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Ein Moment für die Geschichtsbücher: Google veröffentlicht YouTube-Einnahmen

Ein Moment für die Geschichtsbücher: Google veröffentlicht YouTube-Einnahmen

Auf dem Weg zur Arbeit hören wir Musik über YouTube, abends schieben wir Fotos in die Google Cloud. Wie viel Umsatz Google mit seinen einzelnen Diensten wirklich macht, hatte das Unternehmen bisher immer verdeckt gehalten. Der neue Vorstandschef Sundar Pichai durchbrach erstmals in der Google-Geschichte diese Vorgehensweise und führte die Umsätze von YouTube und Google Cloud gesondert auf.

Historisch möchte man es fast nennen, was Google gestern Abend bei der Veröffentlichung seiner Zahlen für das vierte Quartal 2019 präsentierte. Bisher hatte sich das US-amerikanische Unternehmen bedeckt gehalten, was die Umsätze seiner einzelnen Dienste anging. So wurden diese bisher recht kryptisch lediglich in „Werbung“ und „keine Werbung“ aufgeteilt. Lediglich durch Alphabet kamen dort nähere Informationen zu einem speziellen finanziellen Segment hinzu. Unter dem neuen Vorstandschef Sundar Pichai scheint sich die Darstellungsstruktur der Umsätze nun zu wandeln: Erstmals führte die Firma die Umsätze von YouTube und Google Cloud einzeln an.

Die hierdurch entstehende Transparenz fasste Ruth Porat (Finanzvorstand von Alphabet und Google) wie folgt zusammen:

"Um für einen weiteren Einblick in unser Geschäft und die sich bietende Chancen zu sorgen, geben wir unseren Umsatz nun genauer bekannt, einschließlich Suche, YouTube-Anzeigen und Cloud." Ruth Porat

So klingt Googles Herzschlag: YouTube steigert deutlich seinen Umsatz

Dass YouTube ordentlich Umsatz macht, kann man an einer Hand abzählen. Wie viel Geld wirklich fließt, und wie wichtig die Videoplattform für Google ist, zeigt sich aber erst jetzt. Laut Alphabet-Bericht verdiente die Plattform alleine im vierten Quartal 4,7 Milliarden Dollar nur mit YouTube-Werbung. Mehr als 15 Milliarden Dollar konnte YouTube dabei über das gesamte Jahr 2019 erwirtschaften, und dabei waren weder die Umsätze durch Kanal-Abos oder YouTube-Music-Abos mit eingerechnet. Auf diese Weise stiegen die Werbeeinnahmen im Vergleich zum  Vorjahr deutlich an und verzeichneten ein Wachstum von etwa 36 Prozent. Insgesamt konnte Google mit YouTube auf diese Weise, im Vergleich zum vierten Quartal 2018, fast eine Milliarde Dollar plus machen.

Mit seinem rasanten Wachstum, der fast doppelt so schnell ansteigt, wie der des Hauptkonzerns, beweist die Plattform seine zentrale Stellung im Hinblick auf Googles finanzieller Entwicklung. Interessant ist dabei, dass der komplette Konzern auf 33,21 Milliarden Dollar im Segment der Werbeeinnahmen kommt – und das ohne die Einnahmen von YouTube. Umgerechnet bringt die Plattform somit rund zwölf Prozent aller Werbeeinnahmen ein.

Google Cloud: Gute Umsätze mit einem Potential nach oben

Im Hinblick auf die Jahresbilanz kann sich Google wohl auch nicht bei seiner Cloud beschweren. Hier stiegen die Umsätze um 53 Prozent an (nun 8,9 Milliarden). Und ebenso wie YouTube konnte der Dienst im vierten Quartal knapp eine Milliarde Dollar mehr (von 1,7 auf 2,6 Milliarden Dollar) erwirtschaften als noch im Vorjahr. Bedenkt man allerdings, welchen hohen Stellenwert Cloud-Dienste bei Google einnehmen, ist hier noch viel Luft nach oben.

Via: Heise Quelle: Alphabet

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12 Kommentare

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  • Echt tolles Geprotze nach dem Motto " mein Haus, mein Auto, mein Boot"... und wieviel von der Kohle wandert in die eigene Brieftasche? Solche Veröffentlichungen🤢 können die sich getrost sparen. Klingt eher so: "....so ihr Trottel, jetzt seht ihr mal was wir durch eure Ausgaben verdienen."😅👉😳🤳


    • Na wohin soll die Kohle denn sonst wandern, wenn nicht in die eigene Brieftasche? Ich dachte dass Unternehmen in der Regel nicht aus Nächstenliebe handeln wäre bekannt ;-)
      Wobei wir uns da gerade bei Google nicht beschweren sollten, sie bieten genug Dinge an die viele von uns täglich nutzen ohne dafür (direkt) zu bezahlen.


    • @Karsten
      Ich finde das es sehr interessant war zu lesen was da so verdient wurde. Es wird immer gefordert das die Firmen alles offen legen. Wenn sie es dann wirklich mal machen dann heißt es sie protzen und geben an. Wie man es macht ist es halt falsch. Und nicht vergessen. Das Geld verdienen sie an der Werbung. Niemand wird gezwungen dort Werbung zu schalten. Und diejenigen die dort Werbung schalten verdienen auch wieder daran.


  • Ist schon Wahnsinn was Google mit Werbung verdient. Und trotzdem sind die Aktionäre enttäuscht

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