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Greed for Glory: Gelungenes Strategiespiel à la Clash of Clans

Wer bereits Clash of Clans kennen und lieben gelernt hat, findet mit Greed for Glory möglicherweise eine ganz passable Alternative. Strategie und Taktik sind hier gefragt und nicht zuletzt geht es darum, eine gut geschützte Stadt aufzubauen, die sich immer weiter entwickelt. Was die App drauf hat und wo es noch Probleme gibt, lest Ihr in folgendem Testbericht.

Ich würde bestimmt auch super ins AndroidPIT-Team passen!
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341 Teilnehmer

Bewertung

Pro

  • Mehrspieler-Modus
  • Gutes Tutorial
  • Intuitive Bedienung
  • Gute grafische Umsetzung

Contra

  • Kampfeinheiten gehen auch bei Sieg verloren
  • Stellenweise fehlerhafte Übersetzung
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Google Nexus 5 4.4.2 Nein 6.0.1 ?

Funktionen & Nutzen

Greed for Glory funktioniert vom Spielprinzip ganz ähnlich wie die beliebte App Clash of Clans. Ausgangspunkt des Strategiespiels ist ein eigenes kleines Dorf, das mit der Zeit zu einer mächtigen Stadt ausgebaut werden kann. Hier ist es vor allem wichtig, Ressourcen abzubauen und im Lager zu sammeln. Der zweite wichtige Aspekt ist die Verteidigung. Mit Ballisten und Geschütztürmen muss das Stadtzentrum geschützt werden, das gleichzeitig als Gold- und Eisenlager dient und durch zusätzliche Lagereinheiten erweitert werden kann.

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Eine etwas weiter entwickelte Stadt mit Schutzwällen und Verteidigungsanlagen. / © AndroidPIT

Je weiter das Stadtzentrum hochgelevelt wird, desto mehr Speicherplatz für Ressourcen ist verfügbar. Außerdem kommen mit jedem neuen Level weitere Gebäude hinzu, mit denen die Stadt noch besser verteidigt und ausgebaut werden kann. Gold- und Eisenminen bauen kontinuierlich Rohstoffe ab, die sich nach einer gewissen Zeit einsammeln lassen.

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Mit einem weiter entwickeltem Stadtzentrum lassen sich mehr Ressourcen speichern. / © AndroidPIT

In der Kaserne werden gegen Eisenressourcen Kämpfer erstellt, mit denen man später auf Raubzüge gehen kann. Dabei kann sowohl die Produktion neuer Kämpfer als auch der Ausbau von Gebäuden mit Diamanten beschleunigt werden. Die Diamanten sind die Währung im Spiel, mit der sich sowieso einiges machen lässt - aber wie immer sind sie nicht einfach zu bekommen und können aber im Shop dazugekauft werden. Zu Beginn stehen jedem Spieler etwa 100 Diamanten zur Verfügung, mit denen man vorerst ganz gut vorankommt. Im ausführlichen Tutorial wird außerdem gut erklärt, worum es im Spiel geht und wie sich die verschiedenen Spielelemente am effektivsten einsetzen lassen.

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Im Tutorial werden die wichtigsten Dinge kurz erklärt und demonstriert. / © AndroidPIT

Unabhängig vom Stadtausbau geht es vor allem darum, gegnerische Lager anzugreifen und Beute zu sammeln. Sind genügend Kampfeinheiten verfügbar, genügt ein Tipp auf den Angriffs-Button und eine Karte wird geöffnet. Dort ist ein Weg eingezeichnet, auf dem sich Lager befinden, die es zu überfallen gilt.

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In der Karte werden die verfügbaren Angriffspunkte angezeigt. / © AndroidPIT

Dann muss taktisch agiert werden: Die Kampfeinheiten werden an Stellen platziert, wo sie möglichst wenige Schläge einstecken, aber dennoch Gebäude zerstören. Entscheidend ist, dass die Käpfer zum Zentrum vordringen und dort Eisen und Gold erbeuten. Ein Manko, dass auch bei Clash of Clans besteht: Egal, ob am Ende des Kampfes Einheiten übrig bleiben - mit nach Hause nehmen lassen sie sich nicht mehr. Es ist also ratsam, nicht immer gleich alle Kämpfer ins gegnerische Lager zu schicken. Auch lassen sich die einmal platzierten Einheiten nicht nachträglich steuern. So kann es hin und wieder passieren, dass sich einzelne auf den Weg direkt ins Feuer machen und unterwegs sterben. Eine echte Taktik lässt sich beim Angriff so leider nicht durchsetzen.

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Beim Angriff ist die Ausbeutung des Zentrums entscheidend für den Sieg. / © AndroidPIT

Ein besonderes Feature ist die Möglichkeit, bei Kämpfen mit anderen Königreichen in Kontakt zu treten. So können sich Spieler, die in einen Kampf verwickelt sind, gegenseitig helfen. Das funktioniert beispielsweise über Geschenke oder das Senden von Einheiten. Nach Königreichen kann in der Bestenliste oder über einzelne Spieler gesucht werden. Raubzüge lassen sich so gemeinsam besser bewältigen. Aber: Wer anderen Königreichen beitreten und gemeinsam kämpfen möchte, muss zuerst das Schloss des Königreichs für 40.000 Münzen ausbauen. Es gibt insgesamt 52 Kampagnen im Spiel.

Vor allem vor dem ersten Start der App ist es empfehlenswert, in einem stabilen WLAN-Netz angemeldet zu sein, da zuerst ein etwas größeres Datenpaket heruntergeladen wird. Auch im späteren Spielverlauf kann es sinnvoll sein, das mobile Datenvolumen nicht durch das Spiel auszureizen.

Bildschirm & Bedienung

Grafisch kann die App in jedem Fall überzeugen. Mit Zwei-Fingergeste und Pinch-to-Zoom lässt sich Greed for Glory außerdem komfortabel bedienen. Die Stadt kann dabei um die eigene Achse gedreht und so von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachtet werden. Vor allem Details kommen beim Zoomen sehr gut zur Geltung und haben eine gute Auflösung.

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Auch auf höchster Zoom-Stufe hat Greed for Glory einiges zu bieten. / © AndroidPIT

Die Benutzeroberfläche ist in viele hilfreiche Elemente aufgeteilt, wirkt durch die Vielzahl aber zum Teil etwas überladen. Auf der linken Seite kann auf das eigene Profil zugegriffen werden (Avatare lassen sich kostenfrei umgestalten), Belohnungen gibt es über den Stern-Button täglich. Wer möchte, beteiligt sich außerdem im Live-Chat und kann so vielleicht einen passenden Clan finden. Darüber hinaus gibt es einen Button für Angriffs- und Verteidigungs-Logs. Ganz wichtig ist außerdem der auffällig platzierte Angriffs-Button, über den auf die Karte zugegriffen werden kann.

Rechts befindet sich der Baumodus und ein weiteres Menü, über das die Ansicht verändert werden kann. Ebenso verbergen sich hier die allgemeinen Einstellungen, Verbindungen zu Facebook-Freunden sowie Neuigkeiten und Sonderaktionen zum Spiel. Besonders praktisch: Gebäude lassen sich einfach mit wenigen Fingertipps umsetzen, ein Wechsel in den Baumodus ist nicht notwendig.

Speed & Stabilität

Greed for Glory lief im Testzeitraum stabil. Es gab weder Abstürze noch Ruckler oder Hänger.

Preis / Leistung

Die App steht kostenlos zum Download bereit. Wer schneller vorankommen möchte, kann per In-App-Kauf weitere Diamanten erwerben. 500 Stück kosten dabei beispielsweise 3,81 Euro.

Abschließendes Urteil

Greed for Glory ist ein gelungenes Strategiespiel, bei dem vor allem die Animationen gut gemacht sind. Gerade zu Beginn ist es recht einfach, die eigene Stadt weiter zu entwickeln und gegnerische Lager auszubeuten. Außerdem gibt es erst einmal genügend Diamanten, mit denen Wartezeiten gut überbrückt werden können. Wer die eigenen Gebäude und Streitkräfte taktisch klug entwickelt, sollte auch mit schwierigeren Feinden nicht so schnell Probleme bekommen. Schutzschilder im Baumodus sorgen außerdem für eine Auszeit, in der die eigene Stadt nicht angegriffen werden kann. Insgesamt überzeugt das Spiel und kommt der populären App Clash of Clans sehr nahe. Jedoch gibt es auch hier eine entscheidende Schwierigkeit: Die Kampfeinheiten lassen sich im gegnerischen Lager nicht individuell steuern und handeln autonom und damit nicht immer strategisch günstig. Alles in allem erhält Greed for Glory im Test vier von fünf Sternen und ist in jedem Fall eine Installation wert.

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1 Kommentar

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  •   26

    Ich spiele seit über drei Monaten Castle Clash (Schloß Konflikt). Das ist wie Clash of Clans nur besser. :-) Warum wird das Spiel nicht erwähnt? oO

    Im Grunde ist es immer das gleiche Prinzip. Gold sammeln, Manna/Essen produzieren und Diamanten per in App Kauf kaufen.
    100 Spiele bauen darauf auf. Egal ob Städtebau, Drachen züchten, Zoo verwalten, Bauernhof bewirtschaften oder singende Monster. Immer die gleiche Engine, nur andere Grafiken.

    Wenn das Spiel so gut ist, dass ich für mein echtes Geld Diamanten kaufe, dann ist es gut und das Geld lohnt sich. ;-) Ich habe nix gegen in App Käufe.

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