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Gocycle GX: Elektrisches Klapprad für den täglichen Arbeitsweg

Gocycle GX: Elektrisches Klapprad für den täglichen Arbeitsweg

Mit dem Fahrrad zur Arbeit? Dafür ist der Weg manchmal zu weit. Ab in die Bahn für längere Strecken? Dafür ist die Bahn wiederum oft zu voll. Die Alternative? Ein elektrisches Klapprad wie das Gocycle GX.

Der englische Hersteller KKL hat jetzt das Gocycle GX vorgestellt, ein elektrisches Klapprad, das sich in nur zehn Sekunden zusammenfalten und verstauen lassen soll. Damit eignet es sich zum Beispiel besonders für den Weg zur Arbeit, bei dem man auch mal in die Bahn einsteigen kann, ohne böse Blicke zu ernten. Das E-Bike verschwindet anschließend in der Ecke des Büros.

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Das Gocycle GX findet auch im kleinen Büro seinen Platz. / © Gocycle

Das Gocycle GX wiegt 17,8 Kilo und besitzt zwei 20 Zoll große Räder. Die berühren auch im zusammen geklappten Zustand den Boden, sodass sich das E-Bike weiter schieben lässt. Für den sicheren Stand besitzt das Klapprad außerdem einen zweifüßigen, ausklappbaren Ständer. 

Mit dem 250 Watt starken Motor, der in die Vorderradnarbe integriert ist, bringt es das Pedelec auf Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Der Akku ist im Rahmen untergebracht, soll eine Reichweite von bis zu 65 km bieten und lässt sich zum Aufladen entnehmen. Die Akkuladung kann über eine Anzeige am Lenker oder die passende App überprüft werden. Ein eigenes Display besitzt das Gocycle GX jedoch nicht. 

Mit an Bord sind zudem eine Shimano-Nexus-3-Gang-Nabenschaltung und hydraulische Bremsen an Vorder- und Hinterrad. Damit sich der Fahrer nicht die Hose dreckig macht, sind Kettenblatt, Kette und Ritzel in der Einarmschwinge aus Magnesium untergebracht.

Der Preis ist happig

Tief durchatmen muss man beim Blick auf den Preis für das Gocycle GX. Das kostet hierzulande nämlich rund 3.200 Euro. Erste Bestellungen soll im April 2019 an die Kunden ausgeliefert werden. Andere Hersteller wie Ancheer oder Swemo bieten ihre motorisierten Klappfahrräder schon ab 700 Euro an. Die sehen häufig zwar etwas weniger elegant aus, aber dafür wird der Geldbeutel deutlich weniger belastet.

Würdet Ihr Euch so ein faltbares E-Bike zulegen?

Via: Golem Quelle: Gocycle

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20 Kommentare

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  • Schönes Teil!!!


  • Es ist nur ein E-Bike Klapprad! Es ist viel zu teuer für 3200€. Für dieses Geld kann ich mir für die ganze Familie Jahresabos bei der BVG besorgen und E-Roller, die viel günstiger und kleiner sind.

    Soll ja nicht anmaßend sein. Aber einige hier zahlten noch mehr für Bikes ohne E-Motor. Das werde ich nie verstehen. Bin aber auch Berliner. Hier gibt es Alternativen.


  • Ich lese hier Schreibende, die dem 3200€ kostspieligen E.Bike für Hipster und am Stadtrand wohnende Cityflitzer kritisch gegenüber stehen.
    Wenn ich als einstiger Urbiker (seit 1991 mit Ned Overend ;) ) in die aktuellen BIKE und Mountainbike reinschaue, online etc überfliege was HEUTE so ein Bike ohne elektroantrieb kostet, sind 3200€ronen gradezu ein Schnäppchen.

    Letztes YetiModell oder Specialiced Carbon M2 weit über 4000 und hier will man sich wegen 3200 rumstänkern ?
    Allerdings dürfte für diesen Preis durchaus das eine oder andere Detail noch etwas nachgebessert werden und Inkl im Preis sein. Die Idee und der Formfaktor.. sind dennoch erste Sahne


  • Ahoi vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Das sieht ja mal interessant aus. Wenn die Komponenten und die Verarbeitung stimmen, geht der Preis in Ordnung. Mein Birdy hat mich 3.700,00 EUR gekostet - ohne Elektroantrieb. Ich werde mir das Gocycle genauer ansehen. Leider hats ne Nexus 3-Gang Schaltung. Mit ner 14-Gang Rohloff Speedhub würde ich sogar 4k bezahlen, wenn der Rest auch hochwertig daher kommt.


  • Die Konkurrenz bietet Klappräder mit Motor für 700€ an?
    Das kann nur Schrott sein.
    Alleine Felgenbremse am Pedelec ist schon sehr schlecht.
    Wer schneller erben will kann es ja dem "Opfer" schenken.

    Gerade nochmal so ein Billigdings angeschaut.
    Federgabel hat es, bis es das erste Mal einfedern muss. Absoluter billigschrott der nichtmal an ein normales Rad gehört.
    Die besagten V-Brakes, die an eim Pedelec hoffnungslos überfordert werden.
    Gefederte Sattelstange. Eine vernünftige kostet so schon 70€ und mehr.
    Etc etc..

    So kann man auch vor 1000€ Smartphones warnen indem man das billigste Smartphone als nützliche Alternative platziert.


    • Ahoi vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      So ähnlich waren auch meine Gedanken. Die nackte Rohloff Speedhub 500/14 kostet schon 1.200 bis 1.400 EUR, je nach Ausführung. Da ist noch gar kein Rad dabei.


  • Bei dem Preis könnte man annehmen, dass das Schmieröl an den entsprechenden Stellen in Jesuslatschen gekippt wurde und die Montage von tausend jutetragenden Jungfrauen beim Blutmond geschehen sei. Gerade bei Komponenten aus Aluminium und Magnesium bekomme ich Schweißperlen auf der Stirn: die Materialien sind zwar duktil und leicht, aber beim Zurückbiegen brechen diese sehr schnell.
    Und zur eigentlichen Frage: ich würde mir auch sonst kein Elektro-Bike kaufen, für die Entfernungen, die ich zurücklege, reicht ein ordinäres Fahrrad. Für weitere Strecken nehme ich den ÖPNV oder das Auto.


  • NICHT für den Preis. Ansonsten wäre das vorstellbar.


  • Klappräder finde ich irgendwie immer komisch, freue mich aber auch wenn ich im Regio Leute damit sehe, da sie wirklich viel weniger Platz benötigen. Mein morgendlicher Regio ist einfach von "normalen" Fahrrädern zugestellt und da immer mehr Menschen pendeln und die Züge immer voller werden, begrüße ich so etwas!


  • Nö!

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