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IFA 2013: Aufsteiger, Absteiger und der Kampf um den Bildschirm

Auf der IFA kann man den Alltag von morgen mit den Händen greifen, deswegen bin ich gerne hier, spaziere durch die Hallen und schaue mir die Unternehmen und Produkte genau an. Aber wer hat denn nun eigentlich Akzente gesetzt, wer hat enttäuscht? Meine Eindrücke und mein Fazit zur IFA 2013 findet Ihr hier.

Auf dem richtigen Weg

Mit dem Xperia Z1 (zum Test) hat Sony ein Top-Smartphone gezeigt und mit den aufsteckbaren QX10 und QX100 (zum Test) außerdem demonstriert, dass sie auch ihren Mut zu Innovationen nicht verloren haben. Aber das Z1 ist auch, um es mit den Worten eines Produktmanagers eines Konkurrenzunternehmens zu sagen, "ein richtiger Trumm", ein großer Brocken also. Ein Erfolg ist daher nicht vorprogrammiert. 

Doch viel wichtiger als die Hardware scheint mir die Tatsache, dass sie jetzt anfangen, ihre weit verzweigten Unterhaltungsdienste (PS4, Sony Music, Sony Pictures) sinnvoll in Android zu bündeln. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber Samsung oder HTC, die zwar Geräte bauen können, aber weder im Musik-, noch im Gaming- oder Filmbereich so gut aufgestellt sind wie die Japaner. Die Sony-Cloud mit allem, was der Endkunde auf seinem Smartphone braucht, sie wird kommen, und sie könnte gut werden. 

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Die neue Ansteckkamera von Sony im Einsatz. / © AndroidPIT

Der Newcomer

Mein geschätzter Kollege Stephan sagt und schreibt es immer wieder (hier ein aktuelles Beispiel, das Xiaomi Mi3), und er hat recht: Die Chinesen kommen, das konnte man auch auf der IFA sehen. Ganz vorne dabei in diesem Jahr ist Alcatel/TCL. Das Portfolio (zu den IFA-Neuvorstellungen) zeigt, dass sie gute und innovative Hardware zu fairen Preisen anbieten können. Im Schatten von Huawei drängen sie nach Europa und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie den Fuß in die Tür bekommen. Sie könnten es sogar leichter haben als die Kollegen von Huawei, weil sie unter der Flagge der französischen Marke Alcatel segeln.

Auf dem steinigen Weg

Mit den Deutschland-Verkaufszahlen von HTC One und One Mini zeigte sich Produktmanager Fabian Nappenbach im Gespräch auf der IFA zufrieden, und er konnte sich in diesem Zusammenhang einen kleinen Seitenhieb gegen die Kritiker nicht verkneifen, die sein Unternehmen in der Krise sehen. Auf der IFA hatte man Zubehör (besonders der Schlüsselanhänger HTC Fetch hat mir gefallen), zwei Mittelklasse-Geräte (Desire 300 und 500) und neue Farben für One und Mini im Gepäck, aber kein neues Top-Smartphone - Ausdruck der neuen Produktstrategie, die auf Klasse statt auf Masse setzt. In meinen Augen eine gute Entscheidung. Aber honoriert der Kunde sie auch?

International betrachtet gibt HTC momentan kein gutes Bild ab. Meinen Hinweis, dass im unteren und mittleren Segment die chinesischen Hersteller aufholen, sah Nappenbach gelassen: Ihnen fehle die Marke, um beim Kunden in breiter Stückzahl zu landen. Er bezog sich dabei auf Deutschland und ja, hierzulande muss Vertrauen erst mühsam aufgebaut werden, bevor Alcatel-Smartphones Massenprodukte werden, aber die globale Perspektive ist eine andere. HTC steckt vielleicht nicht in Deutschland in der Krise, aber in vielen anderen Märkten, das zeigen doch die schlechten Quartalsergebnisse in schöner Regelmäßigkeit. Egal wie gut es hier läuft, die Taiwaner haben einen steinigen Weg vor sich.

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Ein Top-Smartphone: LG G2 / © AndroidPIT

Der Kämpfer

LG hat das G2 (zum Test) und das G Pad (ein erster Eindruck) gezeigt, und damit klar gemacht: wir können gute Hardware! Aber das zeigen sie mir seit Jahren, nur beim Kunden kommt es nicht an. Irgendetwas machen sie falsch, und um ehrlich zu sein: ich weiß nicht was. Sind es die Distributionskanäle? Ist es das Marketing? Die Software? Vielleicht klappt es ja jetzt mit den Neuvorstellungen, das Potential ist da. 

Das Irrlicht

"Mittelklasse-Tablets und Highend-Events“ hat Stephan seine Asus-Reportage betitelt (zum Artikel) und das trifft es. Am Mittwochabend war mein Posteingang mit Pressemitteilungen zu neuen ASUS-Produkten verstopft, und mit jeder weiteren Mail wurde das Kopfschütteln größer. Wen will man mit dem 35. Tablet-Notebook-Hybriden eigentlich erreichen? Statt sich in einem hart umkämpften Markt mit wenigen guten Produkten zu positionieren, ballert man lieber XYZ-Modelle raus, die allesamt nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut sind. Wer soll das kaufen? Ich jedenfalls nicht. 

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ASUS-Event über den Dächern Berlins im Rahmen der IFA 2013. / © AndroidPIT

Der Geschlagene

Anfang dieses Jahres hat Nvidia mit dem Tegra 4i zum Angriff auf Qualcomm geblasen. Mit einer kombinierten Chipsatz-Lösung (SoC und Modem) wollte man in einer Liga spielen mit dem Platzhirschen, der ungefähr so viele Patente im Bereich Mobilfunkstandards hält, wie ich Haare auf dem Kopf habe. Dass sie gescheitert sind, erkennt man daran, dass es schlicht kaum Geräte mit dem Tegra 4(i) gibt. Die Smartphone- und -Tablet-Hersteller haben Nvidia also die kalte Schulter gezeigt, und auf der IFA 2013 gab das Unternehmen lediglich einen Ausblick auf die neue GPU "Logan". Die zwei Grafik-Demos, die gezeigt wurden, sahen wirklich beeindruckend aus - aber keine Rede war von einem Tegra 5, stattdessen wurde schon wieder die Android-Konsole Shield (zu den Infos) gezeigt, die für mich fast noch ein größerer Flop ist als Samsungs Galaxy Gear. Gerüchten um ein selbst produziertes Tablet wurde eine Absage erteilt, was kaum überrraschen kann angesichts der Nackenschläge, die Nvidia mit der Shield und der vierten Tegra-Generation einstecken musste. Entwickelt sich Nvidia im Mobilfunkbereich zu einem Spezialisten für GPU-Lösungen zurück? Es könnte passieren, und es wäre ein krasser Rückschlag.

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Mit Logan verspricht Nvidia eine revolutionäre mobile Grafikleistung. Wir werden sehen. / © Nvidia

In der Götterhalle

Die größte Halle der IFA, das grellste Weiß, dazu leuchten hunderte bunte Bildschirme mit einer superscharfen Auflösung: so muss es aussehen im Spielzimmer der Götter. Groß, größer, Samsung, lautet die Devise, und wer kann es dem Unternehmen verdenken, sie sind nun mal die besten und die schnellsten. OK, sie haben die Galaxy Gear gezeigt (zum Test), die weit unter dem geblieben ist, was erwartet wurde, aber, und das macht den Unterschied, sie können es sich leisten. Ich habe die Gear mittlerweile als Machbarkeitsstudie/Demonstrationsobjekt ("Hey Sony und Co, wir können das auch!“) und Fehlentscheidung des Managements zu den Akten gelegt. Und bei Samsung hat man das intern bestimmt auch schon gemacht. Im nächsten Jahr bringt man einfach die verbesserte Gear 2 und fertig. 

Das Note 3 (zum Test) reicht völlig aus, um die anderen auf Abstand zu halten. Was mich am langfristigen und nachhaltigen Erfolg von Samsung allerdings zweifeln lässt, sind die verschachtelten Stift-Funktionen des neuen Super-Phablets, die gut gedacht sind, aber teilweise so komplex umgesetzt, dass sie sich selbst (und damit mir) im Weg stehen. Bei vielen S-Pen-Funktionen und dem UI beschleicht mich das Gefühl: Samsung begreift mich nicht, begreift nicht, was ich als Kunde will, aller technischen Perfektion zum Trotz. Außerdem habe ich keine große emotionale Bindung an die Marke. Ein Sony-Manager erklärte mir im Gespräch, was sein Unternehmen Samsung voraus hat: Fast jeder (erwachsene) Mensch hat in seiner Erinnerung eine Verbindung mit Sony, die Entertainment-Marke hat auf irgendeine Weise schon einmal eine Rolle in seinem Leben gespielt. Man könnte jetzt sagen: klar sagt ein Sony-Manager solche Sätze, was soll er sonst sagen, aber ich finde, hier hat er recht, denkt doch nur an den Walkman oder an die PlayStation.

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Gewaltig: Samsung stellte das Note 3 und die Gear auf einem pompösen Unpacked-Event vor. / © Samsung

Der Mega-Trend

Die Vernetzung, das "Internet of Things", ist der Mega-Trend, auch wenn er schon seit Jahren beschworen wird. Doch im Unterschied zu früher ist jetzt die Hardware erschwinglich und die Netzbetreiber haben die erforderliche Infrastruktur aufgebaut. LTE ist Realität und gleichzeitig sind die Computerchips so billig, dass man sie überall reinstecken kann. Jetzt geht es endlich los, das zeigt das Unternehmen tado (zur Website) exemplarisch, das eine intellligente Steuerung der Heizung per App erlaubt. Was beim ersten Lesen superlangweilig klingt, entpuppt sich schnell als superspannend: Ich kann per App genau festlegen, wie viel Grad bei mir im Wohnzimmer herrrschen sollen, ich kann festlegen, dass die Heizung vier Grad hochheizt, wenn ich mich der Wohnung auf zwei Kilometer nähere. Ich kann auf dem Sofa meine Heizgewohnheiten genau analysieren und im nächsten Schritt den Energieverbrauch optimieren. tado verspricht so Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich. 

tado web
© tado

Damit tado funktioniert, muss man zunächst in die Steuerungs-Hardware investieren, das Paket wird aktuell für 299 Euro angeboten (es gibt auch ein Mietmodell). Das ist eine Stange Geld, und noch zu teuer für den Massenmarkt, aber, wie mir der Gründer und CEO Christian Deilmann erklärt, auf einer Messe wie der IFA will man die Early-Adopter erreichen, diese Strategie habe sich schon auf der letzten CeBIT bewährt. Jetzt die Nerds, morgen die Welt: Es ist meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, bis das Thema im Mainstream ankommt. Und die Heizung ist erst der Anfang.

Danach kommt das Auto. Bei Nvidia erklärte man mir, dass man die Chips liefert, die das gewaltige Display des Tesla Model S befeuern, und dass der Auto-Computer das nächste große Ding wird. Auf der IFA konnte man bereits sehen, was da auf uns zukommt: Ford-Chef Alan Mullahy präsentierte mit dem Konzept S-MAX das vernetzte Auto der Zunkunft, das über WLAN mit anderen Fahrzeugen kommuniziert, die Herzfrequenz des Fahrers überwacht und auf Wunsch direkt an den Hausarzt weiterleitet. Natürlich hat dieses Auto auch Apps, aber das ist so selbstverständlich, dass man es nicht extra erwähnen muss, oder?

ford s max concept
Ford S-MAX Concept / © Ford

Diese neuen Computer, die in den nächsten Jahren unseren Alltag verändern werden, werden eine Schnittstelle, eine Steuerzentrale brauchen, und die halten wir schon jetzt in der Hand. Bei tado erklärte mir Deilmann, dass man anfangs bei der Entwicklung der Software die Strategie verfolgt habe: zuerst das Web-Portal, dann die App. Inzwischen hat man sie umgekehrt, "weil es viel einfacher ist, tado über das Smartphone zu steuern".

Der Kampf um den Bildschirm

Auf Fernseher mit Android habe ich noch gehofft, aber wieder wurde ich enttäuscht. Sie kommen nicht, denn im Hintergrund tobt, fast unbemerkt, der Kampf um die großen Bildschirme. Kein Sony, LG oder Samsung will Google die Kontrolle darüber geben, stattdessen setzen sie auf eigene, mehr schlechte als rechte Software-Lösungen. Alle sind inkompatibel. Was sie eint, ist nur der Wille, beeinflussen zu können, was wir sehen.

Den Kampf um die kleinen Bildschirme haben sie schon vor Jahren an Google verloren, den Fehler machen sie also nicht noch mal. Oder doch? Am Ende entscheiden wir doch, was wir wollen. 

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19 Kommentare

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  • Zum letzten Punkt: ich war gerade bei der ifa und habe in der lg-halle sehr wohl einen Android TV gesehen, dort konnte man dann fruit ninja zocken. Allerdings sagte der Kollege, dass diese Geräte bisher nur in Südkorea und USA verkauft werden. Ob sie auch bald nach Deutschland kommen? "es gibt bisher keine Pläne"

  • Hier noch was zum angeblichen Irrlicht Asus: http://www.tabtech.de/sonstiges/asus-transformer-book-trio-kostet-ab-999e

    Eher innovativ als umherirrend oder?

  • mapatace ,Sony sollte aber durchaus ein Begriff sein ...
    Wo warst du die letzten 30 Jahre ?

  • 16.000?? ... wovon träumst du Nachts? ... wäre schön wenn es 16.000 gäbe aber 50-60% von D grepst ja wohl eher bei 3.000 rum (und zwar gezwungen weil geht nicht mehr) ... ca. 15% noch mit 1.500 wenn überhaubt DSL vorhanden ist.

    D war, ist und wird wohl immer ein Entwicklungsland bleiben was INet Bandbreite angeht. Eine Nachwirkung des Tele-Kommunikations Monopols.

  • Schöner Blog! werde mir dann mal ein eigenes Bild von der IFA machen

  • Na traurig würde ich so. nicht zustimmen, zeigt es doch welchen Stellenwert 5€ wohl doch noch hat. Hier bekommt man oft den Eindruck als ob Geld keine Rolle spielen würde, als ob die Massen drin schwimmen würde. Tun sie nämlich nicht. Insgesamt fand ich die Berichterstattung der Ifa informativ, aber auch sehr schwerlastig gelagert. Da ist AP aber nicht der einzige, alle stürzen sich auf die vermeintliche Top Five und wahrscheinlich wird das auch von uns so erwartet. Nur die IFA hat ja viel mehr geboten das eine Erwähnung Wert ist. Denke ich. Oder nicht ?

  • LTE ist Realität..... wo denn ? Das Note 3 ist göttlich... soso...vor allem ist es groß und unhandlich und hat ne unmögliche Software. Intelligente (Fern)-steuerung der Heizung bring Energieeinsparungen - da hat aber jemand definitiv mal überhaupt keine Ahnung vom Stand der Dinge - ein neues Haus verliert in 24 Stunden gerade mal 1 Grad wenn man die Heizung komplett abschaltet - es gilt nach wie vor der Energieerhaltungssatz und die angepriesene Technik ist was zum Abzocken der Leute die drauf reingefallen sind.
    Megatrend Vernetzung - wie lächerlich - es gibt in DE gar keine vernünftige Infrastruktur für eine solche Vernetzung, dafür aber die Drosselung der Datenmengen, was dazu führen wird, daß der Megatrend als Pubs im Wind verstummen wird.

    Dieses Jahr hat nur LG richtig gepunktet, sowohl mit dem G2, als auch mit dem Tablet! Alles andere war so lala. Sony macht zwei Schritte vor und einen wieder zurück - das Z1 ist viel zu groß. Samsung bringt den gleichen Bettel wie immer.... HTC entwickelt weiter am Kundenwunsch vorbei und Asus als Irrlicht zu bezeichnen - naja. Die setzen auf Mainstream und auch wenn der Verfasser dieses stellenweise doch fragwürdigen Artikels sowas nicht kauft - die Masse bringt die Kohle rein und nicht der einzelner Nerd, der für ein Tablet von Apple oder Samsung bereit ist 700 Teuros und mehr auszugeben. Hier war jemand eindeutig zu viel oder zu lange auf den Events und hat wohl etwas den Bezug zur Realität verloren. Megatrend Vernetzung - der Lacher des Jahres. Die Masse der Leute nimmt DSL 16.000 statt DSL 35.000 wenn beides verfügbar ist, weil 35.000 5€ teurer im Monat ist. Das ist die traurige Realität!

  • Ist schon witzig. Sony sagt mir zb. gar nichts. Keine Ahnung warum, ist einfach so. Hat mich noch nie interessiert, war nie scharf drauf. Weder jetzt, noch vor 30 Jahren. Die einzige Firma, Hersteller der mich mein Leben lang begleitet hat ist Kenwood.

  • meine Favoriten dieses Jahr auf jeden Fall das Xperia Z1 von Sony (was mir sowieso vom Glas-Design und von den Dimensionen her gefällt) und das LG G2 was echt cool ist (ist mal was neues mit den Tasten auf der Rückseite)... Leider hat das G2 nur einen Plaste-Deckel was für das Sony mit dem Glaskörper spricht... Ich bin mir echt nicht sicher, für welches ich mich entscheiden würde... Da mein Vertrag erst in einem 3/4 Jahr ausläuft, und bis dahin (hoffentlich) noch einiges gezeigt wird, habe ich ja noch etwas Zeit um mein nächstes Handy auszusuchen :D

  • Was mich persönlich bisher vom Kauf eines LG abgehalten hat, wird mit nur einem Satzteil beim AndroidPIT-Testbericht zum neuen LG G2 wiedergegeben: "...das UI sieht nach wie vor unnötig verspielt und billig aus"
    Was mich bisher von einem Samsung abgehalten hat: Guckt euch die Geräte doch mal an. Langweilig, nicht schön. Die Displays haben immer einen grässlichen Grün-/Blaustich. Touchwiz ist auch eher so Mittelmaß.
    Was mich bisher von einem HTC abgehalten hat: vor dem One gab es hunderte Geräte, die alle gleich aussahen, nichts hob sich von der Masse ab. Auch Sense hat mich nach wie vor nicht wirklich überzeugt. Mit dem One stimmt aber wenigstens schon mal das Optische.
    Bisher stimmte für mich nur bei Sony alles. Optisch liegen von allen Smartphones einfach eine Klasse darüber (ok, die "Z-Linie" gefällt mir nicht ganz so sehr). Die Geräte setzen sich einfach von anderen ab. Sei es das Xperia Arc/ArcS mit der Bogenform (für mich bisher nach wie vor das bestaussehenste Smartphone) oder den Transparenten Streifen bei Xperia S/SP, U und P. Das ragt einfach aus der Masse heraus. Auch das UI ist für mich einfach das beste an allen Herstelleraufsätzen. Schlicht ohne billig zu wirken, aufgeräumt, stylisch ohne überladen zu wirken.

  • LG hat schon seit Jahren immer eine Top Hardware und auch die Verarbeitung ist meiner Meinung nach sehr gut! Lieder ist es in anderen Brachen (z.b TV) auch so das LG dort Top Geräte hat, die ohne Zweifel besser als Samsungs TV´s sind, aber es auch dort nicht schaffen sich vor Samsung zu setzten. Die frage nach dem Warum ist mehr als berechtigt!

  • ,,Aber das Z1 ist auch, um es mit den Worten eines Produktmanagers eines Konkurrenzunternehmens zu sagen, ein richtiger Trumm, ein großer Brocken also also. (!)"

  • Hallo Liebe AndroidPit Redaktion!
    Ich Wollte euch ne info sagen, das da Bei ,,Auf dem richtigen Weg" , Ganz unten, 2 Mal
    ,, also" Steht! Bitte Verbessern! Danke! :-D

  • das was dieser sony manager da gesagt hat finde ich lustig. die generation von heute wird auch nach 20 jahren sagen ahh die samsung galaxy handys damals also was soll der quatsch?

  • gerade dem Teil über LG kann ich nur zustimmen und auch die Frage in den Raum werfen: warum Samsung und nicht LG? Was hat Samsung getan dass LG als Copycat und Schundhersteller aus selbem Land dasteht? LG liefert seit Jahren ab und hat, sicher, einige Fehlschläge, die aber auch Samsung hatte.
    Die Software: ähnlich vollgepfopft und überladen wie die von Samsung, das Design: Plastik, wie eh und je, Hardware: ganz oben dabei, Marketing: viele Asiatinnen, bling, glossy, glam, Samsung bashing (also wie Samsung nur umgekehrt). -> war es die direkte Vermarktung des S1 gegen das Iphone damals? Aber HTC hatte da noch die Zügel in der Hand...sehr seltsam, dass die Masse so beeinflussbar bleibt und LG als Müll betitelt obwohl die Geräte den Konkurrenten in nichts nachstehen (und nein, ich glaube kaum, dass die breite Masse ständig ihren Akku tauscht und mehr als 2GB internen Speicher belegt, das sind nur wir Geeks!)

  • Joey, Alcatel ist nicht chinesisch, die Smartphones aber schon. Die chinesische Firma an denen Alcatel beteiligt ist verwenden den Namen, gehören aber mehrheitlich den Chinesen.

  • Ich finde es sehr schade das der Tegra 4 so wenig eingesetzt wird.

  • Hervorragend geschrieben! Trifft in fast allen Punkten meine Meinung

  • Alcatel ist nicht chinesisch ;-)

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