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Google arbeitet an komplett neuer Kamera-Software für Android

Dass sich das Nexus 5 in die Tradition vergleichsweise schwacher Nexus-Kameras einreiht, ist hinreichend bekannt. Wie sich jetzt zeigt, arbeitet Google anscheinend aber an einer neuen und weitaus umfassenderen Kamera-API, die unter anderem RAW-Unterstützung mit sich bringt. Sie hätte vermutlich mit KitKat kommen sollen, wurde aber nicht rechtzeitig fertig. Aber was nicht ist, wird in diesem Fall mit Sicherheit noch werden.

Entertainment am Smartphone auf dem Klo ist für mich...?

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Nexus 5 camera sensor
Die unbestrittene Schwachstelle der Nexus-Reihe: die Kamera. / © AndroidPIT

“Wir sind entschlossen, Nexus-Phones zu irrsinnig guten Kameras zu machen. Wartet nur ab” ("We are committed to making Nexus phones insanely great cameras. Just you wait and see.”): Das war vor einigen Monaten die Ankündigung von Google-Mitarbeiter Vic Gundotra. Und dann kam das Nexus 5. Der Rest ist Geschichte.

Wie der KitKat-Code jetzt dem Android-Software-Ingenieur Josh Brown (zu Google+) verraten hat, war das scheinbar dennoch kein völlig leeres Versprechen Gundotras. Denn man arbeitet offenkundig an einer neuen Programmierschnittstelle (API), die leider einen Monat vor KitKat-Launch zurückgezogen wurde, da sie nicht rechtzeitig fertig war. Sie würde das qualitativ hochwertige und unkomprimierte RAW-Format unterstützen, was derzeit auf dem Markt eine absolute Seltenheit ist, Kameramodi wie Burst-Shot und verbesserte Gesichtserkennung bringen und sogar - und das wäre ein echtes Novum - Unterstützung für wechselbare Kameramodule. Gerade letzteres wäre interessant, sollten sich Geräte à la Sony Cyber-shot QX100 und QX10 auf dem Markt durchsetzen (zur unserem Test).

Inwiefern die neue API die Bildqualität zukünftiger Android-Kameras verbessert, und ob sie lediglich zur bislang überlegenen Apple- und Nokia-Konkurrenz aufschließt oder neue Maßstäbe setzt, bleibt abzuwarten. Während die Tech-Community den AOSP-Quellcode weiter auseinandernimmt, dürfte der ein oder andere Hinweis aber sicherlich noch auftauchen. Aber eins bleibt natürlich unverändert: Software alleine macht keine grandiosen Bilder.

Quelle: Ars Technica

29 Kommentare

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  • Wenn ich das richtig verstanden hab geht es nur um die API die überarbeitet wird.. Somit währe es anderen Softwareentwicklern moglich zugriff auf die RAW dateien zu bekommen. Was die jeweilige Anwendung dann mit diesen Dateien macht währe dann eher zweitrangig.. Aber die Bearbeitungsvielfalt die sich aus RAW ergibt währe dadurch deutlich höher.

  • ihr habt alle recht bei dem Preis muss es mindestens hasselblatt Standard mitbringen und man kann nicht mal Kaffee machen oder hosen bügeln mit dem Teil ein echter Skandal is das............

  •   32

    Ich glaube das die Kamera nie echt im Fokus der nexus Phones stand. Das hat man den Herstellern überlassen.
    Das könnte sich bald ändern so Google es will !

  • Wenn die Linse beim Einkauf gerade mal 3 € kostet wo soll da denn die Qualität ihren Anteil haben. Ich kann's mir beim besten Willen nicht vorstellen. Und als Laie fängt bei mir ein Bild immer mit der Linse an. Muss natürlich nicht so sein, ich sehe das aber so.

    • Raw hat den Vorteil Das eine Objektiv Korrektur vor genommen werden kann zb. DXO oder bei Canon mit DPP. Sofern Daten vom Objektiv hinterlegt sind. Aber wenn ich meine Kamera APP vom N4 anschaue fehlen da alle manuellen Einstellungen. Raw ist das letzte das ich auf dem Handy vermisse. Die sollten lieber mal schauen das ich die Bildschirm Auflösung einstellen kann, ich brauch keine 500dpi. :(

  •   26

    moinsen
    schließe mich meinen Vorrednern an raw ist nix für handy cams. aber auch nicht unbedingt nur was für Profis. ich selber mache mit meiner Sony alpha 58 nur Aufnahmen im raw Format und Profi bin ich nicht.es ist ja toll das Google sowas entwickeln will. aber darüber kann man nur müde lächeln. die cams werden nie zumindest nicht bin naher Zukunft an die in slr oder dslr Geräten ran reichen. auch kompakt cams sind immer noch besser.

  • Lightroom ist natürlich eine andere Hausnummer und für eine DSLR schon das richtige, aber für ein Smartphone dürfte RawTherapee schon einiges leisten.

  • Wird Zeit. Die Aosp Kamera ist ein Graus

  • Anmerkung gute Freeware RawTherapee

    •   18

      Danke, die Freeware sieht ganz nett aus, aber ich bleibe doch lieber bei Lightroom und Co.

  • RAW sind wie der Name schon sagt nur Rohdaten und die sind i.d.R. sogar herstellerabhängig. Wenn man was auf dem Monitor sieht sind diese Daten schon interpretiert (noch unentwickelt). Ein Negativ und ein Foto unterscheiden sich ja auch.

    Im Gegensatz zu einem jpg, hier sollten die Ergebnisse immer gleich sein.

    Ich halte jede zusätzliche Möglichkeit, die sich mit einem Smartphone bietet für positiv. Man muss sie ja nicht immer nutzen. Darf jeder gerne anderes sehen.

  • Außerdem gibt es doch zurzeit kaum Apps die RAW unterstützen.
    Aber mal sehen.

  • Kommt das mir nur so vor ... irgendwie hinterlässt KitKat, wenn man so hört was alle sein solte aber doch nicht ist, so einen Geschmack von Beta ... eigentlich nicht fertig ...

  • RAW liefert erstmal gar kein Bild, denn es sind nur die Rohdaten die interpretiert werden. Es gibt gute Freeware zum RAW entwickeln. Wer mal mit RAW gearbeitet hat, weiß die Möglichkeiten absolut zu schätzen. Alleine nachträglich den Weißabgleich, bzw die Farbtemperatur anzupassen. Oder die Schärfe justieren...
    Das mit dem Speicherplatz stimmt natürlich... doof wenn das Smartphone keinen SD Slot hat... siehe Nexus....

    •   18

      RAW liefert gar kein Bild, das wäre mir neu. Und wo kommen dann die Bilder her?
      Klar gibt es Freeware Programme, ob die gut sind, muss jeder selber entscheiden. Verglichen mit kostenpflichtigen Programmen, sind das alles Krücken, mit denen man trefflich Zeit vergeuden kann. Oder?
      Über die unbestreitbaren Vorzüge von RAW brauchst Du mich nicht aufzuklären, ich verdiene schließlich mein Geld damit.
      Aber mal ehrlich, wir reden hier von Smartphones mit winizigen Linsen. Damit wird geknipst und das Ganze per whatsApp versandt. Nachträgliche Entwicklung am PC dürfte niemanden interessieren. Außerdem lohnt es sich nicht, da jede 50 Euro Kamera besser Bilder macht, als ein Smartphone.
      RAW am Smartphone entwickeln, das würde sicher gehen, aber auch ordentlich Akku fressen. Ich bleibe dabei RAW am Smartphone ist Unsinn.

  • RAW wäre grandios, die schlechten Bild Ergebnisse sind häufig ein Resultat der schlechten /aggressiven JPEG Komprimierung. Da könnte auch aus alten Modulen einiges heraus zu holen sein. Wunder natürlich nicht.

    •   18

      Das ist doch Unsinn! Erst einmal liefert RAW ein schlechteres Bild, was durch mehr oder weniger aufwendigere Schritte entwickelt werden muss, um dann eventuell tatsächlich bessere Bilder zu liefern.
      Vernüftige Software zum Entwickeln von RAW-Bildern kostet richtig Geld, teilweise mehr als ein Smartphone.
      UND, für ein RAW-Bild 10-20 MB Speicherplatz zu opfern, wird auch nicht jeder wollen/können...

      • Ist das Bild erst mal ein JPEG ist der Drops bereits gelutscht. Aus RAW ist ein interpretiertes Bild geworden und die original Informationen sind futsch - für immer. Dann ist keine bessere Rauschbearbeitung und auch kein nachträgliches Ausschöpfen des vollen Dynamikumfanges mehr möglich. Auch die Bearbeitung an einem richtigen Computer ist dann recht sinnlos geworden.
        Ein RAW Bild hätte auch den Vorteil der hohen rechtlichen Verbindlichkeit - Stichwort "digitales Negativ".
        Das einzige Manko sehe ich in der hohen Rechenanforderung für so einen kleinen Prozessor, wie die in Smartphones. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

  • Bei Pocketnow habe ich dazu interessante Videos gesehen, in denen das N5 mit anderen Smartphones verglichen wurde. Eine Aussage hat sich dabei bei mir eingeprägt. Die Kamera macht bei gleichem Objekt mal gute und mal nicht gute Fotos und ist quasi "unberechenbar". Zudem soll wohl Software-seitig noch was rauszuholen sein:

    "It’s not that the Nexus 5′s camera is bad; it’s just that it doesn’t live up to its potential. It packs the necessary hardware for excellent photos in even challenging conditions, and it doesn’t always deliver. The OIS, in particular, seems all but absent when dealing with chronically shaky hands like ours, while similarly equipped phones like the HTC One, Lumia 1020, and LG G2 have no trouble dampening our jitters. The Nexus 5′s stabilization also underperforms in low-light situations – the very conditions OIS is built for."

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