Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
3 Min Lesezeit 2 mal geteilt 23 Kommentare

Gadget der Woche: CycleNav, das Navigationssystem fürs Fahrrad

In der Rubrik Gadget der Woche zeigen wir Euch jeden Montag außergewöhnliche Technik oder coole Gadgets, die wir interessant finden - kleine Spielereien, die den Alltag erleichtern oder einfach nur Spaß bringen. In dieser Woche: CycleNav, das Smartphone-gestützte Navigationssystem für Radfahrer.

Fingerprint-Sensor oder Filmen in 4K - was ist DIR wichtiger?

Wähle Fingerprint-Sensor oder 4K-Videoaufnahme.

VS
  • 10590
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Fingerprint-Sensor
  • 4961
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    4K-Videoaufnahme
gadget of the week teaser
© AndroidPIT

Was ist CycleNav?

Mit Cyclenav präsentiert der amerikanische Fahrradhersteller Schwinn auf der CES 2014 ein einfaches Navigationssystem für Radfahrer, das am Lenker befestigt wird und mit Leuchtpfeilen den richtigen Weg weist. Das wasserdichte Gerät hat die Größe einer normalen Frontleuchte und kann auch zusätzlich als solche benutzt werden. Zur Routenplanung und Navigation ist ein Smartphone mit Bluetooth nötig, während der Fahrt wird Euch durch blinkende Pfeile und Sprachkommandos die nötige Richtung vorgegeben, damit Ihr Euer Ziel erreicht.

schwinn cyclenav 003
CycleNav weist Euch mit Leuchtpfeilen sowie Sprachkommandos den Weg. / © Schwinn Bikes

Technische Daten

  Schwinn CycleNav
Navigation: Punkt für Punkt über Leuchtpfeile und Sprachhinweise
Batterie: Wiederaufladbar (USB), 10h Betriebsdauer
Montage: Befestigung am Lenker, zum Schutz vor Diebstahl kann das Gerät abgeclippt und mitgenommen werden
Anforderungen: Smartphone mit Bluetooth Smart Ready erforderlich, App für Android und iOS ist kostenlos erhältlich
schwinn cyclenav 002
Über USB kann die Batterie aufgeladen werden, die Betriebsdauer gibt der Hersteller mit 10h an. / © Schwinn Bikes

Wie funktioniert CycleNav?

Zuerst tragt Ihr in der CycleNav-App auf dem Smartphone Euer Fahrtziel ein. Ihr erhaltet drei Vorschläge für mögliche Routen und könnt auf Einer Karte Eure Fahrt festlegen. Über Bluetooth werden Gerät und Smartphone verbunden. Die Navigationseinheit wird am Lenker befestigt und zeigt Euch unterwegs mit drei grünen Leuchtpfeilen bei jeder Gelegenheit an, ob Ihr geradeaus fahren oder abbiegen müsst. Zusätzlich werden die Fahrthinweise über einen Lautsprecher als gesprochene Anweisugen ausgegeben, so dass Ihr nicht ständig nach unten schauen müsst und nicht abgelenkt seid. Zum Wiederholen verpasster Anweisungen gibt es einen Button, außerdem kann CycleNav zusätzlich als normale Frontleuchte verwendet werden.

schwinn cyclenav 005
CycleNav ist so groß wie eine normale Frontleuchte fürs Fahrrad, weist Euch aber auch mit Leuchtpfeilen den Weg. / © Schwinn Bikes

Was ist daran so cool?

Mit CycleNav könnt Ihr Euch unterwegs nicht mehr verfahren und müsst nicht anhalten, um Euer Smartphone aus der Tasche zu fummeln und einen Blick auf die Karte zu werfen. Dank optischen und gesprochenen Hinweisen seid Ihr so wenig wie möglich abgelenkt und könnt Euch je nach Situation voll auf Fahrt und Verkehr konzentrieren, was natürlich zu Eurer eigenen Sicherheit beiträgt.

Die CycleNav-App für Android und iOS berechnet außerdem nicht nur die Route, sie zeichnet auch statistische Daten Eurer Fahrten auf. So könnt Ihr Euch die durchschnittliche Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke und Dauer anzeigen lassen und bekommt eine Schätzung Eurer verbrauchten Kalorien. Routen und ermittelte Daten könnt Ihr auf Wunsch direkt aus der Anwendung mit Euren Freunden über Facebook und Twitter teilen.

schwinn cyclenav 004
Wie eine Frontleuchte auch wird CycleNav am Lenker befestigt, als Diebstahlschutz kann das Gerät abgeclippt und mitgenommen werden. / © Schwinn Bikes

MIt einem Preis von 60 US-Dollar ist CycleNav auch noch das günstigste Gerät seiner Art, wenn auch nicht das erste Navigationssystem für Radfahrer: Der Lenker Helios verfügt über ein eigenes GPS-Modul, weist mit eingebauten LEDs den Weg und zeigt sogar die momentane Geschwindigkeit an. Über die Koppelung mit dem Smartphone habt Ihr auch hier Zugriff auf genaue Statistik und Extras. Helios ist ab Ende Januar verfügbar, kostet mit rund 280 US-Dollar aber eine ganze Stange Geld.

Hammerhead ist ein System in T-Form, das ebenfalls am Lenker befestigt wird. Das aus einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne entstandene Gerät wird im Juni dieses Jahres verschickt, Kostenpunkt: 80 US-Dollar.

schwinn cyclenav 001
CycleNav während der Produktvorstellung auf der CES 2014 in Las Vegas. / © AndroidPIT

Fazit

CycleNav wird derzeit von Schwinn auf der CES 2014 in Las Vegas vom 7. bis zum 10. Januar ausgestellt. Ab dem 15. Januar ist die zugehörige Navigations-App kostenlos im Google Play Store und über iTunes erhältlich. Die Hardware-Komponente kostet rund 60 US-Dollar und wird vom Hersteller Schwinn Bikes ab dem Frühjahr angeboten und über entsprechende Großhändler vertrieben, unter anderem Amazon.com. Ein internationaler Versand nach Deutschland sollte kein Problem sein. Der Hersteller verspricht Fahrrad-spezifische Navigation mit der App überall in den USA, zum Kartenmaterial außerhalb der Vereinigten Staaten gibt es noch keine Angabe.


Link zum Video.

Via: Engadget Quelle: Schwinn Bikes

23 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • App *

  • Man kann auch sein Handy benutzen machst ne Halterung dafür ans Fahrrad dran und Google maps an da es da auch für Radfahrer eine Strecke gibt und gut ist. Zwar praktisch aber andererseits unnötig da die Apple gratis ist.

  • nicht Suche sondern SICHER :-)

  • Custom Roms sind eh nur Spielerei und eher das ich mein 600 Euro Handy mehr oder weniger Suche an den Lenker mache wurde ich das Ding nehmen.

  • *schade

  • kein Tachometer eingebaut. Schafe

  • @Milan Reen Es gibt auch Mountainbiker unter den Anroid-Interessierten. Ich spiele nicht mit den Eingeweiden meines Smartphones. Macht weiter so. Schön breit gefächert.

  • Also eure Gadgets sind meistens doch ziehmlicher Schrott... wie soll man hier denn zum Beispiel an einem kreisverkehr wissen wo man raus muss? und schon mal was von handyhalterung fürn lenker gehört... und dann mit gmaps? ist günstiger und präziser... völlig sinnlose artikelreihe und nichts mit android zu tun. schreibt doch lieber mal mehr zu custom roms und so... viel interressanter für leute die sich ernsthaft damit beschäftigen...

    • Ich bin mir sicher, dass Schwinn Bikes bei der Entwicklung und Erprobung an Verkehrskreisel gedacht hat.

      In der Rubrik Gadget der Woche schreiben wir (höchstens) einmal pro Woche über Geräte, die man in irgendeiner Form mit dem (Android) Smartphone koppeln oder verwenden kann. Das interessiert genügend Leser, so dass wir an dem Format festhalten. Wenn wir über Custom-ROMs schreiben, interessieren sich auch nicht _alle_ dafür. Wir versuchen, unsere Themen so breit wie möglich zu fassen, das nicht immer für jeden alles interessant ist, liegt in der Natur der Sache.

  •   26

    wieder nur Müll

  • Für mich alles noch nicht das wahre :-(
    Auf dem Fahrrad halte ich immer noch ein head up Display an effektivsten... Da fällt mir auf Anhieb nur Google Glas ein und darauf können wir ja leider noch ein wenig warten... Freue mich aber schon auf die ganzen Anwendungsmöglichkeiten... Unter anderem Navigation über HUD-display...
    Trotzdem nettes gaget ... Weiter so

  • Gute Idee ,ob es hier zugelassen wird ist aber noch eine andere Sache.Aus der Ferne habe ich nicht den Eindruck das die Lampe hell genug ist.Es gibt's sowieso nur ganz wenige USB-Ladefàhige-Fahrradlampen die fûr den Straßenverkehr zugelassen wurden.Hatte mich selbst darüber sehr gewundert.

  • Ich habe Viewranger auf dem Handy, da kann man kostenlose Karten nehmen oder kaufen. Da kann man Strecken aufzeichnen und auch welche erstellen und dann navigieren lassen. Zeigt dann ein Pfeil an in welche Richtung man muss. Aber man kann sich glaube nicht von einer Adresse zur anderen navigieren, aber Orte suchen. Karten kann man offline nutzen, also die Region vorher downloaden. Routen kann man dort auch freigeben für Credits oder gratis. Ich hatte bisher als Gratis reingestellt. Das Handy steckt in einer Fahrradnavihalterung, wo das Handy in einer Tasche steckt, also sollte einen Unfall ohne Kratzer dann überleben. 

  • Naja.... bringt halt nichts ohne eigenen GPS Empfänger....

  • wollt ihr in der Redaktion
    euch nicht einmal "sportlich betätigen" und das gerät mal testen ? :D

  •   3

    definitiv cool.... kein schnick schnack... 3 Pfeile. Da macht das biken Spaß. Wenn man seine trails noch Festlegen könnte... Hammer ;-)

  • wenn man noch eigene Routen (zB. MTB trails) einfügen und abfahren kann wäre der Hammer. das Handy am Lenker ist dafür echt zu schade..

  • Dann nehme ich lieber mein Handy mit GPS und mobilem Internet. Dann sehe ich auch wo ich hinfahre. Und es gibt für Smartphones genügend Fahrradhalterungen wo es fest und trocken sitzt.

  • Ich finde es cool. Momentan mach ich das alles nur über das Handy. Aber man hat da ständig Angst, dass das Handy runterfällt und wasserdicht ist es ja auch nicht.
    Und der Preis ist auch ok.

  • Cool, muss ich mir merken. die rad Saison geht auch schon bald wieder los

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!