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Google Play Pass: App-Abonnement in Kürze verfügbar

Google Play Pass: App-Abonnement in Kürze verfügbar

Google hat bestätigt, dass der App-Abodienst Play Pass bereits existiert und bald startet. Gegen eine monatliche Gebühr können Android-Nutzer auf kostenpflichtige Apps und Spiele zugreifen. Lange soll es bis zum Start nicht mehr dauern.

Gerüchte zum Play Pass waren schon vor einem Monat durchgesickert. Nun hat Google die Existenz des Dienstes über den Twitter-Account von Google Play bestätigt. Hier heißt es, es sei fast so weit, der Play Pass komme bald. 

Mit wachsender Popularität von Mobile Gaming und den extra dafür verfügbaren Smartphones, wie dem ROG Phone II, sieht Google eine Möglichkeit, in das Abomodell einzusteigen. Spieler können eine monatliche Pauschalgebühr zahlen, um Zugang zu kostenpflichtigen Spielen und Apps zu erhalten. Es ist die Antwort des Play Stores auf Spotify und Netflix - eine Art Stadia für den Play Store.

Google hat offiziell keine weiteren Details bekannt gegeben, aber die Gerüchte deuten darauf hin, dass Play Pass 4,99 Dollar pro Monat kosten wird. Spiele wie 80 Days, Brothers: A Tale of Two Sons, Limbo und Stardew Valley werden voraussichtlich Teil des neuen Dienstes sein. Ob das stimmt, werden wir aber erst beim Launch erfahren.

Das Timing ist kein Zufall

Ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass Google den Play Pass am Tag des Apple-Events erwähnt. Apple hat bereits seinen Abonnement-Service Apple Aracde angekündigt und wird voraussichtlich in der heutigen Keynote neue Details bekannt geben.

Apple Arcade könnte neben dem neuen iPhone 11, iPhone Pro und iPhone Pro Max starten. Google will da natürlich im Rennen bleiben. So oder so, Abonnement-Dienste für Spiele und Apps kommen sehr bald auf mobile Plattformen. Es wird interessant sein, welche Auswirkungen dies auf das Geschäftsmodell des Free-to-Play mit In-App-Käufen hat, das derzeit das Mobile Gaming dominiert. Es gibt sicherlich einige Frustrationen unter den Nutzern über den aktuellen Trend, dass Entwickler Inhalte hinter diesen Inn-App-Käufen verstecken. Da könne sich das Abomodell zur Alternative entwickeln.

Die vielleicht größte Herausforderung für diese beiden Abonnement-Services ist, beliebte Spiele, anbieten zu können. Titel wie Coin Master, Pokémon Go, Candy Crush Saga und Clash of Clans hätten keinen großen Anreiz, sich für den Abonnementdienst anzumelden, wenn es darum ginge, den Spielern gegen eine feste Gebühr Zugang zu all ihren Inhalten zu geben. Denn derzeit verdienen sie mit In-App-Käufen ihr Geld.

Wärt Ihr bereit, 5 Dollar pro Monat für den Zugriff auf verschiedene Apps und Spiele zu zahlen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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8 Kommentare

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  • Bin gespannt, was Google aus der ganzen Nummer rausholt. :)


  • Da wäre ein filme abo besser :-)


  • Für Musik-, Video- und Spielestreaming können Abo-Modelle durchaus reizvoll sein. Ändert sich das Freizeitverhalten, kündigt man das Abo und gut ist.
    Bei Software bin ich überhaupt ein Freund von Abos. Komplexe Programme können einen erheblichen Einarbeitungsaufwand mit sich bringen, um sie optimal zu nutzen. Will man den nicht abschreiben, bleibt beim Abo-Modell nichts anderes übrig, als das Abo endlos zu verlängern, selbst wenn man das Programm nur noch selten nutzt.
    Dass die Weiterentwicklung von Software Geld kostet ist offensichtlich, deshalb waren neue Versionen von kommerzieller Software schon bislang nicht kostenlos.
    Aber wenn man die neuen Features nicht gebraucht hat, konnte man die erworbene ältere Version unbegrenzt weiternutzen, musste also auch investierte Einarbeitung nicht abschreiben.
    Viele sehr leistungsfähige Freeware-Programme, bei denen dann auch neue Versionen nichts kosten, machen Abo-Software mit ihrer Endlos-Zahlerei dann vollends uninteressant, jedenfalls für Privatpersonen. Für Firmen, bei denen Service eine wichtige Rolle spielen könnte, mag das wieder anders aussehen.


  • Also denke aber das es die In App Käufe nicht verdrängt. Wenn ich teilweise höre was einige in den Spielen im Monat so ausgeben denke ich mir immer das habe ich aufs Jahr gesehen Nichtmal für Urlaub ausgeben, Schon krass was einige bereit sind zu zahlen nur um schneller voran zu kommen


  • ... wenn dafür diese ganzen In App Käufe verschwinden


    • Das denke ich nicht, dafür sind die Geschäftsmodelle ja viel zu unterschiedlich. Außerdem haben In App Käufe ja auch Vorteile.


  • Da meine Apps und Spiele fast alle "kostenlos" sind, kaufe ich lieber nur bei Bedarf.


  • Ich wäre auch bereit 10 oder 15 Euro im Monat für einen Abodienst auszugeben. Allerdings nur, wenn das Angebot stimmt. An Spielen unter Android bin ich absolut nicht interessiert und an guten Apps und Diensten gibt es mir zu wenig. Kalender, Notizen, Aufgaben und dgl. gehören für mich zu einer Grundausstattung eines Smartphones, dafür zahle ich nicht extra. Und zu viel mehr als diesen paar kleinen Helfern haben es die Entwickler leider nicht geschafft. Ich bin gespannt, wohin so ein Abo führt. Entweder es spornt Entwickler an, sich endlich wieder ein paar neue Ideen einfallen zu lassen oder aber es führt dazu, dass jedes noch so mickrige Tool bald ein Abo voraussetzt. Das wäre dann allerdings auch das Ende des Playstores.

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