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HTC U Ultra im Hands-on: Der Beginn einer neuen HTC-Ära

Wer glaubte, dass sich HTC still und heimlich aus dem Smartphone-Markt verabschiedet, der hat sich allerdings geirrt. Mit der U-Serie brechen die Taiwaner mit gewohnten HTC-Traditionen und zeigen, wo es künftig mit der Marke hingeht. Wir konnten das HTC U Ultra schon in einem ersten Hands-on für Euch ansehen. Wie sich das Phablet von seinen Vorgängern unterscheidet erfahrt Ihr in diesem Artikel.

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HTC U Ultra: Preis und Verfügbarkeit

HTC hat es eilig, denn das U Ultra wird noch vor dem Mobile World Congress erhältlich sein. Ab Mitte Februar sollen die ersten Phablets auf dem deutschen Markt erscheinen. Zunächst erscheint das HTC U Ultra mit 64 GB internem Speicher in den Farben Schwarz und Blau. Im März wird HTC das U Ultra auch in einer Variante mit 128 GB internem Speicher und Saphir Glas als Displayschutz ebenfalls in den zwei dunklen Farben auf den Markt bringen.

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Das HTC U Ultra wird zum Verkaufsstart in Schwarz und Blau verfügbar sein. Rosa und Weiß werden später nachgereicht. / © AndroidPIT

Wer es lieber etwas auffälliger mag, für den wird es künftig auch eine weißes und rosa-farbenes HTC U Ultra geben. Wann diese auf den Markt kommen werden ist noch nicht bekannt. Bekannt ist aber der Preis und die sind HTC-typisch selbstbewusst: 749,- Euro wird für das normale U Ultra mit 64 GB verlangt, die Version mit 128 GB und Saphir Glas wird 849,- Euro kosten. Immerhin ist das U Ultra preislich günstiger als das Google Pixel XL, dass ähnliche technische Ausstattung zu bieten hat.

HTC U Ultra: Design und Verarbeitung

Vergesst alles, was Ihr zuvor mit HTC verbunden habt. HTC verabschiedet sich mit der U-Serie vom Vollmetal-Unibody-Gehäuse. Jahrelang hielt HTC an dieser Art von Smartphone-Gehäusen fest, während immer mehr konkurrierende Hersteller, darunter auch Apple mit dem iPhone 6, Ihre Produkte ebenfalls in Metallgehäuse fassten. HTC, in Vertretung von Fabian Nappenbach, Produktdirektor bei HTC Deutschland hat uns während der Präsentation des HTC U Ultra gesagt, dass in dem neuen Design immerhin zwei Jahre Entwicklungszeit stecken. Grund für die lange Prozedur war, dass man erst einmal ein Herstellungsverfahren für die zu allen Seiten abgerundeten Kanten und Ecken aus Gorilla Glass 5 entwickeln musste. Auch musste das Saphir Glas in der Größe, die HTC benötigt, hergestellt werden können.

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Das Gorilla Glass 5 geht fließend an allen Seiten in den Rahmen über. / © AndroidPIT

Zwischen Front und Rückseite zieht sich ein Aluminum-Rahmen um das HTC U Ultra, an deren Seiten finden sich die gewohnten Lautstärketasten, Ein- und Ausschalter, sowie der USB-Typ-C-Anschluss und ein Lautsprechergrill am unteren Rahmen. Einen Kopfhöreranschluss in Form eines 3,5-mm-Klinkenanschluss entfällt wie schon beim HTC 10 Evo. Dafür liefert HTC aber die vom Evo bekannten In-Ear-Kopfhörer mit.

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Die vier Farbvarianten wechseln je nach Lichtverhältnissen die Optik. / © AndroidPIT

Insgesamt hat das HTC U Ultra einen sehr gut verarbeiten Eindruck hinterlassen. Kein Knarzen und Knirschen, die Tasten haben alle einen angenehmen Druckpunkt. Die Übergänge von der Front zum Rahmen bis hin zur Rückseite fielen angenehm aus. HTC lässt die Übergänge an allen Seiten fast nahtlos ineinanderfließen.

Beim genauen Betrachten des HTC U Ultra wird man schnell vier kleine Bohrungen erkennen, jeweils einen auf der Rück- und Frontseite und jeweils einen oben und unten im Gehäuserahmen. HTC verbaut im U Ultra insgesamt vier Mikrofone, die für die Sprachsteuerung genutzt werden. Jedes der Mikrofone ist ein omnidirektionales Mikrofon, fast schon ähnlich wie bei Amazons Echo und Echo Dot. In einem Umkreis von zwei Metern um das U Ultra soll dann das Smartphone dank dieser Mikrofone verlässlich Sprachbefehle erkennen und Aktionen auslösen können. Leider ist die Software auf den Hands-on-Geräten noch nicht final gewesen, so dass wir die Funktion nicht testen konnten.

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Die kleinen Bohrungen gehören zu den vier Mikrofonen, die rundum im U Ultra verbaut worden. / © AndroidPIT

Eine weitere Besonderheit ist in der Front des HTC U Ultra zu finden. Wie beim LG V20 verbaut auch HTC im U Ultra ein kleines zweites Display. Alles zu den beiden Displays erfahrt Ihr im nächsten Abschnitt. 

HTC U Ultra: Display

Das Hauptdisplay des HTC U Ultra misst in der Diagonalen satte 5,7 Zoll und bietet eine Auflösung von QHD (1.440 x 2.560 Pixeln). Die Pixeldichte liegt hier wie beim ähnlich konzipierten LG V20 bei 513 ppi. Das zweite Display oberhalb des Hauptdisplays und neben der Frontkamera löst mit 1.040 x 160 Bildpunkten auf.

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Diesen zweiten Bildschirm kennt man schon vom LG V20. / © AndroidPIT

Ähnlich wie beim LG V20 werden auf dem zweiten Display kontextbasierte Informationen abgebildet. Aber HTC füttert das Display über die HTC Sense Companion genannte künstliche Intelligenz mit häufig genutzten Informationen und kombiniert diese mit Informationen aus Apps, die auf dem Smartphone installiert sind. Ein Beispiel gefällig? Ist der Akku zum Beispiel bei 50 Prozent und Ihr habt im Kalender am gleichen Tag noch einen Langstreckenflug geplant, dann erinnert Euch der Sense Companion, dass Ihr das Smartphone doch noch mal schnell laden solltet. Oder es ist Mittagspausenzeit, dann empfiehlt Euch der Companion gute Restaurants in der Gegend. HTC versteht in der KI Namens Sense Companion einen Art Butler, der Euch den Alltag simplifizieren soll. In der kurzen Hands-on-Sitzung konnten wir mangels Zeit und auch der noch nicht finalen Software diese Funktion noch nicht ausgiebig testen. Das reichen wir Euch aber nach sobald uns die finale Software samt Smartphone für einen ausgiebigen Test zur Verfügung steht.

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Im HTC U Ultra füttert der Sense Companion den zweiten Bildschirm intelligent mit Informationen.! / © AndroidPIT

HTC U Ultra: Software

Ab Werk liefert HTC das U Ultra mit Android 7.0 und der eigenen HTC-Sense-Oberfläche aus. Der Sense Companion wird, wie schon andere HTC Software-Komponenten, als App vorinstalliert. Aktuell ist noch nicht sicher, ob der Companion auch auf ältere HTC Smartphone als App nachgereicht wird. Diese Möglichkeit besteht; die Software-Abteilung bei HTC testet intern die Möglichkeiten, so Fabian Nappenbach, während der Präsentation des U-Serie.

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Der Sense Companion könnt als App künftig auch auf ältere HTC-Smartphones verteilt werden. / © AndroidPIT

Da wir während des Hands-ons gebeten wurden auf Grund des Status der Software nicht tiefer auf die Besonderheiten wie Sprachsteuerung und der KI einzugehen, können wir Euch für dieses Hands-on noch keine Eindrücke liefern.

HTC U Ultra: Performance

Technische Daten stehen bei HTC bei der U-Serie nicht so sehr im Vordergrund. Nichtsdestotrotz wollen viele von Euch wissen, welche Komponenten im HTC U Ultra werkeln. Kurz gesagt: Viele Komponenten kennen wir aus dem Google Pixel und Pixel XL, die schließlich auch von HTC produziert werden. Das Gehirn bildet also ein Qualcomm Snapdragon 821 mit 4 GByte RAM. 64 GByte bzw. 128 GByte interner Speicher stehen für Apps und persönliche Daten zur Verfügung. Dank MicroSD-Kartenslot lassen sich diese aber um bis zu 2 Terabyte erweitern.

Da die Hardware ähnlich der des Pixel XL ist, gehen wir davon aus, dass die Leistung ähnlich zu dem Top-Smartphone von Google und anderen vom Snapdragon 821 befeuerten Smartphones befindet. Überprüfen werden wir das in einem Test mit einem Seriengerät und -software in ein paar Wochen.   

HTC U Ultra: Audio

Wie ist der Klang beim HTC U Ultra? BoomSound ist selbstverständlich trotz komplett neuem Design immer noch vorhanden. Dabei setzt HTC auf das System, das wir schon aus dem HTC 10 und 10 Evo kennen. Ein Lautsprecher ist nach unten gerichtet, während der zweite sich in dem Gesprächslautsprecher für Telefonate versteckt.

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Kopfhörer können an den USB-Typ-C-Anschluss gehängt werden. Ein passendes liefert HTC mit. / © AndroidPIT

Den Klang der mitgelieferten HTC USonic Kopfhörer müssen wir noch im finalen Test prüfen, aber wie schon im HTC 10 Evo sind in den In-Ear-Kopfhörern zwei kleine Mikrofone verbaut worden, die akustisch die Gehörgänge scannen und somit den Klang individuell anpassen. 

HTC U Ultra: Kamera

Dass HTC-Smartphones nicht mehr unterirdisch in der Disziplin der Kameraqualität ist, haben die Taiwaner spätestens mit dem HTC 10 bewiesen. Auch das Google Pixel und Pixel XL zeigen, dass HTC bei der Wahl der Kameramodule aus der Vergangenheit gelernt hat und nicht noch mal die Fehler eines One M8 oder M9 begehen will. Im U Ultra verbaut HTC dementsprechend das Kameramodul aus dem Google Pixel und Pixel XL.

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Die Hauptkamera ist im Grunde dem Google Pixel entnommen, nur verfügt dieser im U Ultra über OIS statt EIS. / © AndroidPIT

Der Bildsensor schießt Fotos mit maximal 12 Megapixel und Videos in 4K. Dank der vier Mikrofone kann während der Videoaufzeichnung auch 3D Audio aufgezeichnet werden. Die Pixelgröße ist mit 1,55μm groß ausgelegt und sollten auch im Low-Light-Bereich noch für gute Bilder sorgen. Beim Fokussieren setzt HTC auf das Dreiergespann aus Laser-, Kontrast- und Phasen-Autofokus. Anders als bei den Google-Pixel-Phones verbaut HTC ein Objektiv mit optischer Bildstabilisierung, verzichtet aber auf eine elektronische Version. Ob das eine gute Entscheidung war, werden wir im finalen Test mit Sicherheit nachreichen.

Die Frontkamera kann Fotos mit maximal 16 Megapixeln schießen, während Videos mit Full-HD erfasst werden. Interessanterweise kann die Frontkamera bei schlechten Lichtverhältnissen per Pixel Binning vier Pixel zusammenfassen, um Rauschen zu verringern. Die maximale Auflösung reduziert sich dann aber auch um den Faktor vier, so dass rechnerisch nur noch 4 Megapixel Selfies zur Verfügung steht. Mangels nicht finalisierter Software können wir Euch noch nicht sagen, ob dieser UltraPixel-Modus sinnvoll ist und tatsächlich Bildrauschen minimiert. Der finale Test wird hierüber sicher Aufschluss geben.

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Selfies können mit maximal 16 Megapixel geschossen werden. Im UltraPixel-Modus werden vier Pixel zu einem großen zusammengefasst. / © AndroidPIT

Neben dem UltraPixel-Modus gibt es auch noch einen Panorama-Modus für Selfies. Durch kippen nach links und rechts während der Aufnahme könnt Ihr somit ein breiteres Sichtfeld aufnehmen. Spannend ist dieser Modus sicher für die Gruppen-Selfies.   

HTC U Ultra: Akku

Die Energiezelle des HTC U Ultra fasst nicht gerade umwerfende 3.000 mAh. HTC gibt an, dass dieser für Gesprächszeiten in 3G/4G-Netzwerken von bis zu 26 Stunden und Standby-Zeiten von bis zu 13 Tagen reicht. Es wurde uns auch gesagt, dass der HTC Sense Companion samt den vier im Always-on-Betrieb arbeitenden Mikrofonen maximal ein Prozent des gesamten Akku-Verbrauchs frisst. Das sind selbstverständlich nur Angaben von HTC und wir müssen das im finalen Test und im Alltag nachvollziehen. 

HTC U Ultra: Technische Daten

    • Typ:
    • Smartphone
    • Modell:
    • HTC U Ultra
    • Hersteller:
    • HTC
    • Abmessungen:
    • 162,41 x 79,79 x 7,99 mm
    • Gewicht:
    • 170 g
    • Akkukapazität:
    • 3000 mAh
    • Display-Größe:
    • 5,7 Zoll
    • Display-Technologie:
    • LCD
    • Bildschirm:
    • 2560 x 1440 Pixel (515 ppi)
    • Kamera vorne:
    • 16 Megapixel
    • Kamera hinten:
    • 12 Megapixel
    • Blitz:
    • LED
    • Android-Version:
    • 7.0 - Nougat
    • Benutzeroberfläche:
    • HTC Sense
    • RAM:
    • 4 GB
    • Interner Speicher:
    • 64 GB
    • Wechselspeicher:
    • microSD
    • Chipsatz:
    • Qualcomm Snapdragon 821
    • Anzahl Kerne:
    • 4
    • Max. Taktung:
    • 2,15 GHz
    • Konnektivität:
    • HSPA, LTE, NFC, Bluetooth 4.2

Vorläufiges Urteil

HTC läutet für sich selbst mit der U-Serie eine neue Ära ein. Statt mit technischen Daten, immer schnellerer Hardware, größeren und höher auflösenden Display den Nutzer zu ködern, will man mit dem U Ultra dem Besitzer ein Smartphone an die Hand geben, das einem den Alltag erleichtert und einen Mehrwert bietet.

Theoretisch bietet HTC Sense Companion im Zusammenspiel mit dem zweiten Display durchaus Ansätze, dass endlich ein Smartphone daherkommt, dass einem als Nutzer den Alltag erleichtern kann. Statt "simply brillant" werden künftige HTC-Produkte einfach für uns, die Nutzer, sein. Ansätze dazu bietet das U Ultra. Ob es als Serienprodukt und mit finaler Software diese Versprechen einlöst, steht aber noch in den Sternen.

Top-Kommentare der Community

  • Bastian Siewers
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Woche

    HI, aber was genau würdest du für den Preis erwarten wollen? Einen stärkeren Prozessor als den Snapdragon 821 gibt es nun mal nicht, und auch alle anderen Werte schreien regelrecht "Highend". Die Frage, die ich mir immer wieder Stelle, welches Alleinstellungsmerkmal wollen wir sehen? Mir fällt da tatsächlich nicht so wahnsinnig viel ein.
    Zum Akku: klar ist größer immer besser, aber 3000 mAh sind heutzutage ziemlich normal und nicht auffällig wenig...

79 Kommentare

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  • Und warum verbaut HTC noch die Alten 28 nm CPU von MediaTek und nicht frische 16zehner nm Helio P20 ?

    Haben sie es nicht rechtzeitig geschafft?

  • prinzipiell beeindruckend, aber HTC stellt sich in meinen Augen wieder selbst ein Bein.

    diesmal mit der Ausdauer:
    5,7" mit 515ppi LCD-Display und dann 3000mAh?!

    • Warte doch erstmal ab.

      • da brauch ich nicht viel abwarten

      • Ohje bist auch so ein Note 7 bomben Kandidat weißt alles besser und dann buummm 😂

        Apple hält genau so wie doppelt so großen Android Akkus der Trick perfekt Software und Hardware Anpassung und da ist htc mit google Pixel und Nexus Welt besser als das gesamte Android Palette

      • "Ohje bist auch so ein Note 7 bomben Kandidat weißt alles besser und dann buummm 😂"

        kannst mir mal den Sinn dieser Aussage verdeutlichen?

        Apple-Phones halten wie doppelt so große Android-Akkus?
        OK, entweder bist du Apple-Fanboy und fern von Realität oder du hattest nie ein iPhone.
        ich hab mein iPhone6sPlus verkauft, weil der Akku ein Witz ist. Er hält nicht lange und nach einem Jahr zickte er herum. das selbe hatte mein iPhone6.
        selbes Problem bei 2 iPhone6 und 1iPhone6s in meinem Bekanntenkreis.

      • Apple ist dafür bekannt das sie keine sehr gute Ausdauer haben. Auch hier zeigt sich der Nachteil des zu kleinen Akkus.

      • Geht. Bis zum 6S hätte ich dir zugestimmt, aber mein 7er hält richtig gut durch

      • Das Nexus 5x hat selbst nur ein 2700 mAh Akku und ist sehr gut abgestimmt,auf den Akku .

        Deine Aussage halte ich Mal für sehr dünn.

      • Ganz einfach htc Kritiker sind oder Samsung, Apple fanboy oder haben kp und reden nur mit die frage ist was trifft bei dir zu?

        Ich hab sogut wie alle high end Geräte gehabt, was ich mit doppelte Akku meinte ist das Apple Akkus ca 1900mah haben und somit schwächer sind als 3000mah von Android Gerät und trotzdem ähnliche Zeiten haben bei normale Nutzung.

        Klar mit sparmodus kann man vieles machen wenn ich bei meinem S6 das ultra sparmodus angemacht habe hielt er viel mehr ohne hat es wie alle ein Tag gelangt oder wenige Stunden bei extreme Nutzung aber das liegt am display darauf kann Samsung Punkten und htc auf perfekte System Anpassung zu Hardware und Prozessor deswegen warte auf ein anständigen test was vom akku zu erwarten ist

    • Je nachdem, wie gut die Abstimmung ist, kann ein 3000 mAh Akku den Nutzer gut über den Tag bringen. Habe mir nach langen Jahren HTC in den letzten zwei Jahren mangels mich dort ansprechender Geräte mal einige andere Marken angesehen, diverse Lumias, Honor8, Samsung S6 Edge und aktuell das Xiaomi Mi5S. Die letzten Lumias hatten keine Chance mehr am Markt, was nicht so am (wirklich herausragenden modernen) Betriebssystem lag, sondern eher an Microsoft und seiner Marketingstrategie. Aber sie hatten große Probleme mit der Akkuleistung, wobei die Kapazität sogar etwas über der 3000er Marke lag. Das Honor 8 kam sehr gut über den Tag mit einem ähnlich großen Akku, das S6 hat ja einen deutlich kleineren Akku verbaut, da wurde es schonmal knapp.

      Mit dem Mi5S (3200 mAh, Snapdragon 821, 3 GB Ram, 64 GB Rom) komme ich oft zwei Tage hin, bei geringer Nutzung auch länger. Trotz Synchronisation mehrerer E-Mail-Accounts alle 15 - 30 min, Hauptaccount alle 5 min. Der 821er scheint also sehr effizient zu arbeiten und bringt Topp-Geschwindigkeit, bewältigt alle aktuellen Spiele ohne Einschränkungen, überhitzt nicht und zweigt bei AnTuTu erstmals einen Benchmark ohne Ruckler. Das S6 Edge stotterte ebenso wie das Honor da vor sich hin, man sah Bildsprünge und abgehackte Sequenzen. Beim Xiaomi läuft der Test supersmooth ab und nichts hakt.

      Die Rückseite gefällt mir nicht. Das Honor 8 war ähnlich ein Hingucker, aber nur mit Cover verwendbar, da das Glas extrem kratzeranfällig war. Beeits nach zwei Wochen schonender und pfleglicher Behandlung ließen Minikratzer die anfängliche Begeisterung schmälern. Mir fehlt zudem HTC´s Eigenständigkeit im Design. Viele haben sich ja über das Logo auf der Front aufgeregt - mich hat es nie gestört. Und ich erkenne jetzt optisch nichts, was irgendwie typisch HTC ist. Die Sense Oberfläche wurde ja ebenfalls bei den letzten Geräten deutlich reduziert, dabei sah Sense ja bereits lange vor dem Release des neuen Google Designs diesem sehr ähnlich - wer hat da wohl bei wem abgeschaut?

      Für mich war Sense immer ein Kaufgrund, gleichbedeutend mit der Wedererkennbarkeit der HTC´s. Die Kamera des M8 war für mich ausreichend gut, trotz der nur 4 Ultrapixel. Mit 20 MPix beim M9 waren die Bilder gar nicht so viel besser.... seit diesem Gerät bin ich HTC nicht mehr "treu" gewesen... und mit diesem neuen Gerät wird es mich auch nicht mehr als Kunden locken. Hoffe auf ein als HTC wiedererkennbares und innovatives 11 ohne kastiges Gehäuse - aber bitte mit Metall- oder vll. mal Keramikrückseite. Das neue Mi6 von Xiaomi reizt mich aber auch sehr - Laut ersten Benchmarks im Netz soll der 835 mit dem Mi6 ja über 220.000 Punkte im AnTuTu geholt haben. Die Verarbeitung wird sicher ebenso topp wie das beim jetzigen Gerät ist und braucht sich nicht hinter HTC zu verstecken. Aber ein HTC 11 mit diesem Prozessor wird sicher auch ein Leckerbissen.

      Beim Ultra sehe ich keinen Grund für den Preis außer der Suggestion, dass es ja wegen dieses hohen Preises etwas Außergewöhnliches sein muss - ähnlich, wie das beim iPhone seit dem Release funktionierte. Auch ein Marketinginstrument, um Ware in einem bestimmten Licht erscheinen zu lassen. Für ein Extra Display sehe ich keine Notwendigkeit - always on ist eher für die Abhängigen interessant - ich bin nicht traurig, wenn der Screen des Smartphones auch mal ganz aus ist.

      • "Gut über den Tag bringen" ist so ein dehnbarer Begriff das es absolut keinen annähernd genauen Wert sagt über die tatsächlichs Laufzeit. Wenn ich ein Smartphone wenig bis kaum nutze komme ich sogar eine Woche aus ohne nachzuladen. Das wichtigste und interessanteste ist wie lange das Display an ist. Und da sollte an einem Tag mindestens 6 bis 7 Stunden drinnen sein um von einer guten Laufzeit zu reden.

      • "Always on ist eher für die Abhängigen interessant" ... bitte?!

  • Am meisten bin ich auf die KI gespannt und erstaunt, dass gerade HTC das jetzt bringt.

  • Wow klingt gut. Ich bin gespannt drauf

  • Gefällt mir ganz gut wobei man die Kamera eleganter unterbringen könnte. Die Beule und die Form der Kamera erinnern schon sehr an ein S6.

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