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Ikea erobert digital die Innenstädte
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Ikea erobert digital die Innenstädte

Ikea hat mit seiner Virtual-Reality-App und dem App-Katalog bereits einige Eisen im Feuer des digitalen Zeitalters. Doch der letzte Schritt fehlt: Nutzer möchten direkt in Apps ihre Möbel kaufen. Genau das könnte jetzt kommen. Und diese Entwicklung habe auch Auswirkungen auf die Niederlassungen. Denn die großen Filialen könnten umfunktioniert werden und neue, deutlich kleinere vermehrt in Innenstädten auftauchen.

Ein Möbelhaus erfindet sich neu. Laut einem Reuters-Bericht könnte das Möbelhaus Ikea innerhalb der kommenden Jahre sein Einkaufs-Konzept komplett umkrempeln. Dies sei dem digitalen Wandel und neuen Ansprüchen der Kundschaft geschuldet. Die großen, oft in der suburbanen Peripherie versteckten Shopping-Tempel könnten dann in reine Lagerhäuser umfunktioniert werden.

Dazu soll Ikea nun endlich das Bestellen aus der App heraus erlauben, heiß es im exklusiven Reuters-Bericht. Zunächst kommen die Franzosen und die Niederländer in den Genuss der neuen Shopping-Erfahrung per App; später in diesem Jahr sollen unter anderem auch Deutschland, USA sowie China folgen.

Digitaler Raumausstatter

Die neue App verfolgt eine art Raumausstatter-Ansatz. Ihr gebt die Maße Eures Zimmers ein, legt einen generellen Stil fest und schon wird die Auswahl Eurem Geschmack entsprechend zugeschnitten. Ikeas Digital-Chefin Barbara Martin Coppola erklärt: "Die Nutzererfahrung der App kombiniert den Einkauf im Geschäft mit einem Online-Einkauf."

Konkret bedeutet das, dass Kunden in kleineren Ladengeschäften in Stadtzentren einzelne Ikea-Möbel ausprobieren können. Der Demo-Raum mit passenden Accessoires und weiteren Möbeln hingegen entsteht dann auf dem Smartphone in der App.

"Kunden beginnen und beenden ihre Recherche stets online, doch sollen sie auch die Waren anfassen können", erklärt Made.com-Chef Philippe Chainieux. Der Ikea-Konkurrent hat sich mit seinem Online-First-Konzept bereits ordentliche Marktanteile in etlichen Ländern gesichert und gedeiht. Auch er wartet neuerdings mit kleineren Pop-up-Shops auf, um einzelne Exponate greifbar zu machen.

Sollte Ikea tatsächlich ins Online-Geschäft diffundieren, würden die bisherigen Riesen-Geschäfte den Betrieb als Lagerhaus für den Versand umstellen. Und anstelle des großen Ausstellungs-Bereiches würden wir mehrere kleinere Show-Rooms an vielen Stellen der Innenstädte sehen. Erste Beispiele gibt es in Paris, in Stockholm oder in Madrid. Und da Made.com aktuell dasselbe tut, könnten sich die beiden Möbelhäuser vielleicht früher als geahnt auf Augenhöhe treffen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Konkurrenz den Markt beflügelt.

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