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Google kritisiert per Doodle schwulenfeindliche Politik Russlands

Es ist nicht alle Tage, dass sich Google offen politisch gibt: Zum Start der Winterolympiade hat Google jetzt ein wenig subtiles Doodle veröffentlicht. Das ist das sich fortwährend verändernde Bild, das über der Google-Suche angezeigt wird.

google doodle 2
Per Doodle gegen Diskriminierung. / © Google

Das Doodle zeigt Athleten verschiedener Disziplinen, die bei den olympischen Winterspielen vertreten sind. Das Ganze ist regenbogenartig eingefärbt. Unter der Suchleiste zitiert Google einen Auszug aus der olympischen Charta, der die Ausübung von Sport ohne Diskriminierung als Menschenrecht einfordert.

Diese Maßnahme bildet Google nicht nur auf seiner deutschen und amerikanischen Seite ab, sondern auch auf der russischen. Ändern wird das freilich nichts, eine sympathische und lobenswerte Aktion ist es aber dennoch. Und gänzlich ohne Image-Risiko sind politische Statements nie. Vor allem, wenn es um Themen geht, die kontrovers diskutiert werden. Was haltet Ihr davon? Sollte Google, wenn auch nur im Symbolischen, politisch sein oder sich aus solchen Angelegenheiten heraushalten?
 


Via: The Verge

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Top-Kommentare der Community

  • Stephan Serowy 07.02.2014

    @Manuel W. und Michael Schneider: Dass wir solche Leser haben, gibt mir schon etwas zu denken.

    @Manel W.: Ich habe zwar einige Mentalakrobatik betrieben, um Dir die "heterogenen Eltern" nicht als Fehler auszulegen, aber es lässt sich einfach nicht der Schluss vermeiden, dass du "heterosexuelle Eltern" meintest, was echt peinlich wäre, wenn du hier gegen die "homosexuelle Verschwörung und Propaganda" wetterst...

  • Manuel W. 07.02.2014

    Putin sagte schon in etlichen Interviews, dass Russland nichts gegen Schwule unternehme, solange diese mit ihrer öffentlichen Propaganda vor allem "Kindern" gegenüber aufhören! Er sagte immer wieder: "Lasst unsere Kinder in Ruhr". Und das finde ich gut!

    Mir erweckt sich immer der Eindruck, dass alles, was medial aufgegriffen wird, für extrem "gut" befunden wird. Dabei kann man es genau so gut anders herum sehen. Hier findet durch eine "Minderheit" ebenso jahrzehntelange Hetze gegen alles Natürliche wie Mann und Frau, wie Familie bestehend aus Mann und Frau und Kindern und zuguter Letzt gegen jeden bösen Hetero statt.

    Die Schwulen und Lesben, die dieses angefangen bei den Alt-68 seit jahrzehnten in die Köpfe der Bevölkerung durch Politik, Medien etc. auf Teufel komm raus einzubetonieren versuchen und zum großen Teil auch schon geschafft haben, sollten NIEMALS vergessen, dass sie ohne ihre heterogenen Eltern gar nicht existieren würden!!!

    Diese ganze Propaganda ist einfach nur noch unerträglich und widerlich!

  • Christopher M. 07.02.2014

    Ich finde es mal wieder unfassbar, was manche hier so schreiben. Zunächst mal: Homosexualität und Pädophilie haben nichts miteinander zu tun. Schwule stehen nicht automatisch auf "kleine Jungs". Was wäre denn der Umkehrschluss aus dieser Behauptung? Dass jeder Hetereo-Mann auf "kleine Mädchen" steht? Ich kenne keine Homosexuellen, die versuchen meine Kinder zu "beeinflussen". Warum auch? Den missionarischen Eifer haben nur die Heterosexuellen, die sich im "Recht" sehen. Ich keine auch keine Schwulen, die sich entschieden haben schwul zu sein, weil das so toll ist. (Wenn man religiöse Homophobe hört, könnte man oft meinen, schwul zu sein sei eine Versuchung...) Sie sind es einfach. Ob das nun genetisch oder chemisch oder durch den blindwütigen Zufall bedingt ist, ist völlig egal, es war auf jeden Fall keine Entscheidung, sondern eine Erkenntnis, mit der die meisten erst Mal zu leben lernen müssen. Umso besser, wenn das in einer Gesellschaft geschieht, die sie einfach akzeptiert ohne groß Gewese drum zu machen.

  • Thomas R. 07.02.2014

    Nur zur Info. Homosexualität gibt es seit es Menschen gibt. Sogar schon auf Höhlenzeichnungen, welche ich als Geschichtskundiger Mensch schon gesehen habe.

    Aber auch im Tierreich ist Homosexualität oft vorhanden und auch ein evolutionäres Instrumentarium für eine Art Geburtenkontrolle.
    Bekannte Beispiele sind die Humboldt-Pinguine. DIese leben in monogamen Beziehungen meist ein Leben lang zusammen.
    Das finden sich oftmals Männchen und Weibchen und leben als Paar. Die Weibchen übernehmen oftmals sogar für andere Weibchen das Brüten.
    Also quasi "Leihmutter".

    Wie in vielen Dingen sind auch hier andere Tiergattungen der Tiergattung Mensch voraus. Also nichts von Homosexualität ist eine Krankheit etc. Das ist zwar längest eh schon bekannt aber in den Köpfen vieler nicht ganz so "entwickelten" Menschen noch immer als Ausnahme und Fehler der Natur vorhanden.

  • Michael W. 07.02.2014

    Genetische Veranlagung oder nicht, um ehrlich zu sein ergründet sich mir der Unterschied nicht wirklich. Soll doch jeder leben wie er/sie es für richtig hält. Oder glaubt ernsthaft wer das die Menschen dadurch aussterben.
    Ich bevorzuge Frauen und ich habe noch keinen Homosexuellen getroffen der damit ein Problem hat.
    Und diese Pseudowissenschaftlichen Fakten ändern daran auch nichts.

96 Kommentare

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  • Also hier bekommt man ja das blanke Kotzen was hier manche selbsternannten Experten und Leute mit augenscheiblich eingeschränkten Horizonz hier vom Stapel lassen.
    Wäre dies nicht so, würden solche Kommentare nicht zu stande kommen.
    Von wegen "dressiert" oder Kinder beeinflussen schwul zu werden.
    Leute die Homosexuell sind könne sich dies nicht aussuchen. Niemand hat sie gefragt, welche Sexualität sich gerne möchten. Und das Homosexuelle Menschen in Deutschland immernoch vom Gesetzgeber benachteiligt werden zeigt nur wie zurückgeblieben Deutschland ist.
    Familie hin oder her.
    Homosexuelle Paare sollen in schlechten Zeiten füreinander einstehen aber con guten Zeiten nicht profitieren, so wie es bei heterosexuellen Eheleuten der Fall.
    Manchmal frage ich mich was in den Köpfen der Leute vorgeht.
    Viel kann es jedenfalls nicht sein.
    Jedem der hier beleidigend gegen Homosexuelle Leute redet wünsche ich ein Kind, welches homosexuell ist.
    Mal sehen wie ihr dann drüber denkt.
    Vielleicht beschäftigt ihr euch dann mal genau mit der Materie und seht ein, dass alles halb so schlimm ist.
    Und dass eine Minderheit, die benachteiligt wird für ihre Rechte kämpfen ist was ganz normales und ixh verstehe nicht wie manche Leute sich über sowas aufregen können.

  • Daumen hoch für Google! ich finde das ist eine bemerkenswerte handlung auch wenn sie nur im symbolischen ist! weiter so.

  • Ich wünsche vielen hier das ihre Kinder nicht Schwul oder lesbisch werden, denn dann würdet ihr sie ja anscheinend verstoßen...

  •   4

    Gott hat Adam und Eva erschaffen..... So Mann und Frau nicht Mann und Mann!!! Hat mit modern nichts Zutun.... Es gibt Dinge die kann man nicht verändern... Und wer schwul oder lesbig ist muss wissen das es eine Krankheit ist!!! Diese ganze Propaganda geht mir so auf die nerven... Man darf kein einziges Wort über diese kranke Gesellschaft mehr sagen... Schon wird man attackiert

    • Unfassbar das ich hier solche Kommentare von extrem dummen Untermenschen wie dir lesen muss. Jedem seine Meinung, keine Frage, aber das hier hat für mich nichts mehr damit zu tun. Das gehört für mich zu Rassismus, Nazi-Scheisse usw.
      Könnt ihr (AndroidPIT-Team) nicht eingreifen bei sowas? Muss das wirklich sein?

    • wenn diese Gesellschaft so krank ist, dann tu Dir doch selbst den Gefallen und suche Dir eine, die besser zu deiner Gesinnung passt. Dürfte ja nicht allzu schwer sein, oder?!

  • Ich find's auch super von Google. Diese homophobe Politik von Putin ist absolut undemokratisch.

  • ich finde Schwule ekelhaft

  • Ich finde es richtig und super. Daumen hoch Google! :-)

  • Eine Frage an die Wissenschaftler hier. Wer hat festgelegt das Heterosexualität normal ist?

    Ich bin entsetzt welche Kommentare hier abgegeben werden. Das es solch ein Gedankengut in unserem, eigentlich, aufgeklärten Land gibt erschüttert mich.

    Gleichgeschlechtliche Liebe sollte keine Toleranz brauchen. Denn es ist weder eine Krankheit, noch ein Gendefekt oder eine Laune der Natur. Es ist eine Lebensform und niemand sollte dies verurteilen oder sogar beurteilen.

    Die Google Aktion finde ich gut!

  • Also wer die Grenze von Homophobie und Pädophilie nicht kennt,wurde ja von einigen hier schon gut erklärt, der versteht auch das Wort.... Missbrauch.. nicht.Denn darum gehts im Grunde und das auf Menschen verachtene Art , gegenüber dem schwächsten unserer Gesellschaft.Wie jemand Toleranz ausweiten will auf schutzbefohlende Kinder die auf jeder Ebene unterlegen sind ,geht mir nicht in den Kopf. Auch die Logik ist falsch...ich muss mich jetzt erstmal beruhigen.

  • Ich finde die Aktion von Google gut. Und das sie in unserer heutigen Zeit leider noch notwendig ist sieht Mann ja an manchen Kommentaren hier.

  • Die Natur ist nicht frei von Fehlern aber unsere Meinung?
    Wer sind wir eigentlich das wir entscheiden können was ein Fehler ist.
    Ich habe eine Meinung, ob die richtig ist weiß ich nicht.
    Wenn man das mal so stehen lässt bleibt einem keine andere Wahl als solche Sachen zu tolerieren.
    Von dieser Regel schließe ich allerdings Dinge aus die anderen schaden.

  • @Manuel W. finde es auch bedenklich, solche Leser zu haben,aber nicht nur hier, sondern überall.

    Von Google halte ich die Aktion für super. Schade, dass sich unsere Politiker kein Beispiel nehmen.

  • Downloadi.....tja was ist der unterschied zwischen Pädophilie und Homosexualität. Vielleicht das Kinder wehrlos sind und von pädophilen vergewaltigt werden, während homosexuelle in beiderseitigem Einverständnis eine ( sexuelle) Beziehung führen? Dein Kommentar ist ja schon Menschenverachtend.....traurig wie du versuchst diese Plumpe Hetze in eine anspruchsvoll wirkende Hülle zu verpacken versuchst. Und um auf deinen Beitrag bezugzunehmen....ja wir entwickeln uns anscheinend wirklich zurück, und dein Kommentar ist der beste Beweis dafür.

    •   44

      Wobei ich kaum glaube, dass er sich noch weiter zurückentwickeln kann.

    • Es geht nicht um die Vergewaltigung sondern um Pädophilie...
      Ich finde Kinder sind genauso wehrlos wenn sie ein falsches Familienbild vorgelebt bekommen, wenn die Eltern gleichgeschlechtlich sind.

      Und es ging im Grunde nicht rein um Pädophilie vs. Homosexualität, sondern um jegliche sexuelle Vorlieben und deren Tolerierung, wie oben erwähnte oder andere Dinge bspw. Fetischismus, die gleichermaßen toleriert werden müssen, wenn wir andere Dinge tolerieren.

      Mir ist klar das meine Ansicht vielen nicht passt, aber die müssen sie ja nicht teilen.

      •   26

        Dann muss man wohl hunderttausenden von alleinerziehenden Müttern die Scheidungs-Kinder wegnehmen und ins Heim stecken, weil ihnen sonst ein "falsches Familienbild" vorgelebt wird. xD

        Du schreibst so einen Unsinn, das tut ja schon weh. :)

        Außerdem gibt es mittlerweile tausende von Kindern, die von gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen wurden und heute ganz "normale" Familien aus Mann und Frau gegründet haben und nicht völlig missraten sind.
        Dass das nicht grundsätzlich schadet, kann also durchaus als bewiesen gelten.

        Ganz im Gegensatz zur traditionellen Ehe mit ihren Millionen Scheidungskindern. Schaffen wir die Ehe ab, weil die sich nicht bewährt hat, jede dritte Ehe geschieden wird und Millionen psychisch schwer belasteter Scheidungskinder generiert werden? ;-)

  • Mal ehrlich, ich kann verstehen wenn man gegen etwas ist das eine Gefahr ist. Jetzt erklärt mir doch bitte mal in wie fern Homosexualitat eine Gefahr ist. Die Wissenschaft ist wichtig und Untersuchungen dahingehend sind sicher interessant nur was ändern diese Untersuchungen.
    Es ist vollkommen egal warum es Homosexualitat gibt, es gibt sie halt. Für mich persönlich und auch den Rest der Menschheit stellt sie keine Gefahr da. Ich glaube auch nicht das Homosexuelle "geheilt" werden wollen. Sie wollen akzeptiert werden. Und das sollte ja wohl kein Problem darstellen!
    Warum ist es eigentlich so interessant wie andere Leute leben?

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