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2 Min Lesezeit 48 Kommentare

Google gibt Gas: Kann Android je bekannter werden als Samsung und Co.?

Vor wenigen Tagen schrieben wir über den Schriftzug “Powered by Android”, der auf einigen Boot-Screens aufgetaucht ist. Nun scheint klar, dass es sich dabei tatsächlich um eine neue Google-Anforderung handelt. Die Motivation dahinter ist schnell gefunden. Aber seien wir mal ehrlich: Hat Android eine Chance, Herstellermarken wie Samsung und Co. je im Bewusstsein der Nutzer zu verdrängen?

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© Google, Sony, Samsung, HTC, LG, AndroidPIT

Bisher konnte nur darüber spekuliert werden, ob es sich bei dem genannten Schriftzug tatsächlich um eine strikte Google-Vorgabe handelte, auch wenn diese Annahme äußerst stichhaltig war. Nun will Android Police aus eigenen Quellen erfahren haben, dass es in der Tat so ist. Auch Auszüge aus den Google-Richtlinien sind dazu aufgetaucht. Wer den Play Store und die einschlägigen Google-Apps auf seinen Smartphones anbieten will, also eine "Google Mobile Services"-Lizenz erhalten möchte, muss den Schriftzug implementieren.

Wie schon in der letzten Woche dargestellt (zum Artikel), ist es für Google wichtig, Android als alleinstehende Marke zu etablieren. Bisher reichte es aus, das System auf den Smartphones dieser Welt im Hintergrund laufen zu lassen und den Herstellern ansonsten recht freie Hand bei der Umsetzung zu gewähren. Aber um so erfolgreicher und unabhängiger diese werden, desto größer ist die Gefahr für Google. Denn wenn beispielsweise Samsung sukzessive auf Tizen umstellt und seine Nutzer mitnimmt (da diese stärker an der Marke Galaxy hängen als an der Marke Android), dann hat Google ein ganz erhebliches Problem.

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In den entsprechenden Richtlinien erklärt Google genau, wie mit dem Schriftzug zu verfahren ist. / © Android Police

Aber wenn wir uns die Sachlage mal genau ansehen, hat Google wirklich eine Chance, Android als Marke noch so prominent zu machen, damit Nutzer sich im Zweifel für ein Android- und gegen Galaxy-Phone oder ähnliches entscheiden würden? Die Rede ist wohlgemerkt von Durchschnittsnutzern ohne nennenswertes technisches Wissen. Mal davon abgesehen, dass so ein Schriftzug bei weitem nicht ausreicht, was könnte Google tun, um Android aus dem Schatten der Herstellermarken zu heben?

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© Android Police

Quelle: Android Police

48 Kommentare

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  • ich bin eh kein allzu größer Fan von Samsung bzw. Galaxy Geräten. Das Gehäuse besteht aus Plastik und die ach so tollen Features sind unnötig.


  • also guck euch sony an die haben sich mit ihrer Walkman reihe nen sehr guten namen gemacht! und sony hat es heute noch drauf!! My xperia s und xperia z1 love!! und ihr redet nur von apple und samsungs galxy pahhh, sony ist mit xperia ein Name gelungen der die anderen alt aus sehen lässt!!!


  • Also ich bin absoluter Samsung Galaxy fan(hab das s4)aber ohne Android würde ich auf das Galaxy verzichten.


  •   32

    Alle Phones mit Vanilla Android . Hersteller-Extras zum nachträglich aufspielen. Das würde viele Probleme lösen - gleichzeitig.

    Das was die Hersteller daraus machen, kannst schon nicht mehr Android nennen. Eher schon kompatibel mit Apps und PlayStore.
    Zumindest könnte man weltweit viele Modelle GE Editions endlich anbieten. Das wäre ein Anfang.
    Und weg mit minderwertigen Geräten. Eine Marke definiert sich auch durch Qualität !

    Alle rühren in der Suppe. Mit soo vielen Köchen wird das nix mit breit als Marke bekannte Suppe Android.

    Da müsste Google radikale Schritte gehen. Ob und in wie weit das möglich wäre mit den Lizenzen ? Keine Ahnung.


  • bei meinem LG optimus G war der vorgestern auch, dann aber wieder cyanogenmod drauf und weg wars.


  • Also bei mir bleibt so ein Schriftzug schon in Erinnerung. Ob da aber jeder ein Auge drauf hat weiss ich natürlich nicht.Das betrifft aber nun nicht nur Android sondern ganz generell .


  • Powered by Android ist jetzt auch bei Moto g angekommen


  • Meistens werden so billig-Phones ganz fett mit "powered by Android Technology" beworben, wenns keine anderen nennenswerten Specs gibt


  • Na ja, ich kaufe mir kein Smartphone wegen des Markennamens, sondern wegen des Betriebssystems das darauf läuft. Bei meinem ersten Nexus stand aber auch nicht Android sondern Google auf der Rückseite.
    Wenn Google Android in der Werbung nicht explizit bewirbt, wird es sich nie in den Köpfen der Menschen verankern.


  • Ich fand den Android Market auch besser


  • Ich mag kein Android, nur Galaxy's :P Spaß beiseite, ich finde das Okay, dass Google diesen Weg geht.


  • Noch ein Vorteil würde mir einfallen: Das roll out einer neuen Systemversion könnte schneller auf auf viel mehr Geräten erfolgen. Somit wäre auch das Problem mehrerer Androidversionen erledigt.


  • Zum Ersten finde ich den Vorschlag von Holger Vieweger nicht schlecht. EIn Android 6 statt Nexus 6 wäre z.B. ein guter Name für einen eventuellen Nachfolger.

    Aber es ist ja auch so, dass viele Apple-User keine Ahnung haben, dass iOS auf dem iPhone läuft. Natürlich hinkt der Vergleich, da Apple eben der einzige Hersteller für iOS ist. Aber ich denke, dass zeigt eben, dass die Mehrheit des "Durchschnitts-users" gar kein INteresse an den Systemen sondern an Namen udn Features hat.

    Der Ansatz, dass man die Herstelleraufsätze vermeiden solle ist schon einer. Ich finde, man sollte die Android-Phones alle mit Vanilla-Android auf den Markt bringen, und jeder Hersteller kann dann via Play Store seine Features extra installieren lassen. Dann würde das System auf allen Smartphones identischer aussehen (Identifikation ist dann größer für Android) und die User würden bewusster darauf aufmerksam gemacht, dass die Features nur Apps von den Herstellern sind.


    • Auch eine gute Idee, die Geräte mit Basissystem auszustatten und alles Weitere den Usern zu überlassen. Wer von den derzeitigen Android-Nutzeren hat denn beispielsweise noch den originalen Startbildschirm auf dem Gerät?


      • Was genau meinst du mit Startbildschirm? Den Launcher?


      • Ja, sry. Die vielen Launcher uns sonstigen optischen und funktionellen Aufsätze meinte ich. Ich denke, eine Aktiv-Anzeige auf dem Sperrbildschirm sollte für´s Erste genügen. Wer es bunter und funktioneller mag, bitteschön, Apps dafür gibt es genug und wird es in vielfältiger Weise auch weiterhin geben. Ich werde beispielsweise mein neues Moto X so lassen, wie ich es ausgepackt habe. Außer natürlich den Apps, die ich bei dem täglichen Umgang mit dem Gerät benötige. Ein stabiles, schlankes Android, ohne irgendwelchen Firmenaufsätze, ist m. E. auch für die Markenbildung wichtig. Und das ganze in einem Gerät namens "Android" verpackt wäre doch ein Anfang dafür.


  •   51
    XXL 01.04.2014 Link zum Kommentar

    Spannende Frage... Wenn es Google bis jetzt nicht geschafft hat mit einer Verbreitung von mehreren 100 Mio. Geräten (!), dann werden sie es auch in Zukunft nicht schaffen die Marke Android bekannter zu machen. Für Google ist das Ganze eine Gratwanderung. Ein Verbot von Herstelleraufsätzen wäre zum Beispiel hirnrissig. Das ist das grösste Unterscheidungsmerkmal zwischen den einzelnen Herstellern, und das ist auch gut so. Wenn da die Hersteller auch noch bevormundet werden, dann werden diese erst recht einen eigenen Weg gehen.
    Google muss sehr gut aufpassen, wie weit sie den Herstellern Vorgaben machen, denn Android ist unverzichtbar für Google. Von daher kann es Google überhaupt nicht egal sein, wenn Samsung auf Tizen umsteigt (wie das hier ein User behauptet). Trotzdem wird sich Samsung früher oder später von Google lösen, das muss für Samsung das Ziel sein mit dieser Hardware-Basis.


    • Man soll aber eines nicht vergessen. Allein mit dem System ANdroid verdient Google nichts. Jeder köntne somit ein Android-Phone bauen, da es Open Source ist.

      Erst mit den eigenen (optionalen) Apps wie z.B. Gmail, Maps und natürlich Play Store genereirt das Unternehmen etwa 20% des jährlichen Gewinns des gesamten Konzerns.

      Es gibt auch eine Machbarkeitstudie, welche einmal auf Bloomberg-TV präsentiert wurde. Demanch wäre auch ein Ausstieg von Samsung aus Android kein so großes Problem für Google. Samsung hätte es da ungleich schwerer ein neues System zu etablieren. Weil viele der Samsung-Kunden auch wegen Android ein Samsung haben. Wengier bei uns als viel mehr in Korea.

      Was wir bei uns immer auch vergessen ist der Markt in Korea. Samsung zielt vor allem auf diesen Markt ab. Wir in Europa laufen da eben mit. In Korea sind die User viel aufgeklärter was das System angeht. Es gibt Umfragen wonach etwa 80 % der User wissen und schätzen, dass Android auf den Phones läuft. Daher würde Samsung schon allein aus diesem Grund niemals ganz aus Android aussteigen.

      Bei uns sieht es da natürlich anders aus. Da sind sicher geschätzte 80% der User im Ungewissen was das System angeht und es ist Ihnen auch egal. Hauptsache es funktioniert. Auch beim Kauf wird Samsung nicht unbedingt wegen der tollen Features mehrheitlich gekauft, sondern (wie viele Händlerstatistiken zeigen) einfach, da Samsung so präsent ist und meist auch im Bekanntenkreis emfpfohlen wird. Da recherchiert man gar nicht erst was es noch für Marken gibt.

      Vielen Durchschnitts-Usern wäre es vermutlich egal. Aber Tizen ist als proprietäres System a la iOS geplant. Das ist ja auch der Plan von Samsung wie der VIze-Chef vor ein paar MOnaten mitgeteilt hat.
      Aber Samsung wird, aus oben genannten Gründen, niemals ganz aussteigen aus Android, und daher wird Tizen (wie auch Bada) als zweites Standbein betrieben werden. Vor allem auch bei uns in Europa.

      Daher finde ich schon, dass man die Herstelleraufsätze von Werk aus "verhindern" könnte, und wie von mir weiter unten vorgeschlagen nur ein Basis-System, eben das pure Android anbietet.

      Jeder Hersteller kann dann via Play Store seine Features als Apps installieren lassen.


  • Android ist nur ein Mittel zum Zweck, mehr nicht.
    Oder gibt es bei Windows PCs eine Logo "Powered by Microsoft ". Nein gibt es nicht. Also sehe ich keinen Grund wieso sich Google dermaßen anstellt. Und wenn Samsung seine Smartphones mit einer anderen Firmware "Tizen" auststtet, kann es Google auch egsl sein. Sowas nennt sich Marktwirtschaft.

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