Auf was muss man beim Umrüsten auf LED Beleuchtung achten?

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  • Forum-Beiträge: 25

24.11.2018, 10:01:19 via Website

Ich würde gerne auf LED Beleuchtung umrüsten, hat damit jemand Erfahrungen gemacht und kann mir sagen auf was man achten sollte?
Preislich gibt es ja große Unterschiede zwischen den Lampen und wenn da sonst kein Unterschied ist, würde ich schon gerne eine günstigere Variante nehmen. Das Ergebnis steht aber im Vordergrund.

Ich habe auch schon davon gehört, dass einige LED mieten, hat das schon mal jemand gehört?
Dürfe aber eher bei Gemeinden oder Unternehmen verbreitet sein, zu Hause wird es wohl weniger Sinn machen oder?
Habt ihr schon alles auf LED umgerüstet, seid ihr damit zufrieden oder hat euch das alte Licht besser gefallen?

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  • Forum-Beiträge: 1.967

24.11.2018, 10:11:15 via App

Persönlich finde ich am wichtigsten, dass die LEDs nicht gepulst betrieben werden, denn dann hat man einen sog. Stroboskop-Efffekt und die Farbtemperatur sollte stimmen. Im wohnlichen Bereich gerne etwas wärmer und im Arbeitsbereich gerne etwas kühler.

Für gewöhnlich werden preiswert LEDs mit hoher Lumen-Zahl gepulst betrieben, aber es lohnt immer, sich das Leuchtmittel vorher zeigen zu lassen.

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  • Forum-Beiträge: 830

24.11.2018, 12:50:39 via Website

Ich habe, um die hohen Stromkosten abzusenken, schon seit Jahren fast keine Glühbirnen mehr in Benutzung, verwende aber neben LED-Leuchtmitteln auch noch einige Energiesparleuchten auf Entladungsbasis.
Für Leuchten, bei denen man das Leuchtmittel sieht, und/oder ein großer Ausleuchtungswinkel wichtig ist, z.B. bei flachen Decken- und Wandlampen, bei denen das Leuchtmittel parallel zur Wand liegt, können LED-Filament-Lampen interessant sein. Diese haben einen großen Ausleuchtwinkel und erinnern, sowohl ausgeschaltet, als auch leuchtend, stark an die gute alte Glühbirne, verbrauchen aber mitunter nur ein Zehntel von deren Energie. Für Nostalgiker bietet ein Markenhersteller sie sogar in einer Bauform an, die Glühbirnen vor dem ersten Weltkrieg hatten.
Es gibt sie in "klarer" und "matter" Bauweise.
Bei Leuchten, die das Licht gezielt nach unten abgeben sollen, z.B. Hängeleuchten über dem Esstisch, können dagegen LED-Leuchtmittel mit kleinem Ausleuchtwinkel, sie haben an der Flanke häufig einen metallischen oder keramischen Kühlkörper, und sind etwas schwerer, den Wirkungsgrad etwas erhöhen, weil sie durch den kleineren Winkel das Licht auf kleinerer Fläche konzentrieren. Der Kühlkörper kommt zudem der Lebensdauer zugute.
Die hat mich teilweise enttäuscht. Ich hatte einige Frühausfaller, andere halten aber auch schon seit mehr als vier Jahren. An Stellen, an denen das Leuchtmittel schwer zu tauschen ist (flache Deckenleuchten), bin ich deshalb der Energiesparleuchte treu geblieben.
Die Leuchtmittel kann man bis zu den 60 Watt Äquivalenten (ca. 800 Lumen bei 6 bis 9 Watt) auch als Markenware schon für unter 4 € pro Stück erhalten. Bei stärkerer Lumenleistung zieht der Preis dann in der Regel deutlich an.
Erlauben es die Platzverhältnisse in der Leuchte, dann kann ein Zwei-auf-Eins-Adapter oder Y-Adapter, wie man sie bei Amazon oder Ebay (nach Y-Adapter E27 oder E14 suchen) für wenige Euro erhalten kann, und die Verwendung von zwei Leuchtmitteln eine Alternative sein.
Mit herkömmlichen Phasenanschnittsdimmern und mit speziellen dimmbaren LED-Leuchtmitteln habe ich keine so tollen Erfahrungen gemacht, der Steuerbereich war begrenzt, und die Leuchtmittel neigten zu Flimmern und Flackern. Phasenabschnittsdimmer und erst recht spezielle LED-Dimmer sollen aber bessere Ergebnisse erzielen.
Werden dimmbare, in der Farbtemperatur oder Farbe dynamisch veränderbare Leuchtmittel benötigt, bieten sich smarte LED-Leuchtmittel an.
Alte Glühbirnen kann man noch gut aufbrauchen, wo sie selten zum Einsatz kommen, z.B. in Ölräumen oder auf Dachböden. Durch die seltene Nutzung macht sich der hohe Verbrauch nicht bemerkbar.

image

Bild: zwei 60 Watt Äquivalente, Filament, mit je 7 W und ca. 800 Lumen im Zwei-auf-Eins-Adapter E27.
Die Wärmeentwicklung bleibt trotz der fast doppelt so hohen Leuchtstärke weit unter der einer herkömmlichen 60 Watt-Birne.

— geändert am 24.11.2018, 13:43:00

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  • Forum-Beiträge: 20.874

24.11.2018, 12:55:38 via App

Ich liebe Filament Lampen. Licht wie von einer Glühlampe bei geringem Stromverbrauch. Die matten kann man selbst im ausgeschaltetem Zustand kaum von "normalen" Glühlampen unterscheiden. Ich habe die inzwischen fast überall. Selbst im Badezimmer habe ich noch keine trotz ständigen An- und Ausschalten kaputt bekommen.

Danke für den Tipp mit dem 2 auf 1 Adapter, damit spare ich mir den Austausch einer Deckenlampe. 👍

— geändert am 24.11.2018, 13:05:27

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  • Forum-Beiträge: 450

24.11.2018, 20:03:57 via Website

Was man bei LEDs auch beachten sollte ist, dass schon geringste Kriechströme zum schwachen Leuchten der Lampe führen, was Nachts sehr nervig sein kann.

👍Thumbs up👍

Mehr über mich findest du hier: https://www.androidpit.de/user/7492492/saibot im Bereich "Zeige mehr über Saibot"

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  • Forum-Beiträge: 29

24.11.2018, 23:06:51 via Website

Ich kann den anderen in ihren Beiträgen nur Recht geben. Was meiner Meinung nach auch einen großen Unterschied in der Beleuchtung macht, egal ob im Eigenheim oder im Unternehmen, ist die Qualität der Leuchten. Die können noch so toll eingestellt sein, bringen aber wenig, wenn sie nach kurzer Zeit wieder kaputt gehen und man sich neue besorgen muss.
Bezüglich Lichteinstellung würde ich auch darauf achten, wofür die Leuchten denn gebraucht werden und dann würde ich darauf schauen, wie die Leuchten denn grundsätzlich eingestellt werden sollen. Denn logischerweise braucht ein Mitarbeiter in der Lagerhalle andere Lichtverhältnisse beim Arbeiten, als du vielleicht zuhause im Badezimmer oder im Wohnzimmer beim Lesen brauchst. Verstehst du worauf ich hinaus möchte? Hier ist wichtig sich im Hinterkopf zu behalten, dass Licht nicht gleich Licht ist.
Darauf vergesse ich selbst auch sehr gerne und das musste ich mir auch noch einmal vor Augen halten, als wir damals in der Firma das Licht umgerüstet haben^^

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  • Forum-Beiträge: 3.186

25.11.2018, 05:39:09 via Website

Ich rüste zur Zeit den Pferdestall auf LED um. Die für mich interessanteste Frage ist die der Wärmeentwicklung. Gibt es da eine Faustregel, wie man das berechnen kann? In den Beschreibungen findet man meistens keine Angaben darüber.
Danke

»Die Möglichkeiten der deutschen Grammatik können einen, wenn man sich darauf, was man ruhig, wenn man möchte, sollte, einlässt, überraschen.«

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  • Forum-Beiträge: 2.497

25.11.2018, 10:52:58 via Website

Wer hat denn schon Erfahrungen mit dimmbaren LED (E27) gemacht? Ich tue mich schwer mit der Umrüstung auf die LED Technik, denn die bisherigen Testkäufe liefen nicht so wirklich gut an meinen zentralisierten Dimmern, sie lassen/ließen sich nicht stufenlos dimmen (eher ruckartig). In der Küche haben wir inkl. der Beleuchtung alles neu gemacht aber inkl. der Dimmer, ich habe aber nicht wirklich Lust alle restlichen Dimmer (etwa 40) auch noch neu zu machen.

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  • Forum-Beiträge: 830

25.11.2018, 14:05:48 via Website

Wichtig ist auch die Lichtfarbe:
Im Wohnbereich werden i.d.R. warme Farben bei 2500 bis 3000 Kelvin bevorzugt. Im Keller und Fluren auch kältere 4000 Kelvin. In Geschäften und an Arbeitsplätzen geht man auch bis zu tageslichtähnlichen 6300 Kelvin.

@Frk:

Herkömmliche Glühbirnen haben nur etwa 5% Wirkungsgrad (manche Quellen sprechen auch nur von 2% - 3%, ich bleibe mal bei 5%). Das heisst, von 100 Watt zugeführter elektrischer Leistung, werden 5 Watt in sichtbares Licht umgewandelt, 95 % in Wärme. Sie schafft dabei einen Lichtstrom von etwa 1200 Lumen, also 12 Lumen pro Watt. Eine Besonderheit bei Glühbirnen ist allerdings, dass sie einen hohen Anteil dieser 95% Verlustleistung als Strahlungsleistung im unsichtbarem Infrarotbereich abstrahlen (Wieviel genau, kann ich leider nicht beziffern. Nach dem Boltzmann-Gesetz steigt dieser Anteil (einschließlich des sichtbaren Lichts) mit der 4. Potenz der Temperatur, und ein Glühfaden kann weit über 1000 Grad heiss werden. Näheres dazu hier:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz )
Das ist nicht nur manchmal erwünscht (Kleintierhaltung, Landwirtschaft, "Wärmelampe"), sondern sorgt auch dafür, dass wesentlich weniger Wärme über Oberfläche und Sockel abgeleitet wird, die Glübirne also wesentlich weniger heiss wird, als dies bei einem ohmischen Widerstand der Fall wäre, der seine Wärme bei viel niedrigerer Temperatur abführen würde. Die als Infrarot-Licht abgestrahlte Wärme wird dann da wo sie auftrifft, also z.B. dem Tier, teilweise in thermische Wärme, also spürbare Molekülbewegung umgesetzt (ein anderer Teil wird wieder reflektiert).

Für die 1200 Lumen reicht aber eine Energiesparlampe oder Leuchtstoffröhre mit 20 Watt (ca. 60 Lumen/Watt) oder ein LED-Leuchtmittel mit 10 bis 15 Watt (120 - 80 Lumen/Watt).
Eine Energiesparlampe strahlt viel weniger Infrarotlicht aus als eine Glühbirne, ein LED-Leuchtmittel so gut wie gar keins.

Bei einer 10 Watt LED mit 1200 Lumen würden also nur 5 Watt als Wärme verloren gehen, bei einer Energiesparlampe mit 20 Watt 15 Watt.

Röhrenförmige Leuchtstoffröhren haben aber oft bessere Wirkungsgrade mit ca. 90 Lumen pro Watt, während röhrenförmige LED-Leuchtmittel als Ersatz dafür gar nicht viel besser im Wirkungsgrad sind.
So geben viele LED-Röhren die halbe Lumenzahl bei halber elektrischer Leistung ab. Sie strahlen aber in einem eingeschränktem Winkel ab, und wenn das nicht stört, kann man bei nur geringfügig kleinerer Helligkeit auch damit sparen.

Welche Temperatur des Leuchtmittels sich aus der Verlustwärme ergibt, hängt davon ab, wie gut die Wärme durch Leitung und Konvektion abgeführt werden kann, darüber lassen sich aber kaum allgemeine Angaben machen, weil das stark von den örtlichen Bedingungen abhängt..
Man kann sie aber, gerade bei LED-Leuchtmitteln, mit Infrarotthermometern messen.

Man kann aber davon ausgehen, dass ein LED-Leuchtmittel bei gleicher Lumenleistung viel weniger Verlustleistung und Temperatur hat als eine Glühbirne, und deutlich weniger als ein Gasentlader, mit Ausnahmen bei röhrenförmigen Leuchtstoffröhren, aber auch den gelb leuchtenden Natriumdampflampen.

— geändert am 25.11.2018, 15:12:08

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Frk
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  • Forum-Beiträge: 830

25.11.2018, 15:05:40 via Website

@Müli:

Wie schon geschrieben, mit einem Phasenanschnittsdimmer habe ich bisher mit ausdrücklich dimmbaren Energiesparlampen und LED-Leuchtmitteln keine so prickelnden Erfahrungen gemacht. Der Dimmbereich ist bei weitem nicht so groß, wie bei Glühbirnen, und bei bestimmten Dimmstufen hat es häufig geflimmert und geflackert.
Eine positive Ausnahme bei meinen Versuchen davon war dieses Leuchtmittel:

image

Osram LED SUPERSTAR 12 Watt dimmable

Ist aber schon älter und eventuell nicht mehr erhältlich.

Generell gut lassen sich meiner Erfahrung nach smarte Leuchtmittel sehr gut dimmen, aber halt nicht mit üblichen Wanddimmern. Ich nehme sogar an, dass man die besser entfernt, weil sie auch bei voller Leistung einen minimalen Phasenanschnitt (oder -abschnitt) erzeugen.
Das Dimmkonzept wäre dann aber halt ein ganz anderes.

— geändert am 25.11.2018, 15:32:20

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  • Forum-Beiträge: 2.497

25.11.2018, 15:31:19 via Website

Danke für die Info aber zumindest bei Amazon habe ich den Typ auf die Schnelle nicht gefunden ...

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  • Forum-Beiträge: 20.874

25.11.2018, 16:27:35 via App

Guck mal bei ebay.

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  • Forum-Beiträge: 25

27.11.2018, 11:07:25 via Website

Dieses pulsierende Licht zw. flackern kenne ich von Freunden, das möchte ich halt unbedingt vermeiden. Da werde ich also achten, dass ich da die nicht gepulsten nehme.

Mit dem Abstrahlwinkel muss man sich wahrscheinlich ein wenig spielen um es da so hinzubekommen wie man es eigentlich möchte.
Über meinen Esstisch hätte ich gerne zwei solcher Edison Lampen, da sind eben die, die einen auf altmodische Design machen. Die finde ich eigentlich sehr schön, vor allem weil man sie bei meiner Lampe danach sehen würde. Das sehr warme Licht würde mir für dort auch gefallen.

Ja und wie erkennt man die Qualität der Lampen bevor man sie kauft?
Da muss man sich dann wohl auf die Bewertungen verlassen.

Schon klar, dass man da das Licht immer an die Umstände anpassen muss. Wenn ich bei der Arbeit so ein warmes Licht hätte wie ich es für mein Esszimmer möchte dann würde ich ja dauern einschlafen, noch mehr als jetzt schon;)

Kann man sich also auch die günstigen Lampen bei Amazon bestellen und die sind dann gut?
Oder dann doch eher nicht die günstigsten nehmen?
Wichtiger als ob die wirklich 10 Jahre halten ist mir im Endeffekt das Licht an sich und das bekommt man ja hin wenn man auf die Einstellungen achtet so wie sie hier angegeben wurden.

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  • Forum-Beiträge: 830

27.11.2018, 18:07:52 via Website

Ich habe günstige Markenprodukte bei Amazon gekauft, und bin zufrieden damit, trotz einiger Frühausfaller.
Die Zeit, bis sie sich durch Stromersparnis bezahlt machen, ist ja auch nicht so lang, gegenüber Glühbirnen oft nur ein paar hundert Betriebsstunden.
Bei absoluten Noname-Produkten bin ich skeptisch, nicht nur bezüglich der Lebensdauer, sondern auch bezüglich der Betriebssicherheit.
Gute Markenprodukte haben aber auch meistens Schaltnetzteile und keine Kondensatornetzteile, so dass das Pulsen kein Problem ist.
Die Bewertungen sind ein Anhaltspunkt, auf die Goldwaage solltest Du sie aber auch nicht legen, vor allem, wenn sie schon älter sind. Ich habe den Eindruck, dass die Produkte in den letzten Jahren besser geworden sind, "Kinderkrankheiten" wurden wohl teilweise ausgemerzt.

— geändert am 27.11.2018, 18:11:15

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  • Forum-Beiträge: 20.874

27.11.2018, 18:39:30 via App

Ich habe seit letztem Jahr auch ein paar günstige No Name Filament Lampen im Einsatz, die keine 2€ gekostet haben, wohl eine Eigenmarke von Glühbirne.de.
Bisher habe ich auch da noch keine Ausfälle.

:O Habe gerade im Netz gesehen, Neolux ist eine Zweitmarke von Osram - und das schon seit 1942. 🙈
Das war mir auch neu.

— geändert am 27.11.2018, 18:41:20

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  • Forum-Beiträge: 25

30.11.2018, 10:42:53 via Website

Dann nehme ich mir halt mal irgendwelche Lampen her, bei denen die Bewertung im Internet passt, und probiere sie aus. Ist zwar nicht ganz das, was ich wollte, aber so viele Lampen habe ich jetzt zu Hause auch nicht. Und wenn mir Licht irgendwo nicht gefällt kann man es ja im nächsten Raum versuchen.
Ist es egal wo die Lampen herkommen, also sollte man aus Importe aus Asien verzichten oder sind die auch gut solange die Bewertungen passen?

Gibt es überhaupt Marken, die in Europa produzieren oder kommen die alle aus Fernost?

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  • Forum-Beiträge: 830

30.11.2018, 12:32:46 via Website

Auch wenn solche Leuchtmittel vermutlich noch woanders hergestellt werden, dürfte der größte Teil aus Asien, namentlich China stammen. Es dürfte schwer fallen, Produkte zu finden, die nicht von dort stammen. Ich sehe das aber nicht als Manko, Smartphones, Fernseher und andere Unterhaltungselektronik wird auch überwiegend dort hergestellt.
Wenn Du Markenware kaufst, kannst Du davon ausgehen, dass das für den Verkauf in Europa obligatorische CE-Zeichen berechtigt verwendet wird, die Leuchtmittel also auch ein gewisses Maß an Betriebssicherheit aufweisen.
Zwar kann der relative Preisunterschied zu Noname-Ware immer noch erheblich sein, der absolute Preis ist aber auch bei den Markenprodukten so günstig, dass ich selber von Noname-Ware inzwischen absehe.
Ich denke ich muss da keine Namen nennen. Es kann sich auch durchaus lohnen, mal bei der Stiftung Warentest entsprechende Tests zu lesen, auch wenn die mitunter ein paar Monate alt sein können.
Bei den Rezensionen solltest Du, wie schon geschrieben, nicht alles als repräsentativ für die Produkte nehmen, sonst kannst Du gar nichts mehr kaufen, da dürften auch viele ihrem Frust über negative Erfahrungen Luft machen.
Bei Speicherkarten findet sich z.B. kaum ein Produkt mit weniger als 10% Bewertungen mit nur ein oder zwei Sternen.
Die dort geschilderten, negativen Erfahrungen habe ich noch nie mit einer Speicherkarte selber gemacht, obwohl ich mittlerweile etliche davon gekauft habe, und die, die nicht zu klein geworden sind, auch nach Jahren noch problemlos im Einsatz sind.

— geändert am 30.11.2018, 12:52:10

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  • Forum-Beiträge: 29

30.11.2018, 19:40:25 via Website

Im Eigenheim kannst du eben auf jeden Fall jene Leuchten nehmen, die eine gute Bewertung online haben. Am besten eben bei Amazon oder so schauen oder irgendwo anders, wo viele Bewertungen verfasst wurden. Das ist meiner Meinung nach für Zuhause noch am besten. Im Unternehmen kannst du das natürlich nicht so einfach machen. Da hat man viel mehr Schritte und muss auch vor allem bei den Angeboten abwägen und so und sich dann das Kundenportfolio anschauen. Wir haben das damals nicht anders gemacht und sind dadurch bei der Deutschen Lichtmiete gelandet. Vor allem wiel wir shcon öfter von der guten Qualität dort gehört haben. Das wird auch hier in Deutschland produziert, aber ist eben eine Marke für Gewerbe und nicht für Privates.
Und ich schweife wieder von Thema des Eigenheimes ab^^

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  • Forum-Beiträge: 25

07.12.2018, 10:50:37 via Website

Bewertungen sind für mich auch nur ein Anhaltspunkt, denke nur die wenigsten kann man da von vorne bis hinten glauben. Meist sind sie entweder eine Huldigung des Produkts oder eben wie du schon sagst, übertriebene Kritik. Bei manchen glaube ich auch da spielt die schlechte Stimmung im Alltag eine Rolle, dann wird mal eben Druck bei einer Bewertung angelassen;)
Aber wenn es mehrere Bewertungen gibt merkt man auch schnell was Sache ist, wenn es mehrere User nennen, dann kann man schon davon ausgehen, dass es stimmt. Wenn einer mal etwas beklagt, dann muss man es nicht gleich so ernst nehmen bzw. ist das dann für mich noch kein Grund ganz auf das Produkt zu verzichten.
Ich habe auch vieles aus China, im Grunde aber meist nur so Sachen, die man nicht ständig in Gebrauch hat oder wo es nicht auffällt. Kabel habe ich z.B. fast alle günstig im Internet bestellt. Die tun was sie sollen.
Naja dann haben zumindest Unternehmen den Vorteil ein Produkt aus Deutschland zu bekommen;)
Auch das Konzept einer Miete wird ja jetzt eher etwas für Unternehmen sein, von dem her nicht wirklich fürs Eigenheim gedacht.

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