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Gadget der Woche: BitLock, das Fahrradschloss fürs Smartphone

In der Rubrik Gadget der Woche zeigen wir Euch jeden Montag außergewöhnliche Technik oder coole Gadgets, die wir interessant finden - kleine Spielereien, die den Alltag erleichtern oder einfach nur Spaß bringen. An diesem Montag: BitLock, das erste schlüssellose Fahrradschloss, das sich an Euer Smartphone koppelt.

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gadget of the week teaser
© AndroidPIT

Was ist BitLock?

BitLock ist das erste Fahrradschloss, das sich ohne Schlüssel mit dem Smartphone aufschließen lässt. Dank Bluetooth müsst Ihr Euer Gerät noch nicht einmal aus der Tasche zücken, ein Knopfdruck am Schloss reicht zum Auf- oder Abschließen. Über GPS könnt Ihr Euer Fahrrad auch orten, und weil sich in der dazugehörigen App mehrere Schlüsselberechtigte eintragen lassen, ermöglicht das intelligente Schloss auch Bike-Sharing-Programme. BitLock ist doppelt sicher: verstärkter und hitzebehandelter Stahl geben Bolzenschneidern keine Chance, digitale Verschlüsselung, wie sie auch beim Online-Banking zum Einsatz kommt, lässt Hacker außen vor.

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Schlüsselloses Aufschließen mit BitLock. / © Mesh Motion Inc.

BitLock ist eine Kickstarter-Kampagne, die bereits über die Hälfte ihres Ziels von 120.000 US-Dollar erreicht hat. Mit noch 24 verbleibenden Tagen zur Unterstützung des Projektes sieht es für das Smart-Lock sehr vielversprechend aus.

Link zum Video.

Technische Daten

  BitLock
Batterie: Lithium-Thionylchlorid-Batterie, 2,4 Amperestunden, nicht wiederaufladbar
Lebensdauer der Batterie: 10.000 Schließvorgänge (~5 Jahre bei durchschnittlicher Benutzung)
Haltbarkeit der Batterie: 20 Jahre
Abmessungen des Produkts: 10,2 x 20,3 cm
Gewicht: 1,09 kg
Durchmesser des Schließbogens: 12 mm
Material: Verstärkter, hitzebehandelter, schneideresistenter Stahl
Schließzylinder: Hochsicherheits-Scheiben-Zylinder
Material des Schutzmantels: PVC
Unterstützte Smartphones: Samsung: Galaxy S3, S4, Note 2, Note 3
HTC: One, Droid DNA, EVO
Motorola Droid: Moto X, Droid RAZR MAXX, M
Google: Nexus 4, 5
Apple: iPhone 4S (iOS 6 und 7), 5, 5C, 5S



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Knopfdruck genügt: BitLock erkennt Euer Smartphone per Bluetooth. / © Mesh Motion Inc.

Wie funktioniert BitLock?

BitLock besteht aus einem ansprechend gestalteten Bügelschloss aus 12 mm starkem, schneidefestem Stahl, der sich nicht mit einem Bolzenschneider oder einer Eisensäge knacken lässt. Die Technik ist wetterfest im Zylinder verbaut und wird von einer leistungsstarken Batterie betrieben, die für fünf Jahre oder ca. 10.000 Schließvorgänge halten soll. Natürlich informiert Euch die App rechtzeitig, wenn die Ladung zur Neige geht und die Batterie getauscht werden muss. Auf Eurem Smartphone installiert Ihr eine App, mit der BitLock über Bluetooth kommuniziert. Das Schloss erkennt, wenn Ihr in der Nähe seid. Zum Auf- und Abschließen muss das Smartphone nicht bedient werden, ein Kopfdruck am Schloss reicht. Alternativ kann ein 16-stelliger Code am Schloss eingegeben werden, falls der Akku Eures Telefons schlapp gemacht haben sollte.

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Die Einzelteile des Schlosses: Dank Sicherheit bei Material und Technik ist BitLock doppelt diebstahlsicher. / © Mesh Motion Inc.

Was ist daran so cool?

BitLock ist mehr als nur ein extrem diebstahlsicheres Schloss. Bei jedem Schließvorgang merkt sich die App per GPS, wo Ihr Euer Fahrrad geparkt habt. Das hilft nicht nur beim leichteren Wiederfinden Eures Zweirades, die exakte Position kann auch mit Freunden geteilt werden. Da mit der Smartphone-Anwendung mehrere Berechtigte für ein Schloss festgelegt werden können, komplett mit Zugriffszeiten und Karten-Regionen, legt BitLock den Grundstein für ein leicht einzurichtendes Bike-Sharing-Programm. Nebenher informiert Euch die Software darüber, was Ihr Euch und der Umwelt Gutes tut: Die Software gibt Aufschluss über zurückgelegte Kilometer, verbrannte Kalorien und eingesparte CO2-Werte, inklusive Statistik.

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Hoher Wiedererkennungswert: das BitLock-Schloss in Blau-Weiß./ © Mesh Motion Inc.

Fazit

Die Kickstarter-Kampagne des BitLock-Projektes ist noch nicht abgeschlossen. Interessierte können sich ab 99 US-Dollar (zuzüglich 35 US-Dollar für den internationalen Versand) ein Schloss sichern. Die Chancen der Realisierung von BitLock stehen sehr gut, auf Kickstarter gibt es eine umfangreiche Dokumentation und ausführliche Informationen zur Technik sowie weitere Videos.

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Wer so ein Zweirad hat, möchte es natürlich ausreichend sichern. / © Mesh Motion Inc.

Was haltet Ihr vom ersten schlüssellosen Fahrradschloss BitLock? Würdet Ihr Euer Gefährt damit sichern?

30 Kommentare

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  • Bitte nicht Bluetooth mit "Bluetooth Low Energy (BLE)", auch "Bluetooth Smart" genannt, verwechseln. Auch wenn beides zum Standard 4.0 gehört, sind es verschiedene Technologien mit verschiedenen Übertragungsarten. Letzteres braucht noch weniger Strom als NFC, funktioniert aber über größere Distanzen. Dafür muss im Gegensatz zu NFC allerdings auch die Gegenstelle Strom haben, wenn auch nur wenig. Das Protokoll ist sehr eingeschränkt, darüber sollte sich so schnell kein Telefon kapern lassen.

    Es gab bei Kickstarter auch schon einen genialen Lenker mit BLE. Einfach nach 'Helios Bars Kickstarter' googeln.

  • My1 23.10.2013 Link zum Kommentar

    sagt mal ich habe doch erst im vorletzten post gezeigt dass man den Akku tauschen kann...

  •   25

    Ziemler Quatsch, zumal ein Fahrradschloß weit länger halten sollte als durchschnittlich 5 Jahre. Aber tolle geplante Obsoleszenz. Da ist klar dass die Leute Nachschub kaufen müsse.

    @Patrick Peter

    Für ein Bügelschloss in der Qualität, zahlt man bestimmt keine 100 Euro.

  •   26

    endlich mal was richtig sinnvolles

  • My1 22.10.2013 Link zum Kommentar

    man kann ja scheinbar akku tauschen

    "Natürlich informiert Euch die App rechtzeitig, wenn die Ladung zur Neige geht und die Batterie getauscht werden muss."

  • akku nicht wiederaufladbar ...... ich schliesse und öffne mein fahrrad im durchschnitt 8 mal am tag. dann hält das schloss 3 1/2 jahre

  • d. h. wenn ich in der Nähe bin kann jeder per Knopfdruck das schloss öffnen? Ich sitze also im Cafe/dönerr und draußen kann jeder das schloss aufmachen, wenn ich Bluetooth nicht ausschalte?

  • @Philipp Junghannß:

    Natürlich wäre das möglich, dann muss ich aber doch wieder rumfummeln, um aufzuschließen, was den Nutzen doch arg einschränkt. Da kann ich auch nach einem Schlüssel greifen.

  • @Daniel
    Und was ist deiner Meinung nach richtiger Stahl? schon mal einen Bolzenschneider benutzt?, einen richtigen , nicht so ein 5 Euro Dreck.. damit bekommst du alles durch solange es zwischen die Schere passt.
    aber ja erste tests von usern werden es zeigen.
    für mich jedenfalls ist das eine reine Spielerei ,aber da mein Rennrad ohnehin nie außer Zugriffs weite ist, nutze ich eh keine Schlösser ;)

  • My1 22.10.2013 Link zum Kommentar

    man kann ja auch das BT erst anmachen sobald man am bike ist...

  • Nette Idee, aber ich laufe sicher nicht den ganzen Tag mit eingeschaltetem Bluetooth durch die Gegend. Nein, nicht wegen Akku sondern wegen Sicherheit!

  • My1 22.10.2013 Link zum Kommentar

    nicht zwangläufig, vor Allem wenn der Code nicht geändert werden kann muss man um das Sharing zu beenden or gar nur eine Person auszugrenzen sich n neues Schloss zulegen, das kann teuer werden...

  • Gute Idee wenn man es braucht
    Aber das fahrradsharing würde auch mit ein normalen schloss mit Code gehen

  • gibt es so ein ähnliches System auch für Ski oder snowboard?

  • Schöne Idee, aber wenn der vermeintliche Dieb das Schloss nicht knacken kann, was macht er dann?
    Er beschädigt das Fahrrad und wenn er die Schlossart kennt das Fahrradschloss bzw. Das Bluetooth-Element.
    Und was wäre dann?

  • @David: und du wohl noch nie richtigen Stahl gesehen... Was Markus sagt, mit net Rohr die Zuhalten zu "überreden" klingt da sinniger. Mal sehen. Wenn es an den Start gehen sollte wird sicherlich auch das getestet. Dann sehen wir es.

  • Der Preis ist doch absolut in Ordnung und ein gutes Bügelschloss ist kaum zu knacken. Für ein gutes Schloss kann man schnell mal 100 Euro ausgeben, allerdings ist dann weniger Technik verbaut was mich dann doch etwas stutzig macht. Die Idee an sich ist super.

  • Bolzenschneider haben keine Chance ist klar, die haben wohl noch nie nennt anständigen Bolzenschneider in der Hand gehabt.

  • My1 21.10.2013 Link zum Kommentar

    die Frage: WIE soll man bitte den 16stelligen notfall-Code eingeben???

  • Die Form lässt in Bezug auf die Aufbrechsicherheit nichts gutes ahnen. Ideal um seitlich mit einem langen Rohr die Zuhaltung zu "überreden".

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