Handy geht trotz neuem Akku bei 20% aus.

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12.07.2018, 16:06:05 via Website

Hallo Zusammen,
Ich habe folgendes Problem und kenne mich nicht wirklich damit aus..
Ich hab ein älteres Handy und zwar das huawei mate s und es hatte schon länger akku Probleme. Es hat sich relativ schnell entladen und ging bei den unterschiedlichsten prozentzahlen aus. Mal 40% oder auch 30 .. das höchste meine ich war 45%.
Nun habe ich mithilfe youtube gestern Abend den akku gewechselt. Alles gut funktioniert, danach voll geladen und abgewartet wie lange der wohl halten mag. Alles ganz normal genutzt wie immer und siehe da ..heute geht der akku wieder einfach bei 20% aus und brauch relativ lange den akku zu laden. Allerdings zeigt mein Handy mir nach einstöpseln das 0% akku ist was er vorher nicht hat. Sobald ich es vor dem akkuwechsel angeschlossen habe hat er mir den akkustand gesagt wo er ausgegangen ist .. also 30 oder 40%.
Was kann ich jetzt tun ?

LG Christin

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  • Forum-Beiträge: 3.157

12.07.2018, 16:53:48 via Website

Auf jeden Fall den Akku kalibrieren. Außerdem würde ich an deiner Stelle das Mate mal auf Werkseinstellungen zurück setzen.

»Die Möglichkeiten der deutschen Grammatik können einen, wenn man sich darauf, was man ruhig, wenn man möchte, sollte, einlässt, überraschen.«

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  • Forum-Beiträge: 1.953

12.07.2018, 17:22:27 via App

Der ursprüngliche Defekt kann aber auch eine defekte (Lade-)Elektronik des Geräts sein, nicht unbedingt des Akkus. Das würde auch das jetzige Phänomen erklären.

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  • Forum-Beiträge: 2

13.07.2018, 13:18:33 via Website

Ja den Akku kalibrieren habe ich auch schon oftmals gelesen .. werde es morgen mal machen - danke.

Wie finde ich denn genau raus ob es die lade Elektronik sein könnte ? Nur indem ich das erneuere und gucke ob es sich bessert oder gibt es da noch eine andere Möglichkeit ?

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  • Forum-Beiträge: 1.953

13.07.2018, 13:48:10 via Website

Wenn ein neuer Akku (der hoffentlich nicht schon einen Defekt hat) sich nicht voll aufladen lässt, schnell Ladung verliert und/oder das Gerät sporadisch ausgeht, liegt es wohl am Gerät selbst. Und da wäre die Ladeelektronik das erste Teil, was in Verdacht stünde.

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  • Forum-Beiträge: 3

15.08.2018, 14:36:37 via Website

Ich klinke mich hier mal ein, da ich aktuell ein sehr ähnliches Problem habe. Habe das mate s sehr günstig gebraucht bekommen, da Probleme mit dem akku vorlagen. Daraufhin habe ich einen neuen Akku besorgt und getauscht, nach einigen vollen Lade- und Entladezyklen jedoch immernoch das gleiche Problem. Das Handy verliert übermässig schnell Akku und vor allem in den letzten 30% oft sprunghaft bis zur Abschaltung. Tausch gegen einen weiteren neuen Akku, wieder das selbe.
Vermutet ihr hier auch die Ladeelektronik? Kann ich den Akku noch anderweitig als durch mehrfache konsequente Voll- und Entladung kalibrieren? Habe keine root Rechte
Danke und LG :)

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  • Forum-Beiträge: 1.953

15.08.2018, 14:44:20 via Website

Probleme, die sich bei der Akkuanzeige darstellen, müssen nicht zwangsläufig etwas mit dem Akku selbst zu tun haben.
Vermuten kann man viel, ich tippe daher auch auf eine defekte (Lade-)Elektronik im Smartphone. Es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass du einen defekten Ersatzakku erwischt hast, der dieselben Probleme macht. Moderne Akkus braucht bzw. kann man nicht kalibrieren - das Aufladen in einem anderen Gerät wird wohl nicht helfen, die von dir geschilderten Probleme zu lösen.

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  • Forum-Beiträge: 3

15.08.2018, 14:52:46 via Website

Danke für die Rückmeldung:)
Denkst du dass in dem Fall nichts zu machen ist, sprich ich das Handy vergessen kann?
Im aktuellen Zustand ist es leider zu unzuverlässig für die Weiterverwendung in der Praxis.

LG

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  • Forum-Beiträge: 1.953

15.08.2018, 15:01:42 via Website

Wenn ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen nicht weiterhilft, böte sich an, die USB-Buchse mit ein wenig Druckluft und/oder weichem Pinsel zu reinigen. Bei beiden Methoden muss man aber enorm vorsichtig sein, damit man den Anschluss nicht noch mehr beschädigt.
Da eine Ferndiagnose schwierig ist, könnte man das Gerät noch zu jemandem mit Elektronikkenntnissen bringen, der z. B. per Messinstrument den Lade-/Entladestrom misst.
Ob aber am Ende ein Erfolg dabei herauskommt oder der Übeltäter gefunden werden kann, ist schwer zu beantworten.

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  • Forum-Beiträge: 814

15.08.2018, 15:53:18 via Website

Wurden denn jeweils Original-Hersteller-Akkus verwendet, oder Nachbauten von Drittherstellern? Im Prinzip könnten solche Nachbauten ungeeignet sein, wenn sie nämlich einen zu hohen Innenwiderstand aufweisen, insbesondere bei niedrigen Ladeständen, und dann bei hoher Strombelastung die Spannung zusammenbricht.
Mit solchen günstigen Messgeräten kann man nachmessen, welche Ladung der Akku überhaupt aufnimmt:

https://www.amazon.de/Muker-KCX17-Amperemeter-Voltmeters-Leistungsmesser-Stromstärke-TM104/dp/B01BTRLVYQ/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1534340700&sr=8-3&keywords=USB-Messgeräte

Am Besten im ausgeschalteten Zustand messen. So günstige Messgeräte können die Ladedauer zwar noch vergrößern, da ihr eigener Innenwiderstand den Ladestrom verringern kann, die Messergebnisse sind trotzdem hinreichend genau. Wenn die aufgenommene Ladung viel kleiner ist, als die Kapazität des Akkus, stimmt vermutlich was mit der Ladeelektronik nicht. Wenn die aufgenommene Ladung stimmt, wird es schwierig. Wie schon gesagt, vielleicht ist der Innenwiderstand des Akkus oder ein Teil der Schutzelektronik zu hochohmig geworden. Vielleicht mal die Displayhelligkeit ganz runterdrehen, und alles abschalten, was nicht benötigt wird. Dann sollte eine tiefere Entladung möglich sein, und wenn das der Fall ist, deutet das auf eben diesen Fehler hin.

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  • Forum-Beiträge: 3

27.08.2018, 14:54:49 via Website

Danke für die Rückmeldung!

Gibt es auch mit einem normalen Multimeter Möglichkeiten die entsprechenden Tests zu machen??

Edit: ach ja, der Akku sollte zumindest lt. Amazon original sein

— geändert am 27.08.2018, 15:01:09

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  • Forum-Beiträge: 814

27.08.2018, 15:36:25 via Website

Du kannst den Ladestrom und Spannungen auch mit einem normalem Multimeter messen. Dazu musst Du aber die Leitung auftrennen, was diese natürlich beschädigt und was eine fummelige Arbeit ist.
"Normale Multimeter" bieten in der Regel auch keine Funktion, um die Ladung zu messen, wozu sie den gemessenen Strom über die Zeit aufintegrieren müssten. Diese Funktion ist speziell in Verbindung mit Ladungsspeichern wie Primärbatterien, Akkus und Kondensatoren sinnvoll, weshalb sie zwar bei diesen USB-Messgeräten vorhanden ist, bei den mir bekannten Multimetern aber nicht. Spezielle, vermutlich eher sehr hochwertige Multimeter könnten sie durchaus haben, die würde ich aber nicht mehr als "normal" bezeichnen.
Solche USB-Ladegeräte sind für teilweise unter 10 € zu bekommen, weshalb ich mir selber eines zugelegt habe.
Wie schon geschrieben, Wunder an Genauigkeit darf man nicht dafür erwarten. Vor allem setzen gerade die günstigeren dieser Geräte zuweilen den Ladestrom selber herab, indem sie einen zusätzlichen Widerstand, nämlich ihren eigenen Innenwiderstand einfügen. Das ist, ausser bei Strommesszangen prinzipiell unvermeidlich, es gibt aber inzwischen etwas teurere und entsprechend hochwertigere solcher Geräte, bei
denen der eigene Innenwiderstand so gering ist, dass keine Herabsetzung des Ladestroms mehr erfolgt, was auch bei besseren Multimetern der Fall sein dürfte.

https://www.youtube.com/watch?v=d87_pozYKs8

https://www.youtube.com/watch?v=UUk5OEv0q58

So negativ wie der Youtuber sehe ich allerdings auch die günstigen Geräte nicht, da im Rahmen der Gerätegenauigkeit Spannung und vor allem die Ladung immer noch richtig gemessen wird. Selbst der Ladestrom wird nicht prinzipiell falsch gemessen, das Messgerät verfälscht die Messung nur gegenüber den Verhältnissen ohne Messgerät. Dies ist bei Direktstrommessungen (die den Strom als Spannungsabfall über einem Messwiderstand und nicht über das erzeugte Magnetfeld messen) prinzipiell immer so, selbst bei hochwertigen Geräten. Dort fällt die Beeinflussung aber nur minimal aus, was bei den billigen Geräten oft nicht mehr so ist.

Wenn der Akku wirklich ein Originalakku ist, sollte er sich nicht anders verhalten als der ursprüngliche Akku, als dieser neu war, da er ja von der selben Fertigungsstrasse kommt, oder zumindest einer, die unter gleichen Bedingungen fertigt. Vielleicht muss er nach langer Lagerung etwas "formiert" werden, indem Du ihm einfach eine Weile unter den gegebenen Umständen weiternutzt. Sonst bin ich leider mit meinem Latein auch am Ende.

Quelle: "zerobrain", youtube

— geändert am 27.08.2018, 15:47:02

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