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Gadget der Woche: Lima, die simple Lösung für privaten Cloud-Speicher

In der Rubrik Gadget der Woche zeigen wir regelmäßig coole Gadgets - kleine technische Spielereien, die den Alltag erleichtern, besonders fortschrittlich sind oder einfach nur Spaß machen. Heute: Lima, eine simple Lösung für privaten Cloud-Speicher. 

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Ein kleiner Kasten macht aus jedem USB-Stick einen Cloud-Speicher. / © Lima

Was ist Lima? 

Lima ist eine kleine Box, die all Eure Geräte mit einen gemeinsamen Datenspeicher verbindet. Der Adapter wird zwischen einen WLAN-Router und ein herkömmliches Speichermedium geschaltet und macht so jeden USB-Stick und jede Festplatte zum Cloud-Speicherlaufwerk. Damit können alle Geräte (Smartphone, Tablet, Laptop, Desktop-PC) auf die gleichen Dateien zugreifen, Änderungen werden automatisch synchronisiert. Der verfügbare Speicher wächst somit theoretisch ins Unendliche, von jedem Smartphone hat man jederzeit Zugriff auf alle Daten in Lima. 

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Mit Lima habt Ihr von jedem Smartphone Zugriff auf alle Daten, egal wie groß. / © Lima  

Wie funktioniert Lima? 

Lima ist eine Schnittstelle zwischen einem oder mehreren Speichermedien und allen Geräten, die über eine passende App mit dem kleinen Kasten verbunden sind. Über einen einfachen USB-Hub können bis zu acht Laufwerke in das Lima-Netzwerk eingebunden werden. Inhalte können je nach Bedarf über das Internet gestreamt, aber auch heruntergeladen und damit offline verfügbar gemacht werden - ähnlich wie zum Beispiel bei Spotify. Zusätzlich zu PC und mobilen Geräten können auch Smart-TVs oder Set-Top-Boxen mit Lima verbunden werden, um Musik und Filme direkt von Lima aus abzuspielen.  

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Je mehr Laufwerke mit Lima verknüpft werden, desto größer wird der verfügbare Speicherplatz. / © Lima

Lima funktioniert auch als einfache Backup-Lösung. Jedes Mal, wenn an einem Dokument Änderungen vorgenommen werden, wird eine Version davon im "Home"-Speicher gesichert. So können Fehler leicht rückgängig gemacht werden, indem man die vorige Version wieder herstellt. 

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Änderungen einfach rückgägnig machen: Mit Lima kein Problem. / © Lima

Mit mehreren Limas können Daten automatisch an verschiedenen (Speicher)Orten zugleich gesichert werden, Zugriff von außen ist nicht oder nur sehr schwer möglich - die Entwickler von Lima legen Wert auf Sicherheit und Privatsphäre und versorgen das Gerät regelmäßig mit Sicherheits-Updates, um es vor fremdem Zugriff zu schützen. 

Die weiteren Funktionen umfassen zum Beispiel: Ordnersynchronisation mit Dritten, beispielsweise auf der Arbeit; voller Webzugriff auf alle gespeicherten Dateien von unterwegs; Streaming von Mediendateien; Backup an mehreren Orten zugleich, redundante Datensicherung; mehr Privatsphäre durch lokale Speicherung in Lima statt auf Servern externer Anbieter; APIs für die Anbindung von Smart-Devices (Stichwort "Internet der Dinge").   

Was ist daran so cool? 

Lima funktioniert auf den ersten Blick wie ein Cloud-Speicheranbieter, zum Beispiel Dropbox. Doch Lima ist nicht wie ein weiteres Laufwerk, in dem Daten abgespeichert werden. Es gibt keinen eigenen Speicherort für Lima. Stattdessen ist Lima der interne Speicher, und zwar auf jedem Gerät, so dass Inhalte immer auf allen Geräten gleich aktuell angezeigt werden. Der Speicher gehört dem Nutzer und wird privat gespeichert, so dass Dritte keinen Zugriff darauf haben. Außerdem fallen für Lima keine regelmäßigen Kosten an, nur der Anschaffungspreis für den Adapter sowie die Kosten für zusätzliche Speicherlaufwerke. 

Der Erfolg gibt Lima Recht: 69.000 Dollar hatten die Macher als Ziel gesetzt, 1.229.074 Dollar sind am Ende zusammengekommen - fast das 18-fache der ursprünglich angepeilten Summe. Wer sich eines der kleinen Kästchen sichern will, sollte direkt bei Lima vorbeischauen und sich dort registrieren

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24 Kommentare

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  • Wo gibt es diesen oder dieses LIMA? Preis?


  • Hmm. Also derartiges funktioniert doch einwandfrei und ist einfach eingerichtet mit einem Raspberry und arkOS. Kostet maximal 50€.


  • Izzy
    • Blogger
    12.02.2014 Link zum Kommentar

    "Der Adapter wird zwischen einen WLAN-Router und ein herkömmliches Speichermedium geschaltet" – hm, und der blaue Stecker auf dem (ersten) Bild ist sicher ein WLAN-Kabel #D

    (schon klar, dass sich "WLAN" hier auf die Verbindung zu den mobilen Endgeräten bezieht – aber zuerst habe ich doch kurz gestutzt :)


    • Haha, Izzy, Du hast Recht, das ist eines der berühmten WLAN-Kabel ;-) Ich lasse die Textstelle aber mal so, sollte ja klar sein, wie es gemeint ist.


  • lt. Lima (E-Mail) wird der Marktpreis 149$ betragen. Die Vorbesteller bekommen einen Sonderpreis welcher noch nicht genau feststeht.


  • Ein schönes "Gerätchen" diese Lima-Schnittstelle und bestimmt praktisch für alle Normal-User zur Daten-Synchronisation etc. . Endlich ein leichter Weg zur eigenen Cloud-Lösung. Die IT-Cracks werden sich wohl ein Raspberry Pi zusammen basteln und nicht die angebenen 69$ (kickstarter.com) ausgeben. Und wo kann man "Lima" in Europa kaufen?


  • My1 12.02.2014 Link zum Kommentar

    schade dass es in Blau nur für die Early birds gibt...


  • hmm, nette Idee. Im Moment sehe ich nur nicht den Vorteil zu einem USB-Speicher an einer besseren Fritzbox, welche ja zumindest in unserem Raum sehr verbereitet ist. Vielleicht sind allen auch nicht die Möglichkeiten mit der Hardware + Software klar oder ähnlichen Routern. Ob nun per Zusatzsoftware, wie auch Lima anbietet (per Fritzbox etwa ftp-Client bzw. Sync) oder per Browser geht dies ja auch, selbst für Dritte mit definierten, eingeschränkten Zugriffsrechten... überlese ich da etwas?

    Kosten: zumindest die Kickstarter-Homepage lässt sich darüber aus. Für alle, die es überlesen haben: rechter Rand, sonst benutzt einen Onlineübersetzer ;-)


  • danke für den Tipp, Christian, jetzt hab ich einen Ansatz zum Googlen


  • adi 11.02.2014 Link zum Kommentar

    pogoplug ist auch solch eine Lösung


  • Erstmal bekommen die wohl mal Ärger weil das Logo nämlich von 500px ist ;-)


  • Der Preis würde mich auch interessirren :-)


  • Warum muß man als Beispielbild gerade ein Iphone nehmen ???


  • Was soll das Ding dann kosten? Weil brauch ja nicht reserviern wenn ich am Ende das Kleingeld gar nicht habe

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