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Google Play Music Key: YouTubes neuer Musikdienst nimmt Gestalt an

Endlich wurden die Gerüchte um YouTubes Offline-Funktionen und einen Musikdienst mit neuen Fakten untermauert. Music Key soll der neue Abo-Dienst heißen.

Entertainment am Smartphone auf dem Klo ist für mich...?

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YouTube Music key nexus 5 sharp
Der YouTube Music Key kommt. / © Google, ANDROIDPIT

In den vergangenen Wochen sind immer wieder Gerüchte über den Ozean geschwappt, dass YouTube die Verbreitung von Musikvideos stärker monetarisiert und zusätzliche Features wie Offline- und Hintergrund-Wiedergabe ermöglicht.

Android Police will herausgefunden haben, dass Google nun plant, seinen bisherigen Musik-Abo-Dienst Play Music All Access in einen Google Play Music Key umzulablen. Die Premium-Features sollen neben der erwartungsgemäßen Werbefreiheit auch eingangs erwähnte, lang gehegte Wünsche erfüllen, wie etwa, dass die Musik weiter läuft, wenn man bei laufender YouTube-App den Bildschirm abschaltet. Auch soll eine Offline-Funktion implementiert werden, sodass Ihr Eure Lieblings-Playlist ohne Internetanbindung abspielen könnt.

Ähnlich wie bisher bei Play Music wird Google auch für den YouTube Music Key eine 30-tägige Probephase bieten, die Euch bei rechtzeitiger Kündigung kein Geld kostet. Ab dann wird man in den USA 9,99 Dollar verlangen (in Deutschland verlangt man derzeit für Play Music All Access 9,99 Euro pro Monat). Es soll Hinweise geben, dass bisherige All-Access-Abonnenten automatischen Zugriff zum neuen Dienst erhalten werden.

Inhaltlich wird man nicht nur Diskographien von Studio-aufgezeichneten Alben anbieten, sondern YouTube soll auch Konzert-Mitschnitte, Remixe und Cover zu sämtlichen Tracks anbieten. Intelligente Mixe sollen Euch helfen, Musik nach Eurem Geschmack zu finden und automatisch Non-Stop-Playback mit Musik zu ermöglichen, die Euch gefällt. 

All dies hängt freilich davon ab, wie bereit die Plattenfirmen sind, Google an ihren Umsätzen zu beiteiligen. iTunes, Spotify, Deezer und Co. liefern ihnen immer mehr Möglichkeiten, ihre Produkte zu verbreiten, teilweise sogar, sie zu vermarkten; doch alle wollen ihren Zehnten für den Dienst einbehalten, die Waren der Plattenfirmen (d.h. die Songs) an den Endkunden zu bringen. Und in Deutschland kommt noch die Problematik mit der GEMA hinzu, die hierzulande immer ein Wörtchen mitreden will, wenn es um die Vergütung von Musik-Urhebern geht. Von daher können wir gespannt sein, wann das vorgestellte Modell auch diesseits des Atlantiks einlaufen wird.

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Top-Kommentare der Community

20 Kommentare

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  • Ich finde es gut das ihr das mit der GEMA angesprochen habt, und ihr habt recht. Gäbe es die GEMA nicht, würde ich schon drüber nachdenken mir so etwas zu holen, aber ein großteil der musik die ich höre wurde gesperrt, also ist das nix für mich.

  • richtig heißt es google play music all- inclusive

  • Bin ich der Einzige, der jegliches Namensschema von Google einfach nur grottenschlecht findet? Lasst euch das doch mal auf der Zunge zergehen:

    Google Play Music All Access.
    Google Play Music Key.

    Was in deren Marketingabteilung abgeht, weiß ich auch nicht. Diese Namen sind lang und kein bisschen prägnant. Spotify, Beats, iRadio, Pandora, Rdio... Das kann sich jeder merken und man weiß sofort, was damit gemeint ist. "Google Music". Fertig.

  • Bin mit GPMAA mehr als zufrieden. Ich habe damals das Startangebot wahrgenommen und bezahle nur 7,99 Eur im Monat. Wenn dann zum selben Preis auch noch Youtube dazu kommt kann ich das nur begrüßen. Ich werde durch keine Werbung genervt und habe jeder Zeit Zugriff auf MIllionen von Songs. Ich habe meine Festplatte nicht mehr mit MP3 zugemüllt und kann mir jederzeit meine Playlists offline zugänglich machen. Was will man mehr?

  • Nein, nein, nein und nochmal nein. Ich kaufe mir meine Alben lieber für 10 Euro mehr im Laden oder lade sie mir für etwas Geld im Internet runter als sowas zu finanzieren. Davon hat der Künstler (Musiker) mehr und ich auch. Streaming-Dienste werde ich erst nutzen wenn man mich dazu zwingt. Ausserdem ist es doch ein tolles Gefühl in seinen Schrank und/oder in seine digitale Musikbibliothek zu gucken um zu sehen was man alles an CDs/Alben hat. Illegal kommt bei gar nicht erst in Frage und von Streaming-Diensten halte ich nichts.

    Aber für die meisten ist ja alles zu teuer und alles muss ja gratis sein und trotzdem noch am besten...

    Ich bin verstehe es nicht..

  •   15

    Ich seh darin keinen Nutzen/Vorteil für mich als Verbraucher

    • Es wäre ja kein Problem zu sagen, dass dir der Nutzen nicht 10€ wert ist.

      Aber du siehst KEINEN Nutzen darin, auf 20 Millionen Songs, Konzertmitschnitte, Videos und Remixe zugreifen zu können, offline Videos zu speichern und mit der YouTube App Videos im Hintergrund abspielen zu lassen?

  •   25

    Ich habe diese Play music Flat oder wo das heißt. Will es nicht mehr missen! Finde 10€ Im Monat dafür auch ok.

  • Für mich auch viel zu teuer. 10 Euro YT, 17 Euro Zwangssteuer das man überhaupt hören darf. Da ist man dann bei knapp 30 Euro. Nein danke. Dann verzichte ich und lade es mir irgend wo aus dem Internet. Die Herren wollen es ja nicht anders.

  • Hinweis zum letzten Absatz: Da ist ein Rechtschreibfehler bei "Plattenfirmen".

    10 Euro pro Monat finde Ich eigentlich zu viel. Werbung kann man bei Smartphones mit Root auch umgehen und ansonsten finde Ich dass das Angebot den Preis nicht gerecht wird. Ich nutze YouTube viel aber bei dem Preis kommt für mich das Paket nicht in Frage.

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