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Google Helpouts: Die Zukunft der Support-Hotline?

Der Chat-Dienst Hangouts dürfte ja nun hinlänglich bekannt sein. Offenbar arbeitet Google aber schon seit Längerem an einer kommerziellen Variante namens “Helpouts”. Diese macht aus Hangouts einen Support-Chat oder ein virtuelles Klassenzimmer. Google-intern wurde der Dienst angeblich schon vorgestellt, eine großer Produkt-Launch könnte auf absehbare Zeit folgen.

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© TechCrunch

Ein Großteil der menschlichen Kommunikation ist bekanntlich nonverbal. Aus diesem Umstand versucht Google Kapital zu schlagen und könnte so die Zukunft von Support-Hotlines radikal verändern und deutlich persönlicher machen. An die Stelle des Anrufs würde dann ein Helpout-Chat treten. Das hat offensichtliche Vorteile, denn nicht jede Hilfestellung lässt sich effektiv verbal formulieren. Manches muss einfach mit Hilfsmitteln erklärt oder gar demonstriert werden.

So stellt sich Google seinen neuen Dienst vor, der nicht nur für Privatpersonen, sondern auch Firmen gedacht ist. Dass das bedeutet, dass die Tage der überteuerten Support-Hotlines bald ein Ende haben, würde ich nicht behaupten wollen. So schön die Vorstellung ist, ein wenig naiv erscheint sie schon. Aber es wird im Ermessen des Chat-Anbieters liegen, ob der Dienst kostenlos ist oder nicht.

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Innerhalb einer Themensparte werden alle vorhandenen Helpouts gelistet. / © TechCrunch

Für Privatpersonen bedeutet Helpouts eine Plattform zum Verbreiten von hilfreichen Informationen, sei es ein virtueller Koch-, Sprach-, Yogakurs oder ähnliches. Wenn ich so darüber nachdenke, kommen mir noch ganz andere Anwendungsmöglichkeiten. So könnte Helpouts schnell von der Erotikindustrie übernommen werden und Live-Chats mit leichtbekleideten jungen Damen anbieten. Damit würde Google mal wieder in die Schmuddelecke geraten, wie es bereits bei Google Glass geschehen könnte.

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Über eine Kalender-Funktion können Helpouts geplant werden. / © TechCrunch

In jedem Fall wird es über das Helpouts-Portal eine Übersicht der Themen geben, zu denen Chats angeboten werden, sodass ein wahrhafter Marktplatz an Video-Dienstleistungen entstehen wird. Nach Angaben eines TechChrunch-Insiders liegt eine offizielle Einführung von Helpouts noch mindestens einen Monat in der Zukunft. Tatsächlich arbeitet angeblich ein Team aus zwei Dutzend Google-Technikern seit etwa einem Jahr unter absoluter Geheimhaltung an dem Projekt.

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Die genauen Helpout-Modalitäten werden ebenso gelistet. / © TechCrunch

Bisher gibt es weitaus mehr Fragen als Antworten. Aber einiges deutet darauf hin, dass Google hier etwas ganz Großes plant und die Sache sehr ernst nimmt. Wir werden also vermutlich auf absehbare Zeit einiges zum Thema Helpouts hören.

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5 Kommentare

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  • Das ist irgendwie gefakt von gutefrage.de

  • Wobei ich mich frage warum das Rad mal wieder neu erfunden wird, oder ist das Rad von Google etwa runder als die anderen Räder?
    Ich kenne einige Firmen, insbesondere im Reisesektor, bei denen man auf der Webseite einen Chat mit einem Kundenbetreuer führen kann. Die Technik ist also vorhanden und wird genutzt.

  • Screenshots vom Firefox? :D

    Und witzig, dass es vom Design irgendwie Ähnlichkeiten mit Modern UI hat.

  • ich denke das so infos immer mit der Absicht von den Firmen durch sickern
    das uist doch inzwischen mehr Werbung als alles andere...
    da wird nen iPhone vergessen
    da wird ein Bild von einen Smartphone geleakt was von einen Mitarbeiter gemacht wurde usw
    wenn ein Projekt streng geheim ist bleibt es das solang bis die Firmen wollen das es nicht mehr geheim ist...
    wenn man bedenkt das strenge Geheimhaltung selbst in Freizeit Parks funktioniert wo bei einen Bau mehrere Firmen und über 100 leute arbeiten... kann ich mir nicht vorstellen das es bei Google und co nicht geht

  • Hört sich echt interessant an. Nur mit der Geheimhaltung hats wohl wieder nicht geklappt.

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