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Härteste Spiel Jemals 2 - Toller Titel?

Als ich mich heute auf die Suche nach einem Spiel gemacht habe, das ich für euch testen könnte, bin ich auf „Hardest Game ever 2“ gestoßen und habe mich erst mal gewundert:
Bei abertausenden Apps auf dem Markt traut sich jemand tatsächlich von seiner zu behaupten, dass sie das Härteste Spiel Jemals 2 ist? Dann muss das Spiel ja etwas Besonderes sein.
Vom Titel der Anwendung motiviert, wollte ich also herausfinden, ob sie auch wirklich hält, was sie verspricht.

Zu welchem Schluss ich gekommen bin, erfahrt ihr in diesem Test.

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
14.0 11.0

Funktionen & Nutzen

Beim Starten des Spiels „Hardest Game ever 2“ findet man sich erst mal auf dem Hauptbildschirm wieder, der mit einem großen „Play“-Button über die Auswahl verschiedener Playmodi (am Anfang nicht alle freigeschaltet) sofort zur Levelübersicht führt. Die unterschiedlichen Levels sind in easy, normal, hard und insane eingeteilt. Man muss immer alle von einer Schwierigkeitsstufe freischalten, um zur nächst höheren zu gelangen. 

Beim oberflächlichen Betrachten der Level wird einem schnell klar, dass man es jeweils mit ganz unterschiedlichen Anforderungen zu tun hat. Man wird nicht mit einem Spielprinzip oder einer bestimmten Vorgehensweise konfrontiert, bei welcher man mit der Zeit Übung bekommen könnte, wenn man das Spiel nur lang genug spielt. Stattdessen stellt jeder Level eine komplett andere Herausforderung dar, welche man bewältigen muss. So hat man in Level eins beispielsweise einen Fuß zu kitzeln, der sich schnell bewegt und nicht immer vollständig zu erwischen ist. Dabei wird die Schnelligkeit des Spielers gefordert. 

Bei anderen Spielen, beispielsweise dem Aufladen einer bestimmten Zahl Eiskugeln auf Tüten, muss man zwar auch schnell sein, aber eher seine Konzentration einschalten und durchhalten, um nie zu viel Eis aufzuladen, da man ansonsten von vorne beginnen muss. Das gleiche Prinzip verfolgt Level 4, dessen Ziel es ist einem kleinen Jungen dabei zu helfen die Stufen zur Toilette zu überwinden. 

Eine maximale Geschwindigkeit wird gefordert, während man auch nie versehentlich zu viele Treppen steigen darf, da man sonst von dem erklommenen Podest wieder herunterfällt und abermals von Neuem beginnen muss.

So ist es die Kombination aus Konzentrations- und Geschwindigkeitsübungen, gepaart mit immer wechselnden Anforderungen, die bei diesem Spiel für Abwechslung und eine gewisse Schwierigkeit sorgt. Ein Muster lässt sich nur bei der Steuerung erkennen. Hierbei werden einem auf dem Spielebildschirm am unteren Rand meist verschiedenfarbige Felder geboten, welche man dann abwechselnd drücken muss, um beispielsweise Treppen zu steigen. 

Sie können auch dazu dienen die Entscheidung des Spielers anzuzeigen, wenn er die jeweilige Seite berühren muss, um zu zeigen dass er (wie in Level 2, wo man zwei Hände beim Schere, Stein, Papier spielen beobachtet und schnell entscheiden muss wer gewinnt) die Lösung kennt.

Fazit:

Zwar habe ich bisher noch nicht das komplette Spiel durchgespielt, dennoch muss ich sagen, dass man zwar sicherlich bei dem ein oder anderen Level einige Anläufe braucht, bis man ihn bewältigt hat, das Spiel aber trotzdem nicht das ultimative „Hardest Game ever“ ist. 

Der Titel ist meiner Meinung nach trotzdem nicht schlecht gewählt, da er mich zum Spielen motiviert hat. 

Ich bereue es zudem keineswegs mich heute für Härteste Spiel Jemals 2 entschieden zu haben, da es sowohl Abwechslung als auch Spaß bringt und für mich ein nettes Spiel für zwischendurch darstellt.

Bildschirm & Bedienung

„Hardest Game ever 2“ ist, was die Bildschirmgestaltung angeht sehr übersichtlich und bunt. Bevor man mit dem Spielen beginnt kann man im Hauptmenü noch Einstellungen zu Musik- und Effektlautstärke machen (die Hintergrundmusik empfinde ich persönlich als etwas nervig und auch die Effekte sollte man ein Bisschen runterdrehen, wenn  man mehrere Level durchhalten will).

Wenn man nun alles erledigt hat und auf „Play“ drückt, dann hat man die Wahl zwischen „Stage“ und „Arcade“. Letzteres ist am Anfang allerdings noch nicht freigeschalten. In der Levelübersicht wird bei bewältigter Aufgabe der jeweils höhere Level freigeschalten. Wenn man einmal nicht weiterkommt, bietet einem die Anwendung immer wieder das Herunterladen von Cheats an. Ein „Cheatherz“ kostet 0.99USD. Drei kosten 1.99USD. Je nachdem, wie viele von den Herzen man hat, werden einem 50% oder 100% des Levels erledigt. 

Jeder einzelne Level wird von einer kurzen Anleitung einführt, die auf Englisch erklärt, was zu tun ist. Sollte ein Level mal nicht auf Anhieb zu schaffen sein, keine Sorge, man kann ihn so oft wiederholen, wie man möchte. Die bewältigten Level speichern sich von selbst und bleiben auch nach beenden der App noch freigeschalten. 

Beim ersten Spielen und nach erfolgreichem Beenden eines Levels hat man die Möglichkeit sich über Facebook zu registrieren, um Highscorelisten anzusehen. 

Alles in allem muss ich sagen finde ich die Bedienung von Härteste Spiel Jemals 2 einfach und übersichtlich. Daher vergebe ich für diese Kategorie 4  Sterne.

 

Speed & Stabilität

Mit der Geschwindigkeit von Härteste Spiel Jemals 2 war ich sehr zufrieden. Es musste während meines Tests weder zwingend geschlossen werden, noch traten längere Warte- oder Ladezeiten auf.

Preis / Leistung

Man kann die Anwendung Härteste Spiel Jemals 2  kostenlos im Market herunterladen.

Screenshots

Härteste Spiel Jemals 2 - Toller Titel? Härteste Spiel Jemals 2 - Toller Titel? Härteste Spiel Jemals 2 - Toller Titel?

44 Kommentare

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  • Also ich halte die Bewertungsmatrix auch für völlig intransparent.

    Allerdings wird sich da offenbar nix ändern. Und da hier sowieso "Testberichte" gekauft werden können, die dann nicht als Werbung gekennzeichnet sind (was rein publizistisch schon mal ein no-go ist und jeglicher journalistischer Ethik widerspricht) nehme ich diese Tests hier ohnehin nicht ernst, sondern betrachte sie als leichte Unterhaltung, die ich mir maximal einmal im Monat gönne...

    Also: weitermachen! :-)

  • das einzige was mich an diesem spiel stört ist, dass es nicht in hd ist, also alles unscharf

  • So ein Geschwurbel kenn ich sonst nur von "Diskussionen" mit Esoterikern.
    Ich hab keine Lust mehr.
    Bin raus... und überlasse dir, Peterle... das letzte Wort.

  • Es war wohl dein unlogischer Verstand, der sich die Unterscheidung zwischen logischem und unlogischem Verstand erdacht hat. Bleibt die Frage hast du dann überhaupt einen logischen Verstand? Oder hinkt er nur mal wieder hinterher?

  • Ich wünschte mittlerweile, diese Diskussion hätte im Forum stattgefunden, hehe...

  • "Den unlogischen Verstand"...

    Ja, den gibt es offensichtlich.

    Anders ist nicht zu erklären, wie manche Leute trotz expliziter Darlegung von nicht zu widerlegenden Fakten und guten Argumenten von ihrem Standpunkt kein Stückchen abweichen.

  • "Der logische Verstand scheint hier teilweise hinterherzuhinken..."

    Gibts auch den unlogischen Verstand?
    Sonst dürfte klar sein was mit "Preis-Leistungs-Verhältnis" bei "kostenlosen" Apps gemeint ist. Da braucht man keine Haare spalten.

  • kaspersky hat bei mir bei dem game einen Virus gefunden

  • Weil der Preis "kostenlos" halt 0 ist und das Verhältnis Preis zu Leistung damit unendlich hoch, egal wie gut die Leistung.

    Ich sehe 15 Games, davon sind 10 kostenlos. Die anderen 5 Games kosten je 5€.
    Die kostenlosen Games haben eine Spieldauer von 3 Stunden, die kostenpflichtigen spielt man 5 Stunden.
    Ich habe 25€ Budget.
    Ich kaufe mir die 5 kostenpflichtigen Games. Somit bekomme ich 25 Stunden Leistung für 25€.
    Ich hole mir 10 kostenlose Games, das macht 30 Stunden Leistung für 0€. Hier ist der Preis niedriger sowie die Leistung besser, heißt Preis-Leistungs-Verhältnis besser.
    Ich könnte mir genausogut weitere 90 kostenlose Games suchen, somit würde ich 100 Games zum unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis von 0€ für 300 Stunden Spielzeit bekommen.
    Preis-Leistung bei 0€ ist also unendlich hoch.

    Der logische Verstand scheint hier teilweise hinterherzuhinken...

  • @Phlillip Zacharias

    "Korrekt wäre auch ein 5-Sterne Preis-Leistungs-Verhältnis."

    Wieso das? Wenn sich rein mathematisch kein Preis-Leistungsverhältnis berechnen lässt, dann auch keins mit 5 Sternen das ist Unsinn.

    Dann denkt man sich halt für diese App die Kategorie als "Kostenlos-Leistungsverhältnis" und dann wird sie mit anderen Apps die kostenlos sind verglichen. Und dann kommt nicht immer 5 Sterne raus.


    Man kann sich auch vorstellen, welchen Preis man bereit wäre für diese kostenlose App zu zahlen. Also mal wieder als dummes Beispiel:

    1 Stern: Nix, das will ich nicht mal kostenlos
    2 Sterne: Naja, höchstens 50 Cent
    3 Sterne: Bis zu einem Euro würde ich schon springen lassen
    4 Sterne: 2-3 Euro wäre mir so eine App schon wert
    5 Sterne: Geilo, das Gratis. Würde glatt 3-5 Euro dafür zahlen...

  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis lässt sich nicht mit einem Preis von 0€ berechnen, bzw. ist es unendlich hoch. Es auf verschiedene Stufen zu stellen ist unmöglich, da die Leistung in Relation (!) zum Preis gestellt wird. Kein Preis = keine Relation. Es wäre schlicht mathematisch und logisch inkorrekt. Korrekt wäre die reine Leistungsbewertung. Korrekt wäre auch ein 5-Sterne Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Wenn bei Preis/Leistung Fußballspieler verglichen werden ok, ein Vergleich mit Dieter Bohlen und Lady Gaga Bildern verstehe ich auch noch, aber: Was hat das mit dem Spiel zu tun? Ich denke auch, dass man volle Preis/Leistung bei kostenlosen Games vergeben muss , es sei denn die Leistung wäre wirklich vergleichbar oder zumindest annähernd.
    Beim direkten Vergleich bspw. zweier Rennspiel könnte das noch funktionieren, aber nicht bei einem Spiel mit Alleinstellungsmerkmal.
    Ich verstehe, dass die individuelle Bewertung nicht einfach ist und wette, dass ihr einige Spiele neu bewerten würdet, wenn ihr sie im Nachgang quasi parallel mit anderen Spielen erneut testen würdet. Aber aus meiner Sicht hätte die Preis/Leistung auch dann wieder zuviel subjektiven Charakter, da man keine Äpfel mit Birnen vergleichen kann.

  • Würde die Kategorie einfach "Leistung" heißen, gäbe es ja gar kein Problem(bis auf die übliche und unvermeidliche Subjektivität).

  • Anonymous
    • Mod
    14.07.2013 Link zum Kommentar

    Ich lese die Diskussion gerne. Wobei ich mich bei der Bewertung der Preis/Leistungskategorie Peter anschließen würde.

  • Zurück zur Stabilität

  • Boah ist das hier Offtopic!
    Warum diskutiert ihr sowas nicht im Forum?
    Bewertung hin oder her aber hier geht es um eine App.

  • @Stefan

    "0/30=0" ist zwar eine schöne Formel und auch mathematisch richtig hat aber mit dem Preis-Leistungsverhältnis nichts zu tun. Die Formel dazu Lautet: "Nutzen geteilt durch Kosten" und nicht umgekehrt.

    Schön mein Beispiel ist mathematisch falsch. Was schließt man daraus? Das eine App ohne Preis deshalb die beste Preis-Leistungs-Stufe hat bestimmt nicht. Man kann nur nach dieser Formel bei keinem Preis (rein mathematisch) kein Preisleistungsverhältnis ausrechnen. Deshalb die Formel umdrehen macht es auch nicht besser.

    Ganz von Formeln abgesehen würde die Mehrheit wohl zustimmen dass:

    a) Pferdfeäpfel für 0 Euro
    b) Goldbaren für 0 Euro

    hier b) das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

    So und damit bin ich hier draußen.

  •   19

    @PeterShow

    "Und von wegen "mathematischer Blödsinn". Wenn man den Unterschied zwischen 30/0 (ich) und 0/30 (du) nicht erkennt ist Hopfen und Malz verloren."


    Du irritierst mich!
    Ich fasse zusammen:

    0/30 = 0

    30/0 = mathematisch nicht definiert, gibt es nicht, für die Division durch Null existiert keine Lösung.

    Was willst Du mir damit sagen?

  • "Allgemeine Berechnung

    Kennzahl für Preis-Leistungs-Verhältnis = Nutzwert:Kosten

    Beispiel: 1,5 Millionen € Ablösesumme / 40 Tore geschossen = 37.500,- € pro Tor.
    "
    ( http://de.wikipedia.org/wiki/Preis-Leistungs-Verh%C3%A4ltnis )

    Und nicht umgekehrt.

    Also nicht 0/30 sondern 30/0

    Und von wegen "mathematischer Blödsinn". Wenn man den Unterschied zwischen 30/0 (ich) und 0/30 (du) nicht erkennt ist Hopfen und Malz verloren.

    @Torat45

    Mal ein Beispiel wie das persönlich bewerten würde

    Preis-Leistung:

    5 Sterne:
    Genial, dass es so eine App kostenlos gibt, andere verlangen dafür gutes Geld, dann auch noch ohne Werbung und inApp-Käufe

    4 Sterne:
    Super App di es kostenlos gibt, oder geniale App aber doch Werbung oder inApp

    3 Sterne:
    Mittelmäßige App. Aber da sie kostenlos ist, ganz okay. Bezahlen würde ich für die App nicht viel.

    2 Sterne:
    Ein Geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul. Aber wer mehr will zahlt lieber woanders etwas und bekommt auch viel mehr

    1 Stern:
    Naja. Das will ich nicht mal geschenkt haben.

  • Oh Mann... man fragt sich wie einige hier durch die Schule gekommen sind. ein Preis/Leistungs-Verhältnis mit Preis=0 ist immer gleich! Das Beispiel von Peter ist vollkommener logischer und mathematischer Blödsinn.
    Denn:
    Preis/Leistung = Bewertung
    0/30 = 0
    0/50 = 0
    usw...

    Wenn ihr das differenzieren wollt, müsst ihr die Leistung bewerten und nicht das Preis/Leistungs-Verhältnis!

    Sebastian hat also völlig Recht.

    Ich verstehe natürlich euer Ziel, dass ihr eine App mit super Leistung im gegensatz zu einer App mit wenig Leistung besser dastehen lassen wollt - aber dann sollte man das Bewertungssystem anpassen.

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