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Generation Internet: Lieber keinen Alkohol als keinen Netzzugang

Am kommenden Mittwoch beginnt die Fastenzeit. Neben Alkohol und Süßigkeiten wollen die Deutschen dieses Jahr auch auf ihr Notebook und das Smartphone verzichten. Das sehen nicht alle Generationen so.

Akkupower von morgens bis abends ist für Heavy User leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
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In der diesjährigen Fastenzeit wollen die Deutschen neben Klassikern wie Alkohol und Süßigkeiten auch auf ihr Smartphone oder ihren Laptop verzichten - zumindest die ältere Generation der 45- bis 59-Jährigen. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK können sich junge Leute zwischen 18 und 29 Jahren den Verzicht auf das Internet nicht vorstellen.

"Wir beobachten hier einen wahren Generationenunterschied", sagte DAK-Experte Ralf Kremer. Die ältere Generation habe anscheinend ein starkes Bedürfnis, auch mal abzuschalten. Während bei den unter 30-Jährigen laut Studie nur zwölf Prozent bereit seien, mehrere Wochen auf das Internet zu verzichten.

Als Grund für den eingeschränkten Umgang mit den neuen Medien bei der älteren Generation wird am häufigsten der Wunsch nach weniger Stress genannt. Außerdem sei das Bedürfnis, die frei gewordene Zeit lieber mit Freunden und Verwandten zu nutzen, bei 56 Prozent der Befragten sehr groß. Fast ebenso viele Befragte wünschen sich mehr Zeit für sich selbst.

Das Geschlecht spielt beim Online-Fasten keine Rolle: Frauen und Männer planen gleichermaßen diese mediale Auszeit.

Was denkt Ihr? Könntet Ihr Euch vorstellen, eine mehrwöchige Auszeit vom Smartphone und Notebook zu nehmen? 

47 mal geteilt

Top-Kommentare der Community

  • Rubina 08.02.2016

    wenn man die zwanghafte Sucht ständig Online zu sein bei manchen beobachtet, wäre so ein Entzug gar nicht so verkehrt.

38 Kommentare

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  • verstehe den Sinn des Fastens nicht. vielleicht kann mich mal jemand aufklären? sich selbst kasteien, weil andere das auch machen?! wo ist das Problem wenn man sein Smartphone 6 Stunden am Tag nutzt? macht Spaß, fördert soziale Kontakte, erweitert den Horizont ...


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      09.02.2016 Link zum Kommentar

      Die Fastenzeit ist ein 40-Tägiger Zeitraum vor Ostern um sich auf das Fest vorzubereiten. Es ist eher ein kirchlicher Brauch.


      • Hallo Sophia,
        das ist richtig.
        Allerdings haben die katholischen Würdenträger irgendwann früher z.B. Otter kurzerhand zur Gattung der Fische erklärt, um auch in der Fastenzeit Fleisch essen zu können/dürfen.

        Solche Speisen gelten seit dem im Volksmund als "Herrgottsbescheisserle".

        Somit habe ich für mich beschlossen, frei nach der katholischen Kirche und den Bayern, Bier zum Lebensmittel zu erheben.
        Und da ich während der Fastenzeit nur unverfängliche Inhalte im Internet lese und schaue, hat der liebe Gott bestimmt auch nichts dagegen. 😇 😁


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        09.02.2016 Link zum Kommentar

        Ich denke nicht, dass es bei der Fastenzeit unbedingt um die Kirche geht, sondern eher um den Glauben. Wobei das Thema Religion vermutlich zu sehr in einer andere Richtung geht.


      • Seit dem 2. Jahrhundert ist ein zweitägigesTrauerfasten an Karfreitag und Karsamstag bezeugt, das im 3. Jahrhundert mancherorts auf die ganzeKarwoche ausgedehnt wurde. Im 3. Jahrhundert gab es in Rom eine dreiwöchige Fastenzeit, doch bis Anfang des 5. Jahrhunderts hatte sich überall ein 40-tägiges vorösterliches Bußfasten durchgesetzt. Diese Periode galt als Bußzeit für öffentliche Sünder und gleichzeitig als Vorbereitungszeit der Katechumenen(Taufbewerber) auf die Taufe, die damals nur in derOsternacht gespendet wurde.

        Quelle:Wiki


    • fördert soziale Kontakte??
      Damit meinst du doch wohl nicht die "Freunde" bei FB? :-D


  • Ich lasse mir von keiner Umfrage meine Sucht vermiesen....

    Und wenn ich wollte könnte ich natürlich jederzeit damit aufhören. ;-P


  • Könnte gut drauf verzichten. Wollen würde ich wahrscheinlich nur einfach nicht. Aber man könnte das ja mal probieren. Verbringe jetzt schon weniger Zeit am Smartphone. Dafür aber mehr am Laptop. Ist schon so ne Sache.


  • Ich will beides nicht missen 😁


  • Da kann man mal sehen wie gesund die Jugend von heute lebt 😅😅


  • Ich finde Alkohol und Internet super in der Kombination - früher konnte man auch gemütlich in der Telefonzelle Bierchen trinken und blieb trocken


  • Der Zwang ist schon was schreckliches. Erzähle heute einem 15-jährigen, dass man anfang 2000 noch mit 56K Modems "gesurft" hat, wo der Verbindungsaufbau teilweise länger gedauert hat, als die tatsächliche Surfzeit im Netz.^^


    • Ja aufgrund der Langsamkeit hat die eigentliche Surfzeit dann weniger gedauert :-D:-D:-D


      •   16

        Damals surfte man nicht endlos in den "Weiten" des Internets, sondern ging meist nur kurz online, um den Maileingang zu checken. In diesem Zusammenhang dauerte der Verbindungsaufbau meist deutlich länger, als der Check auf eingegangene Mails und deren Download...


    • wohin gegen er nur müde lächeln wird in Zeiten von Nexus 6, Mate 7 (6 Zoll Geräte), wenn du ihm erzählst dass die ersten Handys "richtige Klopper" waren... :-)


  • Aus beruflichen Gründen könnte ich gar nicht darauf verzichten. Auch wenn ich wollen würde. Aber zumindest in der Freizeit könnte ich mir es durchaus vorstellen, den Umgang mit Smartphone und Notebook einzuschränken.


  • Das Fasten ist wie der Karneval eine christliche (genauer gesagt: katholische) Tradition, mit der ich nichts am Hut habe.

    Und ich habe bereits mehr als die Hälfte meines Lebens aufs Internet verzichten müssen - weil es das in Deutschland einfach noch nicht gab. Seit mehr als zwanzig Jahren bin ich jetzt online. Statt auf diese oder andere technische Errungenschaften wie das Smartphone zu verzichten, frage ich mich vielmehr, was wohl aus mir geworden wäre, wenn ich diese bereits als Jugendlicher zur Verfügung gehabt hätte.

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