Amazon Alexa: Endlich lassen sich Aufnahmen löschen

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Bastian Siewers
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12.06.2019, 12:21:32 via Website

Alexa hört viel zu, und gerne. Viele, vor allem in Deutschland, bezeichnen die smarten Lautsprecher von Amazon gerne als Wanze im Wohnzimmer. Ganz unbegründet ist das natürlich nicht, die vielen Skandale in den letzten Monaten zeigen, dass auch die ganz großen Unternehmen die Daten nicht immer unter Kontrolle haben.

Da ist es doch erst mal begrüßenswert, dass man nun die gespeicherten Aufnahmen bei Amazon direkt löschen kann. Theoretisch sollte man also den Lautsprecher nutzen können, ohne seine Daten auf Ewigkeit frei zu geben. Und das nun endlich auch direkt mit einem Sprachbefehl und nicht mehr nur umständlich über den Browser oder die App. Aber macht das tatsächlich einen Unterschied?

Zum einen kann tatsächlich immer nur der letzte Tag gelöscht werden und nicht alles oder die letzte Woche etc. Der Grund dafür wird wohl sein, dass die anderen Aufnahmen längst schon für andere Dinge, vor allem für das weitere Lernen von Alexa, genutzt wurden. Aber kann man hier keine andere Lösung finden?

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12.06.2019, 13:08:17 via Website

Moin Basti :-)

Natürlich könnte man auch längere Zeiträume löschen - sind sie wahrscheinlich , weil die Mitarbeitet zu Anlernungsphasen eh nur kurz das AUdi hören und dann den Text nachkorrigieren.
(Indizierungsservice)

Ich vermute mal, die Audio-Dateien sind längst weg.

BTW : Der Hype da ist auch aufgebauscht - Nicht nur Amazon macht das so , da sitzen Google, Microsoft, Apple genau so an der anderen Leitung , um ihre Assistenten zu verbessern .

Frag mal bei den Autoherstellern , ob deine Bewegungsdaten schon gelöscht sind : Mit Sicherheit nicht .
Diese werden nämlich schon seit ein paar Jahren mittels einer verstecken e-Sim mitprotokoliert.

Zu Alexa und Konsorten ....
Sobald diese Systeme im übrigen in einer Homeautomation eingebunden sind, liegen die Daten auch bei den Clouddaten der Kaffemaschine oder Rolladenschalter - da nutzt das Löschen bei ALexa auch nichts mehr .

Es sei denn , man setzt sich eine eigene Cloud zu hause auf (z.b. iobroker)

— geändert am 12.06.2019, 13:24:42

Liebe Grüße - Stefan
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Bastian Siewers
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12.06.2019, 13:50:19 via Website

Genau das meine ich ja, für mich wirkt das alles eher wie Augenwischerei, um kritische Kundenkreise zufrieden zu stellen. Letztlich gehe ich eben auch davon aus, dass diese Art der Löschung zu keinen wirklichen Veränderungen führen wird.

Wer sich einen smarten Lautsprecher in die Wohnung stellt, muss nun mal davon ausgehen, dass Daten aller Art gespeichert werden. Ich habe selber einen in meinen vier Wänden, ich meine das also nicht negativ, sondern einfach nur realistisch. Das Einzige woran ich da glaube, ist zumindest die Möglichkeit, das Mikrofon abzuschalten. Technisch ist ja schon dargelegt worden, dass damit tatsächlich die Verbindung gekappt wird ...

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12.06.2019, 13:53:42 via Website

Richtig, ich wollte deinen Gedankengängen auch nur Zustimmen.

Irgendwie müssen sie den Service ja herstellen, den Derjenige haben will - Voodoo hilft leider nicht :-)
Aber wer nicht selbst deinen Schalter drücken mag , der muss halt damit Leben :-)

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

Bastian Siewers

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