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Frühjahrsputz bei Google+: Diese radikalen Änderungen erwarten Euch

Google plant große Änderungen an seinem sozialen Netzwerk Google+. Es gibt mal wieder einen neuen Chef und außerdem werden zentrale Dienste ausgegliedert und als eigenständiges Produkt veröffentlicht. Davon haben wir alle etwas. Was genau Euch erwartet, erfahrt Ihr in unserer Übersicht. Update: Android Police ist sich sicher, dass einige der Änderungen bereits in dieser Woche kommen sollen. Schaut weiter unten bei den mit "Update" markierten Stellen nach, was Euch erwartet.

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Google plant große Änderungen an Google+. / © ANDROIDPIT

Bereits letzte Woche haben wir darüber berichtet (zur Meldung), nun herrscht aber Gewissheit:

Update: Google+: Die Zukunft von Fotos

Update: Die Fotos-App wird zukünftig unabhängig von Google+ funktionieren und als eigene App im Play Store veröffentlicht. Das ist nicht trivial, ist die aktuelle Fotos-Apps doch untrennbar mit Google+ verbunden, denn alle Eure in der Google-Cloud gespeicherten Bilder landen genau dort: bei Google+. Das gefällt nicht jedem, ist aber zur Zeit ein Zwang seitens Google. Dies könnte sich aber schon in dieser Woche ändern, denn wie Android Police erfahren haben will, soll es schon in dieser Woche eine große Änderungen im Bezug auf die Fotos-App geben. Vermutlich ist damit die Abspaltung von Google+ gemeint.

Update: Automatische Sicherung von Fotos

Update: In dieser Woche erwartet uns eine große Änderung, da ist sich Android Police sicher. Was das sein wird, ist noch nicht gänzlich bekannt, derzeit wird aber vermutet, dass Fotos zukünftig in Google Drive und nicht mehr bei Google+ gespeichert werden. Das klingt nur logisch, soll die Fotos-App doch unabhängig von Google+ funktionieren.

Google+: Streams

Außerdem arbeitet man an einem weiteren Produkt, das sich da Streams nennt. Hier dürfte es sich um den Newsfeed von Google+ handeln, aber eine offizielle Ankündigung seitens Google gibt es noch nicht. Welcher Gedanke sich genau hinter dieser Produktentscheidung verbirgt, bleibt abzuwarten. Doch es hat den Anschein, als würde Google sein soziales Netzwerk quasi komplett tranchieren.

Google+: Führungswechsel

Auch personelle Veränderungen wurden angekündigt. Und zwar ist ab sofort Bradley Horowitz für Google+ verantwortlich und löst damit David Besbris als Chef des sozialen Netzwerks ab. Dieser war selber noch gar nicht lange im Amt gewesen - weniger als ein Jahr, um genau zu sein.

Google+: Hangouts

Unklar ist für den Moment die Zukunft von Hangouts. Laut dem neuen Chef Horowitz gibt es keine klare Linie, was Hangouts eigentlich sein will und hier muss über kurz oder lang eine Entscheidung getroffen werden, wie der Messaging-Dienst zukünftig aussehen und funktionieren soll und kann.

Top-Kommentare der Community

27 Kommentare

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  • Wenn man sich auf g+ die Sachen richtig einstellt ist es genial. Und auch den Kindergarten von fb ist man los

  • Habe alles was geht von Google gelöscht. Brauche Google + und Co nicht.

  • Google+ ist nach YouTube das schönste Soziale Netzwerk, hoffentlich kauft google Twitter.

    Wenn Google+ und Twitter miteinander verschmelzen würden...😍😍😍😍

  • Freue mich, dass die Fotos App endlich optional ist.

  • Mapatace ist auf seine Art cool

  •   58

    Hangouts könnte so eine gute Alternative zu Skype, Whatsapp und Co. sein, aber "laut dem neuen Chef Horowitz gibt es keine klare Linie, was Hangouts eigentlich sein will"...

    Wir erinnern uns: Google ist der Hersteller des weltweit am weitest verbreiteten Mobile OS. Und dieser hat offenbar Null mittel- und langfristige Strategien...?

    P.S.: Ich bin im übrigen für möglichst wenige separate Apps, damit man noch eine zentrale Stelle für Einstellungen ausmachen kann - oder gleich (iOS lässt grüßen) die Einstellungen für alle Apps zusammenfassen...

    •   20

      Jepp, sieht man doch an Android. Keine "rote Linie" in Sicht.

    • Hangouts ist im Prinzip Google+'s Facebook Messenger mit Videochat Funktion. Dieser Anmeldezwang hat mich davon abgehalten, es zu nutzen. Ich brauch kein G+ Profil.

  • Ich finds gut mit der Trennung, ich möchte nämlich meine Fotos auch nicht zu Google in die Cloud laden.

  •   20

    So unterschiedlich kann man es sehen, interessant.

    Für mich sind die Google-Dienste bislang ein unübersichtlicher und verstreuter Haufen Zeugs, wo man schwer Einstellungen findet. Von daher benutze ich nur das Nötigste, gezwungenermaßen. Mail für die Käufe, und den Store. Wird der Rest morgen abgeschaltet, würde ich es nicht mal merken.

    Google ist unzuverlässig und man hat keine Planungssicherheit. Wie ich es schon beim News-Aggregator spüren durfte. Wie die Spielkinder. Morgen keine Lust mehr, Dienst wird eingestellt. Von daher könnte ich auch die Pay-Dienste niemandem empfehlen - und rate jedem ab.

  • Wenn Google+ nicht das Tolle bleibt was es ist, bricht für mich eine Welt zusammen. Echt. Ich liebe Google+.

  •   51
    XXL 02.03.2015 Link zum Kommentar

    Schön, kommt man also endlich langsam zur Vernunft und entkoppelt erste Dienste von Google+. Das grösste Ärgernis ist für mich aber immer noch der Google+ Zwang wenn man eine App bewerten möchte. Der ganze Google+ Zwang spricht sowieso nicht für Google, anscheinend hat es Google mit seiner sozialen Plattform nötig. Andere Unternehmen locken die User durch Qualität zu einem Dienst, Google wählt hier die unschöne Methode, die überdies alles andere als nachhaltig ist. Was es gebracht hat, sieht man jetzt ja (wobei das schon lange absehbar war)... Google+ ist eine Geisterstadt mit wenig Inhalten, vielen Fake-Accounts, dafür mit umso mehr unnützen Informationen...

    • Ich bin ein Geist, ich bin ein Geist und mir folgen knapp 800 andere Geister. Wir Geister sind auch irgendwie sehr aktiv in unserer Geisterstadt. Unglaublich ich fülle damit meine langen geistreichen Tage.
      ;-P

      Es darf ja jeder nutzen was er mag und wer nur mal 5 Minuten bei G+ reinschaut und hofft dort seine "Reallife" Freunde zu finden wird G+ auch als Geisterstadt empfinden.
      Aber das ist bei vielen sozialen Netzwerken so.
      Das war bei mir damals als ich meinen ersten FB account angelegt hab genau so. Da war nix los.
      Es war erst was los als ich anfing den Android und Technik blogs zu folgen und selbst dann kam ich nicht auf so viele Interaktionen wie heute auf g+.
      G+ verfolgt eben einen anderen Ansatz. Es vernetzt vor allem Leute mit gleichen Interessen und das macht es sehr gut. Ich hab meinen Freund darüber kennengelernt und viele andere tolle Leute.

      Ich kann aber auch verstehen, dass man nicht zu Diensten gezwungen werden möchten. G+ schien der Mittelpunkt eines Google accounts werden zu sollen. Das hat irgendwie nicht ganz geklappt, da es zu viele ablehnten.
      Ist ja aber nicht schlimm dann bleibt eben Gmail der Mittelpunkt und das system etwas dezentralisierter.

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