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iFixit: LG G5 und Huawei P9 leichter zu reparieren als das Galaxy S7

Es ist schnell passiert: Das neue Smartphone rutscht aus den Händen, der Hosentasche oder fällt einfach vom Tisch herunter und schon ist es kaputt und muss repariert werden. Der Zeitaufwand für die Reparatur wird auch bei den Kosten berücksichtigt. Leicht und kostengünstig lassen sich das LG G5 und das Huawei P9 reparieren. Anders sieht es beim Galaxy S7 und S7 Edge aus.

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Das bekannte Unternehmen iFixit, das vor allem durch seine Reparaturanleitungen im Internet bekanntgeworden ist, nimmt sich fast jedes neue Smartphone, Notebook oder Tablet vor und bewertet die Geräte nach dem Aufwand, wie leicht oder schwer sich das Produkt zerlegen lässt. Für die Smartphones, Tablets und Notebooks vergibt das Unternehmen eine Wertung zwischen eins und zehn.

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Samsung Galaxy S7 und S7 Edge: Sehr schwer zu reparieren

Die beiden Vorzeige-Smartphones von Samsung, das Galaxy S7 und S7 Edge, sind für deren Besitzer wahre Traum-Smartphones. Für den Techniker, der eines der beiden Smartphones reparieren muss, sind sie dagegen der blanke Alptraum. Auch wenn rein äußerlich kaum Unterschiede zu den Vorgängermodellen erkennbar sind, so ist das Galaxy S7 und das S7 Edge wegen der IP68-Zertifizierung und der damit einhergehenden Versiegelung schwieriger zu reparieren als die Vorgänger S6 und S6 Edge. 

Immerhin gibt es im Inneren des Galaxy S7 und S7 Edge Verbesserungen. So ist der Akkuwechsel nach einem Defekt leichter gestaltet worden, da im Vergleich zu den Vorgängermodellen die Hauptplatinen nicht mehr im Wege sind. Außerdem sind viele Komponenten modular und lassen sich nach dem Öffnen leicht austauschen.

Vorsicht ist allerdings beim Öffnen geboten. Die Rückseite ist bei beiden neuen Top-Smartphones von Samsung mit einem starken Kleber fixiert. Unbedachtes Öffnen kann dazu führen, dass das Gorilla Glass bricht oder Risse bekommt und dann die Reparaturkosten steigen. Insgesamt sind das S7 und S7 Edge schwieriger zu zerlegen als die Vorgängermodelle.

Huawei P9: Nur mit Spezial-Werkzeug zu öffnen

Wie ein leicht zu reparierendes Smartphone aufgebaut sein muss, demonstriert Huawei mit dem P9. Das Gehäuse lässt sich trotz des auf der Rückseite befindlichen Fingerabdrucksensors leicht entfernen. Der Akku ist mit einer Art Powerstrip fixiert und lässt sich ebenfalls leicht entfernen. Die restlichen Komponenten sind modular und können schnell ausgetauscht werden. Die einzige Schwierigkeit beim Zerlegen des Huawei P9 sind die Schrauben, denn hier verwendet Huawei spezielle Torx-Schrauben. 

LG G5: Leichter zu zerlegen geht es kaum

LGs Top-Smartphone G5 ist im Vergleich zu den beiden zuvor genannten Smartphones der Konkurrenz ein vorbildlich zu zerlegendes Smartphone. Dabei helfen die modulare Bauweise und der austauschbare Akku. Da das Gehäuse nicht verklebt und nur mit wenigen Schrauben fixiert ist, lässt sich das G5 schnell in seine Komponenten zerlegen. Einzig die Frontplatte des Standard-Moduls beim G5 ist geklebt und lässt sich nach dem Zerlegen nicht mehr so einfach in seinen Originalzustand versetzen. 

Das Resultat der Zerlege-Prozedur von iFixit? Das Samsung Galaxy S7 und das S7 Edge bilden mit einer Wertung von 3 von 10 Punkten das Schlusslicht. Huaweis P9 erreicht 7 von 10 Punkten, wird aber vom LG G5 geschlagen, das 8 von 10 Punkten erhält.

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