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Huawei und Samsung gehen auf Konfrontation mit Qualcomm

Qualcomm verdient viel Geld mit der Lizenzierung seiner Technologien, die in nahezu allen Smartphones verwendet werden. Nach Apple gehen auch die Hersteller aus dem Android-Lager gegen dieses Geschäftsmodell vor, an der Spitze Huawei und Samsung.

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Es regt sich Widerstand gegen die in den Augen vieler der beteiligten Unternehmen zu hohen Lizenzgebühren von Qualcomm. Wie die Digitimes berichtet, hat Qualcomm gegenüber Investoren berichtet, dass ein chinesischer Hersteller die Zahlungen für die verwendeten Technologien eingestellt hat. Namen werden nicht genannt, doch die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Es handelt sich um Huawei, neben Samsung und Apple der dritte große Fisch im Smartphone-Teich.

Huawei verkauft dieses Jahr rund 150 Millionen Smartphones. Nach den Berechnungen der Zeitung sorgt das Unternehmen damit allein für bis zu 10 Prozent der Lizenz-Einnahmen von Qualcomm. Die wiederum stellen insgesamt rund 70 Prozent der gesamten Erträge des Chip-Herstellers dar und sind de facto die Existenzgrundlage des Unternehmens.

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Auch in Huawei-Smartphones steckt Qualcomm-Technologie. / © AndroidPIT

Auch Samsung dreht den Geldhahn ab

Als nahezu gesichert gilt die Erkenntnis, dass auch Marktführer Samsung die Zahlungen an Qualcomm bald stoppen dürfte. Die koreanische Handelskommission KFTC hat verfügt, dass Qualcomm mit den koreanischen Unternehmen neue Vereinbarungen aushandeln muss. Bis zu dieser neuen Vereinbarung könnte Samsung die Zahlungen dann rechtmäßig aussetzen.

Von Qualcomm ist keine aktuelle Reaktion zu den Vorfällen bekannt. Es dürfte aber passieren, was in der Industrie so oft passiert: Die Anwälte und Gerichte werden bemüht und die Angelegenheit juristisch geklärt.

Quelle: Digitimes

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8 Kommentare

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  • Wäre vielleicht mal ein Thema für sich: Wer nutzt was von wem? Kommt wahrscheinlich einem Gordischen Knoten gleich. Vielleicht dient es aber auch dem Zweck, dass Qualcom geschwächt werden soll, damit Broadcom leichter übernehmen kann, weil man sich dort bessere Konditionen verspricht.


  • Jetzt müssten alle Kunden genauso handeln, gegen die hohen Preis, die mitlerweile für ihre Geräte haben wollen.


  • War ja klar, die drei die selbst herstellen(lassen) wollen weniger zahlen. Es war aber wieder mal die Juristenmanufaktur aus Cupertino die vorgeprescht ist und die anderen zwei müssen der Konkurenzfähigkeit wegen wohl oder übel mitziehen. Die Geschäftspraktiken bei QC dürften aber auch alles andere als Seriös sein, wenn es so viel Gegenwind gibt.


  • Mal schauen, wie es da weitergeht.

    Aber viel interessanter ist, ob sich das auch Hersteller zutrauen, die auch bei Prozessoren komplett mit Qualcomm verheiratet sind... SONY, HMD Global, HTC etc....


    • Die von dir genannten Hersteller produzieren aber keine SOCs, also die kaufen nur ein und haben deswegen nichts mit den Lizenzgebühren am Hut. Es kann gut sein, dass es bei den Verkaufspreisen auch noch eine "Rebellion" gibt aber in der hier thematisierten Causa werden wir von den anderen Herstellern nicht viel hören.


      • Das ist mir schon bewusst und weil die die SOC´s bei QC einkaufen, meinte ich das ja... :-)

        Einen Fingerabdruck-Scanner, Modem oder innovative Kamera-Technologien bekommen vielleicht auch andere Unternehmen hin, über die dann SONY, HTC, HMD für Nokia etc. ziehen kann. Aber wenn die Lizenzgebühren auf die Technologien ausbleiben, die nicht auf ´nem mobilen Prozessor sitzen, kann es doch möglich sein, dass die genannten Hersteller dann sehen müssen, wo sie ihre SD835 etc. dann herbekommen.


      • das sind Chinesen die Kopieren die SOCs einfach und nennen die dann Superdragon 853 etc pp 😊


      • Je eh, ich bezog das jetzt auch nur auf den Lizenzstreit bei den SOCs.
        Das ganze ist sowieso dermaßen verflechtet man mag es nicht glauben, kaum einer kauft da nicht was vom anderen. Die meisten können da oft auch nicht ohne den anderen und für mich ist da vieles von den Scharmützeln nur taktisches Geplänkel. Es gibt auch in den meisten Ländern Gesetzte nach denen man dem anderen die Technik für Lizenzgebühren überlassen muss und so geht es wenn, nur um ein etwas größeres Stück vom Kuchen.

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