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Gadget der Woche: Der Multifunktions-Beamer ZTE Spro 2

Direkt aus Las Vegas ereilt uns diese Woche eine völlig unterschätzte Genialität. Der chinesische Hersteller für Mobilfunk Hardware ZTE überrascht mit einem Beamer, der seinen eigenen Kopf hat.

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Der ZTE Spro 2 ist LTE-WLAN-Hotspot, Beamer und Akkupack in einem. / © ANDROIDPIT

Was ist der ZTE Spro 2?

Der Spro 2 ist nicht nur ein Beamer, sondern ein vollständiges Android-Gerät mit LTE-Hotspot und einer Lampe, die 200 Lumen auf drei Metern Diagonale weißer Wand zaubern soll. Der auf 2,1 GHz getaktete Snapdragon 800 liegt hinter einem 5-Zoll-Bildschirm. Mit dem Akku von 6.300 mAh soll man entweder drei Stunden beamen oder zehn Stunden WLAN aussenden können.

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Die Spezifikationen des Spro 2 stehen modernen Smartphones fast in nichts nach. / © ANDROIDPIT

Wie funktioniert der ZTE Spro 2?

Bisherige Beamer waren größtenteils von einer externen Medienquelle abhängig. Der Spro 2 hingegen hat seinen eigenen Computer an Bord, dessen Hardware an die eines LTE-fähigen Smartphones erinnert. Zusätzlich besitzt er aber eine Lampe mit einer nativen Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Diese stellt sich per Autofokus selbst scharf und richtet das Trapez dem Aufstellwinkel entsprechend automatisch aus. Dennoch ist er mit seinen Maßen von 13 x 13 x 4 Zentimetern kaum größer als aktuelle Nano-ITX-Systeme.

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HDMI, USB 3.0, SIM sowie microSD-Slot und ein Audio-Ausgang ergänzen die zahlreichen Funkschnittstellen. / © ANDROIDPIT

Der 12-Volt-Stromanschluss sollte ausreichen, um den Spro 2 auch bei voller Auslastung, also mit acht verbundenen WLAN-Clients und während des Beamens, mit Strom zu versorgen. Ein Klinkenausgang gibt das Audiosignal an größere Lautsprecher weiter; Medien werden wahlweise via WLAN oder HDMI gestreamt oder kommen von USB-3.0-Geräten oder einer SD-Karte. Wahlweise kommen sie direkt aus dem Internet, aber das dürfte bei den in Deutschland üblichen Tarifen wohl eher die Ausnahme sein. Der USB-Anschluss kann natürlich auch genutzt werden, um andere Geräte aufzuladen.

Damit wäre der Spro 2 der perfekte Begleiter für Geschäftsleute, die unterwegs ohne viel Ballast Ihr Präsentationszubehör und -Material an einem Fleck haben wollen. Die Akkulaufzeit lässt es auch zu, dass man ein spontanes Guerilla-Kino errichtet; wenn man gleich die passenden Lautsprecher mitbringt. Ärgerlicherweise ist bis jetzt nicht die Rede davon, dass der Spro 2 für das europäische LTE-Netz vermarktet werden soll.

8 Kommentare

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  • RRR 13.02.2016 Link zum Kommentar

    Gibts schon was neues was die Verfügbarkeit in Europa betrifft? Bluetooth hat das Ding nicht oder? Was ist mit einem Mikrofon für die Google Spracheingabe?

  • Oh mein Gott wie anspruchsvoll!
    >> aber eine Lampe mit einer nativen Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln.<<
    OK, gemeint ist bestimmt ein LED Raster. Eine wirkliche "Lampe" (Halo oder Gasentladung) und ein LCD davor würde vermutlich nicht den Bruchteil der Batterielaufzeit ermöglichen.

    >>aber das dürfte bei den in Deutschland üblichen Tarifen wohl eher die Ausnahme sein<<
    Ich gehe instinktiv davon aus, daß Sie die USA zum Vergleich heranziehen - dort sieht es mit den Mobiltarifen aber auch nicht viel anders aus als bei uns. Südamerika und Asien sind natürlich eine andere Veranstaltung.

  • Ich geb dem ganzen noch 3 Jahre und dann sollte das auch bezahlbar für den Mainstream Markt und völlig ausgereift da sein :) 1260*720 oder was das war ist noch Ausbau fähig.. Und 3 Std ebenso. Aber nicht schlecht was da aus China kommt

  • wie viel wird er kosten?

    • ja das wichtigste fehlt

    • Soweit ich weiß, steht der endgültige Preis noch nicht fest, soll aber rund 400 $ betragen.

      •   30

        AUTSCH, ansonsten genial

      •   7

        Der SPRO kostet 399$. Der SPRO 2 wird in USA nur mit Vertrag über die bekannte Carrier vertrieben und wird wahrscheinlich um die 120 $ (mit Vertrag). Sehr interessantes Produkt ähnlich dem GIGABYTE Brix nur dass dessen Auflösung nicht dem des ZTE auch nur nahe kommt. Auch der WLAN Host spricht für das ZTE und das eingebaute Display. Inwieweit sich Android im Businesseinsatz behaupten wird muss abgewartet werden. Wenn es überhaupt seinen Weg nach Europa schafft.

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