Continental untersagt Nutzung von WhatsApp

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C. F.
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  • Forum-Beiträge: 539

19.07.2018, 19:45:41 via Website

Betroffen davon sind in Europa ca. 36.000 Nutzer von Smartphones:

Die EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt Wirkung. Die Mitarbeiter des Autozulieferers Continental dürfen auf Diensthandys kein Whatsapp mehr nutzen. Zwei andere Messengerdienste bleiben aber erlaubt.

Das Unternehmen empfehle seinen Mitarbeitern daher die Nutzung von Wire oder Threema,...

https://www.golem.de/news/datenschutz-continental-verbietet-nutzung-von-whatsapp-und-snapchat-1806-134777.html

UbIx👿 J. G. 👿

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  • Forum-Beiträge: 2.192

19.07.2018, 20:34:17 via Website

Hat nicht auch die Telekom schon vor etlichen Monaten WhatsApp auf Dienstgeräten verboten? Mir wurde sowas erzählt.

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  • Forum-Beiträge: 34.464

19.07.2018, 20:45:51 via App

Meines Wissens haben die Kollegen das noch !? 🤔

— geändert am 19.07.2018, 20:46:47

L.G. Erwin
..................
Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts.
Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten.
Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.
Hat dir mein Beitrag gefallen? Dann würde ich mich über ein Danke freuen.
(cool)

Tenten

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  • Forum-Beiträge: 2.918

19.07.2018, 21:45:53 via Website

Nahezu alle meiner Kunden haben bereits Anfang Mai die Verwendung von Whatsapp auf FirmenSmartphones eingestellt und verboten.

Das geht sogar bishin zu dem privaten Smartphones , die Firmen-Email-Accounts eingerichtet haben.

— geändert am 19.07.2018, 21:47:33

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 1.965

20.07.2018, 09:13:41 via Website

Ist zwar schon kalter Kaffee (Artikel bei SPON vom 05.06.2018), aber danke für den Hinweis, C. F. !
Ich weiß zwar nicht, was ein Messenger im Unternehmen für einen Sinn hat, aber da wird man bestimmt Möglichkeiten gefunden haben.

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  • Forum-Beiträge: 2.496

20.07.2018, 09:25:03 via Website

König Frank I.

Ich weiß zwar nicht, was ein Messenger im Unternehmen für einen Sinn hat, aber da wird man bestimmt Möglichkeiten gefunden haben.

mein Berufsleben ist zwar schon eine Weile her aber in meinem ehemaligen Job könnte ich mir die Nutzung von Messengern schon als praktisch vorstellen (Support von Kollegen z.B.).

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  • Forum-Beiträge: 1.965

20.07.2018, 09:40:16 via Website

@Müli
Ich gehe von folgender Annahme aus: Unternehmen haben ein Groupware- samt E-Mail-System für Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben usw. Ein Messenger erfordert ein zusätzliches System, das auch administriert werden muss und auf den Endgeräten eingerichtet wird, mit Updates versehen etc.

Ob ich nun eine E-Mail mit einem probaten System schreibe oder eine Messenger-Nachricht in einem neuen System tippe, ist doch quasi dasselbe in grün. Die Empfänger müssen also immer 2 Systeme im Auge behalten, wenn es darum geht, eine potentiell wichtige Nachricht zu empfangen. Wenn ich mich z. B. mit einem Kollegen zum Mittagessen verabrede, schicke ich eine Terminanfrage - bei beiden erscheint das Ganze dann im Kalender. Bei einer Messenger-Nachricht müssen beide erst den Kalender öffnen und dort den Termin vermerken. Vergisst dies einer, wird evtl. auch der Termin vergessen. Auch können z. B. per Doodle Externe direkt mit eingeladen werden.

Außerdem ist ein E-Mail System meist plattformunabhängig: ob vom PC oder vom Smartphone oder von einem entfernten Arbeitsplatz (z. B. per RDP oder OWA), ich bin sowohl erreichbar als auch in der Lage, eine Nachricht zu senden. Bei Messengern ist man meist auf ein einziges Endgerät beschränkt, was den Komfort doch arg einschränkt.

Des weiteren haben E-Mails zwar nicht rechtsverbindlichen Charakter, aber haben eine höheren Status der Verbindlichkeit als eine Messenger-Nachricht.

Michael K.Aries

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  • Forum-Beiträge: 15.806

20.07.2018, 09:52:35 via Website

Seit 2003 arbeite ich bei Firmen, die zusätzlich einen Instant Messenger auf den PC-Arbeitsplätzen eingerichtet haben. Die Mitarbeiter fordern soetwas und nutzen private Lösungen, wenn sie keine Firmen-Lösung angeboten bekommen. Das war früher Skype und ist jetzt WhatsApp.

Ich bin vollkommen Deiner Meinung, dass eine Groupware reicht. E-Mail selbst würde sogar Instant Messaging unterstützen. Die Realität sieht jedoch anders aus.

Hinzu kommen die rechtlich (mindestens für Firmen) problematischen AGB von WhatsApp, was leider bei uns der meistgenutzte Dienst ist. Die Unternehmen sind in gewisser Weise gezwungen, einen Messenger anzubieten.

Zivilrechtlich halte ich auch die private Nutzung von WhatsApp für riskant. An die AGB hält sich so gut die niemand und kann damit zivilrechtlich belangt werden, sofern es einer schafft, einen konkreten Schaden nachzuweisen.

— geändert am 20.07.2018, 10:17:45

Grüße
Aries


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UbIx

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  • Forum-Beiträge: 2.496

20.07.2018, 09:52:56 via Website

@König Frank I
Ich denke an ein Scenario wie: man sitzt an der Konfiguration eines ATM Switches und es hakt, du kennst aber einen Kollegen der vor ein paar Tagen von dem selben Problem saß, dann ist es flotter den Kollegen direkt zu kontaktieren!

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  • Forum-Beiträge: 435

20.07.2018, 09:59:34 via App

... dann ist es flotter und effektiver den Kollegen über die "Sprachfunktion" der "Smartphones" zu kontaktieren , oder nicht ?

— geändert am 20.07.2018, 10:00:21

Michael K.AriesFrauke N.

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  • Forum-Beiträge: 20.867

20.07.2018, 10:09:18 via App

Das machen viele doch auch privat nicht. Sie sind einfach gewohnt einen messenger zu benutzen, darum wollen sie es auch hier.

Don't turn your back, don't look away. And don't Blink . Blink and you're dead.

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  • Forum-Beiträge: 435

20.07.2018, 10:27:12 via App

Müli ging von einem beruflichen Vorgang aus, da sehe ich kaum einen Bedarf zumal ein Messenger nie bei Supportanfrage an einen Kollegen rationeller sein kann wie das gesprochene Wort !

Im Privaten Umfeld erlebe ich es dann ganz skurrile, vor allem bei den "Jungen" die z.B. in WA was rein plappern um diese Sprachnachricht zu übertragen und dann auf Antwort zu warten .

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  • Forum-Beiträge: 15.806

20.07.2018, 10:35:31 via Website

Aus persönlicher Erfahrung wird auch im beruflichen Umfeld ein Instant Messenger erwartet. Namentlich WhatsApp.

Mir ist es egal, ob ich eine E-Mail, eine IM-Nachricht oder eine SMS bekomme, ich lese sie dann, wenn ich Zeit dazu habe. Das kann sofort sein oder in ein paar Stunden. Manche Sachen lese ich zwar sofort, habe aber nicht sofort eine Antwort.

Wer mich sofort braucht, muss anrufen und wenn ich im Meeting bin, ist die Mailbox an (sofern ich keinen Bereitschaftsdienst habe). Aber auch dann kann meine Reaktion sein, "Schreib mir das, das kann ich nicht am Telefon zwischen Tür und Angel lösen."

Ganz egal, was von mir erwartet wird, ich bin nicht jederzeit erreichbar. Das führt durchaus manchmal zu Diskussionen. Solange es mir nicht als Arbeitsverweigerung ausgelegt wird (und das dürfte schwer fallen, wenn ich in einem Meeting bin), sind mir diese Diskussionen 88.

Grüße
Aries


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Michael K.

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  • Forum-Beiträge: 2.496

20.07.2018, 10:49:16 via Website

Naja, ein Messenger bietet aber ein paar Möglichkeiten, die das gesprochene Wort nicht hat, z.B. einen Link oder ein PIC (Konfigmenü etc.) mit einer Nachricht zu verknüpfen!

Aber jetzt werdet ihr mir wieder mit eMail kommen - jaaa, da geht es natürlich auch aber etwas umständlicher. Außerdem habe ich davon geschrieben, dass ich mir durchaus Szenarien vorstellen könnte, ich hatte aber 2001 (da war ich noch berufstätig ....) noch nicht die technischen Möglichkeiten, wir hatten irgendwann Handys oder Telefon im Auto (fest eingebaut), das war es aber schon und in Rechenzentren sind nicht überall Telefone wo sie gebraucht wurden/werden.

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  • Forum-Beiträge: 830

20.07.2018, 12:55:17 via Website

Dass die Mitarbeiter einen Messenger fordern, und der Arbeitgeber dem nachkommt, erstaunt mich dann doch.
(Nicht aber das Umgekehrte, dass der Arbeitgeber vom Mitarbeiter verlangt, über Messenger erreichbar zu sein. So einen Fall kenn ich, und er sollte sogar WhatsApp installieren.)
Ich kenne nur Arbeitgeber, die so was vielleicht machen würden, wenn Kunden es verlangen. Oft ist sogar die private Internetnutzung offiziell verboten.
Wir verwenden nur Email und Telefon und das ist mir schon recht. Emails können allerdings durchaus eine Latenz von gelegentlich mehreren Stunden haben, und gelten i.d.R. nicht als extrem dringend, ausser es steht in der Mail, oder wird mit einem Telefonat kombiniert.
Bei Messengern habe ich das Gefühl, es ist unhöflich die andere Seite warten zu lassen, und das ist das Problem.
Bei einer Kooperation mit einer indischen Firma hatten wir mal Skype als Messenger verwendet, und prompt kamen ständig irgendwelche Anfragen, die aufgrund der unmittelbaren Beantwortung den eigenen Arbeitsfluss völlig zerstückelt haben. Die Zeitverschiebung war da direkt ein Segen, so gab es zumindest ein paar Stunden am Spätnachmittag, in denen der Messenger Ruhe gab.

— geändert am 20.07.2018, 13:05:37

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Pippi
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  • Forum-Beiträge: 3.299

20.07.2018, 13:23:37 via App

Es kommt doch ganz darauf an, was man daraus macht. wir haben auch einen Messenger, bzw ist das eine Kombination (Jabber). ich lasse aber die Nachrichten nicht aufpoppen. somit entscheide ich, wann ich Zeit dafür habe, die zu lesen. bei dringenden Sachen muss angerufen werden, und ansonsten muss derjenige warten. ist umgekehrt auch so.

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  • Forum-Beiträge: 15.806

20.07.2018, 13:36:44 via Website

Wenn ich in langen Meetings bin oder Bereitschaft habe, ist sogar mein Festnetztelefon im Büro auf mein Handy umgeleitet. Der Bereitsschaftsdienst erwartet von mir, dass ich auf Anrufe innerhalb einer bestimmten Frist reagieren muss. Ich muss also nicht drangehen, wenn ich beispielsweise unter der Dusche oder an der Supermarktkasse stehe.

In Meetings und Schulungen ist das Telefon stummgeschaltet. Dann höre ich die Mailbox in einer Pause ab. Wurde mir nichts auf die Mailbox gesprochen, gehe ich davon aus, dass der Anruf nicht so wichtig war oder das Anliegen wurde von einem Kollegen bearbeitet.

Würde ich geschäftlich einen Messenger auf dem Handy haben, würde ich deshalb auch nicht Meetings oder Schulungen unterbrechen.

Grüße
Aries


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  • Forum-Beiträge: 830

20.07.2018, 14:24:20 via Website

Man kann natürlich einen Messenger wie Email nutzen, aber dann reicht auch Email und man braucht den Messenger nicht zusätzlich. Wir hatten Skype in erster Linie installiert um Telefonkosten nach Indien zu sparen, aber es hat halt auch eine Messengerfunktion.
Man kann natürlich nicht alle Positionen über einen Kamm scheren. Während im Support eine schnelle Erreichbarkeit erwartet wird, ist in der Entwicklung eine direkte Kommunikation mit dem Kunden oder mit Entwicklern anderer Firmen eher die Ausnahme.

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C. F.
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  • Forum-Beiträge: 539

20.07.2018, 19:03:40 via Website

König Frank I.

Ist zwar schon kalter Kaffee ([Artikel bei SPON vom 05.06.2018][1]), aber danke für den Hinweis, C. F. !
Ich weiß zwar nicht, was ein Messenger im Unternehmen für einen Sinn hat, aber da wird man bestimmt Möglichkeiten gefunden haben.

[1]: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/continental-verbietet-whatsapp-und-snapchat-auf-diensthandys-a-1211214.html

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