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Google Glass: Erste Brillen werden kommenden Monat verschickt

Das lange Warten auf Google Glass hat bald ein Ende - zumindest für jene Entwickler, die vor knapp einem Jahr 1.500 Dollar gezahlt haben, um zu den ersten zu gehören, die die Cyber-Brille bekommen. Kommenden Monat will Google die ersten Exemplare ausliefern. Unterdessen hat sich um Google das "Glass Collective" zusammengefunden, ein Investorentrio, das Entwickler und innovative Projekte rund um die Glass-Plattform mit dem nötigen Kleingeld versorgen will. 

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Es war vergangenes Jahr im Rahmen von Googles Konferenz I/O, als das Project Glass vorgestellt wurde und sich die ersten Entwickler für ein Exemplar der Brille vormerken ließen. Jetzt, ein Jahr später und im Vorfeld der nächsten I/O, die vom 15. bis 17. Mai in San Francisco stattfindet, ist die Wartezeit so gut wie vorbei: Auch wenn Google kein exaktes Datum nannte, versicherte es gegenüber TechCrunch, dass die ersten Exemplare der Brille “within the next month”, also im Laufe des kommenden Monats, bei den Entwicklern ankommen werden. 

Nach ihnen dürften dann die Gewinner des “If I Had Glass”-Wettbewerbes mit frischen Brillen versorgt werden. Der große unprivilegierte Rest muss sich noch bis zum Ende des Jahres gedulden, wie The Verge Ende Februar unter Verweis auf eine Google-Stellungnahme schrieb. 

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Die Explorer Edition der Cyber-Brille wird kommenden Monat ausgeliefert.  / © Google

Unterdessen hat sich das sogenannte “Glass Collective” formiert, ein Zusammenschluss der Google-Investment-Abteilung Google Ventures mit den Finanzinvestoren Andreessen Horowitz und Kleiner Perkins, die sich auf den Technologiebereich spezialisiert haben. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Entwickler und Unternehmer, die an Soft- und Hardware für Google Glass arbeiten, mit den nötigen finanziellen Mitteln zu unterstützen und das Projekt dadurch möglichst schnell zur Marktreife zu bringen. 

Es dürfte den drei “Glass-Musketieren”, wie TechCrunch sie nennt, aber auch darum gehen, den Google-Glass-Markt möglichst früh beherrschen, Entwickler an sich zu binden und anderen Investoren von vorne herein den Zugang zu erschweren. Sie sehen in Google Glass großes Potential - nicht nur als zukunftsträchtiges “wearable computing”-Produkt, sondern auch als Plattform, mit der sich eine Menge Geld machen lässt. Die Zuversicht in das Potential des Glass-Projektes fasst Marc Andreessen laut TechCrunch so zusammen: “Du setzt Glass auf und sagst: Jep, das ist die Zukunft.”

Andreessen sieht das Potential von Google Glass zum Beispiel im Gesundheitswesen und im medizinischen Bereich, John Doerr von Kleiner Perkins hat den Bildungssektor im Blick. Konkreter äußerte sich Larry Page, der die Brille als Sucher für seine Digitalkamera und als Pulsmesser beim Fahrradfahren einsetzen möchte. 

Eine Erklärung, wie Google Glass eigentlich funktioniert, liefert diese Infografik von Martin Missfeldt:  

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 © Martin Missfeldt, brille-kaufen.org

Quelle: TechCrunch

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