Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

2 Min Lesezeit 35 Kommentare

Gebogenes iPad Pro? Laut Apple "völlig normal"

Euer brandneues iPad Pro ist endlich da und Ihr könnt es kaum erwarten, es auszupacken und endlich zu nutzen? Leider wird die Freude über das neue iPad Pro bei zahlreichen Nutzern schon nach kurzer Zeit getrübt. Denn einige iPads weisen ein leicht verbogenes Gehäuse auf. Wie ist so etwas möglich? Apple beruhigt seine Nutzer kurz und knapp mit den Worten: "Das ist normal."

Apple musste nach zahlreichen Kundenbeschwerden reagieren, denn diese ziehen auf Social Media und im MacRumors-Forum weite Kreise. Der Grund? Zahlreiche fabrikneue iPad Pro weisen eine leichte Krümmung im Gehäuse auf, obwohl keine Spuren von äußerlicher Einwirkung zu sehen ist. Es scheint so, dass entweder bei der Fertigung, beim Verpacken oder während des Transport des Apple-Tablets zu viel Druck ausgeübt wurde.

bend 2
Auch eines der iPad Pros bei den Kollegen von The Verge weist ein gebogenes Gehäuse auf. / © The Verge

Es scheint so, dass Apple kein glückliches Weihnachtsfest haben wird. Denn es riecht quasi nach einem neuen #Bendgate. Schon im YouTube-Kanal von Jerry Rig Everything demonstrierte man, dass das iPad Pro nicht zu den verwindungsfesten Tablets auf dem Markt 2018 zählt. Ohne viel Mühe konnte der YouTuber ein iPad Pro biegen.

Um die Sorge um die Funktionstüchtigkeit aus dem Weg zu räumen, ließ Apple dem US-Techmagazin The Verge ein Statement zukommen. In diesem bestätigt Apple, dass leicht gekrümmte iPad Pros, vorwiegend die LTE-Modelle, ausgeliefert wurden. Diese könnte während der Montage entstehen. Apple sagt aber auch, dass die Rückläuferrate keine Anzeichen auf einen Serienfehler bieten. Außerdem sei die Funktion des iPads nicht von der Krümmung beeinflusst.

macrumors
Eine nicht gerade "leichte" Krümmung / © MacRumors

Das iPad Pro wird in der 11-Zoll-WiFi-Version zu einem Basispreis von stolzen 899 Euro verkauft. Für die maximale Konfiguration eines 12-Zoll-iPad-Pros mit LTE verlangt Apple dann satte 2.099 Euro. Für diesen Betrag erwartet der Käufer Perfektion. Immerhin akzeptiert Apple, die betroffenen Geräte zu ersetzen, wenn sie innerhalb der Frist von 14 Tagen nach dem Kauf im Geschäft präsentiert werden.

Was haltet Ihr davon? Habt Ihr das neue iPad Pro bereits ausprobiert?

Quelle: The Verge

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

Top-Kommentare der Community

  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Monat

    It's Not a Bug, It's a Feature!

  • Thomas H. vor 1 Monat

    Wie damals beim Iphone 4 wo es plötzlich hies man solle das Gerät nicht so oder so anfassen. Naja, ich bekam eine Hülle aus dem Apple Store und man hat sich damit zufrieden gegeben...

    Heute würde ich solch einen Unsinn nicht mehr ansatzweise akzeptieren. Apple nimmt gutes Geld und da sollten die Kunden auch gute Ware verlangen können.

    Die Aussage das ein gebogenes Gehäuse der Nutzung keinen Abbruch tut, ist eine Frechheit und bei solch einem Luxusartikel geradezu ein Unding. Ich glaube zum Beispiel nicht das ein Apple Manager einen Neuwagen mit Beule akzeptiert nur weil der Verkäufer versichern kann, das es bei den Fahreigenschaften keinen Einfluss gibt. Wenn ich mit solchen Aussage leben möchte, kann ich mir das billigste Plastikphone von einer NoName China Schmiede kaufen. Da würden mich solche Aussagen dann auch nicht erschüttern, aber bei Apple sollte man eine Rückrufaktion auf freiwilliger Basis seitens des Herstellers erwarten.

    PS. Die Vögel aus der QS gehören gefeuert wenn zig Geräte in diesem Zustand freigegeben wurden. Das ist ein optischer Mangel der einfach auffallen muß und wenn er es nicht tut, dann war es den Verantwortlichen wohl einfach egal. Ihren Job haben sie auf jeden Fall schlecht gemacht.

  • Thomas H. vor 1 Monat

    Wenn Apple von sich aus reagiert und auch Gründe benennt wie es zum Verzug des Gerätes kommen kann, darf man davon ausgehen, das wir nicht über 10 Geräte sprechen !

    Bei 10 Geräten, hätte Apple gesagt : Geht in den Laden und lasst Euch ein neues geben !

    Wenn man versucht den Kunden das ganze schön zu reden, darf man schon von einigen tausend ausgehen, da würde man nicht wegen einer handvoll Geräte Makel am Image riskieren.

35 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Die ganze Arroganz Apples zeigt sich auch im Artikel aus der Rubrik "Vorsicht Kunde" aus der c't 01/2019 vom 22.12. Hier wird der Fall eines iPhone-Besitzers geschildert, dessen FaceTime-App verschwunden ist. Normalerweise springen ja alle Pressesprecher spätestens wenn die c't involviert wird. Apple ist das aber schnurz. Schuld ist der Kunde.


  • Blurryface
    • Blogger
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    2000€ für ein Tablet und dann sowas.
    Sieht man mal, was Appleprodukte heutzutage wert sind. Nicht mehr als der Materialwert. Möglichst billig produzieren.
    Früher gabs eher mal Verarbeitubgsmängel bei Androidgeräten. HTC war da ganz weit vorne.
    Nun tauschen Apple und Android-Hersteller die Plätze.


    • Das hat nichts, gar nichts mit dem Materialwert zu tun. Kein Smartphone der Welt ist sein Material wert... Vom reinen Material her ist ein OP6T oder S9+ auch keine 50€ wert...

      Apple nutzt einfach nur eine völlig falsche Konstruktion. Aluminium ist zu weich und dazu ist das Ding auch noch extrem dünn und hat von Grund auf kein stabiles Gerüst aus bspw. Magnesium.

      Verarbeitungsmängel gab es zudem schon immer bei Apple, weil sie in tausend Mal höherer Stückzahl produzieren, als bspw. HTC... Aus dem Grund hört man meistens auch nur von den großen Herstellern (Apple, Samsung, Huawei) von solchen Problemen, aber so gut wie nie von Herstellern wie Sony oder HTC.


      • Blurryface
        • Blogger
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Bei den Gerätepreisen aber den Fehlern, kann es nicht mehr als das Material wert sein.

        HTC war in der Vergangenheit ganz weit vorne dabei, wenn es um Verarbeitungsmängel geht.
        Da hat man von Apple wenig gehört. Aber auch was bei den Macbooks oder iMacs abgeht. 5000€ minimum für so ein Teil verlangen und dann stimmt die Qualität nicht oder die Tastatur ist fürn Eimer. Da kommt doch die billigste Hardware zum Einsatz um den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Da brauch man sich auch nichts dran schön reden.
        Von verbogenen Geräten von Samsung, Sony & Co hab ich in der Vergangenheit nichts gehört.

        NilsD


      • A. K.
        • Mod
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        "Apple nutzt einfach nur eine völlig falsche Konstruktion. Aluminium ist zu weich und dazu ist das Ding auch noch extrem dünn und hat von Grund auf kein stabiles Gerüst aus bspw. Magnesium."

        Ich bezweifle, dass Aluminium in Reinform genutzt wird. Sonst würde es an der Luft sofort reagieren und die Farbe ändern. Es ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass Zink und Magnesium beigemischt sind.

        Konstruktion und Werkstoff sind außerdem 2 verschiedene Begriffe... Die Konstruktion kann inzwischen ohne echtes Bauteil per Simulation auf ihre Festigkeit überprüft werden (mittels FEM).


      • Die Stückzahlen als Rechtfertigungsgrund zu nennen empfinde ich als Frechheit. Andere Hersteller schaffen es, auch bei hoher Stückzahl Krümmungsfreie Geräte zu liefern. Bei so hohen Preisen darf es einfach nicht zu solchen Problemen kommen.


      • @A. K.
        Auch als Legierung ist Aluminium recht weich und anscheinend zu weich, um ein 5.9mm dünnes Gehäuse stabil zu halten, aber ich rede nicht von einer Aluminium-Zink-Legierung. Samsung bspw. benutzt bei deren Geräten nur außerhalb Aluminium, während das Grundgerüst aus Magnesium ist. Keine Legierung.

        Und mir ist schon klar, dass Konstruktion und Werkstoff zwei verschiedene Begriffe sind. Trotzdem gehen sie Hand in Hand... Wenn das genutzte Material zu weich ist, wird dieser Nachteil durch ein falsches Design unterstützt.
        Und auch wenn die Konstruktion ohne echtes Modell geprüft werden kann, ändert es nichts daran, dass Apple hier eine schlechte Konkstruktion gebastelt hat.

        Das iPad Pro ist anscheinend nicht wirklich auf Stabilität getestet worden und das Resultat sieht man ja jetzt. Hauptsache dünner und leichter (wonach niemand gefragt hat).


      • @René H.
        Wo sage ich, dass die Stückzahlen solche Fehler rechtfertigen?
        Ich habe gesagt, dass sie rein objektiv gesehen häufiger auftreten.

        Beispiel:
        Apple verkauft 10.000 iPhones.
        Sony verkauft im gleichen Zeitraum 1.000 Sony-Geräte.
        Beide Hersteller haben eine Ausfallrate von 1%.
        Bei Apple bedeutet das 100 fehlerhaften Geräte, bei Sony nur 10.
        Verstanden?
        Meine Aussage war keine Rechtfertigung, sondern nur der Versuch einer Erklärung, wieso in den Medien gefühlt nur Samsung- und Apple-Geräte von solchen Problemen betroffen sind, aber so gut wie nie bspw. HTC, Sony oder LG-Smartphones.

        Das geht auch an @Blurryface ^^
        HTC hat früher deutlich mehr Smartphones und Co. verkauft und dementsprechend waren sie auf dem Markt stärker vertreten - auch mit fehlerhaften Geräten. Die Qualität ist die gleiche, nur HTC verkauft bei weitem nicht mehr so viele Geräte und deshalb wirkt(!) es so, als sei die Qualität der Geräte dort jetzt höher...

        PS: Und wer redet explizit von verbogenen Geräten? Es geht um die generelle Fehlerquote. Samsung hatte das Note7, unzählige Verarbeitungsfehler und bspw. kaputte OLEDs beim S7, die eine pinke Linie gezeigt haben...


      • A. K.
        • Mod
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        @Tim ich denke wir sind prinzipiell der gleichen Meinung. Es deutet dennoch drauf hin, dass während der Montage / des Transports irgendeine Belastung außerhalb der Norm stattfindet, welche die Biegung hervorruft. Grundsätzlich sollte auch eine Aluminium Legierung dem normalen Tablet Alltag genügen.

        Muss aber auch zugeben, dass ich mir die Biegetests nicht angeschaut habe und 1. Nicht weiß, wie getestet wird und 2. Nicht weiß, wie das genannte ipad im Vergleich abschneidet.


  • Ja nee is klar.


  • So was kann man auch werbewirksam als "Curved Design" beschreiben ;-)
    Oder in Deutschland als Tablet inkl. aufpreisfreier Kaltumformung ;-)


  • Ich musste den Artikel 3x lesen um nur ansatzweise zu realisieren, dass es sich nicht um einen verfrühten Aprilscherz von Apple handelt.
    Das ist doch nicht ernst zu nehmen - oder etwa doch?


  • 900 Euro für ein Tablet und dann sowas. Wer das überhaupt zahlt ist von vornherein schon mal selbst schuld.

    NilsD


    • in dem Fall ist wohl eher Apple Schuld und nicht derjenige, der es unwissentlich gekauft hat ^^


      • Natürlich! Aber ich kann den Mehrwert bei diesen Apple Produkten nicht mehr sehen. Und die Reaktion von diesem Verein darauf ist ja nur noch eine Gemeinheit.


      • Naja gerade bei den Tablets sehe ich schon den (abseits von dem Problem jetzt) angesetzten Preis. Samsung verlangt für das leistungsstärkste Android-Tablet auch über 700€ und kommt in Sachen Leistung nicht Mal an ein zwei Jahre altes iPad Pro heran...
        Und abseits davon gibt es nur billige Tablets... Im Verhältnis haben die iPads sogar fast schon ein gutes Preis-Leistungsverhältnis... ^^ Wie gesagt, alles abseits von diesem Problem jetzt.

        NilsD


  • Wie damals beim Iphone 4 wo es plötzlich hies man solle das Gerät nicht so oder so anfassen. Naja, ich bekam eine Hülle aus dem Apple Store und man hat sich damit zufrieden gegeben...

    Heute würde ich solch einen Unsinn nicht mehr ansatzweise akzeptieren. Apple nimmt gutes Geld und da sollten die Kunden auch gute Ware verlangen können.

    Die Aussage das ein gebogenes Gehäuse der Nutzung keinen Abbruch tut, ist eine Frechheit und bei solch einem Luxusartikel geradezu ein Unding. Ich glaube zum Beispiel nicht das ein Apple Manager einen Neuwagen mit Beule akzeptiert nur weil der Verkäufer versichern kann, das es bei den Fahreigenschaften keinen Einfluss gibt. Wenn ich mit solchen Aussage leben möchte, kann ich mir das billigste Plastikphone von einer NoName China Schmiede kaufen. Da würden mich solche Aussagen dann auch nicht erschüttern, aber bei Apple sollte man eine Rückrufaktion auf freiwilliger Basis seitens des Herstellers erwarten.

    PS. Die Vögel aus der QS gehören gefeuert wenn zig Geräte in diesem Zustand freigegeben wurden. Das ist ein optischer Mangel der einfach auffallen muß und wenn er es nicht tut, dann war es den Verantwortlichen wohl einfach egal. Ihren Job haben sie auf jeden Fall schlecht gemacht.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    "Apple musste nach zahlreichen Kundenbeschwerden reagieren,.......Zahlreiche fabrikneue iPad Pro ...."

    Wieviel ist "zahlreiche" konkret in einer Zahl ausgedrückt? Und wie hoch sind dann prozentual die PPM? Garantiert verschwindend gering und eher nicht der Rede wert.


    • Wenn Apple von sich aus reagiert und auch Gründe benennt wie es zum Verzug des Gerätes kommen kann, darf man davon ausgehen, das wir nicht über 10 Geräte sprechen !

      Bei 10 Geräten, hätte Apple gesagt : Geht in den Laden und lasst Euch ein neues geben !

      Wenn man versucht den Kunden das ganze schön zu reden, darf man schon von einigen tausend ausgehen, da würde man nicht wegen einer handvoll Geräte Makel am Image riskieren.

Zeige alle Kommentare
Dank ist diese Seite frei von Werbebannern