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#Thementag 2 Min Lesezeit 9 Kommentare

Häuser Fernsteuern: Was ist Telekom SmartHome

Die Telekom bietet als wohl bedeutendster Provider deutscher Festnetzanschlüsse folgerichtig seit rund zwei Jahren ein SmartHome System an. Inzwischen bieten rund 40 Hersteller Geräte im Bereich Heim-Automatisierung an, die von der Telekom unterstützt werden. Für einen ersten Überblick ließen wir uns das System einmal vorführen.

Der Begriff Smart Home ist inzwischen bekannt und geläufig. Entsprechende Geräte sind inzwischen in fast allen Haushalten vorhanden. Mit ihnen lassen sich Waschmaschine, Heizung, Licht oder Alarmanlage automatisch oder aus der Ferne steuern.

Einziger Haken des Marktes ist, wie so oft bei neuen Technologien, dass sich die etlichen Hersteller nicht auf einen gemeinsamen Standard für Funk oder Sicherheit einigen können. Der Kunde steht dann vor einer Auswahl miteinander nicht kompatibler Produkte und weiß nicht, für welches er in fünf Jahren noch ein Steuergerät findet oder ob bis dahin jeder Mittelstufen-Schüler das Gerät hacken kann.

Hier will die Telekom einschreiten. Smart Home kostet eine monatliche Zusatzgebühr, kommt mit der zusätzlichen Hardware Home Base und einer SmartHome-App daher. Die Home Base kommuniziert mit Geräten unterschiedlicher Standards, darunter das weit verbreitete ZigBee, ist jedoch nur mit einer von der Telekom eineschränkten Liste an Geräten kompatibel. Draußen bleibt, wer nicht den Sicherheits-Ansprüchen der Telekom genügt, erklärt man uns am Stand. Zumindest laut AV-Test scheint es sich in der Tat um ein sicheres System zu handeln - Stand: 2015.

Schon jetzt lässt sich Telekoms SmartHome provisorisch als Alexa Skill mit dem Echo sprachsteuern. Die Integration soll jedoch in künftigen Iterationen der App optimiert und vereinfacht werden. Dann lauten die Befehle "Hey Alexa, mach im Wohnzimmer die Rollläden runter" und nicht mehr "...mach mit SmartHome im Wohnzimmer die Rollläden runter."

miele smart washing machine
Bequem vom Sofa aus die Waschmaschine starten? Kein Problem mit passenden Geräten und Smart Home. / © Miele

Künftige Router werden die Protokolle vermutlich nativ unterstützen, sodass die zusätzliche Hardware wegfällt. Außerdem wolle die Telekom die Zahl der unterstützen Protokolle vergrößern. So soll auch das aus der FritzBox bekannte DECT ULE implementiert werden. Das muss jedoch nicht heißen, dass Ihr dann Eure zusammen mit der FritzBox erstandenen Thermostate mit dem neuen Telekom-Router steuern könnt - das letzte Wort hat da die Telekom.

Wie steht Ihr zu dem Thema Smart Home? Glaubt Ihr, dass Provider wie die Telekom es den Kunden leichter machen, das richtige System zu finden? Oder nutzt der Provider seine Position aus und vermarktet etwas als Produkt, das eigentlich gar keines ist?

9 Kommentare

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  • C. F.
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    01.03.2017 Link zum Kommentar

    "Glaubt Ihr, dass Provider wie die Telekom es den Kunden leichter machen, das richtige System zu finden?"

    Ich denke, sich da an einen Provider zu binden, dürfte die falsche Entscheidung sein. Dann lieber anbieterunabhängige Systeme wie die von Fritz!Box oder kompatible nutzen.


  • super und meine Kommentare verschwinden einfach... na toll...


  • ich glaube nicht dass Deutsche Telekom das richtige System fürs Smart Home hat. Es gibt im Moment viel bessere Produkte, bzw Systeme, die schon seit mehreren Jahren von vielen Usern getestet sind_ robust und zuverläßig funktionieren. Man kann sehr lange und schön im Video reden. Aber wo bleibt das Ergebnis? Beste Visualisierung und Automatisierung bietet ioBroker an. Schon längst ein zertifizierter Skill für amazon Alexa entwickelt und alle Geräte im smart Home connected. einach bei youtube iobroker amazon alexa suchen ;-) oder lesen sie selbst die Kommentare von den glücklichen Usern bei amazon


  • Als Alternative bietet sich noch Wibutler an.


  • Wie ich diese Werbebildchen der Smarthome-Industrie liebe, die Waschmaschine vom Sofa aus anschalten 😢
    Da merkt man, wenn Karrieremänner im Marketing sind, aber keine Ahnung von Haushalt haben.

    Vermutlich macht er seiner Frau die Maschine vom Büro aus an und wundert sich abends wenn er heim kommt (wenn die kinder schon schlafen 😈), dass sein Hemd vom Vorabend (das den Duft seiner Assistentin trägt) immer noch im Wäschekorb liegt 😂


  • Ich war von Anfang an begeistert von sowas. Nur finde ich die monatliche Gebühr bei der Telekom dafür etwas zu teuer. Ich glaube 2,99€ oder 3,99€ monatlich wären in Ordnung.


  • Nun, beim SmartHome ein Abo-System zu installieren geht gar nicht. Hat man(n) bzw. Frau sie dann installiert, ist man auf Gedeih und Verderb auf diese angwiesen, sollten sie die Preise anheben.
    Nein, nicht Telekom und nicht Abo.


  • Qivicon (=Telekom, aber auf deren Plattform auch nur ein Anbieter unter mehreren) geht hier als einziger den richtigen Weg, indem sie mehrere Protokolle vereinen.

    Das Problem bzw. die Herausforderung ist, dass vom Anbieter jedes einzelne Gerät und von diesem jede Funktion in die jeweilige App implementiert werden muss. Und hier muss man genau schauen, welchen Qivicon-Anbieter man auswählt, da die Gerätekompatibilität und der Einstellungsumfang der App zwischen bspw. Telekom, RheinEnergie oder Vattenfall erheblich variiert. Die Telekom bietet hier jedoch vermutlich bisher den größten Umfang.

    Aber dieses vergleichsweise offene System ist bisher noch das beste unter den vielen kleinen Anbietern, die nur ihre eigenen Produkte erlauben.


    • das beste offene System, das schon seit 10 Jahren entwickelt und getestet ist, ist definitiv ioBroker, ein Open Source Project, das schon längst gemacht hat, wovon sich die große Firmen noch nicht mal träumen können. bitte bei amazon und youtube nach iobroker smart home alexa suchen.

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