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2 Min Lesezeit 51 Kommentare

Google Maps testet Blitzer- und Unfallwarnung

Nach dem Kauf des Navigationsanbieters Waze war es nur eine Frage der Zeit, wann dessen Technologien in Google Maps einfließen werden. Nun kommt die erste Meldung in dieser Richtung aus den USA. Android Police will zusammen mit wenigen Testern erfahren haben, dass der kostenlose Kartendienst demnächst vor Blitzern und Unfällen auf der programmierten Route warnen könnte. für Deutschland gibt es da aber nicht nur technische Hürden.

Die Stärke des Navigations-Anbieters Waze war, dass er besonders stark auf Crowdsourcing setzte. Nutzer konnten die Kartendaten ergänzen, Hausnummern korrigieren und dergleichen. Eben diese Technologie soll die neue Google-Tochter nun für den Kartendienst Maps nutzen. Blitzer und Unfälle sollen schnell registriert werden, so dass Nutzer auf derselben Strecke davor gewarnt werden.

Entsprechende Buttons hatte Android Police schon vor einiger Zeit in einem seiner berüchtigsten APK-Teardowns entdeckt. Ein erstes Live-Beispiel will ein Nutzer der Reddit-Community schon gesehen haben. Während im englischsprachigen Raum noch an der Funktionalität getüftelt wird, muss sich Google in Deutschland auf rechtliche Hürden einstellen.

Google WAYMO fleet1
Die Stauwarnung wird auch direkt die selbstfahrende Flotte betreffen, die den Stau schnell umfahren und Ausweichrouten berechnen muss. / © AndroidPIT

Blitzer-Apps sind in Deutschland zwar gängig, jedoch nicht komplett mit geltendem Recht nach § 23 Abs. 1b StVO vereinbar. Das Gesetz bezieht sich jedoch nicht explizit auf Blitzer-Apps und das Warnen vor Blitzern ist nicht generell verboten, so dass Google rechtlich vermutlich sicher ist, Nutzer jedoch vereinzelt mit Bußgeldern rechnen müssen. Dies bedürfte jedoch schon eines sehr findigen Polizeibeamten.

Da das Feature jedoch weder reif noch international verfügbar ist, können wir uns weiterhin auf alternative Navigationssysteme und Warn-Apps verlassen. Welche nutzt Ihr am liebsten?

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Top-Kommentare der Community

  • Jörg-André Steen vor 1 Woche

    Wozu eine Blitzer-Warn-App?
    "Eigentlich" hat JEDER der eine Fahrerlaubnis erwerben wollte, eine Fahrschule besucht, mit einer anschließenden Fahrprüfung (Theorie und Praxis).
    Wenn Verkehrsteilnehmer dann meinen sich jeder Regel widersetzen zu müssen, dann sollen sie es auch zu spüren bekommen.

    Oh, bevor jetzt das Gejammer los geht:
    Nein, ich bin kein Engel auf der Straße. Ich fahre keine Strich 50, 70 oder 100 km/h.
    Auch ich bin mal unaufmerksam und mir passieren Fahrfehler.
    Aber statt dagegen anzuwettern habe ich Eier in der Hose und gestehe mein Fehlverhalten ein.

51 Kommentare

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  • Blitzer.de


  • Gott seit ihr alle verklemmt.
    mimimi 🤣🤣
    Was ist daran schlimm, wenn Maps endlich Blitzer anzeigt?


  • Ist das jetzt eine Google Tochter? Oder Google Schwester? Ich dachte Alphabet ist jetzt die Mutter. Ich bin verwirrt.


  • Wozu eine Blitzer-Warn-App?
    "Eigentlich" hat JEDER der eine Fahrerlaubnis erwerben wollte, eine Fahrschule besucht, mit einer anschließenden Fahrprüfung (Theorie und Praxis).
    Wenn Verkehrsteilnehmer dann meinen sich jeder Regel widersetzen zu müssen, dann sollen sie es auch zu spüren bekommen.

    Oh, bevor jetzt das Gejammer los geht:
    Nein, ich bin kein Engel auf der Straße. Ich fahre keine Strich 50, 70 oder 100 km/h.
    Auch ich bin mal unaufmerksam und mir passieren Fahrfehler.
    Aber statt dagegen anzuwettern habe ich Eier in der Hose und gestehe mein Fehlverhalten ein.


  • Ich fahre angemessen nach Tempolimit und Freigaben ohne App. Warum werden Mittelspurschleicher und linke Spur Trödler/Schläfer/Penner nicht aus dem Verkehr gezogen?
    Blitzerapps sind überflüssig...


  • Ich bin zwar Autofahrer, aber ich bin nicht so der Fan davon, das man rausbekommen kann, wo Blitzer sind. Blitzer haben deshalb nicht den Einfluss auf den Straßenverkehr, wie sie eigentlich haben sollten.
    Sieht man ja in München bei den Festen Blitzer. Jeder weiß wo sie sind. Jeder fährt an der Stelle richtig und danach nicht mehr.


    • Da geb ich dir recht wenn man weiß wo der Blitzer steht ist das kein Rätsel raten mehr. So wird man lieber ein paar Wochen später per Brief und Bußgeldbescheid überrascht und man fragt sich warum wurde man geblitzt.🙈


  • Muss das wirklich sein ? Wir schreiben das Jahr 2018 ,

    überhöhte Geschwindigkeit ist , neben dem Klassiker Alkohol am Steuer , statistisch die Hauptunfallursache , mit tausenden von Toten oder verkrüppelten Mitmenschen und (Haus)Tieren jährlich . Wie hoch ist , für jeden Einzelnen von uns , die Wahrscheinlichkeit höchst selbst einmal in unserem langen Leben , von einem Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit erfaßt zu werden , oder einen geliebten Menschen , Freund oder auch ein am Verkehr teilnehmendes geliebtes Haustier eventuell für immer zu verlieren ?
    Wie viele Familien sind durch diese Art von Todesfällen , Verkrüppelungen etc. nicht nur menschlich , sondern auch ökonomisch ruiniert ?

    Wieviel Geld könnte das Sozialsystem einsparen , wenn der Mensch mit dem ihm gegenüber erbrachten Vertrauensvorschuss bei der Führerscheinvergabe , umsichtig und selbstverantwortlich umgehen würde .

    Muss dieses gesellschaftlich verkannte Fehlverhalten nicht nur von einigen Radiosendern , Navigationsanbietern , künftig auch noch von Google Maps , zu einem dauerhaft verlachten Kavaliersdelikt befördert werden ?

    Google Maps testet BLITZER und UNFALLWARNUNGEN , bedingt hier nicht das Eine das Andere ?


    • Ein Kommentar mit viel Pathos und dennoch inhaltlich falsch ("überhöhte Geschwindigkeit ist , neben dem Klassiker Alkohol am Steuer , statistisch die Hauptunfallursache , mit tausenden von Toten , oder verkrüppelten Mitmenschen").
      Zu Ursachen für Unfälle mit Personenschäden empfehle ich https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Tabellen/FehlverhaltenFahrzeugfuehrer.html
      Bei Fehlverhalten je 1.000 beteiligte Fahrzeugführer sind im Jahr 2017 die häufigsten Ursachen (in absteigender Reihenfolge):
      Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren (103), Nichtbeachten der Vorfahrt (95), Ungenügender Abstand (92), Nicht angepasste Geschwindigkeit (82), Falsche Straßenbenutzung (44), Falsches Verhalten gegenüber Fußgängern (29), Fehler beim Überholen (24), Alkoholeinfluss (23).
      Tendenziell waren die Ursachen in der Reihenfolge auch in den Vorjahren zu verzeichnen. Willst du uns ein X für ein U vormachen?


  • Die Anzeige der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, statt Warnung vor Blitzern würde ich besser finden.


  • Ich nutze HERE und Blitzer.de.
    Google Maps muss immer online sein, oder man lädt vorher Karten herunter. Für mich absolut no go.

    HERE hat alle Karten offline zur Nutzung frei. 160 Länder glaube ich.😁😁

    Hab das schon in Kanada, Israel, VAE etc. genutzt. Immer offline, immer gratis und immer gut. Was anderes kommt mir nicht aufs Handy💪💪


  • Hä? wenn ich ne Blitzer-Warnung in Deutschland benutze kann ich ein Bußgeld bekommen? Da ist neu für mich. Aber in der Schweiz ist es glaub ich nicht erlaubt.
    Aber ich hätte auch gerne eine Einblendung der aktuell erlaubten Höchstgeschwindigkeit in Maps. Da hab ich schon stellen erlebt, in den nur 80 erlaubt waren, das aber aufgrund fehlender Schilder für Leute die gerade auf die Straße von einer Anderen abgebogen waren, nicht ersichtlich war.

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