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2 Min Lesezeit 17 Kommentare

HiKey 960: Google und Huawei machen Raspberry Pi Konkurrenz

Google und Huawei haben ein neues Android-Produkt mit dem aktuellen Top-Prozessor Kirin 960 vorgestellt - aber weder ein Smartphone noch ein Tablet, sondern eine Alternative für den Raspberry Pi 3. Die Bastler-Box hat einiges auf dem Kasten.

Der Kirin 960 zählt mit dem Snapdragon 835 und dem Exynos 8895 zu den stärksten Prozessoren, die man im ARM-Kosmos für den Smartphone-Einsatz derzeit finden kann. Das Kraftpaket von HiSilicon können Interessenten nun auch ohne Smartphone drum herum kaufen, und zwar als HiKey 960. Das ist ein Motherboard samt aller notwendigen Komponenten, das ähnlich wie ein Raspberry Pi für alle möglichen Dinge genutzt werden kann.

Der HiKey 960 hat eine ganze Menge Schnittstellen. Zwei große USB-3.0-Ports, einen Typ-C-Anschluss, microSD-Slot, HDMI-Ausgang, Dual-Band-Wifi mit ac-Standard und Bluetooth 4.1 sind an Bord, damit lässt sich schon eine Menge anfangen. 32 GByte Speicherplatz und 3 GByte RAM sind ebenfalls an Bord. Damit sollen Entwickler, für die der HiKey 960 hauptsächlich gedacht ist, eine Menge Dinge anstellen und simulieren. Android 7.1 kann anhand einer Anleitung von Google installiert werden.

AndroidPIT retro console 3006
Bastel-Wunder Raspberry Pi 3 / © AndroidPIT

Der Raspberry Pi 3 hat einen großen Vorteil gegenüber dem HiKey 960 - er ist deutlich günstiger. Das reine Board ist bereits für knapp 40 Euro zu kaufen, Kits mit Netzteil, Gehäuse und Speicherkarte kosten rund 70 Euro. Da wirken die rund 220 Euro, die der HiKey 960 kostet, erst einmal deutlich zu viel. Allerdings ist die Leistung eben auch deutlich höher. Vielleicht tut sich an dieser Stelle auch noch etwas, bis der HiKey 960 dann tatsächlich nach Deutschland kommt. In den USA ist der Verkauf gerade gestartet.

Habt Ihr schon einmal ein Bastel-Projekt mit dem Raspberry Pi umgesetzt?

Quelle: Huawei Blog

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. 29.04.2017

    Ach ja, meinst Du, mit diesen tiefgründigen Erkenntnissen erzählst Du mir irgendwas Neues?

    Das Problem, 24p-Material mit 50 Hz oder 60 Hlz Bildwiederholrate (Halbbilder) zu synchronisieren, ist so alt wie der Röhrenfernseher, und wurde schon zu dessen Zeiten durch Pal-Speedup oder 3:2 Pulldown von den Sendeanstalten gelöst, natürlich auch nicht völlig ruckelfrei, von mir aber auch noch nie wahrgenommen. Mittlerweile gibt es Fernsehgeräte, die Bilder auch mit 48 Hz oder 96 Hz wiedergeben können

    Den Raspberry-Pi mit Kodi unter Openelec als Mediacenter habe ich parallel zum Fire TV Stick ebenfalls (aus Zeiten vor dem Stick, ein Rückbau erschien mir nicht lohnend) und mir ist auch bewusst, dass man in Kodi die Bildwiederholfrequenz anpassen kann. Kodi läuft im übrigen auch auf dem Stick, die Bildwiederholratenanpassung soll dort aber angeblich nicht funktionieren, weil Android diesbezüglich wohl Treiberprobleme hat.

    Aber der Fire TV Stick selber unterstützt wohl die 24 fps Wiedergabe:

    http://www.android-hilfe.de/thema/24p-24hz-auf-firetv-stick-1-2-einrichten.756854/


    Ich habe diesen Modus aber nie aktiviert, seit ich den Stick besitze, das ist seit Anfang 2015.

    Ich habe mit dem Stick seitdem etliche Filme und Serien auf Amazon Prime Video und Netflix gesehen, dazu gelegentlich normale Fernsehsendungen über Kodi auf dem Stick.

    Ich habe nie störende Mikroruckler wahrgenomnen, selbst wenn sie dagewesen sein sollten. Warum soll ich also ein Problem lösen, das ich gar nicht habe?
    Ist das jetzt ein genetischer Nachteil, wenn dieses Problem für mich nur theoretischer Natur ist, weil ich die Ruckler nicht wahrnehme, oder nicht doch eher ein Vorteil? Und kann es sein, dass ich den mit 98% der übrigen Fernsehgucker teile?

    Ich kann auch nicht das Gras wachsen hören, einen Nachteil sehe ich darin nicht.

    Quelle: www.android-hilfe.de

17 Kommentare

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  •   37
    Gelöschter Account 30.04.2017 Link zum Kommentar

    Die Ras-Pi sind als Erben der britischen DIY-Computer der 1970'er und 1980`er Jahre vorranig "billige Lern- und Bastelcomputer" zum geringen Preis. Ein Gerät mit einem vielfach höherem Preis hat da schlicht eine völlig andere Zielgruppe.


  • Schade, kein Linux. Wäre ansonsten okay um mein ODROID zu ersetzten.


  • Raspberry Pi 2 am TV und mit LibreELEC habe ich alles was ich brauche :)


  • C. F.
    • Blogger
    28.04.2017 Link zum Kommentar

    Wer eine ernsthafte Alternative zum RasPi oder BananaPi sucht, wird sich bestimmt keine 3 mal so teure Variante aussuchen und auf die dann noch Android installieren.


  • Dank des unverschaemt hohen Preises leider keine Alternative zum Pi. Schade eigentlich !


  • Kann das Ding 24p frame rate switching, oder ist das genau so eine Krücke wie der Fire TV stick? Als Mediaplayer wäre er dann nicht einsetzbar.


    • Ich setze den Fire TV Stick als Mediaplayer ein, und bin voll zufrieden damit.
      Egal ob Spiel- oder Fernsehfilme, Ruckler oder Ähnliches kann ich nicht feststellen.


      • Tja, das ist ja das Traurige. Solange es viele Leute nicht mal mitbekommen wie sie verarscht werden, wird sich auch nichts ändern. Der Fire TV erfüllt nicht mal die Mindestanforderungen an einen guten Mediaplayer. Auch wenn Du das nicht siehst, ändert es nichts an der Tatsache.


      • Nee, umgekehrt wird ein Schuh draus. Wenn ich viel Geld für einen Medienplayer ausgebe, und ich merke nicht mal einen Unterschied zu einer kostengünstigen Lösung wie dem Fire TV Stick, dann verarsche ich mich selber. Was die "Mindestanforderungen" an einen guten Mediaplayer sind, lässt sich wohl kaum pauschalieren, meine Anforderungen erfüllt der Stick jedenfalls vollständig. Und ich brauche auch keine Belehrung darüber, was ich angeblich nicht merke. Der Stick ist nicht mein erster Player, aber einer der Besseren.


      • Dass Du keinen Unterschied merkst hat ja erst mal nichts zu sagen, es zeigt eigentlich nur dass Du von Sachen redest von denen Du einfach keine Ahnung hast. Damit könnten wir die Diskussion jetzt auch beenden, ich schreibe aber trotzdem noch mal etwas.

        Was sollte ein guter Mediaplayer können, in allererster Linie das Quellmaterial so darzustellen wie es vorliegt. Es gibt da unterschiedliche Normen: 23.976 fps, 24fps, 25fps, 30fps, 60fps, um mal die gängigsten zu nennen. Der Fire TV schickt sie alle mit 60fps zum TV. Bei 30fps, 60fps oder ganzzahligen Vielfachen ist das alles kein Problem und es entsteht ein flüssiges Bild. Anders sieht das aus wenn die Umrechnung nicht so einfach erfolgen kann, dann werden Bilder weggelassen oder hinzugefügt und es entsteht ein Ruckeleffekt.

        Einigen wir uns doch mal darauf dass das ein guter Mediaplayer können sollte. Der Raspberry Pi und auch der Dune können das schon immer.

        Warum sollte man sich dann ein überteuertes Gerät kaufen was nicht mal die trivialsten Sachen kann?


      • Ach ja, meinst Du, mit diesen tiefgründigen Erkenntnissen erzählst Du mir irgendwas Neues?

        Das Problem, 24p-Material mit 50 Hz oder 60 Hlz Bildwiederholrate (Halbbilder) zu synchronisieren, ist so alt wie der Röhrenfernseher, und wurde schon zu dessen Zeiten durch Pal-Speedup oder 3:2 Pulldown von den Sendeanstalten gelöst, natürlich auch nicht völlig ruckelfrei, von mir aber auch noch nie wahrgenommen. Mittlerweile gibt es Fernsehgeräte, die Bilder auch mit 48 Hz oder 96 Hz wiedergeben können

        Den Raspberry-Pi mit Kodi unter Openelec als Mediacenter habe ich parallel zum Fire TV Stick ebenfalls (aus Zeiten vor dem Stick, ein Rückbau erschien mir nicht lohnend) und mir ist auch bewusst, dass man in Kodi die Bildwiederholfrequenz anpassen kann. Kodi läuft im übrigen auch auf dem Stick, die Bildwiederholratenanpassung soll dort aber angeblich nicht funktionieren, weil Android diesbezüglich wohl Treiberprobleme hat.

        Aber der Fire TV Stick selber unterstützt wohl die 24 fps Wiedergabe:

        http://www.android-hilfe.de/thema/24p-24hz-auf-firetv-stick-1-2-einrichten.756854/


        Ich habe diesen Modus aber nie aktiviert, seit ich den Stick besitze, das ist seit Anfang 2015.

        Ich habe mit dem Stick seitdem etliche Filme und Serien auf Amazon Prime Video und Netflix gesehen, dazu gelegentlich normale Fernsehsendungen über Kodi auf dem Stick.

        Ich habe nie störende Mikroruckler wahrgenomnen, selbst wenn sie dagewesen sein sollten. Warum soll ich also ein Problem lösen, das ich gar nicht habe?
        Ist das jetzt ein genetischer Nachteil, wenn dieses Problem für mich nur theoretischer Natur ist, weil ich die Ruckler nicht wahrnehme, oder nicht doch eher ein Vorteil? Und kann es sein, dass ich den mit 98% der übrigen Fernsehgucker teile?

        Ich kann auch nicht das Gras wachsen hören, einen Nachteil sehe ich darin nicht.

        Quelle: www.android-hilfe.de


      •   37
        Gelöschter Account 30.04.2017 Link zum Kommentar

        So sieht es aus... Aber es gibt ja auch Leute denen TV nur etwas gibt wenn das Signal über Oelbach-Kabel kommt. Der Rest der Menschheit ist da (zum Glück) wohl zu blöd für das Problem...


      • ach komm ohne HDR und 4K kann man doch keinen Film gucken *ironie aus*

        Ich verstehe Leute immer nicht die einem diktieren wollen was das beste ist. Ist das gleiche wenn man ein Wireless Headset sucht und die Antworten sagen "Hifi Headset mit Zalman Micro" ja die Qualli ist besser, nur wireless ist das empfohlene nur eingeschränkt^^


      • "Warum sollte man sich dann ein überteuertes Gerät kaufen was nicht mal die trivialsten Sachen kann?"

        19 Euro sind für Dich überteuert?
        Davon abgesehen, dass mir auf meinem FireTV auch noch nie ein sichtbares Ruckeln aufgefallen ist.


  • habe einen pi3 als recalbox und streambox am laufen.
    desweiteren bin ich dabei einen carpc auf pi basies zu realisieren


  • 220 Euro finde ich etwas zu viel wenn ich das​ Pi im kompletten Set für 70 Euro bekomme.

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