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Kommentar 5 Min Lesezeit 84 Kommentare

Immer wieder lahmt das Internet: Deutschland hinkt hinterher und schert sich nicht drum

Wer vor zwanzig Jahren behauptete, das Internet sei unwichtig, konnte diese Ansicht vielleicht noch mit dem einen oder anderen Argument verteidigen. Einkaufen? Geht ja wohl nur im Laden. Konto verwalten? Geht ja wohl nur in der Bank. Heute sieht das ganz anders aus und auf einen Internetanschluss kann wirklich kaum jemand mehr verzichten. Für die Datenoptionen des Mobilfunktarifs gilt selbiges. Trotzdem hinkt Deutschland in puncto Breitbandversorgung hinterher. Und keinen scheint's zu stören! Was ist los?

Vergangene Woche präsentierte die Bundesnetzagentur eine Übersicht über die Frage, wie viel Geschwindigkeit bei den Kunden eigentlich ankommt – gemessen an der vertraglich vereinbarten Geschwindigkeit. Dass dabei beim Mobilfunk keine guten Zahlen herauskommen können, versteht sich von selbst: Im Mobilfunk versorgt eine Basistation die darin eingeloggten User mit Signal, die Kapazität teilen sich jedoch alle. Und je weiter weg die User sind, umso geringer wird die maximale Geschwindigkeit. Und je nach Basisstation sind mal 50, mal 300 MBit/s erreichbar. Schlechte Voraussetzungen also dafür, dass ein Telekom-Kunde mit LTE Max (ergo unbegrenzte Geschwindigkeit) auch nur ansatzweise in diese Regionen kommt.

Nun gut, die Mehrzahl der Verträge wird wohl mit geringerer maximaler Geschwindigkeit ausgestattet sein. Wer nur 21,1 MBit/s erreichen kann, wird die hier und da mal schaffen. Wie auch immer: Nur 1,6 Prozent der Befragten gaben an, die Datenrate werde erreicht oder überschritten. Gerade einmal 18,6 Prozent erreichen im Alltag die Hälfte der maximalen Geschwindigkeit. Um noch einmal zu unserem Luxusproblem von Telekomkunden zu kommen: 300 MBit/s sind in einigen Großstädten ausgebaut – schaut hier mal vorbei. Ich habe die Karte einmal entsprechend angepasst und Ihr seht im Bild an wie vielen Orten 300 MBit/s via Telekom-LTE überhaupt möglich sind (Situation bei Vodafone und o2 abweichend).

internet lahm lte 300 telekom
Wer sieht Violett? / © Screenshot: AndroidPIT

Exakt: Wer einen dunkelvioletten Fleck entdeckt, hat gute Augen. Doch Mobilfunk ist natürlich nur ein Aspekt der Internetversorgung. Entscheidender ist die feste Infrastruktur am Boden. Ohne diese gibt es auch kein flächendeckendes schnelles Internet – sei es Mobilfunk oder Festnetz.

Die Studie der BNetzA zeigt, dass im Festnetz ähnliches gilt wie im Mobilfunk. Viele User erhalten nicht die vertraglich vereinbarte maximale Geschwindigkeit, wenngleich die Lage nicht so schlecht ist, wie im Mobilfunk. Hier ist sie vor allem technisch bedingt: ADSL/VDSL-Anschlüsse werden langsamer, je weiter sie vom grauen Kasten auf der Straße entfernt sind. Wer wiederum über das TV-Kabel surft, erhält zwar große Leistungsversprechen, aber bucht sich in ein Shared Medium ein – User an einem Strang können nicht gleichzeitig hunderte von MBit/s ausfahren. Daher auch die kuriose Situation, die die BNetzA ermittelt hat: Gerade die schnellsten Anschlüsse für Privatkunden leiden darunter, dass in den Abendstunden die maximale Leistung nicht erreicht wird – die Leistung falle geradezu "stark ab".

Dennoch zeigen sich rund 65 Prozent der Kunden mit der Leistung Ihres Anbieters zufrieden. Allerdings bestehe auch ein Zusammenhang zwischen prozentual erreichter gegen vereinbarter Geschwindigkeit. Ach ne! Wichtig ist natürlich zu beachten: Die Werte der BNetzA lassen keinen Rückschluss auf die Breitbandversorgung an sich zu – hier geht's zu allen Details.

Glasfaserausbau muss Priorität erhalten

Prinzipbedingt leidet nur eine Zugangstechnologie nicht unter der Bandbreitenschwindsucht: Glasfaser. Diese fristet aber in Deutschland ein Schattendasein. Nun stimmt es schon: Nicht jeder einzelne Haushalt braucht einen direkten Anschluss an die Glasfaserinfrastruktur. Als Ziel muss aber gelten, dass zumindest in jedes Haus eine Glasfaser reicht. Warum? Nur so lässt sich sicherstellen, dass der steigende Datendurchsatz beherrschbar bleibt. Netflix jagt heute erfolgreich den Fernsehsendern die junge Kundschaft ab, Cloud-Infrastrukturen werden schon für die Berechnung von Spielegrafik verwendet – VR-Anwendungen könnten schon bald nachziehen.

Gewiss: Ein Flächenland wie Deutschland großflächig mit schnellem Internet zu versorgen, ist keine leichte Aufgabe. Vor allem keine, die wir dem Markt überlassen dürfen. Die Aufgabe einer neuen Regierung muss sein, den Ausbau der (digitalen) Infrastruktur als entscheidendes Zukunftsthema anzupacken. Doch es zeichnet sich schon ab, dass dies nicht so sein wird: Subventionen für den Ausbau? Vielleicht, am besten finanziert durch die Einnahmen aus der Versteigerung der 5G-Frequenzen für den Mobilfunk. Den Fehler hat dereinst schon einmal eine Regierung gemacht, als bornierte Politiker die Milliarden aus der UMTS-Frequenzauktion in die Sanierung des Bundeshaushalts steckten. Und diese Entscheidung muss noch immer als Entschuldigung für hohe Preise für Mobilfunkverträge herhalten.

Seien es Telekom, Wettbewerber oder Kommunen: Ja, die Glasfaser wird ausgebaut. Aber nicht in dem Maße, wie es einem Land wie Deutschland angemessen wäre. Da fürchten sich alte weiße Männer vor Flüchtlingen und wollen Ihren Kindern eine (christliche) Heimat hinterlassen und einige Parteien erstarren in Ehrfurcht. Sie alle versagen aber dabei, die echten Weichen für die Zukunft zu stellen: Ohne digitale Infrastruktur ist die Heimat vielleicht da, die Zukunft aber ist dann abgefahren.

Der Knackpunkt sind nicht in dem Sinne Anschlüsse für Haushalte, vielmehr mangelt es in Industrie- und Gewerbegebieten an schnellen Anschlüssen. Hier sind die Arbeitsplätze zu finden. Viele Branchen erfordern heute den Datenaustausch mit Kunden, Partnern oder Auftragsnehmern. Die Datenmengen steigen. Eine Firma, die Mobilfunkverträge im Internet anbietet braucht viel Datenvolumen um Marketingmaterial zu verteilen, Konstrukteure tauschen Dateien aus, die viele Gigabyte groß sein können. Schnelles Internet ist da keine Frage der Zufriedenheit, sondern eine existenzielle Frage.

Wie zufrieden seid Ihr mit dem Zustand der digitalen Infrastruktur in Deutschland?

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 6 Monaten

    Schade, war ich vom jüngst erschienenen Artikel über KI-Hardware in Smartphone-SoCs wirklich erfreut über Tiefgang und Recherequalität, so hat mich dieser Artikel diesbezüglich eher enttäuscht. Das deutsche Breitbanddilemma hat strukturelle und historische Ursachen. „Zornige alte weisse Männer“ haben damit eher nichts zu tun.
    Das Thema hätte gut Vorlage für eine anspruchsvolle mehrteilige Artikelserie sein können.

    Strukturproblem Nr. 1: Die letzte Meile, der Zugang zur Wohnung.

    Die letzte Meile in die Wohnung der Benutzer wird heute kabelgebunden überwiegend auf drei Arten realisiert, daneben gibt es kabellose Zugangsarten, die aber eine untergeordnete Rolle spielen und daher nicht näher erörtert werden sollen.

    - Die Glasfaser (FTTH – Fiber to the Home) ist die am wenigsten verbreitetste, aber zukunftsicherste Zugangstechnologie. Wenn die andere Infrastruktur mitspielt ist hiermit ein Zugang im Mulitgigabit/s-Bereich möglich. Leider, das ist das Grundproblem, ist diese Zugangstechnik wenig verbreitet. Sie neu zu legen ist teuer. Schätzungen gehen von mehr als 100 Milliarden Euro für ganz Deutschland aus. Sieht man sich Großprojekte wie den Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 an, sollte man lieber 200 – 300 Milliarden einkalkulieren.
    Es gibt verschiedene Glasfasertypen, sogar welche aus Kunststoff, Haupttypen sind die Stufenindex-Faser, die Gradientenindex-Faser und die Monomodefaser. Letzter Typ ist der leistungsfähigste, Dämpfungswerte von 0,3 dB/km sind machbar. Er ist aber auch am teuersten, und die Verarbeitung (Splicing) am schwierigsten.

    - Das Kupfer-Koaxialkabel ist ein breitbandiger Wellenleiter, und eigentlich gut geeignet für Breitbandinternet. Bei vertretbarer Dämpfung kann ein älteres Koaxialkabel etwa 1 GHz über 100 m transportieren. Ein Problem ist, das dieses Koaxialkabel ursprünglich alleine zur Fernsehverteilung konzipiert wurde, und daher oft in der ungünstigen Linenstruktur statt in einer vorteilhafteren Sternstruktur verlegt wurde. Dadurch wird es zum Shared-Medium. Viele Abzweige sorgen für Reflexionen und Verluste. Ausserdem wird dieses Kabel eben immer noch zum Großteil für die Fernsehverteilung genutzt. Diese Bandbreite steht demnach für den Internetzugang nicht zur Verfügung.

    - Die Kupfer-Doppelader. Das Telefonkabel überbrückt stellenweise schon seit mehr als 100 Jahren die letzte Meile. Es war ursprünglich für die Übertragung von Audiofrequenzen bis 3,5 kHz konzipiert. Die Adern sind verdrillt, ähnlich wie bei Klingeldraht, eine Abschirumg zur Nachbarpaaren gibt es in der Regel nicht, bestenfalls in größeren Paarverbünden. Für Signale im MHz und Gigaherzbereich sind diese Kabel eigentlich gar nicht geeignet. Trickreiche Technik macht eine solche Übertragung aber über kleinere Entfernungen, wir reden von ein paar hundert Metern, dennoch möglich. So werden beim Vectoring auf Nachbarleitungen übersprechende Signale dort wieder aktiv subtrahiert. Dieser Zugangstyp ist der älteste und am weitesten verbreitetste, aber im Grunde der am wenigsten zukunftssichere. Er führt aber in praktisch jeden Haushalt und bietet trotz allem potentielle Bandbreiten bis zu mehreren 100 MB/s.

    Das strukturelle Problem ist also, die Kupferdoppeladern und auch die Koaxialkabel durch FTTH zu ersetzen. Das aber ist richtig teuer. Im Prinzip muss in jedem Haushalt mindestens ein Handwerker zum Einsatz kommen, der nicht nur das Kabel legt, sondern auch den elektro-optischen
    Wandler für den Übergang zum Lan (was natürlich genauso in Glasfaser denkbar wäre).
    Gerade in Innenstädten ist das Aufreissen von Strassen extrem teuer, wenn auch nicht immer zwingend notwendig (vorhandene Leerrohre, Pressbohrungen).



    Strukturproblem Nr. 2: überhitzte Wirtschaft, überlastete Bauindustrie, überforderte Bürger

    Gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist der Breitbandausbau besonders teuer. Die Wirtschaft ist ausgelastet, die Bauindustrie mit Neubauwohnungen sogar überlastet, was die Baupreise explodieren lässt. Zuletzt belasten Bauindustrie und überfordern betroffene Bürger parallelel Projekte zur energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes. Im Prinzip sinnvoll, hat die Politik die energetische Sanierung vor allem für Wohnungsbesitzer interessant gemacht. Mieter dürfen unter heftigen Mieterhöhungen leiden, was den Spielraum für zusätzliche Kosten durch eine Modernisierung der letzten Meile stark einschränkt. Lediglich die sehr günstigen Kapitalkosten sprechen in der gegenwärtigen Situation für einen sofortigen Breitbandausbau.



    Historische Probleme:

    1982: Das Fersehverteilnetz auf Basis von Kupferkoaxialkabeln. Helmut Kohl war das damalige Fernsehen zu „links“. Er wollte Privatfernsehen, und Postminister Schwarz-Schilling sollte das Fernsehkabelnetz durchsetzen. Der entschied sich für die Kupfer-Koaxialtechnik und erntete dafür schon damals heftige Kritik. Frankreich setzte schon damals auf Glasfaser.
    Um gegenüber Schwarz-Schilling gerecht zu bleiben:
    Die Glasfasertechnik war damals in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, die Koaxialtechnik ausgereift und etabliert. Frankreich hatte mit seinem Glasfasernetz grosse Problem, und ist später teilweise doch auf Kupfer zurückgefallen. Aus heuiger Sicht wäre es wohl richtig gewesen, das Projekt um 10 bis 15 Jahre in die Zukunft zu verschieben, denn es war absehbar, dass eine neue, wesentlich leistungsfähigere Technik es nicht mehr rechtfertigt, in das etablierte Kupfer zu investieren, auch wenn diese noch nicht vollständig beherrscht wird. Zu der Zeit war die Entwickung des Internets allerdings noch nicht absehbar.

    1995: Privatisierung der Bundespost

    1995 wurde die damalige Bundespost filetiert und zum größten Teil privatisiert. Der Fernmeldebereich wurde in die Telekom ausgelagert. Der Bereich wurde liberalisiert. Für den Endkunden ergaben sich Vorteile bei der Auswahl der Endgeräte. Allerdings wurde auch der Niedergang der deutschen Kommunikationsindustrie eingeleitet. Extrem hohe Qualitätsanforderungen nur für das deutsche Telefonnetz wurden fallengelassen. Chinesische Konzerne übernahmen zunächst den Endgerätemarkt, später auch die Infrastruktur (Huawei). Einstige Größen der Nachrichtentechnik wie Siemens oder Bosch (nach Übernahme der AEG-Aktivitäten) zogen sich bis heute vollständig aus dem Bereich zurück.
    Die Privatisierung der Telekom bedeutete auch eine Einschränkung staatlichen Einflusses auf den Breitbandausbau. Gleichzeitig wurde die Telekom als Monopolist einer starken Regulierung unterworfen. Infrastruktur musste der neuen Konkurrenz überlassen werden. Investitionen wurden weniger rentabel und damit weniger interessant.

    2003: Die Telekom verkauft das (Fernseh-) Kabelnetz. Das war nicht völlig freiwillig. Schon Jahre vorher gab es immer wieder Druck von europäischer Seite wie auch von innerdeutscher Seite, das zu machen. Dass unter diesem Eindruck nichts mehr in die Fernsehkabel investiert wurde, sondern statt dessen in Techniken wie DSL und ADSL investiert wurde, ist geradezu verständlich.

    Das Problem herrscht also überwiegend auf der letzten Meile. Bei Firmen, und hier ist wirklich die wirtschaftliche Zukunft betroffen, ist die Glasfaser in vielen Fällen aber durchaus erreichbar, und es gibt auch Anbieter für solche Firmenanschlüsse. Sorgen machen muss eher die Situation kleiner und mittlerer Betriebe und Handwerksunternehmen, die auf dem flachen Land zehntausende Euro dafür auf den Tisch legen müssten. Ob durch die schlechte Anbindung der privaten Haushalte überhaupt größerer wirtschaftlicher Schaden entsteht, ist diskussionswürdig. Das „Home-Office“ ist eher wieder auf dem Rückzug, und Einschränkungen beim Videokonsum sind zwar ärgerlich, dürften aber kaum zu größeren wirtschaftlichen Verwerfungen führen.

    Bevor aber in Schnellschussmanier die Milliarden mit der Gießkanne verteilt werden, wäre es sinnvoll, Wirtschafts- und Technikexperten einen mehrstufigen Plan zu einem möglichst kostengünstigen, zügig umsetzbaren und sozial bestenfalls milde belastendem FTTH-Ausbau entwerfen zu lassen, der dann auch konsequent umgesetzt wird.

    „Weisse alte Männer“ spielen dabei genauso wenig eine Rolle, wie ebenso Ärger machende, nicht immer weisse, junge Männer (Breitscheidplatz, Kandel, jetzt Cottbus).


    Quellen:

    https://netzpolitik.org/2018/danke-helmut-kohl-kabelfernsehen-statt-glasfaserausbau/

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bundespost

    https://www.computerwoche.de/a/oeffentliches-glasfasernetz-in-betrieb,1175020

    https://m.heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-Vier-Millionen-Glasfaser-Internetzugaenge-bis-2012-170384.html

    https://m.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Daran-krankt-der-Glasfaserausbau-in-Deutschland-3710057.html

  • Patrick vor 6 Monaten

    Und dein Nutzungsverhalten spiegelt nun den der gesamten Bevölkerung?

    Außerdem geht es hier nicht nur um die extrem rückschritlichen Mobilen Daten.

84 Kommentare

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  • Ich bin mit meiner 500Mbits Leitung voll zufrieden. Okay es kommen nur 350 bis 400Mbits an, aber das reicht momentan. Gruss aus der Schweiz 😁😁😁


  • C. F.
    • Blogger
    vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ein Tipp für die Optimierung:

    es liegt eine Glasfaserleitung bis zum Verteilerkasten, von da geht es in der Regel per Kupferleitung bis zum Hausanschluß, und von da bei den meißten per guten alten Klingeldraht zur Dose, wo der Router angeschlossen ist. Und genau das ist die Schwachstelle bzw. Bremse, die man beeinflussen kann, denn dieser Klingeldraht ist selbst für LAN nicht geeignet. Was tun? Ganz einfach: Klingeldraht gegen Netzwerkkabel tauschen (dabei nur ein Adernpaar verwenden und nicht mehrere verdrillen, denn hier gilt nicht "mehr hilft mehr"). Und dann sich freuen, daß einige MBit/s mehr ankommen. Habe ich so gemacht und bei mir waren das knapp 10MBit/s bei einer 100er Leitung. Viel Spaß.


  • Mal Klartext auf den Punkt gebracht:
    Es ist schon komisch, oder?! Zahle für 50000-er Verbindung 1&1, bekomme aber max. nur 25000. Theoretisch. Warum weil die T-Kom die entsprechenden Kabel u. Anschlüsse nicht verlegt hat in unserem Kaff. ....und das seit Jahren. Hauptsache 50000 abzocken, 25000 wenn überhaupt liefern u. die Schuld auf andere schieben. Gaga oder was?
    Bei uns wird zwar kräftig gejammert, und zu 90% diesbezgl. auch gerechtfertigt. Dann wird aber wieder relativiert u. versucht zu begründen warum bei uns alles so schwierig, teuer, bürokratisch ist. Die Gesetze verhindern angeblich auch. Na dann ändert sie doch. Der Gesetzgeber ist die aktuelle Regierung u. nicht der heilige Geist. Die ändern doch sonst auch alles wenns nur ums Abzocken geht.
    Das komische daran. Andere Länder haben geographisch u. zum Teil auch kostenmäßig das gleiche Problem, oder eben doch nicht wie man nun feststellt. Gejammert wird dort nicht. Warum? Weils bei denen besser läuft als im Super-Germany. Nur, im Gegensatz zu uns Schlaumeiern, in dem Land wo wir so gut u. gerne leben (angeblich), bekommt man das Problem bezahlbar, für Anbieter u. Kunden hin. Bei uns....viel Gelaber, Abzocke u. sonst nur tote >Hose. Wie in der Politik eben.
    Wir sind wirklich die "Größten". (-Looser)...in jeder Beziehung. Schäm.....

    P.S:: Vom Mobilfunk brauchen wir erst gar nicht reden, oder? Die Statistiken zeigen das wir allein in Europa am Ende sind.

    Nachtrag:
    Und für die die es immer noch nicht glauben. Ich sitze gerade in TH am A**** der Welt im Reisfeld und habe Glasfaser 100/30 für ca. 18,50.-€/M. (200/100= 31.50.-) und z.B. 1x SIM 4G mit 30GB/400 Min frei (nicht verbrauchter Speicher wird auf Folgemonat übertragen u. verfällt nicht) für ca. 23.-€.


    • Lefty vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Geb dir in allen Punkten recht. Fairerweise sollte man sagen, dass wir erstmal sowas wie ne Regierung bräuchten um hier Änderungen anzustreben ;-)
      Aber wie hieß es doch so treffend in "Braveheart': Die können sich nicht mal auf die Farbe von Schei**e einigen!


      • Du sagst es ;-) Selbst wenn wir eine Regierung haben wird es das Gleiche sein wie die letzten 8 Jahre, ... und da wissen wir das alles Neuland ist bzw. auch nichts ging.
        Merkel sagte doch das alle Haushalte 2018 50000-er Geschwindigkeit haben sollten/werden/können. Haha......


      • Die Regierung wird in D vom Volk gewählt. Die Mehrheit des Volkes hat offensichtlich niedrige Ansprüche, sonst würde es der Politik Beine machen.


      • Vielleicht sind ihr auch nur andere Dinge wichtiger. Das Problem an der repräsentativen Demokratie (hierzulande) ist, dass sie nur die Wahl ganzer Politikpakete (Parteiprogramme) zulässt, nicht aber die Abstimmung über einzelne Punkte ermöglicht.

        Diesbezüglich beneide ich die Schweizer.


      • Jedem Menschen (auch Nichtwähler) steht frei, mit seinem Bundestagsabgeordneten in Kontakt zu treten. Dann kann man sein Anliegen vortragen. Politik endet nicht mit der Bundestagswahl.


      • Ein Abgeordneter hat doch nichts zu melden in der Masse MdBs unterliegt dem Fraktionszwang u. muss machen was Chef oder Chefin vorgeben. Sehen wir doch was seit Jahren passiert. Jeder hat sich der Meinung einer Person zu unterwerfen sonst wird er politisch/funktionell degradiert. Das Dob-Rindt gehört doch auch zur Kaste der Hunde die bellen aber nicht beißen.
        Nun werden wir aber zu politisch. Belassen wirs dabei. Wahrscheinlich wird es den Admins schon schwindlig ;-)
        Aber Danke das ich ein paar Meinungen von Euch dazu hören durfte.

        Frk


      • Der wird einen mit warmen Worten, wie dass er darüber nachdenken werde nach Hause schicken, und genau gar nichts tun.


      • Dann legen wir halt weiter die Hände in den Schoß und schreiben weiterhin solche Artikel. Dann tut sich was. Bestimmt.


      • Lefty vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Naja, im Prinzip sollte man schon selber aktiv werden. Das ist schon richtig. Allerdings hat doch die Politikverdrossenheit der Leute auch damit zu tun, dass man nicht mehr im geringsten das Gefühl hat überhaupt noch wahrgenommen zu werden oder Einfluß auf das Geschehen zu haben. Bestes Beispiel : Jamaika Sondierung. "was interessieren mich die Leute. Wenn ich nicht das bekomme was ich will, bin ich halt raus der Nummer. Kompromisse sind dann ok wenn jemand anderer sie eingehen muss."
        Da wird man vor den Wahlen von jedem, im TV rumlungernden C-Promi auf die heilige Pflicht zur Wahl hingewiesen und diejenigen die gewählt werden, sagen hinterher "Och nö, lass mal."
        Wo ist denn da das Pflichbewusstsein? Erbärmlich finde ich das.
        Ergebnis ; weitere 4 Jahre Groko in denen die bewährte Lobbypoltik weitergeführt wird. Und Mutti wird da sitzen und das tun, was sie immer tut. Ihr Fähnchen in den Wind hängen und ansonsten; Nix!
        Und ja, mir ist bewusst, daß dies Jammern auf hohem Niveau ist.
        Die Rechnung werden wir bei den nächsten Wahlen bekommen, wenn wir die Zahlen der Wahlbeteiligung präsentiert bekommen. (und die Ergebnisse der AFD).
        Vielen Dank dafür!


      • Ich Liebe dich😘😘 Ich bin Schweizer 👍👍


  • wieso sollen sie sich darum kümmern? ihr braucht Internet also zahlt ihr dafür egal wie langsam oder wie schlecht es ist. solange sie genug Kunden haben dafür zahlen brauchen sie nix tun. der Regierung ist die Autoindustrie wichtiger.


  • Jens vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Seit Jahren und bisher jeder Wohnung, war maximal eine 16er Leitung möglich. Wovon ( aktuell Telekom) zwischen 11-14MBit/s im Uplod knapp über 2 MBit/s.

    Mehr geht nicht, und ein Ausbau ist nicht geplant.
    Alternativ über die Stadtwerke 25 bis 50mbits, da Glasfaser gelegt wurden. In der Wohnung anderer Mieter kommen, auch nur 10-16 MBits an. Da ab Verteiler alles über die alten Leitungen kommt ( Kupfer).

    Und selbst das Netz überlastet ist.


  • Schade, war ich vom jüngst erschienenen Artikel über KI-Hardware in Smartphone-SoCs wirklich erfreut über Tiefgang und Recherequalität, so hat mich dieser Artikel diesbezüglich eher enttäuscht. Das deutsche Breitbanddilemma hat strukturelle und historische Ursachen. „Zornige alte weisse Männer“ haben damit eher nichts zu tun.
    Das Thema hätte gut Vorlage für eine anspruchsvolle mehrteilige Artikelserie sein können.

    Strukturproblem Nr. 1: Die letzte Meile, der Zugang zur Wohnung.

    Die letzte Meile in die Wohnung der Benutzer wird heute kabelgebunden überwiegend auf drei Arten realisiert, daneben gibt es kabellose Zugangsarten, die aber eine untergeordnete Rolle spielen und daher nicht näher erörtert werden sollen.

    - Die Glasfaser (FTTH – Fiber to the Home) ist die am wenigsten verbreitetste, aber zukunftsicherste Zugangstechnologie. Wenn die andere Infrastruktur mitspielt ist hiermit ein Zugang im Mulitgigabit/s-Bereich möglich. Leider, das ist das Grundproblem, ist diese Zugangstechnik wenig verbreitet. Sie neu zu legen ist teuer. Schätzungen gehen von mehr als 100 Milliarden Euro für ganz Deutschland aus. Sieht man sich Großprojekte wie den Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 an, sollte man lieber 200 – 300 Milliarden einkalkulieren.
    Es gibt verschiedene Glasfasertypen, sogar welche aus Kunststoff, Haupttypen sind die Stufenindex-Faser, die Gradientenindex-Faser und die Monomodefaser. Letzter Typ ist der leistungsfähigste, Dämpfungswerte von 0,3 dB/km sind machbar. Er ist aber auch am teuersten, und die Verarbeitung (Splicing) am schwierigsten.

    - Das Kupfer-Koaxialkabel ist ein breitbandiger Wellenleiter, und eigentlich gut geeignet für Breitbandinternet. Bei vertretbarer Dämpfung kann ein älteres Koaxialkabel etwa 1 GHz über 100 m transportieren. Ein Problem ist, das dieses Koaxialkabel ursprünglich alleine zur Fernsehverteilung konzipiert wurde, und daher oft in der ungünstigen Linenstruktur statt in einer vorteilhafteren Sternstruktur verlegt wurde. Dadurch wird es zum Shared-Medium. Viele Abzweige sorgen für Reflexionen und Verluste. Ausserdem wird dieses Kabel eben immer noch zum Großteil für die Fernsehverteilung genutzt. Diese Bandbreite steht demnach für den Internetzugang nicht zur Verfügung.

    - Die Kupfer-Doppelader. Das Telefonkabel überbrückt stellenweise schon seit mehr als 100 Jahren die letzte Meile. Es war ursprünglich für die Übertragung von Audiofrequenzen bis 3,5 kHz konzipiert. Die Adern sind verdrillt, ähnlich wie bei Klingeldraht, eine Abschirumg zur Nachbarpaaren gibt es in der Regel nicht, bestenfalls in größeren Paarverbünden. Für Signale im MHz und Gigaherzbereich sind diese Kabel eigentlich gar nicht geeignet. Trickreiche Technik macht eine solche Übertragung aber über kleinere Entfernungen, wir reden von ein paar hundert Metern, dennoch möglich. So werden beim Vectoring auf Nachbarleitungen übersprechende Signale dort wieder aktiv subtrahiert. Dieser Zugangstyp ist der älteste und am weitesten verbreitetste, aber im Grunde der am wenigsten zukunftssichere. Er führt aber in praktisch jeden Haushalt und bietet trotz allem potentielle Bandbreiten bis zu mehreren 100 MB/s.

    Das strukturelle Problem ist also, die Kupferdoppeladern und auch die Koaxialkabel durch FTTH zu ersetzen. Das aber ist richtig teuer. Im Prinzip muss in jedem Haushalt mindestens ein Handwerker zum Einsatz kommen, der nicht nur das Kabel legt, sondern auch den elektro-optischen
    Wandler für den Übergang zum Lan (was natürlich genauso in Glasfaser denkbar wäre).
    Gerade in Innenstädten ist das Aufreissen von Strassen extrem teuer, wenn auch nicht immer zwingend notwendig (vorhandene Leerrohre, Pressbohrungen).



    Strukturproblem Nr. 2: überhitzte Wirtschaft, überlastete Bauindustrie, überforderte Bürger

    Gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist der Breitbandausbau besonders teuer. Die Wirtschaft ist ausgelastet, die Bauindustrie mit Neubauwohnungen sogar überlastet, was die Baupreise explodieren lässt. Zuletzt belasten Bauindustrie und überfordern betroffene Bürger parallelel Projekte zur energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes. Im Prinzip sinnvoll, hat die Politik die energetische Sanierung vor allem für Wohnungsbesitzer interessant gemacht. Mieter dürfen unter heftigen Mieterhöhungen leiden, was den Spielraum für zusätzliche Kosten durch eine Modernisierung der letzten Meile stark einschränkt. Lediglich die sehr günstigen Kapitalkosten sprechen in der gegenwärtigen Situation für einen sofortigen Breitbandausbau.



    Historische Probleme:

    1982: Das Fersehverteilnetz auf Basis von Kupferkoaxialkabeln. Helmut Kohl war das damalige Fernsehen zu „links“. Er wollte Privatfernsehen, und Postminister Schwarz-Schilling sollte das Fernsehkabelnetz durchsetzen. Der entschied sich für die Kupfer-Koaxialtechnik und erntete dafür schon damals heftige Kritik. Frankreich setzte schon damals auf Glasfaser.
    Um gegenüber Schwarz-Schilling gerecht zu bleiben:
    Die Glasfasertechnik war damals in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, die Koaxialtechnik ausgereift und etabliert. Frankreich hatte mit seinem Glasfasernetz grosse Problem, und ist später teilweise doch auf Kupfer zurückgefallen. Aus heuiger Sicht wäre es wohl richtig gewesen, das Projekt um 10 bis 15 Jahre in die Zukunft zu verschieben, denn es war absehbar, dass eine neue, wesentlich leistungsfähigere Technik es nicht mehr rechtfertigt, in das etablierte Kupfer zu investieren, auch wenn diese noch nicht vollständig beherrscht wird. Zu der Zeit war die Entwickung des Internets allerdings noch nicht absehbar.

    1995: Privatisierung der Bundespost

    1995 wurde die damalige Bundespost filetiert und zum größten Teil privatisiert. Der Fernmeldebereich wurde in die Telekom ausgelagert. Der Bereich wurde liberalisiert. Für den Endkunden ergaben sich Vorteile bei der Auswahl der Endgeräte. Allerdings wurde auch der Niedergang der deutschen Kommunikationsindustrie eingeleitet. Extrem hohe Qualitätsanforderungen nur für das deutsche Telefonnetz wurden fallengelassen. Chinesische Konzerne übernahmen zunächst den Endgerätemarkt, später auch die Infrastruktur (Huawei). Einstige Größen der Nachrichtentechnik wie Siemens oder Bosch (nach Übernahme der AEG-Aktivitäten) zogen sich bis heute vollständig aus dem Bereich zurück.
    Die Privatisierung der Telekom bedeutete auch eine Einschränkung staatlichen Einflusses auf den Breitbandausbau. Gleichzeitig wurde die Telekom als Monopolist einer starken Regulierung unterworfen. Infrastruktur musste der neuen Konkurrenz überlassen werden. Investitionen wurden weniger rentabel und damit weniger interessant.

    2003: Die Telekom verkauft das (Fernseh-) Kabelnetz. Das war nicht völlig freiwillig. Schon Jahre vorher gab es immer wieder Druck von europäischer Seite wie auch von innerdeutscher Seite, das zu machen. Dass unter diesem Eindruck nichts mehr in die Fernsehkabel investiert wurde, sondern statt dessen in Techniken wie DSL und ADSL investiert wurde, ist geradezu verständlich.

    Das Problem herrscht also überwiegend auf der letzten Meile. Bei Firmen, und hier ist wirklich die wirtschaftliche Zukunft betroffen, ist die Glasfaser in vielen Fällen aber durchaus erreichbar, und es gibt auch Anbieter für solche Firmenanschlüsse. Sorgen machen muss eher die Situation kleiner und mittlerer Betriebe und Handwerksunternehmen, die auf dem flachen Land zehntausende Euro dafür auf den Tisch legen müssten. Ob durch die schlechte Anbindung der privaten Haushalte überhaupt größerer wirtschaftlicher Schaden entsteht, ist diskussionswürdig. Das „Home-Office“ ist eher wieder auf dem Rückzug, und Einschränkungen beim Videokonsum sind zwar ärgerlich, dürften aber kaum zu größeren wirtschaftlichen Verwerfungen führen.

    Bevor aber in Schnellschussmanier die Milliarden mit der Gießkanne verteilt werden, wäre es sinnvoll, Wirtschafts- und Technikexperten einen mehrstufigen Plan zu einem möglichst kostengünstigen, zügig umsetzbaren und sozial bestenfalls milde belastendem FTTH-Ausbau entwerfen zu lassen, der dann auch konsequent umgesetzt wird.

    „Weisse alte Männer“ spielen dabei genauso wenig eine Rolle, wie ebenso Ärger machende, nicht immer weisse, junge Männer (Breitscheidplatz, Kandel, jetzt Cottbus).


    Quellen:

    https://netzpolitik.org/2018/danke-helmut-kohl-kabelfernsehen-statt-glasfaserausbau/

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bundespost

    https://www.computerwoche.de/a/oeffentliches-glasfasernetz-in-betrieb,1175020

    https://m.heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-Vier-Millionen-Glasfaser-Internetzugaenge-bis-2012-170384.html

    https://m.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Daran-krankt-der-Glasfaserausbau-in-Deutschland-3710057.html


    • Die Jugend von heute wurde "bunten" Ideologie großgezogen, wie Generationen vor ihr auch mit anderen Ideologien indoktriniert wurden. Sie sollten nachsichtig sein, da sie noch eines Tages den Preis dafür zahlen wird.


    • Wenn Du FTTH verbauen möchtest musst Du Router günstiger anbieten. Router sind in DE derzeit so teuer dass sie mindestens 6 Jahre halten müssen.

      Und was das Aufreißen der Straßen betrifft, das zahlen ja in manchen bzw. vielen Gegenden die Grundstückseigentümer. Das sollte m.E. verboten werden. Denn es kann nicht sein dass die Bürger für das Erneuern und Verlegen von Fernmeldekabeln zahlen sollen.


      • @René H.: welche Router meinst du? Die für den Verbraucher (oft Fritzbox) oder die, die man im Fachjargon Switches nennt und weit vor dem Verbraucher eingesetzt werden?
        Ohnehin bin ich eher für FTTD. FTTH nutzt wenig, wenn im Haus uralte Kupferdrähte verlegt sind. Dafür ist aber in D der Hausbesitzer zuständig.

        Und was die Straßen betrifft liegst du etwas daneben. Das Aufreißen der Straße für die Verlegung von Leitungen bezahlt nicht der Grundstückseigner. Es wird dann ein Straßenbaubeitrag (je nach Kommunalabgabe) fällig, wenn die Straße grundlegend ertüchtigt wird. Näheres dazu kann man nachlesen.

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