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Huawei schaut nach vorn, die EU geht rückwärts
Gewinner und Verlierer 2 Min Lesezeit 9 Kommentare

Huawei schaut nach vorn, die EU geht rückwärts

In dieser Woche konnte vor allem Huawei positive Schlagzeilen verbuchen, denn das neue Smartphone der Chinesen ist offenbar ein echter Hit. Unterdessen sorgen die EU-Politiker einmal mehr für Kopfschütteln bei der Netzgemeinde.

Gewinner der Woche: Huawei

Viele Smartphone-Fans haben diese Woche voller Aufregung nach Paris geblickt, wo Huawei-CEO Richard Yu das nächste Smartphone vorstellte. Das Huawei P30 Pro und sein kleinerer Bruder P30 bringen vor allem in Sachen Kamera ganz neue Möglichkeiten, denn mit Mega-Zoom, TOF-Kamera und Ultra-Weitwinkel sollte das P30 Pro jederzeit Herr der Lage sein. Die ersten Erfahrungsberichte fallen sehr positiv aus, und auch wir sind nach den ersten Tagen mit dem neuen Smartphone schwer beeindruckt. Respekt, Huawei, da habt Ihr ordentlich einen rausgehauen!

Verlierer der Woche: Das Internet

Die EU macht wilde Zeiten durch, und das nicht nur wegen das andauernden Chaos rund um den Brexit. In dieser Woche hat das Europäische Parlament die bei vielen Experten umstrittene Reform des Urheberrechtes durchgewunken, gegen die noch am vergangenen Wochenende tausende und abertausende Menschen demonstriert hatten. Der umstrittene Artikel 13 und die anderen Regularien, über die Ihr Euch hier informieren könnt, scheinen nun also tatsächlich Realität zu werden.

Natürlich haben wir als "Urheber" im Netz vielleicht eine etwas andere Perspektive auf die Entscheidung der EU als manch anderer Nutzer. Doch ich bin überzeugt davon, dass diese Entscheidung des Europäischen Parlamentes ein schwerer Rückschlag für die Entwicklung des Internet ist, die alle betreffen wird. Chance vertan, liebe EU.

Was waren Eure Tops und Flops der Woche?

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9 Kommentare

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  • Von wegen Chance vertan, endlich tut die EU mal etwas richtiges! Will jemand ernsthaft dieses von "Hate Speech" verseuchte, ausschließlich auf Denunziation und Kopieren basierte Internet schützen?

    Es wird von den Medien nur noch ungeprüft voneinander abgeschrieben ohne irgendwelche fakten zu prüfen. Eine wilde Anschuldigung reicht oft aus um als öffentlichkeitswirksames Urteil zu gelten. Existenzen werden mit einem Klick vernichtet, Karrieren beendet. In Userkommentaren wird nur noch gehetzt, konstruktive Diskussionen gibt es nur in der Theorie. Aber anonym im Internet kann man es sich ja erlauben.

    Will jemand ernsthaft diese todkranke, sich selbst zerstörende Form des Internets schützen?

    Das Internet sollte Kommunikationsmittel und Informationsquelle sein aber kein rechtsfreier Raum wo jeder machen kann was er will!


    • Das war er übrigens auch vorher nicht. Hier geht es nur darum Axel Springer und Co zu belohnen obwohl sie es digital total verkackt haben. Ich weiß nicht ob sie Debatten im EU Parlament gesehen haben? Da fasst man sich nur an denn Kopf 😑 was für Krude Vorwürfe da hervorgebracht wurde und etwas was technisch bisher nicht möglich ist durchzudrücken.. grenzt auch an absoluter Ignoranz und es ist leider in der Natur der Sache das Menschen Auge in Auge längst nicht solche sachen sagen als wenn sie sich nicht sehen,War schon immer so. Und der Herr Voss kann nicht mal Netflix von YouTube unterscheiden.


      • Wer eine Leistung erbringt, in dem Fall Recherche und Content produziert, in die Produktion Geld investiert. Sollte auch etwas damit verdiene dürfen. Leistung muss sich auch lohnen! Ob es nun Springer ist, die öffentlich / rechtlichen, oder sonstige Verlage und Medienunternehmen.

        Es kann nicht sein das einfach jeder kopieren kann und nur noch gegenseitig voneinander abgeschrieben wird. Diese "Freibiermentalität" im Internet gehört mal endlich gestoppt! Ein Handwerker möchte genauso bezahlt werden wie ein Journalist oder sonstige Medien schaffende.


      • Das mit dem Erbringer einer Leistung, also dem Musiker, der ein Musikstück komponiert, dem Schriftsteller, der ein Buch schreibt oder auch dem Fotografen, der ein Foto macht, gönne ich jeden Cent. Aber diese Herumdoktorei der EU-Politiker bringt genau diesen Leuten NICHTS. Das ist wie bei der Preiserhöhung im Discounter, der mir dann weismachen will, der Bauer bekäme jetzt mehr Geld. ALLES NONSENS!


      • Auch Musiker, Schrifsteller, Journalisten verhandeln ihre Verträge genauso aus wie andere Arbeitnehmer auch! Ist mehr Geld im Topf, steht es auch für Gehälter, Tantiemen etc. zur Verfügung! Aber niemand ist so blöd und zahlt automatisch mehr. Für einen Mehrverdienst muss schon jeder selber neu verhandeln.

        Genauso bei den Bauern. Niemand ist gezwungen an die Discounter zu verkaufen. Es gibt viele Abhahmewege. Steht aber mehr Geld zur Verfügung, kann dieses gut verhandelnden Bauern, gezahlt werden.

        Das ist auch ein Teil der "Freibiermentalität". Wie kommt es eigentlich das Jeder meint er bekäme automatisch mehr? NEIN! Jeder muss sich seinen Vertrag, seinen Mehrverdienst selber erarbeiten und aushandeln. NIEMAND zahlt freiwillige mehr als er müsste. Außer der Arbeitgeber muss befürchten das ein Angesteller sonst die Firma verlässt. Oder bei Künstlern, das er/sie zu nem anderen Verlag / Label wechselt.

        Nur, wenn kein Geld da ist, dann kann auch ncihts gezahlt werden. Das ist völlig normale Logik. Man brauch nur ein wenig den Verstand einschalten. Nur verschenken eben tut auch niemand etwas.


      • Dann dürfen auch andere Medienunternehmen nicht von dem dpd abschreiben. Hier geht es einzig darum ein scheitern durch Einschränkungen zu vertuschen das kommt meines Erachtens sogar Telekom und co zugute da es weniger gibt.. kann man sich Vielleicht sogar eine bessere Leitung sparen. Ganz toll für Aktionäre sehr schlecht für Bürger und denn Standort Deutschland. Aber das ist denn dinosauriern im Schlips und Kragen wohl völlig egal.


  • Beim Verlierer bin ich mit euch einer Meinung, da haben die Politiker unbedingt einen Bock schießen müssen, den sie hoffentlich bereuen werden.

    Beim Gewinner sehe ich eher die Lobbyisten der alten Medien ganz weit vorne. Die haben ja den ganzen Unsinn angeleiert.

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