Matebook x fürs Studium geeignet?

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  • Forum-Beiträge: 26

15.07.2018, 02:09:23 via Website

Hallo Zusammen,

ich weiß nicht ob das so genau hierher passt, wusst allerdings nicht wo ich sonst fragen sollte. Ich fange bald an zu Studieren und würde mich gerne etwas zwecks einem Ultrabook das ich sehr attraktiv finde informieren.
Und zwar geht es um das Huawei Matebook x. Nach langer Überlegung soll es das werden, wobei ich noch ein bisschen zweifel daran habe was das Teil so kann. Meint ihr es ist damit möglich mit CAD Programmen zu arbeiten(thinking)? Bei sonstigen Office Arbeiten oder beim streamen von Filmen hab ich keine bedenken.
Um dieses Gerät gehts. Also um das Matebook x und NICHT um das Matebook x Pro

https://www.amazon.de/Huawei-MateBook-Display-i5-7200U-Windows/dp/B07175XDBW/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1531613224&sr=8-4&keywords=Matebook+x

Würde mich über ne Fachmännische Meinung sehr freuen.
Vielen dank schon einmal. (cool)

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  • Forum-Beiträge: 819

15.07.2018, 13:35:53 via Website

Das Feld der CAD-Software ist sehr weit, und High-End-CAD-Software, die für Workstations vorgesehen ist, könnte das Ultrabook schon überfordern. Solche Programme kosten dann aber auch mehrere tausend Euro, und dürften kaum auf den Laptops der Studenten zum Einsatz kommen. Programme wie Spice, Eagle usw. sollten aber problemlos laufen, denn die Ausstattung des Ultrabook ist eigentlich gut.
Eine Core i5 CPU der 7. Generation, 8 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher stellen eine aktuelle und durchaus leistungsfähige Basis da, die für den Uni-Einsatz auch noch in ein paar Jahren reichen sollte (auch wenn schon Geräte mit der 8. Generation Core i5, "Coffee-Lake", erhältlich sind).
Der Preis ist vor allem für die Ultra-Book-Bauweise, die sich noch gut im Rucksack transportieren lässt, angemessen.
Mich stören würde der glänzende Bildschirm, der aber bei solchen Geräten ebenfalls sehr verbreitet ist, und die Ausstattung mit nur zwei USB-C Buchsen statt auch solcher von A-Typ, da für handelsübliches Zubehör wie Sticks, externe Festplatten, Mäuse oder Gamepads usw. Typ C derzeit meistens einen Adapter erfordert. Zwar dürfte für USB 3.x der C-Typ in der Bauhöhe alternativlos sein, aber häufig reicht ja auch USB 2.0, ein nötiger Adapter stört aber.
Das Gerät, das auch gute Rezensionen einfährt, macht insgesamt einen edlen Eindruck und sollte Deinen Ansprüchen genügen. An der Uni solltest Du es aber immer im Blickfeld haben, da es auch für Langfinger interessant sein dürfte.
Reine Office-Anwendungen sollten überhaupt kein Problem für das Gerät sein, hier könnten auch deutlich günstigere und leistungsschwächere Geräte schon reichen.

— geändert am 15.07.2018, 16:00:22

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  • Forum-Beiträge: 374

15.07.2018, 17:24:51 via Website

Wäre schon hilfreich, wenn du schreiben würdest, welche CAD Software zum Einsatz kommen soll. Ich würde aber eher von dem Gerät abraten und direkt ein Workstation Notebook kaufen. Da sind dann auch die entsprechende Grafikchips mit zertifizierten Treibern für die größeren CAD Programme verbaut. Abgesehen davon, dass 8GB Ram heute schon unterste Grenze sind, die man noch guten Gewissens empfehlen kann.
Refurbished bekommt man eine brauchbare mobile Workstation für unter 1000€.

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  • Forum-Beiträge: 26

15.07.2018, 23:08:37 via Website

Vielen Dank für die ehrliche Antwort(cool). Mir ist bewusst dass die Spanne von Programmen groß ist, allerdings denke ich die Programme für das Studium sind eher so gewählt dass sie auf den Computern der Studenten auch laufen. Es kann ja nicht jeder Student eine Workstation für über 1000 Euro besitzen.
Finde das Design wirklich auch unfassbar gut. Deshalb werde ich mich auch für das Gerät entscheiden. ;)

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  • Forum-Beiträge: 819

15.07.2018, 23:58:54 via Website

Es gibt noch zwei weiter Aspekte. Für CAD-Anwendungen sollte man auch ein großes Display haben, am besten 17 Zoll oder größer. Das beisst sich aber mit hoher Mobilität. Selbst normale 15 Zoll Notebooks machen sich in einem Rucksack schon recht sperrig, wenn man da auch noch Platz für Bücher und Ordner braucht. Ultrabooks sind da schon deutlich besser geeignet.
Die hohen Ressourcen einer Workstation werden nicht nur durch die CAD-Anwendungen selber benötigt, sondern auch durch die enorm hohen Datenmengen, die umfangreiche CAD-Projekte erzeugen.
Solche umfangreichen Projekte sind aber, meiner Erfahrung nach, im normalen Vorlesungsbetrieb eher unwahrscheinlich, weil dazu keine Zeit ist, und kommen höchstens im Rahmen von Master- oder Bachelorarbeiten vor. Dann aber stellt die Hochschule eine entsprechend vorbereitete Workstation zur Verfügung, weil eine solche beim Studenten nicht vorausgesetzt werden kann.
Spezielle vergünstigte oder kostenlose "Studentenversionen" solcher Programme sind dann auch oft in Funktionsumfang und/oder möglicher Projektgröße eingeschränkt, einerseits um auf normalen PCs zu laufen, anderseits um nicht als Ersatz für die teuren Vollversionen mißbraucht zu werden.

— geändert am 16.07.2018, 00:11:47

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  • Forum-Beiträge: 26

16.07.2018, 00:11:10 via Website

Vielen Dank, bestätigt meine Erfahrung mit CAD Programmen und Bildungseinrichtungen. Hab in meiner Ausbildung zum Mechaniker schon viel mit CAD Programmen gearbeitet und meistens wurde uns dafür eine Workstation zur Verfügung gestellt. Meine Motivation einen 17 Zoll Laptop mit mir in die Vorlesung zu tragen hält sich stark in Grenzen. Ich denke für meinen Zweck ist das Matebook völlig ausreichend. Technik, Design sowie Mobilität steht für mich da im Vordergrund.

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  • Forum-Beiträge: 2.404

16.07.2018, 09:43:01 via Website

Ich würde mir noch überlegen, die SSD in einer größeren Variante (512 GB oder 1 TB) verbauen zu lassen, 256 GB ist schon arg klein, die Größe wähle ich schon seit ein paar Jahren als reines Bootdevice.

Mein Mainframe -> HP16C

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