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Google schluckt Emu: So wird Google Now bald um einiges intelligenter

Emu ist ein smarter Messenger und Assistent in der Tradition von und mit Verbindungen zu Siri. Mit ihm könnte Google Now noch deutlich hilfreicher und autonomer werden, nachdem der Suchmaschinengigant den Nachrichtendienst nun übernommen hat.

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Bald wird der Nutzer nicht einmal mehr mit dem Handy sprechen müssen. Es wird von alleine agieren. / © Google, ANDROIDPIT

Was Emu auszeichnet, ist sein Fokus auf künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, was in der Fähigkeit resultiert, Textinhalte auf dem Smartphone zu durchsuchen und zu verstehen und basierend darauf dem Nutzer Informationen wie Restaurantempfehlungen und ähnliches zu liefern, ohne dass dieser danach fragen muss. Auch beim Buchen von Flügen oder Planen von Reisen und Terminen kann Emu so unterstützen. Bei Emu geht es um einen Assistenten, der proaktiv im Hintergrund wartet, beobachtet, zuhört, und aktiv wird, wenn er helfen kann. Das verträgt sich gut mit dem Konzept hinter Google Now, nur geht es noch einen Schritt weiter.

Der Kopf hinter der smarten App, Firmenchef Gummi Hafsteinsson, arbeitete einst für Apple an dessen intelligentem Assitenten Siri, nun hat sich Google den Dienst einverleibt. Am 25. August wird Emu seine Arbeit als alleinstehende App einstellen. Doch damit wird es das mit Sicherheit noch nicht gewesen sein.

Wer Google kennt, weiß, dass intelligente, autonome Informationssysteme Kernstück der Firmenstrategie sind. Emu passt hier perfekt ins Konzept und könnte Googles Assistenten ernsthaft bereichern. Man stelle sich vor, dass Google Now künftig nicht nur Vorschläge machen könnte, sondern eigenständig die verschiedenen Daten die es sammelt (Textinhalte, GPS-Position, Termine im Kalender und so weiter) zusammenführen und dementsprechend Nachrichten versenden würde. Sagen wir, der Nutzer ist auf dem Weg zu einem Termin, die Verkehrslage ändert sich jedoch und eine Verspätung wird wahrscheinlich. Google Now würde dann beispielsweise eigenständig eine entsprechende SMS verschicken und Bescheid sagen.

Dies ist nur eine der Möglichkeiten, die sich aus dem Emu-Kauf ergeben. Vorausgesetzt natürlich, der Nutzer fühlt sich wohl dabei, Google noch mehr Rechte und Freiheiten zu übertragen. Was haltet Ihr davon?

Quelle: TechCrunch

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Top-Kommentare der Community

  • Dirk R. 07.08.2014

    Spannend und beängstigend zugleich 😊

  • Thomas Stern 07.08.2014

    Ist ja geil. Dann brauch ich in Zukunft nie mehr Termine vereinbaren.
    Die app sucht aus ganz Deutschland meine potentiellen Kunden aus, terminiert diese berechnet meine Provision und ich fahre nur noch zum kassieren durch die Gegend.

  • Wolf S. 07.08.2014

    "Bei Emu geht es um einen Assistenten, der proaktiv im Hintergrund wartet, beobachtet, zuhört, und aktiv wird, wenn er helfen kann."

    Proaktiv - durch differenzierte Vorausplanung und zielgerichtetes Handeln die Entwicklung eines Geschehens selbst bestimmend und eine Situation herbeiführend

    Das wäre mehr als fatal...unterstützend ja, selbst bestimmendes Handeln? Ein No-Go!

  • Ulrich B. 07.08.2014

    Das Beispiel klingt gut. Solang ich die Wahl hab, ob die SMS versendet wird (will dann vorher doch den Vorschlag bekommen und sagen können ob SMS versenden oder nicht)
    Um meine Daten mach ich mir dabei nicht großartig Sorgen.
    Die großen Konzerne - egal ob nun Google, Facebook. der angefressene Apfel oder sonstwas, da gibt's noch einige mehr - die haben meine Daten eh längst alle, auch wenn ich ziemlich vorsichtig damit umgehe.
    Und... ehrlich gesagt, mir ist es lieber wenn mir die Tatsache bewusst ist, als wenn sie ohne meine Kenntnis damit was-auch-immer machen.
    Für alle, die jetzt wieder brüllen... Datenschutz-bla-blubb... Meine Daten haben sie eh, also warum soll ich nicht auch selbst maximalen Nutzen draus ziehen??
    Und die, die das anders sehen... Nicht meckern, sondern einfach die entsprechende (ungewollte?) Funktionalität deaktivieren und gut is ;)

  • Chris L. 07.08.2014

    Das klingt eigentlich so, wie Google Now bereits sein sollte, es aber noch längst nicht ist.

    Wenn sie das mit Emu schneller schaffen, soll es mir recht sein. Ich bin skeptisch, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    PS: Vor dem Versenden einer SMS unter meinem Namen möchte ich aber auch in Zukunft noch gerne um Erlaubnis gefragt werden.

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