Facebook reiht sich damit in eine Reihe von amerikanischen Unternehmen ein, die beschlossen haben, ihr Geschäftsbeziehungen mit Huawei zu beenden. Obwohl das Verbot bis zum 19. August ausgesetzt wurde, scheint es, dass das Unternehmen von Marc Zuckerberg beschlossen hat, nicht zu warten und jetzt jegliche Partnerschaft mit der chinesischen Marke einstellt.
Die Nutzer wird es freuen
Da es sich hier um eine Geschäftspartnerschaft handelt, wird Huawei von dieser Entscheidung durch Facebook finanziell betroffen sein. Die Entscheidung betrifft jedoch nur das Vorhandensein von Anwendungen, die üblicherweise auf Huawei- und Honor-Smartphones vorinstalliert sind: Instagram, Facebook und WhatsApp wird man also nicht mehr standardmäßig bereits auf den Geräten vorfinden.
Aus Sicht der Nutzer ist das aber wohl nicht wirklich eine Tragödie. Vorinstallierte Apps sind vielen Nutzern ein Dorn im Auge, besonders, wenn sie nicht deinstalliert, sondern nur deaktiviert werden können. Zweifel an der Sicherheit der Privatsphäre blieben nicht aus, insbesondere durch die ständigen Sicherheitslücken und Datenlecks, die bei Facebook Jahr für Jahr auf dem Programm stehen.
Das Ende der Partnerschaft bedeutet jedoch nicht, dass die Smartphones der chinesischen Marke mit den Social- und Messaging-Apps von Facebook nicht mehr zusammen kommen. Für Anwender, die bereits ein Huawei-Gerät verwenden, ändert sich nichts. Außerdem werden Nutzer die Apps natürlich weiterhin aus dem Google Play Store beziehen können.
Quelle: Reuters
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