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Google Cast for Audio lässt Eure Bluetooth-Lautsprecher alt aussehen

Mit der neuen Streaming-Schnittstelle Cast for Audio läutet Google eine neue Ära der drahtlosen Musik ein. Lautsprecher bekommen dann eine direkte Cloud-Anbindung.

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cast for audio
Musik ohne Unterbrechung: Dank Cast for Audio wird stromhungriges Bluetooth-Streaming überflüssig. / © Google

Bisherige Bluetooth-Lautsprecher hatten einen entscheidenden Nachteil: Sie legten das streamende Smartphone an eine unsichtbare, aber kurze Leine. Diese Hürde für drahtloses Musikhören soll nun entfallen, denn Google hat eine weitere Schnittstelle vorgestellt. Cast for Audio heißt sie und sie soll in der kommenden Lautsprecher-Generation von Denon, Sony und LG für Furore auf den Sommerpartys 2015 sorgen.

Cast for Audio ähnelt Chromecast nicht nur im Namen. Auch die Technologie ist sehr vergleichbar. Audio-Inhalte von YouTube, Play Music, TuneIn und einer Auswahl weiterer Apps (die Liste findet Ihr auf Googles Produktseite) nutzen schon die neue Schnittstelle, und etliche weitere werden nicht lange auf sich warten lassen. Dazu zählt wahrscheinlich auch Spotify.

In jeder dieser Apps findet Ihr in einer der oberen Ecken einen Button, über den Ihr den Stream an den Cast-fähigen Lautsprecher weitergebt, der sich im selben WLAN befinden muss. Einmal verbunden, ist Euer Smartphone (oder der PC oder das Tablet, von dem aus Ihr den Stream abgegeben habt) wieder entfesselt, sodass Ihr den Raum verlassen könntet, ohne dass die Musik ausfällt. Das liegt daran, dass der Lautsprecher selbst die Cloud-Musik über Euer WLAN bezieht. (Das würde jedoch bedeuten, dass Eure gespeicherten MP3s auch in der Cloud liegen müssten; eine Frage, der wir sicherlich bald in einem Test nachgehen können.)

Im Werbevideo erkennt man dennoch nützliche Features wie Wiedergabesteuerung oder Lautstärkeregelung, sodass die Schnittstelle noch praktischer wirkt als erste Iterationen des geistigen Vorfahren Chromecast.


Link zum Video

Quelle: Google

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23 Kommentare

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  • Also das löst wirklich ein Problem, gehe ich mit meinen Handy in den Keller, dann wird die Bluetooth Verbindung zum Lautsprecher der im Wohnzimmer bleibt nicht mehr unterbrochen und die Musik läuft in der leeren Wohnung weiter.
    "Hauptvorteil" dürfte eine verstärkte Nutzung der Cloud Dienste sein auf die Google und andere Anbieter schon seit ewigen Zeiten arbeiten.

    Abgesehen davon braucht man WLAN fähige Lautsprecher, naja, die sind noch recht selten und teurer. Aber durchaus nicht unpraktisch, so könnte deren Preis könnte über den Umweg sinken.

    Aber ich möchte gar nicht jammern, im Einzelfall wird es bestimmt eine sinnvolle Nutzung für den einzelnen geben...

    Bis dahin - A2DP Volume - ist eine tolle App die bei Verbindung mit einem Bluetooth Audio Gerät einiges automatisiert, echt praktisch!

    • BT ist einfach oldschool und unpraktisch und kompliziert für einen dau. viele Normalos schaffen noch nicht mal Bose soundtouch oder das sonos system einzurichten. und die sind kinderleicht...

    • Ich bin mir sicher dass sobald dieses System gängiger wird, marken wie Logitech eine WLAN Streaming-Box herstellen werden die man an seine bestehende Anlage anschließt. Das gleiche hat Logitech ja schon mit Bluetooth gemacht, da gibts ja auch schon eine möglichkeit dafür ;)

    • danke für den Tipp. den Bewertungen nach hat dieser "Splitter" aber schon so seine Probleme und Tücken...?

      • Man kann auch einen anderen Splitter nehmen, der vllt etwas besser gearbeitet ist. Mir ging es bei dem Link darum, zu zeigen das die Möglichkeit gibt

  • Mit Play Music Cloud und Sonos ist bereits ein ähnliches Prinzip mehrere Monate verfügbar. So kann ich meine Musik, die ich unterwegs höre, direkt Zuhause auf einem Lautsprecher weiter hören.
    Und mit BubbleUPnP kriege ich meine Musik in der Cloud auf jedes UPnP/DLNA-fähige Gerät.
    War nur eine Frage der Zeit bis weitere Hersteller ins Boot geholt werden, um die Funktion "massentauglich" zu machen.

    • leider unterstützt Bose soundtouch dlna noch nicht, wird aber laut deren forum kommen.
      aber nichts desto trotz ist es viel umständlicher und fehleranfälliger als so ein Konstrukt wie das hier gezeigte.
      die chromecast kann jeder dau bedienen - sogar wesentlich einfacher als Apple TV/airplay. und das ist das richtige Konzept!
      einfach und günstig - das braucht der Otto-normal-Verbraucher!

      Danke Google!!!

  • kauft euch eine chromecast, dann wisst ihr wie das geht und super funzt!
    das jetzt ist genau das, was ich mir schon lange wünsche. geil!

    Übrigens, wenn ich mein moto x 2014 via BT mit meinem Audi und dem mmi 3g+ gekoppelt habe, und ein YouTube Video laufen habe (nur beim parken!), dann höre ich die Musik des vids im auto. sprich Musik wird ohne Bild gestreamt.

    airplay unterstützen ist ein Krampf, weil das können systeme wie Bose soundtouch oder sonos ja längst, also ist die Idee überflüssig.
    dieses "Google cast for audio" muss der soundsystemhersteller in seine Firmware integrieren a la DLNA, nicht mehr und nicht weniger.
    im Android lernt pairt man dann cast fähige boxen (wie auch mit der chromecast) und hat ab dann den cast-button (falls von der APP integriert) - simpel und geil!

    und YouTube im smart-tv basiert auf dem OS vom tv-gerät und das bekommt halt meist nach 1 Jahr keine updates mehr. die chromecast schon. einfach mal kaufen...

  • Die TVs haben das schon bzw. die YouTube App....... glaube, das ist das gleiche. Die YouTube-App meines TV fragt mich, ob ich pairen möchte mit dem Handy.... Ich lasse die pairen, und dann kann ich am Handy aussuchen, was mein TV spielen soll... tolle Sache...

  • Dann fehlt ja nur noch die Wiedergabe der YouTube Videos wenn das Display ausgeschaltet ist. :D

  • Cool, noch cooler wäre es, Apple Airplay und dieses System wären kompatibel...

    • Naja, Airplay ist eher nicht kompatibel. Ich schätze Cast for Audio ist genauso wie Chromecast platformunabhängig.

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