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Google und Apple, I/O und WWDC: Zwei Keynotes, zwei Philosophien

Apple und Google haben nun ihre Entwicklerkonferenzen abgehalten und sich Presse und Nutzern aufs Neue vorgestellt. Es waren zwei Veranstaltungen, die die völlig unterschiedlichen Philosophien der Konzerne hinter den zwei wertvollsten Marken der Welt perfekt darstellen.

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Senior Vice President von Google, Sundar Pichai (links) und Apple-Chef Tim Cook. / © Google, Apple, AndroidPIT

Wir vs. Wir und Die

“Wir” - ein kleines Wörtchen, das den großen Unterschied macht. Unzählige Male haben wir es während der Keynotes von I/O und WWDC gehört, und es meint in beiden Fällen so unterschiedliche Dinge. Wenn Sundar Pichai und Co. “wir” sagen, meinen sie damit Google, die Entwicklergemeinschaft, die Nutzer, kurzum: die ganze Welt. Wenn Tim Cook und seine Mannen “wir“ sagen, meinen sie damit Apple, seine eingeschworene und sorgsam herangezüchtete Fangemeinde und implizit auch “die anderen”. Hier steht ein System, das von Offenheit lebt gegen eines, das von Geschlossenheit lebt - und das eben nicht nur technologisch. Das ist nicht wertend gemeint, sondern lediglich eine Beobachtung.

Dialog vs. Monolog

Betrachten wir die simple Tatsache, dass die Google I/O für jeden verfolgbar war. Es gab Live-Streams im Internet und in der offiziellen, kostenlosen App, Zugangsbeschränkungen existierten nicht. Apples WWDC war offiziell nur über Macs, iOS-Geräten und den eigenen Safari-Browser zu verfolgen. Google will unmittelbar die ganze Welt erreichen, Apple unmittelbar nur seine Anhänger - der Rest der Welt soll dann erst indirekt über die Resonanzkammer, die sich da Presse nennt, erreicht werden. Wir erleben Dialogangebot versus Selbstgespräch. Auch das ist nicht als Wertung gedacht.

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Nicht weniger als die ganze Welt ist Googles Ziel und Wunschpublikum. / © AndroidPIT

Nüchternheit vs. Spott

Dann wäre da der Ton der Veranstaltung. Apple ist bekannt für seine bisweilen äußerst selbstgefälligen verbalen Seitenhiebe gegen die Konkurrenz. In diesen heißt es oft “Wie wir alle wissen…”, (die Gemeinde wird beschworen), “haben die anderen unterlegene Hardware” (da sind sie, die “anderen”). Das ist nur ein Beispiel des letzten WWDC. Apple pflegt den Kult und stärkt die innere Integrität über die spöttische Abgrenzung nach außen. Auf solche politischen Comedy-Einlagen kann man sich stets verlassen. 

Während der Google-Keynote gab es zwar ein, zwei Hinweise auf die Android-Performance gegenüber “anderen Systemen”, jedoch als nüchterne, faktische Aussage ohne den leisesten Hauch von Spott oder Hohn. Dies ist ein Spiel, das Google nicht spielt und auch gar nicht spielen kann, denn es gibt keine echte Google- beziehungsweise Android-Gemeinde, die man abgrenzen könnte oder wollte. Im Gegenteil, Google nutzte sogar ein iPhone, um ein paar neue Features zu demonstrieren. Das ist Inklusivität, die höchster Exklusivität gegenübersteht. Das eine ist nicht besser als das andere, nur eben ein anderer Ansatz. Beides hat seine Vorteile.

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Dieser demokratische Slogan eröffnet die Keynote der Google I/O 2014.  / © AndroidPIT

Top-down vs. bottom-up

Apple ist dafür bekannt, auf Hochglanz polierte, perfektionierte Endprodukte vorzustellen, auch wenn es mit dieser Tradition in diesem Jahr das erste mal in Ansätzen brach. Google hingegen stellt traditionell Ideen vor. “Hier ist ein Konzept, das wir uns ausgedacht haben. Wir haben das Fundament gelegt, nun schaut Ihr, was Ihr daraus machen könnt und wollt, und am Ende sehen wir, was dabei herauskommt”. Hier steht also “top-down” versus “bottom-up” - zumindest in Teilen.

Fazit

Um es deutlich zu sagen: Apples hier beschriebene Art ist entscheidender Bestandteil seines Erfolges, und all die philosophische Offenheit Googles macht den Konzern nicht zum rein demokratischen Philanthropenverein. Google verfolgt seine Interessen nicht weniger eiskalt kalkuliert als Apple. Aber wie beide Konzerne ihre Ziele verfolgen, wie sie sich dabei darstellen und selbst was diese Ziele genau sind (mal abgesehen von Geld), unterscheidet sich. Die Entwicklerkonferenzen 2014 haben uns das mal wieder deutlich gezeigt.


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Top-Kommentare der Community

  • Spitzkopf 27.06.2014

    "Offenheit", war mal... Google spielt den Guten, doch alles was sie wollen sind unsere Daten, mit denen sie ihr Geld machen. Für mich ist Google ein Großkonzern, das über die halbwahrheit " open source" Geld macht . Durch ihre "dont be evil " Masche sind sie für mich genauso unsympathisch wie Apple , Samsung. da ich keine Lust habe auf alle Einzelheiten einzugehen, hier mal ein auf den Punkt gebrachte Kritik:
    "Android bleibt im Kern Open Source und steht im Prinzip jedem im Rahmen des Android Open Source Projct (AOSP) zur Verfügung. Daran hat sich nichts geändert.Der Haken: Googles eigene Apps gehören nicht dazu, denn die sind Closed Source. Sprich: Wer ein Android-Phone mit Googles Apps herausbringen will, muss sie von Google lizenzieren. Das Beunruhigende: Immer mehr Kernfunktionalitäten wandern in solche Closed-Source-Apps und ihre Open-Source-Pendants werden im gleichen Atemzug nicht mehr weiterentwickelt. Es geht also nicht nur um Gmail, Maps, YouTube, sondern auch um die Suchfunktion, den Kalender, SMS oder die Bildergalerie.Zudem gibt es die Google-Apps nur im Paket. Man kann sich als Hersteller nicht aussuchen, was man nutzen möchte, alles muss vorhanden sein. Google versucht beispielsweise auch, den alternativen Location Service Skyhook von Android fernzuhalten. Skyhook versucht dagegen juristisch vorzugehen.Will man als Smartphone-Hersteller die Google-Apps lizenzieren, hat man die beste Chance, wenn man Mitglied der Open Handset Alliance wird. Der Haken hier: Als Mitglied darf man nicht zugleich “inoffizielle” Android-Handys herausbringen.Android-Apps setzen zunehmend auf APIs, die über die Google Play Services bereitgestellt werden. Man ahnt es bereits: Die Google Play Services sind Closed Source. Das erleichtert Entwicklern auf der einen Seite ihre Arbeit, erschwert aber zugleich, Apps zugleich für das pure Open-Source-Android oder Android-Forks herauszubringen.


    Ein Beispiel für den schleichenden Open-Source-Verfall von Android: Die Suchfunktion in der offenen Variante (li.) gegenüber Googles Closed-Source-Version. (Quelle: ArsTchnica)

    Auf diese Weise verbietet Google zwar nicht direkt, Android zu nehmen und es selbst weiter zu entwickeln. Aber es wird de facto soweit erschwert, dass es für einen Hersteller schlichtweg uninteressant ist. Samsung gehört zu denjenigen, die für viele Google-Apps bereits Alternativen in petto haben – offenbar für den Fall der Fälle.

    Ich frage mich vor allem: Wie passt Googles Verhalten zum Gedanken von Open Source, wo “Forks” ein natürlicher Bestandteil der Idee sind? Wie passt es zu Googles Marketingsprech von der Macht der Offenheit, wenn man zugleich immer mehr Funktionalität in Closed Source einsperrt?

    ArsTechnica schreibt, dass Android vor allem deshalb Open Source sei, weil das Google zu Beginn geholfen hat. Sie hatten Angst, das Apple den Smartphone-Markt übernehmen könnte und sie dann vom Wohlwollen eines Unternehmens abhängig wären. Jetzt, wo sie mit 80 Prozent Marktanteil mehr erreicht haben als sie sich wohl selbst träumen ließen, geht es darum, dieses Ökosystem zu bewahren. Da ist dann Open Source zwar noch hübsch als Label, aber zugleich gefährlich.

    Am Ende des Tages ist Google eben ein milliardenschweres Unternehmen, das Gewinne machen und seine Geschäfte beschützen will. In Details mag es sich da sympathischer oder ethischer verhalten als andere. Zu sehr sollte man auf Googles Marketing aber nicht hereinfallen.

    Vor allem sollte man Google an seinen eigenen Aussagen messen."

  • Arian Feddersen 27.06.2014

    Sehr gut geschrieben. Danke dafür :-) trifft es auch sehr gut, wie ich finde.

  •   31
    Andreas S. 27.06.2014

    Naja, je lauter der Tim schreit, desto mehr merkt er das er unrecht hat. Von dem her. Ganz normale menschliche Reaktion. Ob iOS, Android, WP, jeder soll das nutzen was er für sich am besten findet. Dennoch, Apple find ich seit letztem Jahr so richtig zum kotzen. Seit Tim sagte: "Seht her, Microsoft verlangt für Windows 8 199 Dollar und für Office bis zu 299 Euro. Mavericks und iWorks ist für alle Mac User umsonst. Wie toll wir sind." Und schon klagten die ersten Hirnis Microsoft an, sie sollen ihre Software umsonst rausgeben. Was der Tim sagt ist bei denen per Definition richtig. Man man man... *haut mich* *mir wayne^^ * (PS: das gratis iWorks war übrigens pervers gekürzt, Hardcore User beschwerten sich darüber das es quasi nur eine light Version ist, und für sie nicht zu gebrauchen war. Soviel dazu)

  •   31
    Andreas S. 27.06.2014

    Da geb ich dir vollkommen recht! Da brauch ich nichts weiter zu sagen! :-)

    Dennoch, wollts nur nochmal erwähnen, lebt Microsoft fast nur von seiner Software. Und als Hardware Unternehmen einem Software Unternehmen unter die Nase zu reiben, das sie nun ihre Software umsonst anbieten, und das andere Unternehmen dies nicht tut. Das ist nicht in Ordnung. :-)

  • Tenten 27.06.2014

    @Tim: Sorry, aber das ist doch Haarspalterei. Nach deiner Definition baut ein Architekt dann auch keine Häuser, weil er sie ja nur auf dem Papier erstellt und errichtet werden sie dann von Baufirmen. Und Ikea ist kein Möbelhaus, weil sie die Sachen ja nicht selbst herstellen. Und Mode verkauft dann letztlich auch keiner, die wird nämlich irgendwo in China oder sonstwo genäht, aber nicht von den jeweiligen Modelabels. Die "zeichnen" ja nur auf dem Papier.

43 Kommentare

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  • Die Goole I/O ist eben noch mehr eine Entwicklerkonferenz, als eine große PR-Veranstaltung.
    Es sind die Entwickler, die ihr Produkt vorstellen, häufig noch eine früher Version und es dürfen auch mal Fehler auf der Bühne passieren. Das macht das ganze noch sympatisch.

  • Ich finde das Google generell offener Kommuniziert aber was bei beiden nervt ist das evige herumgetigere auf der Bühne. Kein Satz wird gesprochen ohne das die Leute von einem Punkt zum anderen gehen. Das nervt so was von!

  • Da kann man schon etwas Mitleid mit Apple haben. Langsam fallen deren Produkte wieder in die Nische zurück, die sie bis 2007 noch war.

  • Jetzt seid doch nicht so gemein zu Apple! Immerhin darf man jetzt auch Tastaturen anderer Hersteller nutzen!

  • Google ist der größte scheiß!!!!
    Android wird nie so gut laufen wie ios!!!

  •   15

    Alle Jahre wieder, oder wie war das?
    Seriöse "Tech-News" Seiten lassen sich nicht mehr auf den Android VS Apple Kampf ein.
    Ihr hingegen schürt das Feuer bzw. gießt immer wieder Öl nach.

    Wenn ihr schon über die Events der Tech-Giganten berichten wollt, macht es ohne den lästigen und überfälligen Vergleich. Dieses "Apple VS Google", "iOS VS Android" und "Wir VS Die" ist sinnlos, bringt keinem was und blockiert die eigene Meinungsbildung.

    Ich als (früherer) Android Nutzer & Entwickler hatte selber die Meinung: "Android ist gut, DIE sind böse weil .. 'Mir ein Blog wie dieser das immer wieder eintrichtert'.

    Nachdem ich mir vor einem halben Jahr selber eine Meinung gebildet habe (und beide kenne), denke ich anders. Das Apple Ökosystem ist super, da kommt Google nicht ran, wer etwas anderes behauptet hat keine Ahnung. Google ist demgegenüber nicht schlecht, diese haben gute Ideen und probieren diese umzusetzen. Was aber schwierig ist, ein neues tolles Theme bringt niemanden etwas, wenn Samsung kommt & eine vermurkste TouchWiz Oberfläche auf die Geräte klebt.
    Google hat auch super Neuerungen, nur sind diese nicht aktuell. Bis 50% alle Android Geräte von "Android L", dessen Design, Performance & Tweaks für Entwickler profitieren vergehen locker 2 Jahre, da die Fragmentierung weiterhin anhält. (Und JellyBean & KitKat einfach als Version 4. zu verkaufen sieht nach außen gut aus, ist aber nutzlos für den Entwickler)

    Tut der Allgemeinheit einen gefallen und lasst dieses gebashe.

  • Das ist mit Abstand der sinnfreiste Artikel den ich hier jeh gelesen habe. Wie kann man so ne innerliche Diskussion führen welches Unternehmen wie Auftritt? Bashing vorprogrammiert.

  • Philosophie... wie oft dieses Wort hier Missbraucht wird.Natürlich weiss ich das man auch die Unternehmerkultur philosophieren kann, trotzdemn treibt es mir die Nacken Haare hoch wenn hier immer wieder vermittelt wird das Google,Apple einen höheren, vielleicht sogar der Gesellschaft ,der ganzen Menschheit verpflichteten Grundsatz, verfolgen würden.Ich habe dieses Wort noch nie im diesen Kontext so oft an einer Firma angelehnt gesehen wie hier an den beiden schon genannten.Eigentlich geht es um Strategie... um strategische Ausrichtungen. Im grunde ganz einfach, verständlich und vor allem inhaltlich betrachtet ehrlich.Jede andere Firma würde sicherlich vor einer Aktionärsversammlung nicht Philosophieren... noch nicht einmal bei Windrädern etc.

    •   44

      Wenn Du ständig die deutsche Sprache incl. Rechtschreibung & Grammatik missbrauchst, dürfen andere auch das Wort Philosophie "missbrauchen". Wenn das denn überhaupt der Fall ist, denn von einer Unternehmensphilosophie zu reden ist normaler Sprachgebrauch...

  • ich glaube im umgang mit kunden ( daten sammeln und vergolden ) schenken sich beide unternehmen nichts aber die art wie google sich verkauft ist mir persöhnlich einfach angenehmer .
    und dieser ich-muss-apple-haben-hype-weils-schick-ist war noch nie mein ding...
    mir bietet google im packet ( apps und oberfläche ) was ich brauche.

  • *zitat*
    Kommt meine Frau mit einem iPhone nach Hause fliegt raus.
    wer jetzt genau ?...lach

  • Natürlich gibt es die eingeschworene Android Gemeinde oder was sind wir ? wir sind nur nicht so hochnäsig und denken dass wir das einzig Wahre haben. der Unterschied ist wir wissen es. Kommt meine Frau mit einem iPhone nach Hause fliegt raus.

  •   51
    XXL 28.06.2014 Link zum Kommentar

    Erst mal muss ich sagen, dass der Beitrag absolut Spitze ist und endlich auch mal einigermassen wertefrei, sachlich und ohne unnötige Effekthascherei daher kommt. Man hat hier Apple und Google soweit verglichen wie es möglich ist. Natürlich sind Google und Apple zwei komplett unterschiedliche Firmen, die einen absolut unterschiedlichen Zweck verfolgen. Apple will vor allem Ihre Produkte an den Mann bringen und Google will in erster Linie unsere Daten und verpackt das Ganze einfach schön für uns, um wenigstens ansatzweise glaubwürdig zu wirken. Irgendwie kann man keinem so wirklich über den Weg trauen.

    Ansonsten kann ich nur an den ausführlichen Kommentar von Spitzkopf verweisen, der es verdammt gut formuliert wie Google tickt, auch wenn das einigen hier nicht passt.

  • Apple hat eigentlich nur ein Problem bei den Geschichten, und das heißt Tim Cook. Und Tim Cook hat eigentlich nur ein Problem bei den Geschichten, und das ist der Tod von Steve Jobs.

    Man hat immer irgendwie das Gefühl, das T.C. versucht einen S.J. zu geben bzw. die Lücke zu schliessen. Das kann er nicht. Und anstatt seinen eigenen Stil zu finden, kommt dann eben das heraus, was eben immer etwas merkwürdig rüberkommt.

    Bei Google interessiert es absolut niemanden, wer da die Typen an der Konzernspitze sind und wie die heißen. Weil sich da nie ein Kult wie bei Apple mit den beiden Steves entwickelt hat. Also kann man das vielleicht auch lockerer angehen. Aber die Zeit steht nicht still, es geht alles weiter.

    OT: Wo ist eigentlich die wöchentliche Meldung zum OnePlus One, in der es um irgendwelche Aktionen geht ? Oder zumindest die Meldung, das es wegen einem Problem zunächst zu keinen Lieferungen kommen wird ...

  • Ich finde Google macht das echt gut den Entwicklern gegenüber. Schon allein die Google.com/design Seite finde ich einfach genial. Sie gibt Android-Enticklern und Nicht-Android-Entwicklern sehr gute Tips, wie sie ihre Webseiten und ihre Android Apps schöner und besser machen können.

    Apple finde ich da einfach deutlich unsympatischer .

  •   34

    Nanu, will GooglePit hier Öl ins Feuer gießen und massiv Klicks generieren?

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