Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
4 Kommentare

Ice Rage – Action auf dem Eis!

Laut Appbeschreibung handelt es sich bei Ice Rage um das Nummer 1 Sportspiel auf Smartphones in den USA und 70 weiteren Ländern. Auch wenn man solche Aussagen nicht immer hundertprozentig ernst nehmen sollte, ist Ice Rage ein wirklich gelungenes und spaßiges Spiel. Warum mich das Spiel überzeugend konnte und ob es auch etwas für Dich sein könnte, erfährst Du im folgenden Test!

 

Akkupower von morgens bis abends ist für Heavy User leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
Stimmst Du zu?
50
50
2313 Teilnehmer

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.2 1.0.29

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Nexus 
Androidversion: 4.2.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Der Download zu Ice Rage umfasst rund 36 MB, es lohnt sich also den Download über WLAN durchzuführen. Die geforderten Berechtigungen sind soweit nicht besonders ungewöhnlich, allerdings ist mir nicht ganz klar wofür der Zugriff auf die SD-Karte notwendig ist, schließlich gibt es beispielsweise nicht einmal Spielstände, welche gespeichert werden könnten. Da es sich bei Herocraft aber um einen recht bekannten und großen Entwickler handelt, gehe ich nicht davon aus dass man sich diesbezüglich Sorgen machen muss.

Nun aber zum Spiel selbst. Ice Rage bietet sowohl einen Singeplayer als auch einen Multiplayer. Beide Modi haben Gemeinsamkeiten aber auch recht interessante Unterschiede, weshalb ich auf jeden Modus gesondert eingehen werde. Kommen wir also zunächst einmal zum Singeplayer. In diesem treten jeweils zwei Eishockeyteams, bestehend aus einem Feldspieler und einem Torwart, gegeneinander an, wobei jedoch nur der Feldspieler gesteuert werden kann. Im Singleplayer gibt es wiederum drei verschiedene Spieltypen:

  • das Quick Match
  • das Tournament
  • und das so genannte Rage-Off.

Im Quick Match treten zwei vom Spieler festgelegte Teams in einem 1:45 Minuten dauernden Spiel gegeneinander an. Sollte nach Ablauf dieser Zeit noch kein Sieger feststehen, so erfolgt eine Verlängerung, welche mit dem ersten fallenden Tor beendet ist.

Im Tournament muss der Spieler allerdings gegen eine ganze Reihe von unterschiedlichen Gegnern antreten. Das Turnier folgt dabei dem K.O-Prinzip, so dass man sich durchaus bemühen sollte, jedes Spiel möglichst früh zu entscheiden. Im Tournament gelten selbst verständlich die gleichen Regeln wie auch bei einem normalen Spiel, allerdings dauert ein Spiel hier nur 45 Sekunden. Gewinnt man jedoch ein Spiel, so erhält man die Möglichkeit, die Fähigkeiten des eigenen Spielers zu verbessern. So kann nach jedem gewonnen Spiel ein Punkt entweder in der Kategorie Speed, Power oder Technik vergeben werden.

Der Spieltyp Rage-Off unterscheidet sich recht stark von den anderen beiden Spieltypen, schließlich geht es hier nicht mehr nur darum möglichst viele Tore zu schießen, sondern vor allem darum, die Lebenspunkte des gegnerischen Teams so weit zu minimieren, bis dieses keine mehr hat und somit verliert. Lebenspunkte werden zum einen durch gegnerische Tore abgezogen, zum anderen aber auch durch Tackle der Gegner. Schafft man es also nicht genügend Tore zu schießen, so können die Lebenspunkte der Gegner auch durch Attackieren dieser gesenkt werden. Dabei sollte man jedoch aufpassen, denn auch die Gegner können zuschlagen. Insgesamt müssen so drei aufeinander folgende Spiele bestritten werden, wobei sich die eigenen Lebenspunkte aber nicht regenerieren. Wer also schon im ersten Spiel sehr viele Punkte verloren hat, der kann unter Umständen schon durch einen einzigen Schlag des Gegners im Endspiel verlieren.

Im Multiplayer hingegen gibt es nur zwei verschiedene Spieltypen, nämlich das Quick Match und Rage-Off. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen Online-Multiplayer. Vielmehr ist es möglich, direkt gegen sein Gegenüber anzutreten, indem am jedem Bildschirmende eine Steuereinheit angezeigt wird. Entsprechend ändert sich auch der Betrachtungswinkel. Während im Singleplayer von der Seite auf das Spielfeld geschaut wird, wird das Spiel im Multiplayer von oben betrachtet. Die beiden Spieltypen entscheiden sich im Multiplayer ansonsten aber nicht von denen aus dem Singleplayer. Ein Nachteil ist allerdings, dass es besonders auf kleineren Bildschirmen schnell eng werden kann. Auf meinem Galaxy Nexus ging es noch gerade, auf kleineren Bildschirmen dürfte das Spiel schnell keinen Spaß mehr machen, da man so nur mit den Fingern das Spiel verdeckt.

Unabhängig davon, für welchen Spieltyp man sich entscheidet, besteht eine recht große Auswahl an verschiedenen Teams. Einige Charaktere können allerdings nur gegen eine Zahlung von 0,99 $ ausgewählt werden. Meiner Meinung nach recht schade, bezahlt man doch für das Spiel bereits rund 73 Cent. Viel besser wäre es meiner Meinung nach, wenn man Trophäen sammeln müsste um diese Charaktere freizuschalten. Diese könnten beispielsweise der Preis für ein gewonnenes Turnier sein.

Fazit:

Alles in allem ist Ice Rage ein wirklich gutes und qualitatives Hockeyspiel. Spaß ist meiner Meinung nach garantiert, vor allem da es die Möglichkeit gibt, im Multiplayer direkt gegen sein Gegenüber anzutreten. Wie lange dieser Spaß im Endeffekt allerdings anhält kann ich nicht sagen, einen richtigen Suchtfaktor konnte ich persönlich nicht ausmachen. Dazu müsste es beispielsweise die Möglichkeit geben, neue Features oder Charaktere durch Sammeln von Trophäen oder ähnlichem freizuschalten. Zwar können alle Spiele in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden, doch an den Spielen selber ändert sich wenig, so dass Ice Rage doch eher ein Spiel für kurze Momente ist und weniger um sich wirklich länger die Zeit zu vertreiben. Insgesamt ist Ice Rage dennoch das beste Hockeyspiel welches mir bisher begegnet ist. Vier Sterne sind entsprechend sicherlich angemessen. 

Bildschirm & Bedienung

Auch in dieser Kategorie kann Ice Rage weitestgehend überzeugen. Die Grafik ist wirklich gut und passt perfekt zum comichaften Konzept von Ice Rage. Auch die Bedienung ist soweit echt einfach. So kann zwischen zwei verschiedenen Steuerungstypen gewählt werden, nämlich zwischen ein oder zwei Button. Im Endeffekt bedeutet dies einfach, dass man bei zwei Button selber steuert und schießt, bei einem Button jedoch nur noch schießen muss. Besonders beim Spielen zu Zweit kann die Auswahl mit nur einem Button sehr hilfreich sein, da man sich sonst recht schnell mit seinen Fingern in die Quere kommt. 

Speed & Stabilität

Ice Rage lief während der rund dreitägigen Testphase sehr flüssig und ohne Hänger oder Abstürze. Sowohl in Bezug auf die Geschwindigkeit als auch die Stabilität gibt es entsprechend wenig zu meckern.

 

Preis / Leistung

Ice Rage kann für 73 Cent im App Center erworben werden. Im Spiel wird keine Werbung eingeblendet. Da das Spiel insgesamt wirklich gut gemacht ist und zumindest für einige Zeit echt Spaß bietet, ist dieser Preis völlig in Ordnung. 

Screenshots

Ice Rage – Action auf dem Eis! Ice Rage – Action auf dem Eis! Ice Rage – Action auf dem Eis! Ice Rage – Action auf dem Eis! Ice Rage – Action auf dem Eis! Ice Rage – Action auf dem Eis! Ice Rage – Action auf dem Eis!

4 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • Hi Clem!

    Ja ich verstehe was du meinst. Das Thema ist schon länger auf dem Tisch, allerdings weiß ich nicht wie weit alles vorangeschritten ist. Es gibt Richtlinien, allerdings ist deren Auslegung natürlich auch nicht immer gleich.
    Ich werde nochmal nachhaken, auch weil ich das von dir angesprochene Problem durchaus nachvollziehen kann!

    Viele Grüße,
    Chris


  • Hmm...gerade vor ein paar Tagen hat ein anderer Tester bei einen Test in den Kommentaren geschrieben, dass es nur 5 Sterne bei "Geschwindigkeit und Stabilität" gibt, wenn das Spiel grafisch besonders anspruchsvoll ist, und dennoch flüssig und rund läuft.

    Nun gibt's hier 5 Sterne bei einem Spiel, welches grafisch dann doch eher durchschnittliche Kost bietet.

    Meint ihr nicht, es wäre dann doch langsam an der Zeit, irgendwie einheitliche Bewertungskriterien zu schaffen?

    Ich finde es ehrlich gesagt mehr als verwirrend, wenn scheinbar bei jedem Redakteur/Tester die Sterne etwas anderes aussagen...


  • Man steuert mit dem einen Button die Fahrtrichtung des Spielers, also im Endeffekt erfolgt die gesamte Bewegung des Spielers über den einen Button. Mit dem zweiten Button schießt man, je nachdem wie lange dieser gehalten wird verändert sich die Intensität des Schlags.
    Das mit den 99$ ist tatsächlich ein Tippfehler, bessere ich sofort nach ;)

    Viele Grüße,
    Chris


  • was kann man bei dem Spiel genau steuern? Halte ich für eine entscheidende Info.
    Dass die Freischaltung eines Charakters 99 $ kostet, wage ich zu beweifeln. Da ist dir sicherlich eine 0 verloren gegangen.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!