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User-Beitrag 14 Min Lesezeit 18 Kommentare

Honor 6X im Lesertest: Wie schlägt es sich gegen ein Note 3?

Vor Kurzem hattet Ihr die einmalige Chance an unserem Gewinnspiel zum Honor 6X teilzunehmen. Hierbei konntet Ihr eins der beliebten Smartphones gewinnen, musstet Euch aber dafür bereit erklären, das Gerät einem Usertest zu unterziehen. Nun ist es soweit und wir können Euch die Testberichte der Gewinner präsentieren. Wie gut hat das Honor 6X abgeschnitten? In diesem Artikel versucht unsere Leserin Sue H diese Frage zu beantworten.

Hallo liebe Leser, ich habe die Ehre, Euch meine Erfahrung (ja, die ist schon etwas subjektiv) über das Honor 6X zu berichten. Zum Teil vergleiche ich es mit dem Samsung Galaxy Note 3, meinem jetzigen Smartphone. Das eine brandneu, das andere schon älter, und doch sind sich beide recht ähnlich. Daher fand ich den Test sehr interessant. Ich habe mich bemüht, den Test so schreiben, dass er Euch möglichst viel weiterhilft und nicht zu sehr langweilt. Viel Spaß beim Lesen! Fühlt Euch eingeladen, mir anschließend über die Kommentare eure Meinung zu meinem Test und dem Phone selbst mitzuteilen!

Bild1 Vorderseite
Die Vergleichsobjekte: Honor 6X und Samsung Galaxy Note 3. © Sue H / ANDROIDPIT

P.S.: Seid nicht ganz so streng, trotz Lernstress habe ich mein Bestes gegeben, den Bericht zu schreiben.

Haptik, Optik und Design

Das Honor 6X sieht echt gut aus. Es besteht im Gegensatz zum Note 3 nicht nur aus Plastik, sondern das Material der Rückseite ist Aluminium. Dadurch wirkt das Smartphone um einiges wertiger, muss ich echt zugeben. Die Verarbeitung gefällt mir gut. Sieht man allerdings mit der Lupe hin, fallen zumindest bei meinem Modell auf der Vorderseite links und rechts unten etwas größere Spaltmaße auf. Das Handling empfinde ich als gut, für mich persönlich die ideale Gehäusegröße. Ich kann das Handy gut einhändig bedienen, ohne großartig Daumengymnastik betreiben zu müssen.

Interessant ist, dass das Note 3 trotz 0,2 Zoll größerem Display und einem zwar kleineren, aber wechselbaren Akku fast dieselben Abmaße hat. Nur fast. Das Honor 6X ist einen Tacken kleiner und ist so etwas besser bedienbar. (Maße siehe Tabelle unten).

Bild 3 seitlich
Beide Geräte machen eine gute Figur, moderner wirkt aber das Honor 6X. © Sue H / ANDROIDPIT

Wie bei den meisten Smartphones steht die Kamera hervor, in dem Fall sind es halt zwei. Trotzdem kann man das Handy auf den Tisch legen und bedienen, ohne dass es zu stark wackelt. Beheben ließe sich die herausstehenden Kameras mit einer Schutzhülle. Ich selbst verwende immer eine Schutzhülle, in diesem Fall eine transparente, so sieht man doch noch etwas vom schicken Design.

Neu war für mich der SIM-Karten- und MicroSD-Einschub. Der Akku ist ja nicht entfernbar, dafür hat man diesen Schlitten an der linken Gehäuseseite, den man mittels eines Metallstifts öffnet. Zuerst hatte ich etwas Bammel, dass ich irgendetwas falsch mache und das Handy beschädige. Letztlich hat es funktioniert. Beim Honor 6X kann man entweder zwei Nano SIM Karten oder eine SIM Karte plus Micro-SD-Karte nutzen. In meinem Fall habe ich letztere Variante genutzt. Ansonsten ist das Handy recht klassisch ausgestattet. Entgegen dem neuesten Trend hat es einen Micro-USB-Anschluss und einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Auf der rechten Seiten befinden sich der Startknopf und die Lautstärkewippe, beide mit einem soliden Druckpunkt. Das sind die einzigen physischen Knöpfe, denn das Honor 6X arbeitet mit On-Screen-Tasten, zusätzlich befindet sich auf der Rückseite ein Fingerabdrucksensor (diesen habe ich nicht benutzt).

Honor 6X: Display

Das Display hat eine Full-HD Auflösung. Bedingt durch den kleineren Bildschirm hat es eine etwas höhere Pixeldichte im Vergleich zum Note 3, allerdings sehe ich selbst keinen Unterschied. Die automatische Helligkeitsregelung funktioniert recht zuverlässig und zügig. Die Helligkeit an sich ist auch bei stärkerer Sonneneinstrahlung zufriedenstellend. Schön ist, dass man die Farbtemperatur detailliert einstellen kann.

ScreenshotBild1
Die Farbtemperatur lässt sich manuell einstellen. © Sue H / ANDROIDPIT

Außerdem gibt es diesen Blaufilter-Modus, den ich allerdings als ein bisschen sehr krass empfinde. Abstufungen hätte ich da noch gut gefunden. Standardmäßig ist schon eine Schutzfolie aufgeklebt, wie im AndroidPIT Test angemerkt, sieht man Fingerabdrücke eher. Persönlich empfinde ich das als nicht so störend und freue mich über die gratis und gut aufgeklebte Displayschutzfolie. Was auch sehr erfreulich ist, man kann sich die Größe der Bildschirmelemente nach Bedarf einstellen. So ist das Handy eher auch für Leute gut geeignet, die z.B. kleinere Schriften nicht so gut lesen können.

Honor 6X: Medien

Die Kamera

Ein immer wichtiger werdender Punkt heutzutage, das lässt sich nicht bestreiten. Für mich gehört zu einer guten Kamera nicht nur die gute Bildqualität, sondern die Bedienbarkeit sollte möglichst intuitiv sein. Daher gehe ich zunächst auf den Aufbau der Kamera-App ein. Die ist in meinen Augen recht selbsterklärend. Öffnet man die Anwendung, kann man gleich im automatischen Modus loslegen.

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Bild mit großer Blende. © Sue H / ANDROIDPIT

Wenn man nach links wischt, gelangt man zu den Einstellungen wie Auflösung, Speicherort etc. Wischt man dagegen nach rechts, öffnet sich eine Liste mit den verschiedenen Modi, wie zum Beispiel Professionelles Foto, Nachtmodus, Lebensmittel, Zeitraffer etc. Cool finde ich den Modus „Lichtmalerei“, mit dem man einfach Langzeitbelichtungen machen kann. Mangels Stativ konnte ich den allerdings nicht richtig testen.

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Die verschiedenen Modi der Kamera © Sue H / ANDROIDPIT

Den Modus „große Blende“, also bei dem die zweite Kamera ins Spiel kommt, kann man nur im automatischen Modus aktivieren. Es ist keine Belichtungskorrektur möglich. Den professionellen Modus finde ich ein bisschen langweilig, man kann zwar Belichtungsparameter, den ISO-Wert, Weißabgleich und den Fokus steuern, aber leider keine RAW Dateien aufnehmen. Letzteres ist wohl nur High-End-Smartphones vorbehalten. Richtig cool wäre es gewesen, hätte man den Modus „große Blende“ hier mit integriert. Klar, ist es keine echte Blendensteuerung, wäre aber interessant, weil man so die Belichtung anpassen könnte, den Fokus steuern könnte und so den Unschärfe-Bokeh besser kontrollieren könnte.

Bildqualität: Im Vergleich zum Note 3 macht das Honor 6X die hervorragendsten Bilder, die man sich nur vorstellen kann. Das hört sich etwas krass an, aber wo das Note 3 nur flaue Bilder produziert, hat das Honor 6X noch Kontrast. Manchmal wirken die Bilder aber zu kontrastreich und übersättigt. Dies betrifft auch die Selfiekamera. Teilweise wäre die goldene Mitte der beiden Kameras das beste Foto. Das Honor 6X hat insgesamt eine weitwinkligere Brennweite als das Note 3, das sieht man bei den Testaufnahmen von meiner DSLR aus exakt gleicher Entfernung. In meinen Augen macht die Kamera ausreichend gute Bilder, dabei kommt der Autofokus auch bei schlechterer Belichtung gut mit. Für Schnappschüsse für soziale Medien und vielleicht das Fotoalbum reichen die Bilder mehr als aus. Für sogenannte Pixel Peeper (Leute, die sich Bilder im kleinsten Detail anschauen) ist die Qualität wohl eher nichts, in der 100% Ansicht sehen die Bilder wenig detailreich, dafür umso mehr nachgeschärft aus. Dieser Effekt verstärkt sich bei schlechterem Licht zusätzlich. Auch deswegen finde ich die fehlende Möglichkeit einer RAW Aufnahme schade. Mir persönlich ist Rauschen lieber als diese Überschärfe.

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Auch gegen die untergehende Sonne entstehen tolle Bilder. © Sue H / ANDROIDPIT

Zu der Doppelkamera: Eine Smartphonekamera hat natürlich nicht den gleichen Dynamikumfang wie eine DSLR beispielsweise. Mittels dem Bokeh-Effekt lassen sich teilweise ausgebrannte Stellen im Bild kaschieren. Zum Teil sieht der Effekt erstaunlich echt aus, zum Teil allerdings sehr künstlich. Daher ist einfach Ausprobieren angesagt. Insgesamt bin ich mit der Kamera zufrieden, vor allem, weil es ja eben kein 1000€ Handy ist.

Die Videoqualität habe ich nicht so ausführlich getestet, daher schreibe ich nichts groß dazu.

Der Ton

Den nächsten Punkt fasse ich unter Ton zusammen. Die Soundaufnahmen bei Videos oder beim Audiorekorder sind gut, die aufgenommen Geräusche werden gut wiedergegeben. Den Lautsprecher, rechts unten, finde ich von der Position okay. In meinem Test habe ich den nie zugehalten. Von der Qualität her ist der echt in Ordnung, stellt man die Lautstärke höher, fängt er allerdings an „scheppriger“ zu werden. Bei der Kopfhörerwiedergabe oder generell kann man den Ton standardmäßig nicht wirklich anpassen, einen richtigen Equalizer gibt es nicht. Man kann in den Einstellungen nur den „SWS-Modus“ aktivieren, der verstärkt meines Erachtens nur den Ton. Zur Sprachqualität beim Telefonieren: Man versteht den Gegenüber und umgekehrt. Das funktioniert bei vielen anderen Telefonen auch, das Honor 6X ist da im Durchschnitt würde ich sagen.

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Software

EMUI. Am Anfang war ich nicht so begeistert, der fehlende Appdrawer. Ich weiß, man kann sich einen extra Launcher aus dem Play Store nachladen. In diesem Fall wollte ich mich erstmal auf die noch ungewohnte Oberfläche einlassen, bevor ich direkt zu Nova Launcher und ähnlichen Konsorten greife. Man kann auch ohne Appdrawer leben, das habe ich festgestellt.

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Der Homescreen des Honor 6X © Sue H / ANDROIDPIT

Besser würde ich es finden, wenn man x-Seiten als Favoriten anlegen könnte, dort könnte man frei Verknüpfungen anlegen. Auf den anderen Seiten wären die Apps alphabetisch gelistet. Grund: Am besten finde ich meine Apps, wenn sie nach dem Alphabet geordnet sind. Wie sonst auch habe ich mir einen „Homescreen“ eingerichtet, also die erste Bildschirmseite mit einem Uhr-Widget versehen, unten die wichtigsten Apps als Verknüpfungen. Auf den nachfolgenden Seiten habe ich die restlichen Apps händisch alphabetisch sortiert. Es war zwar eine Arbeit, aber letztlich finde ich es so fast praktischer als mit Appdrawer. Dieser soll wohl mit EMUI 5.0 kommen. Aktuell läuft auf dem Honor 6X EMUI 4.1 mit der Androidversion 6.0. Schön und gut, aber der Sicherheitspatch ist von Oktober 2016. Über Android 7.0 für ein neues Mittelklasse-Handy kann man diskutieren, aber das Datum des Sicherheitspatches hätte schon etwas aktueller sein können. Im zweiten Quartal soll wohl das Update auf Android Nougat (7.0) erfolgen. Mal sehen.

Obwohl Android 6.0 installiert ist, gibt es schon Multitasking. Drückt man den Multitasking-Button rechts unten länger, gelangt man in die Appauswahl. Blöd nur, dass nur wenige Apps auswählbar sind, es somit nicht viel bringt. Vielleicht ändert sich das mit dem zu erwartenden Update auf Nougat, Android 7.0, noch.

Ansonsten bin ich mit der Oberfläche zufrieden. Sie ist einfach zu verstehen, auch ich bin schnell zurecht gekommen, obwohl ich eher Samsungs Oberflächen gewohnt war, ob nun TouchWiz oder GraceUI. Manch einen erinnert EMUI an iOS, hier verschaffen die unterschiedlichen Designs Abhilfe. Um welche herunterzuladen, muss man ein Huawei-Konto haben/erstellen. Wenn das erstellt ist, kann man recht coole Designs installieren. Ansonsten habe ich noch öfters gehört, dass es zu Problemen bei den Push Benachrichtigungen kommt. Diese Probleme hatte ich nicht, bei mir habe ich eigentlich alle Benachrichtigungen empfangen. Unter Akkumanager > geschütze Apps habe ich meine Messenger und Email-Apps eingestellt, sodass deren Hintergrundprozesse aus Stromspargründen eben nicht gestoppt werden. Zumindest im Testzeitraum habe ich alle Benachrichtigungen pünktlich bekommen. Weiter positiv anzumerken ist, dass erstaunlich wenig Bloatware vorinstalliert ist bzw. der große Anteil sich löschen lässt. Finde ich gut!

Performance

Zuerst einmal: Nein, ich habe und werde das Honor 6X nicht durch einen Benchmark jagen. Es bringt einfach niemanden etwas, es steht dann halt eine Zahl da, die eigentlich nur das Ergebnis einer Momentaufnahme darstellt. Deswegen meine persönliche Erfahrung. Rein von den Zahlen im Datenblatt sieht die Hardware des Honor 6X und die des Note 3 erstmal recht ähnlich aus. Allerdings muss man beachten, dass man bei Ersterem auf modernere Fertigungstechniken zurückgreifen konnte und reine Zahlen, wie vorhin erwähnt, sind nicht sehr aussagekräftig. Im Alltag läuft das Honor 6X flüssig, eine Spur zügiger als das Note 3, auf jeden Fall. Bei beiden Geräten habe ich die gleichen Apps installiert. Das berühmt berüchtigte Thema Ruckeln: Bei manchen Apps wie dem Google Play Kiosk hakt es zeitweise ziemlich. Beim Note 3 ist das ähnlich, daher könnte ich mir vorstellen, dass es an den Apps selbst liegt. Sonst geht alles zügig von der Hand, höchstens beim schnellen Scrollen zieht es manchmal so ein bisschen nach (ob es eine Einbildung ist?). Normalerweise spiele ich keine Spiele am Handy, aber zu Testzwecken hab ich mir das doch anspruchsvollere Asphalt 8: Airborne installiert. Die Grafik habe ich auf die höchste Stufe gestellt und das Spiel und das zusätzliche Musik hören hat das Handy gut gemeistert. Dabei wird es etwas wärmer, aber von Rucklern merke ich nichts, die Musik wurde auch kontinuierlich weiter abgespielt.

Unterm Strich, die Performance ist zufriedenstellend.

Akku

Das Thema Akku ist bei Smartphones ein heikles Thema, denn die besten Eigenschaften helfen nichts, wenn der Akku leer ist. Zusätzlich ist es schwer richtig objektive Laufzeiten anzugeben. Persönlich bin ich zufrieden mit der Akkulaufzeit. Ohne Energiesparmaßnahmen, ohne Powerbank bin ich ohne Probleme über den Tag gekommen. Das schafft mein Note 3 nur mit Energiesparmodus. Zu meinem Nutzungsprofil: Das Handy wird ca. um 7 Uhr abgesteckt, nachdem der Wecker geklingelt hat. Frühs höre ich laut Musik, lese Nachrichten, gehe ins AndroidPIT Forum usw.. In der Schule schau ich zwischendurch drauf, in den Pausen surfe und rufe ich manchmal Nachrichten ab. Nachmittags wird das Handy mehr genutzt. Mobile Daten sind immer an, GPS nie, WLAN manchmal, das Display ist auf automatische Helligkeit. Am Tag telefoniere ich ca. 30-60 min, Musik höre ich ca. 2-3 Stunden mit Spotify. Ich habe sechs verschiedene Konten zu synchronisieren. Am Ende eines Tages, ca. 21.30 Uhr hatte ich um die 20-35% Akku übrig, eine Display-On-Zeit von ca. 4-5 ½ Stunden. Zwar zu wenig Akku für den nächsten Tag, aber immerhin. Das Honor 6X vebraucht im Standby einfach viel weniger Strom, deswegen hält der Akku einfach besser als beim Note. Leider kann ich nichts zu der Ladedauer sagen, da ich mein Handy immer über Nacht lade.

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Der Akkuverbrauch des Honor 6X ist zufriedenstellend. © Sue H / ANDROIDPIT

Der Akku ist fest verbaut, man kann ihn nicht einfach auswechseln. Nach wie vor würde ich Smartphones mit wechselbarem Akku vorziehen, auch wenn sie zu einer Rarität geworden sind. Der Grund ist einfach erklärt: Wenn das Handy mal älter ist, und der Akku weniger ausdauernd, möchte ich nicht mit einer Powerbank das Handy über den Tag bringen, sondern einfach und schnell den Akku wechseln. Nachdem ich aber auch ein drei Jahre altes Tablet habe, dessen Akku immer noch ausreichend hält, sollte es wohl kein Problem darstellen, dass das Handy auch dann noch ausreichende Laufzeiten hat.

(Das Argument, man hat ein Smartphone ja sowieso nicht lange, führe ich hier extra nicht auf. Ich finde, das klingt ein bisschen arrogant, wir müssen ja nicht nach den seltenen Erden graben.)

Besonderheiten

WLAN: Es fehlt das 5 GHz WLAN, man kann nur über 2,4 GHz ins drahtlose Netz. (Allerdings kenne ich mich nicht so gut damit aus.) Der Empfang: Der ist gut, zumindest habe ich daheim mit allen möglichen Handys immer Netzprobleme und abgebrochene Gespräche. Mit dem Honor 6X ist mir das noch nicht passiert. Das Radio: Auch so eine Rarität, mein Note 3 kann das nicht. Man kann klassisch UKW-Radio hören.

Technische Daten

  Samsung Galaxy Note 3 Honor 6X
Veröffentlichung, UVP 25.09.2013, 749 Euro 14.01.2017, 249 Euro
Android Version Android 4.3, Update auf Android 5.0

Android 6.0 (Update auf Android 7.0 angekündigt)

SAR-Wert 0,29 W/kg 1,23 W/kg
Display 5,7 Zoll, Full-HD, 386 ppi 5,5 Zoll, Full-HD, 401 ppi
Maße und Gewicht 151,2 x 79,2 x 8,3 mm, 168 g 15,9 x 76,2 x 8,2 mm, 162 g
Akku 3200 mAh, wechselbar 3340 mAh, fest verbaut
Prozessor und Co. Snapdragon 800, 3,2 GHz, Quad Core, 32 Bit, 3 GByte RAM, 32 GByte interner Speicher Kirin 655, 4x 2,1 GHz und 4x 1,7 GHz, Octacore, 64 Bit, 3 GByte RAM, 32 GByte interner Speicher

Fazit

Das Honor 6X ist ein grundsolides Smartphone, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Stören könnte höchstens die fehlende 5 GHz WLAN Frequenz.

Huawei hat mit dem Honor 6X sein Ziel erreicht und ein Gerät mit guter Hardware und einem ansprechenden Preis auf den Markt gebracht. Ich war extra im Einzelhandel und habe mir ähnlich-preisige Smartphones angesehen. Im Vergleich sind bei den direkten Konkurrenten Abstriche zu machen, zum Beispiel beim Speicher, beim Arbeitsspeicher, beim Display. Ich hoffe, das Update für Android 7.0 kommt zeitnah und vor allem, dass die Sicherheitspatches auch mal wieder aktualisiert werden. Alternativen für das Honor 6X? Da wären einmal die Neuvorstellungen anderer Hersteller abzuwarten, das Jahr hat ja erst begonnen, oder einen Blick auf die alten Flaggschiffe zu werfen. Mein Note 3 (frisch repariert übrigens) kann zwar nicht ganz mit dem Honor 6X mithalten, aber trotzdem ist es echt brauchbar. Deshalb und wegen dem S-Pen werde ich es auch weiterhin benutzen. Das Honor 6X werde ich jemandem aus der Familie schenken, der sich so ein Smartphone sonst nicht leisten könnte. An der Stelle nochmals vielen Dank an AndroidPIT, dass ich die Chance bekommen habe, das Handy zu testen, den Bericht zu schreiben (macht Spaß, ist aber nicht so einfach) und jemanden eine Freude zu bereiten.

Dieser Artikel wurde von unserer Leserin Sue H verfasst.

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18 Kommentare

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  • Ich muss auch sagen schön geschrieben ich finde es interessant ein brandneues Smartphone mit einem älteren Gerät zu vergleichen man sieht darin wie sich die Handys entwickeln: sie werden billiger und haben andere funktionen. Ubrigens die Fotos sind sehr gut geworden


  • Ich finde es ganz gut, dass es keine RAW Dateien gibt. Bei 11-15 MB pro Bild ist der Speicher schnell voll. Der Profi nimmt dafür ehr doch eine Kamera. Danke für den Bericht. 😄


  • Habs endlich geschafft deinen Bericht zu lesen.
    Dankeschön, mir gefällt er.


  • Schöner Bericht Sue! Ich finde man liest raus, dass du das nicht alltäglich machst. Das hat Charme und wirkt irgendwie ehrlich. Persönlich würde ich mir das Honor 6X nicht kaufen, aber auf jeden Fall im Bekanntenkreis empfehlen (je nach Budget)


  • Schöner Bericht!


  • Sehr schön geschrieben! Du gehst richtig ins Detail, arbeitest dich systematisch durch die einzelnen Punkte durch und gibst zu allem "deinen Senf". Gleichzeitig aber ist dein Bericht klar gegliedert, so dass man später leicht einzelne Unterpunkte finden und nachlesen kann.
    Danke :)


  • Sue..... Super geschrieben, dicken Daumen nach oben ✌️👍👍👍

    Du könntest öfter schreiben, denn ich lese dein geschriebenes sehr gerne.
    Vor allem verstehe ich dein Deutsch echt super und muss nicht nochmal nach lesen 👍👍

    Also danke schön für dein super Bericht 😀


  • Meinst du jetzt beim Kameravergleich Fotos bei Tag oder Nacht? Hatte selbst 1 Jahr das Note 3, und am. Tag waren die Fotos gestochen scharf. Bei schlechtem Licht aber war da ein Weichzeichner, der wohl das Rauschen unterdrücken wollte, wo aber sehr viele Details verloren gingen.


    • Sue H
      • Blogger
      31.01.2017 Link zum Kommentar

      @Peter Es geht bei mir in dem Fall nicht um die Schärfe beim Note 3, sondern "flau" im Sinne von zu wenig Präsenz, beim Note 3 tendieren die Bilder zu blass, zu wenig Kontrast, zu wenig Sättigung zu haben. Beim Honor 6x ist es genau umgekehrt. Deswegen wäre eine Mischung aus beiden gar nicht schlecht.


      • Sue H. du hast ja dein Note 3 gebraucht gekauft soweit ich mich noch erinnern kann. War das bei der Kamera schon am Anfang so? Weil die von dir beschriebenen Fehler waren bei meinem gar nicht vorhanden. Tageslicht Fotos wirklich sehr scharf, kräftige Farben und sehr guter Kontrast. Dazu noch sehr detailreich. Ich vermute bei deinem Note 3 entweder einen Nachteil wegen Serienstreuung, oder schon leichte Beschädigung durch den Vorbesitzer. Hinzu kommt das bei deinem Honor 6X die Kamera sehr schöne Fotos macht. Vermutlich ein Vorteil der Serienstreuung ☺️


      • Sue H
        • Blogger
        31.01.2017 Link zum Kommentar

        @Peter Ja, du erinnerst dich richtig. Allerdings kenne ich keinen anderen mit einem Note 3, sodass ich keinen Vergleich hätte. 🤔


      • Meins ist auch schon lange nicht mehr bei mir. Aber müsste noch Fotos haben die ich damals mit dem Note 3 gemacht habe.


  • Klasse Bericht, Sue. Ich finde es sehr interessant, dass du die Kamera ganz anders beurteilst als Simon.

    Pushbenachrichtigungen haben bei mir anfangs auch funktioniert, tun es aber in manchen Fällen nach einiger Zeit nicht mehr.


    • Sue H
      • Blogger
      31.01.2017 Link zum Kommentar

      @trixi Ich hab halt auch keine aktuelle Kamera aus der Preisklasse im Vergleich. Gemessen am Preis finde ich die Kamera gut, wie beschrieben. (Zumindest stelle mir die Leistung als angemessen für den Preis vor) Zum Vorzeigen, zum Verschicken taugen die Bilder echt. Zoomt man halt auf 100% heran, sieht es schon etwas anders aus.


      • Simon S.
        • Blogger
        31.01.2017 Link zum Kommentar

        Sehr schön geschrieben Sue!

        Mein Bericht liest sich total chaotisch, aber das kommt wohl davon, wenn man ihn um 2 Uhr Nachts, in letzter Minute verfasst.

        Nächstes Mal habe ich dann hoffentlich mehr Zeit.

        Wobei ja noch ein zweiter Wurm dazu kommt, das war's dann wohl erst Mal mit der Freizeit. :)

        Im Großen und Ganzen kann ich dir schon zustimmen was die Kamera anbelangt: Zum verschicken über Whatsapp reicht die Qualität alle mal.

        Ich verstehe nur nicht, warum die optische Bildstabilisierung immer noch kein Standard ist. Bei ZTE und Xiaomi geht das doch auch (beide Hersteller sind allerdings nicht unbedingt sehr weit verbreitet bei uns).

        Auf optische Bildstabilisierung kann man nur verzichten, wenn auch die Fokusgeschwindigkeit und Lichtempfindlichkeit stimmt...

        Wenn ich mich recht entsinne, gibt es aber die Möglichkeit RAW-Bilder zu speichern. Versuch mal das rechte Einstellungsmenü in der Stock Kamera (von Rechts nach Links ziehen). Wenn ich mich recht entsinne gab es hier irgendwo eine Einstellung, die danach geklungen hat.

        Ansonsten kannst du mal Snap Camera, Camera FV-5 oder Alternativen ausprobieren, die die Camera 2 API unterstützen - damit müsste es dann gehen.

        Ciao!


      • Sue H
        • Blogger
        31.01.2017 Link zum Kommentar

        @Simon S WhatsApp? Hab ich nicht :P
        Zum Thema "RAW", ich hatte die Einstellungen durchforstet, aber nichts derartiges gefunden. Nachschauen bzw. eine andere App austesten kann ich nicht mehr, das Handy ist bereits poliert und wieder verpackt. Ich will es ja verschenken :)
        Ansonsten kann man wohl Glückwunsch sagen. ;)


    • Stimmt es ist noch interessant mal einfach eine rückmeldung der Kamera zu sehen die nicht mit: "also dafür das es eine dualkamera hat" anfängt das steht so in jedem test zusammengefasst lautet das Restultat dann immer etwa: "Also im Profimodus oder wenn man sich ein kleines bisschen Mühe gibt werden die Bilder ja schon gut allerdings kommen fotos die nur mit automatik gemacht werden werden schlecht und da nur diesdank unseren bewertungskatalogen bewertet wird ist die Kamera schlecht" und das war bei dir (sue) halt einfach nicht keine Kategorien und nicht das vorwissen eines passionierten Testers wo sowieso alles vorzu eingeordnet wird. Einfach mal ein ehrlicher, persönlicher und eigenständiger Test ich fand deinen Bericht über die Kamera den besten im Netz


  • Klaus
    • Blogger
    31.01.2017 Link zum Kommentar

    Schöner Artikel Sue. 😊 Du sprichst aber von der Selfie Kamera, hab ich da das Beweisfoto übersehen? 😋😂

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