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Honor View 30 Pro vorgestellt: Das ist das neue 5G-Flaggschiff

Update: Jetzt offiziell!
Honor View 30 Pro vorgestellt: Das ist das neue 5G-Flaggschiff

Huaweis Schwestermarke Honor hat sein neues Flaggschiff vorgestellt: Mit dem Honor View 30 und dem Honor View 30 Pro bläst man zum Angriff auf den 5G-Smartphone-Markt. Mit gleich fünf Kameras ist 5G aber nicht das einzige Argument für die neuen Spitzenmodelle der chinesichen Budget-Marke.

Honor hat die Angewohnheit seine Smartphones in China andere Namen zu geben als beispielsweise in Europa. Das wird nun wieder sichtbar: Die neuen Smartphones der Hauwei-Tochter nennen sich im Reich der Mitte Honor V30 und Honor V30 Pro. Für Europäer heißen sie dagegen Honor View 30 und Honor View 30 Pro. Neben ihnen wurde auch eine neue Smartwatch gezeigt: Die Honor Magic Watch 2. Dazu hat man mit dem Honor MagicBook auch einen neuen Laptop aufgelegt.

Honor View 30 Pro – Die technischen Daten

Das Honor View 30 Pro ist das neue Spitzenmodell Honors und kommt mit entsprechenden Spezifikationen auf den Markt. Neben dem hauseigenen Flaggschiff-Prozessor Kirin 990 und 8 GB Arbeitsspeicher, bietet es gleich fünf Kameras und ein knapp 6,6 Zoll großes 400-ppi-Display. Das löst im Detail mit 1080 x 2400 Pixel auf. Der Akku bietet 4100 mAh Kapazität und lädt mit maximal 40 Watt per Kabel und 27 Watt kabellos. Das funktioniert auch andersherum, womit das Honor View 30 Pro zum Energiespender für andere Gerätschaften werden kann. 

Zwei Highlights stellt Honor in den Mittelpunkt. Zum einen die Anbindung an den neuen Mobilfunkstandard 5G. Zum anderen die Kamera. Die 5G-Anbindung wird beim Pro-Modell über den SoC Kirin 990 5G realisiert. Damit unterstützt das Honor View 30 Pro StandAlone- als auch NonStandAlone-Anbindung. Die unterstützten Frequenzbänder lauten N1, N3, N41, N77, N78 und N79. Mit dem Honor View 30 Pro und dem Honor View 30 rückt man damit den 5G-Smartphone-Herstellern wie Samsung, Oppo und dem eigenen Bruder Huawei auf die Pelle. 

5 Kameras für 5 Brennweiten

Bei den Kameras greift Honor auf dem Papier ebenfalls die Marktdominatoren an. Drei Kameras auf der Rückseite und zwei auf der Front versprechen zumindest eine große Funktionsvielfalt. Wie stark das Honor View 30 Pro am Ende die Realität in Bilder bannt, muss erst ein Test zeigen. Die technischen Daten lesen sich jedoch vielversprechend. Die Hauptkamera (Sony IMX600) bietet 40 Megapixel, Blende f/1,6, optische Bildstabilisierung und einen Laser-Autofokus. Dazu gesellt sich eine mit 12 Megapixeln auflösende Weitwinkelkamera mit einer Blende von f/2,2. Das Trio auf der Rückseite wird von einer Telekamera komplettiert, die mit 8 Megapixeln auflöst und eine f/2,4-Blende bietet. Der von Honor versprochene „verlustfreie optische 3fach-Zoom“ ist jedoch Augenwischerei. Ein optischer Zoom ist hier nicht verbaut. Dafür schafft die Heckkamera 4K-Videos.

Die Frontkamera besteht aus zwei Einzelmodulen mit einmal 32 und einmal 8 Megapixeln Auflösung. Die Blenden betragen f/2,0 beziehungsweise f/2,2. Die niedriger auflösende Kamera ist dabei für Weitwinkel-Selfies zuständig. Die Frontkamera schafft Videos mit bis zu Full-HD-Auflösung.

All die Bauteile brauchen Platz und wiegen etwas. Damit ist klar, dass das Honor View 30 Pro kein kompaktes Leichtgewicht sein kann. Mit circa 163 x 6 x 9 mm ist es ein wuchtiges Handy und mit 213 Gramm auch noch ein recht massiger Vertreter seiner Zunft. 

Honor View 30: Der unprofessionelle Bruder

Auch Honor nennt eines seiner Flaggschiffe Pro und degradiert damit das schwächer ausgestattete Modell zum kleinen Bruder. Es ist auch in einigen Punkten abgespeckt. So gibt es kein Onboard-5G auf dem SoC, sondern den Balong 5000, das 5G-Modem des großen Bruders Huawei. Das dürfte aber kein Beinbruch sein. Auch bei der Kamera wird gespart. Das nicht-Pro-Modell besitzt eine 8-Megapixel-Weitwinkelkamera und keine mit 12 Megapixeln. Der Rest der technischen Daten ist laut bisherigen Informationen gleich. 

Preise, Farben und Verfügbarkeit

Honor wird sein neues Flaggschiff in vier Farben auf den Markt bringen. Die Chinesen nennen sie Ocean Blue, Galaxy Black, Icelandic Frost und Sunrise Orange. Damit beweist Honor Mut zur Farbe. Gerade im Spitzenmodellbereich halten sich nämlich die meisten Hersteller mit bunten Handys zurück. EU-Preise sind derweil noch nicht bekannt. Ebenso sieht es mit einem europäischen Marktstart aus. Hier könnte es wieder ein wenig auf den Konflikt zwischen China und den USA ankommen. In China wird das Pro-Modell ab dem 5. Dezember für 4200 Renminbi angeboten. Das herkömmliche Modell steht schon ab dem 26. November ab 3700 Renminbi in den Regalen. Die Preise in China lauten umgerechnet 540 und knapp 480 Euro. 

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