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Galaxy on Fire 2 HD: Ein galaktisches Abenteuer

Die unendlichen Weiten des Universums stellen seit jeher eine Quelle der Neugierde für den Menschen dar. Ob die Menschheit wirklich allein ist, ist nur eine der vielen Frage, die sich Menschen rund um den Globus stellen.

Unser heutiger Testkandidat ermöglicht es dem Spieler virtuell und in einer fiktiven Welt diese Weiten zu bereisen. Ob Galaxy on Fire 2 HD dabei ebenso im Verlauf Fragen aufwirft, erfahrt Ihr in unserem heutigen Testbericht!

Bewertung

Pro

  • Stundenlanger Spielspaß
  • Kurzweilige Action

Contra

  • In-App-Einkäufe
  • Auf lange Sicht ein monotoner Spielablauf
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Google Nexus 4 4.4.2 Nein 2.0.2 2.0.11

Funktionen & Nutzen

In Galaxy on Fire 2 schlüpft der Spieler wieder in die Haut des Söldners und Abenteurers Keith T. Maxwell, wobei zu erwähnen ist, dass die Rahmenhandlung der Anwendung relativ nahtlos an die des Vorgängers anknüpft. Jedoch kann der zweite Teil auch ohne Kenntnis des erfolgreichen ersten Teils gespielt werden, da die relevanten Eckpunkte der Geschichte verständlich erklärt sind. Unser Alter Ego findet sich dabei zu Beginn des Spiels in einem Schlamassel. Nachdem der Hyperraumantrieb den wackeren Abenteuer ans andere Ende der Galaxie befördert hat und gleichzeitig dem Protagonisten dämmert, dass zwischen Start und Stopp eine gehörige Portion Zeit lag, muss dieser sich in der neuen Umgebung etablieren. Dabei durchlebt der Spieler eine flotte Geschichte, die ganz im Stile guter Science-Fiction von mehreren Fraktionen handelt, die um Macht und Geld buhlen. An dieser Stelle sei zur Geschichte nur gesagt, dass diese auf einem soliden Niveau stattfindet. Kein Highlight der Spielegeschichte, doch gleichzeitig gibt es (besonders in diesem Genre) auch viele deutlich flachere Beispiele.

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Eine der drei Kampagnen ist kostenlos. Die anderen Beiden müssen gegen einen Betrag freigekauft werden. / © AndroidPIT

Während der ersten Spielminuten erleben Veteranen des Genres eine Art Déjà-vu. Galaxy on Fire 2 wirkt wie eine Mixtur aus Klassikern wie Freelancer oder Wing Commander und entfacht dabei Hoffnung in einem Genre, das in den letzten Jahren immer weiter ins Abseits gerückt ist. Die Spielmechanik ist dabei so einfach wie fesselnd. Neben Missionen im Rahmen der Hauptgeschichte gibt es noch Nebenmissionen, die jedoch in ihrer Gesamtheit keine Überraschungen bieten, sondern eher nach dem Schema F ablaufen. Zerstöre X Piraten hier und besorge Ware Y dort. Das erwirtschaftete Geld wird dann zum Weiterkommen verwendet oder um neue Schiffe zu kaufen, beziehungsweise die vorhandenen Schiffe aufzurüsten.

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Die Zwischensequenzen sind schön aufbereitet und vertont. Für ein mobiles Spiel ist dies außergewöhnlich./ © AndroidPIT

So wie viele mobile Spiele ist auch Galaxy on Fire 2 eher darauf bedacht den Spieler langfristig zum Spielen zu animieren. Dies wird insbesondere dann sichtbar, wenn über die Grenzen des stetig gleichen Ablaufs hinaus gearbeitet wird. Zwar wird von einer ganzen Galaxie gesprochen, doch im Endeffekt handelt es sich in der Umsetzung um mehrere “Galaxiechen”. Heißt im Klartext, dass im Gegensatz zu den oben genannten Vorbildern außerhalb bestimmter Grenzen die Galaxie erstaunlich leer ist. Somit fallen Erkundungsmissionen auf eigene Faust weg und gleichzeitig entpuppen sich Wege von A nach B im Rahmen der Hauptgeschichte eher als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Dies ist natürlich Kritik auf sehr hohem Niveau, wenn man den Umfang des Spiels in einen Kontext zu anderen mobilen Spielen setzt.

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Die Steuerelemente können verstellt werden, doch die Größe ist nicht anpassbar. / © AndroidPIT

Das Herzstück eines Weltraumshooters sind natürlich die Weltraumkämpfe. Diese sind in Galaxy on Fire 2 HD prinzipiell auch gut gelungen und sehr actionreich. Leider wirkt der ganze Ablauf bei einem genaueren Blick dann doch sehr oberflächlich. Die Hitboxen, also der Bereich bei einem Schiff der in einem Treffer resultiert, ist erstaunlich groß und selbst Schüsse die meilenweit am Ziel vorbeigehen, treffen plötzlich und verursachen Schaden. Dies soll eventuell die Steuerung kompensieren, doch in Kombination mit dem Fehlen jeglicher Energielimitierungen und somit das Fehlen einer wichtigen taktischen Komponente, mindert dies den Gesamteindruck der Kämpfe. Zwar sind diese immer noch sehr gut, doch nicht herausragend.

Der größte Kritikpunkt an Galaxy on Fire 2 HD dürfte jedoch die Androidversion sein, beziehungsweise die Art und Weise wie die Portierung versucht die Käufer zu In-App-Einkäufen zu forcieren. Im direkten Vergleich ist die Androidversion nicht nur abgespeckt (2 statt 4 Schwierigkeitsgrade), sondern auch missionswichtige Gegenstände kosten deutlich mehr und zwingen somit zu einer längeren Spielzeit oder zum In-App-Einkauf. Ob dies der richtige Weg ist muss jeder Spieler selbst entscheiden.

Bildschirm & Bedienung

Hier zeigt Galaxy on Fire 2 HD was in ihm steckt und was die Entwickler so drauf haben. Die gesamte grafische Präsentation wirkt wirklich gelungen und die Rahmenhandlung ist durch vertonte Gespräche atmosphärisch. Die Soundeffekte wirken teilweise sehr redundant, doch dies ist wieder Kritik auf höchstem Niveau.

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Im Spielverlauf wünscht man sich eine genauere Einstellmöglichkeit. / © AndroidPIT

Leider ist die Steuerung des Spiels sehr limitiert in der Individualisierung. Eine exakte Anpassung der On-Screen-Bedienelemente ist nicht möglicht, wobei eben diese Steuerelemente den Spielspaß maßgeblich beeinflussen.

Speed & Stabilität

Die Anwendung ist im Testzeitraum kein einziges Mal abgestürzt und lief auf dem Nexus 4 auch durchweg flüssig.

Preis / Leistung

Galaxy on Fire 2 HD ist in der Grundversion kostenlos und bietet diverse In-App-Einkäufe an, wie zum Beispiel Erweiterungen für das Hauptspiel.

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4,99 Euro sind zwar für den Umfang der Erweiterung relativ viel, doch in Anbetracht der kostenlosen Hauptanwendung ist dieser Preis gerechtfertigt. / © AndroidPIT

 

Abschließendes Urteil

Galaxy on Fire 2 HD ist auf jeden Fall eine Installation wert. Das Spielen macht Spaß und wenn man sich mit den oben genannten Kritikpunkten arrangieren kann (mangelnde Freiheit, teilweise monotone Missionsabläufe), dann steckt im Spiel eine Menge Spielspaß und viele beschäftigte Stunden.

Das Aufrüsten des eigenen Schiffs ist eine dauerhafte Beschäftigung und treibt selbst nach der knapp sechsstündigen Hauptmission zum Weiterspielen an. Für besonders hartgesottene Fans bieten die beiden Erweiterungen noch zusätzlichen Spielspaß, wobei dort der recht hohe Preis durch den kostenlosen Download der Hauptanwendung relativiert wird.

8 Kommentare

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  • Das Spiel hab ich zuletzt im Sommer 2011 gezockt, auf meinem damals brandneuen Samsung Galaxy Tab 10.1. War schon sehr beeindruckend von der Grafik her, und das auch noch auf den riesig erscheinenden 10 Zoll des Tablets, hat viel Spaß gemacht auf jeden Fall. Hab schon Bock auf den neuen Teil, falls er durch das Freemium-Modell nicht unspielbar gemacht wird. Könnte auf dem Nexus 6P ganz spaßig sein, wenn es denn irgendwann mal bestellbar ist in Deutschland. Aber das neue Galaxy on Fire kommt ja auch erst 2016.

  • Auf Nexus 5 nicht spielbar!!!
    Schriften sind so klein, dass man eine Lupe braucht um sie lesen zu können.
    Schaltenflächen der Konfiguration sind ca. 2mm hoch. Also ist ein Treffen selbst mit schlanken Finger eher Zufall. Die Spielsteuerung klappt besser, allerdings sind die Fadenkreuze so klein, das man kaum mal einen Treffer landet.

  • @woerli wie kann man Bitteschön bei MC nach 5 Minuten die Lust verlieren? Allein schon der Multiplayer bringt locker um die 1000 Spielstunden

  • ok

  • Ich habe es auch damals gekauft und war jetzt etwas überrascht zum neuen Geschäftsmodell. Immerhin gibt es jetzt die AddOns endlich.

    Ganz ehrlich: dieses Spiel ist das ERSTE und neben Ravensword das einzige echte Android-Spiel, das ich von Anfang bis Ende gespielt habe! Großartig, da kam Privateer-Feeling auf, wenn man sich ein immer besseres Raumschiff und Ausrüstung erarbeitet.
    Jedes andere Android-Game, von Nova 3 bis zu den Modern Combat Titeln oder Pirates, etc., bei jedem hab ich nach 5 Minuten die Lust verloren - nicht so hier.
    Ein echter Tipp für alle, die Weltraum-Action mit Handelsaspekten mögen!

    (Habs mir sogar im Steam für PC nochmal gekauft ;) )

  • Das Spiel habe ich schon fast vergessen gehabt.
    Hab es zuletzt 2011 oder Anfang 2012 auf dem allerersten Asus eeePad Transformer TF101 gespielt. War über die dort installierte Tegrazone erhältlich.
    Lief flüssig und hat Spaß gemacht.
    Nur gab es damals die Add-ons für Android noch nicht. Kostenlos war nur eine mit wenigen Galaxien abgespeckte Demo und für die Freischaltung der 20 Galaxien wollten sie irgendwie um die 11€ haben.

    Hat sich in den Jahren wohl doch was getan. Da bekomme ich wieder lust drauf. Obwohl es manchmal doch zwischendurch eintönig wurde.

  • hab da noch was , was den virtuellen joypad und feuerknöpfe angeht auf tablets kann man die beiden sachen neu positionieren

  • grins ich hab das spiel plus alle adon s .und auf dem galaxy s3 läuft das spiel auch ruckelfrei und reibungslos . einfach nur cool mfg marc

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