein Geld, für alle Beteiligten unverständlich, aber das
    Haupthaus hielt den Daumen drauf. Ein Mitarbeiter hat mir dann mein Geld nach Monaten illegal zukommen lassen. Meine Selbstständigkeit war nach dem Gewaltakt erledigt. Paypal - nie wieder ! Habe zwar jetzt eine App per Gastzugang bezahlen müssen und hatte kurz drauf gut 30 eMails im Postfach von denen - was soll das ?
    Kreditkarten:
    4 Tage eine besessen und danach eine Abrechnung bekommen, daß ich eine 5 stellige Summe ausständig habe. Bis heute konnte das nicht nachvollzogen werden.
    Ähnliches mit einer sogenannten Prepaidkarte, wo dann ohne Nutzung das aufgeladene Guthaben angeblich in den Südamerika (?) verbraucht wurde.
    Beide von namhaften Geldinstituten!

    Daher bevorzuge ich die normale Überweisung, eine einmalige Lastschrift oder seit AndroidPit click´n´buy

    Apps bezahle ich gerne, wenn ich mich mit ihr identifizieren kann und sie ein echten Nutzen haben. Wenn die App wirklich gut ist, zahle ich auch 10 Euro - das ist nicht das Problem.

  • wenn es die bezahlmöglichkeiten im Market geben würde , würde ich mir auch apps kaufen und nicht immer auf die kostenlose Variante warten schade :(

  • Natürlich... es geht ja auch rein um die Aussage, dass es unverständlich sei, dass so eine Abneigung ggü. Kreditkarten bestehen würde. Ich kann diese Abneigung durchaus nachvollziehen.

  • @ sibbi: du kennst aber schon den unterschied in der abrechnung bei kreditkarten zwischen den usa und uns?

  • @Marco H.: Wozu die PRO-Kredit(karte)-Mentalität geführt hat, sieht man in den USA. Ich will jetzt hier nicht über die Entstehung der letzten Finanzkrise, noch über Finanzpolitik diskutieren... aber einer der Auslöser, die Immobilienkrise in den USA ist ohne weiteres auf diese Mentalität zurückzuführen.

    Naja, wie du schon sagst, ich bin selber Schuld :) Aber damit komme ich klar.

  • Dass kreditkarten bei uns so einen schlechten ruf haben verstehe ich auch überhaupt nicht. Ich ärgerte mich in jedem laden der keine akzeptiert. Mit meiner karte gab es mal auffällige zahlungen. Ich wurde sofort kontaktiert und erhielt eine neue karte, lang bevor es auf meiner abrechnung erschienen wäre.

  • @Sibbi: Wenn jemand was nicht kaufen will obwohl er könnte, ist er selbst schuld ;)

    Weiter oben sind aber 2 oder 3 Kommentare, wo genau das was ich meine drin steht. Prepaid KK und fertig, Paypal würden sie die Gebühren ja auch in den Hals schieben ;)

    Die zwei Hauptprobleme sind einfach Google, weil sie zb. in Checkout ruhig mal Bankeinzug anbieten könnten, aber auch die Deutschen (keine Ahnung wo das noch so ist) selbst. Warum haben Kreditkarten so einen schlechten Ruf dass sie keiner haben will?

  • Mich stören werbe banner nicht mehr, aber ich finde es auch nicht gewinnbringend für den user die werbung abzuschalten. manche apps lesen auch wichtige persönliche daten aus und senden sie ans internet oder kappen die datenverbindung ( peer certificate -wichtig für https//: bzw. android market oder Androidpit zum verbinden) , und dafür auch noch bezahlen? Nein danke!!!

  • @Marco H.: Naja, das Argument "Ich habe keine KK, also kann ich nichts kaufen" lautet bei mir eher so, "Ich habe keine KK, kann nur damit kaufen, also kaufe ich nichts!"

    Das halte ich ja auch keinesfalls so, um den Entwicklern zu schaden. Ich nutze kostenlose Apps, gibt es die App nicht kostenlos, die ich haben möchte, habe ich halt Pech gehabt :)

    Aber das soll jeder so halten wie er/sie will.

  • Werbung ist ja okay ,wenn richtig platziert. Hab aber noch ne Frage :
    Wie funktioniert das System ,mit Werbung ? Muss man diese anklicken um Entwickler bissel was zurückzugeben ?

  • Ich finde es sollte mal ein Artikel darüber geschrieben werden, dass es Prepaid-Kreditkarten (sogar an vielen Tankstellen als Visa 2 Go oder so ähnlich) gibt.
    Die kann man wieder aufladen und man braucht keine Angst vor Betrug haben (sofern man nicht tausende von Euros auflädt).

    Dieses "Ich habe keine Kreditkarte, also kann ich nichts kaufen" zählt nicht ;)

  • @Sebastian Widmann wenn du auch noch die Werbung blockierst nimmst du den Entwickler jede Möglichkeit seine Entwicklungskosten wieder einzuspielen oder einen Gewinn zu generieren.

    Also ich finde wenn man schon kein Geld ausgeben möchte muss man den Entwickler mindestens die Möglichkeit lassen mit Werbung seine App zu finanzieren

  • Mir schmecken mehrere Sachen am Market nicht. Zum einen, wie schon hundertfach erwähnt, die Tatsache, nur mit Kreditkarte zahlen zu können.
    Zum anderen, dass die Testzeit auf 15 Minuten reduziert wurde. 24 Stunden waren vllt zu lang, aber 15 Min sind definitiv zu wenig, um sich ein Bild von einer komplexen App zu machen.
    Zum Abschluss noch die Tatsache, dass die Qualität der Apps (ja sie hat stark zugenommen) noch stark variiert und man somit auch mal schnell die Katze im Sack kauft (ja, man kann sich die Bewertungen anschauen, aber es hat ja doch jeder andere Ansprüche).

    Alles in allem muss ich dazu sagen, dass ich mir aufgrund der oben genannten Punkte noch nie eine App für Android gekauft habe (was vor langer Zeit unter iOS noch ganz anders war, es lebe click´n´buy)

  • Hatte anfangs auch keine Kreditkarte. Letztes Jahr aber extra dafür eine zugelegt und ich ärgere mich jetzt, es nicht früher gemacht zu haben!!!

    Die Meisten haben leider mehr Angst, Kreditkartendaten bei Google anzugeben als diese Betrügerwerbung in Apps zuzulassen!

  • Kein Problem mit bezahlen. Kreditkarten gibts Umsonst oder für 25/Jahr bei der Sparkasse. Wenn man im Internet kauft braucht man eh eine, grade fürs Ausland.

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    05.01.2012 Link zum Kommentar

    @Enrico: Die In-App-Werbung wird natürlich auch immer besser. Entsprechend werden Klick-Raten und -Ausschüttungen auch steigen. Die Infografik zeigt ja auch sehr schön wohin die Reise geht. Die Budgets steigen. Entsprechend können größere Töpfe verteilt werden.

  • @Fabien: Das Ausprobieren kostenloser und werbefinanzierten Andwendungen ist halt so ne Sache. Diese Versionen sind meistens im Funktionsumfang beschränkt um den Nutzern die "Paid Version" schmackhaft zu machen bzw. einen Anreiz zu bieten. Wie soll sich der Anwender ein Bild davon machen, wenn er nur ein Bruchteil der App nutzen kann? Da halte ich eher das "Shareware-Modell" für geeignet.

    Somit kann ich mir momentan noch nicht so recht vorstellen, wie die kostenlosen Versionen an Bedeutung gewinnen können und das gleichzeitig rentabel für die Entwickler sein kann.

    Das mag bei großen Firmen klappen, bei allen anderen (z.B. Hobbyentwickler) eher nicht.

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