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Gadget der Woche: PonoPlayer, der Motor der digitalen Musikrevolution

In der Rubrik Gadget der Woche zeigen wir regelmäßig coole Gadgets - kleine technische Spielereien, die den Alltag erleichtern, besonders fortschrittlich sind oder einfach nur Spaß machen. Heute: PonoPlayer, der Musikplayer zu Neil Youngs Projekt PonoMusic, mit dem digitale Musik so gut wie nie zuvor klingt.

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© Pono Music

Was ist der PonoPlayer?

Pono ist ein Projekt des legendären Musikers Neil Young mit dem erklärten Ziel, minderwertigen MP3-Dateien etwas entgegenzusetzen und eine qualitativ hochwertige und verlustfreie Wiedergabe von Musik zu gewährleisten. Das Wort Pono ist aus dem hawaiianischen entlehnt und bedeutet soviel wie “rechtschaffen”. Der “PonoPlayer” ist nur ein Baustein in dieser groß angelegten Offensive. Mit “PonoMusic” haben Young und seine Mitstreiter einen Rundum-Service entwickelt, mit einem Player, einer App für Mac und Windows und einem eigenen Store, in dem die PonoMusic-Dateien vertrieben werden. Der PonoPlayer ist dabei nicht mehr und nicht weniger als das Wiedergabegerät, das es ermöglicht, seine PonoMusic immer und überall hören zu können. Unterstützte Dateiformate sind FLAC, MP3, WAV, AIFF und AAC.

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In gelb und schwarz wird es den PonoPlayer geben, seine Toblerone-Form macht ihn unverkennbar. / © Pono Music

Wie funktioniert der PonoPlayer?

Der PonoPlayer funktioniert im Grunde nicht anders als jeder andere MP3-Player auch. Das Gadget, das an eine Toblerone-Packung erinnert, verfügt über ein Touch-Display und drei Knöpfe. Außerdem gibt es zwei Ausgänge, einer für Kopfhörer und einer speziell für die Heimanlage, die Sonos Connect oder das Soundsystem im Auto. Die Navigation durchs Menü, durch Playlisten, Ordner und Einstellungen erfolgt über den Touchscreen, über die Buttons wird die Lautstärke geregelt und der Player ein- und ausgeschaltet. Der interne Speicher hat eine Kapazität von 64 Gigabyte, weitere 64 Gigabyte Speicherplatz werden als microSD-Card mitgeliefert.

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Größenvergleich: PonoPlayer, Brille und Golfball. / © Pono Music

Was ist daran so cool?

Neil Youngs Projekt hat eine Menge Aufmerksamkeit bekommen, zahlreiche weltberühmte Musiker haben sich zu Fürsprechern von PonoMusic aufgeschwungen, das Kickstarter-Projekt hat 15 Tage vor Ende bereits über 15.000 Unterstüzter, die insgesamt rund 5.130.000 US-Dollar in das Projekt investieren - anvisiert waren 800.000 Dollar. Das zeigt, wie wichtig es vielen Menschen offenbar ist, gute Musik in guter Qualität zu hören. Dass durch die starke Komprimierung von MP3-Dateien ein Großteil der musikalischen Informationen verloren geht, ist kein Geheimnis. Das Standard-Format im Pono-Store ist FLAC (Free Lossless Audio Codec), die Qualität der Dateien reicht dabei von 1411 kbps bis zu 9216 kbps (zum Vergleich: gewöhnliche MP3-Dateien kommen höchstens auf 320 kbps).

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Diese Grafik soll den Qualitätsunterschied zwischen verschiedenen Musikformaten verdeutlichen. / © Pono Music

Das allein macht Pono noch nicht zu einem revolutionären Projekt, Audiophile und Musikliebhaber kannten FLAC schon vorher. Doch mit der breiten Unterstützung so vieler Musiker und mit Neil Young als Zugpferd könnte PonoMusic dafür sorgen, dass mehr Menschen ein Bewusstsein für Qualität entwickeln. Und auch wenn es letztendlich kein Produkt für die breite Masse wird, sollte jeder, der ein Herz für Musik hat, dem großartigen Rock-Dinosaurier Young dafür danken. 

Quelle: Kickstarter

34 Kommentare

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  • Naja, wer's braucht... mir persönlich reicht MP3 von der Qualität her vollkommen aus (Samsung YP-R0 mit Rockbox + Sennheiser PX-200 II). 128 GB sind außerdem nicht gerade viel bei FLAC. Und nur 3 mechanische Buttons, die dazu auch lediglich die Lautstärke regeln können, finde ich auch verbesserungswürdig, da man so das Gerät zu oft aus der Tasche nehmen muß, um z. B. vor- und zurückzusprigen bzw. -"spulen".

  • Preis...?

  • MP3-Player, die flac beherrschen, gibt's genügend. ich verweise auf die Geräte von Cowon iAudio.
    Steckt denn in dieser Schokibox da oben vernünftige Hardware? Denn ohne gescheite Signalprozessoren und -wandler kann man sich seine flacs auch vorm Hören auf Kassette überspielen. ;)

  •   20

    Wozu ein Player, der High End Music bringt, wenn die Nutzer es torpedieren?
    http://www.weeklytimesofindia.com/wp-content/uploads/2012/01/Music_1.jpg.crop_display.jpg

  • kein ogg?

  • Ich hab erst Pornoplayer gelesen...

  • KHV

  • Überteuert und 10 Jahre zu spät.
    Besser man legt seinem MP3-Player oder Handy einen ordentlich Krachen zur Seite, davon hat man sicherlich mehr.

  • Selbst von den so begeisterten Musikern von denen hier die Rede ist, wird fast niemand den Unterschied zu nem Guten mp3 File bemerken.

  • An sich finde ich das eine tolle Idee ich war auch lange auf der Suche nach einen guten mp3 player welcher einen sehr guten Klang hat. Ja mp3 ich höre keinen Unterschied zu gutem mp3 und flac 😥. Was mich allerdings wundert ist das der Player einen solchen Zuspruch findet. Wann immer ich auf die inears oder oder Kopfhörer der Leute achte sind das oft die beigelegten oder etwas der <100€ klasse. Und gerade bei solch schlechten schwallwandlern sehe ich keinen Sinn für so einen Player.
    Darf ich mal in die Runde fragen was ihr für inEars / Kopfhörer verwendet?

    Mfg

  •   20

    Schon allein der Name "Po(r)no Player" 😂 Was anderes ist ihnen wohl nicht eingefallen.

    • Dacht ich auch, hab mich am Anfang auch etwas gewundert, wieso so etwas hier vorgestellt wird, bis ich den Titel richtig gelesen hab.
      Häufiges, zweideutiges Denken macht eben in vielen Bereichen einen Unterschied :D

  • unnötig - ich find ihn nichmal schön

  • Ist das jetzt so was ähnliches wie Creatives X-Fi, wo die Dynamik wiederhergestellt wird, oder wie jetzt?????

  • ziemlich unnötig... flac macht nur auf absoluten highend kopfhörern und highend abspielgeräten wenn überhaupt sinn. und selbst dann würden wahrscheinlich 98 prozent der bevölkerung keinen unterschied yu 320kbps mp3 hören. mal abgesehen von dem benötigten speicherplatz.

    schön ist es natürlich für die paar reichen leute mit übergehör

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