WhatsApp erhöht Mindestalter für Nutzung auf 16 Jahre

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C. F.
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  • Forum-Beiträge: 537

28.04.2018, 11:15:21 via Website

Am 25.05.2018 tritt die Europäische Datenschutzverordnung in Kraft (EU-DSGVO) und verschafft den Bürgern somit gesetzlich mehr Rechte betreffend Datenschutz und -transparenz. Dies betrifft auch WhatsApp, wo die Mindestaltersgrenze auf 16 Jahre angehoben wird:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/WhatsApp-erhoeht-Mindestalter-fuer-Nutzung-auf-16-Jahre-4032761.html

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  • Forum-Beiträge: 1.953

28.04.2018, 11:29:19 via Website

Danke für die Info. Dann bin ich mal gespannt, wie viele Nutzende sich abmelden werden, weil sie noch keine 16 Jahre alt sind :?

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  • Forum-Beiträge: 2.392

28.04.2018, 11:47:19 via Website

Man muss nachträglich eine Kopie des Ausweises einreichen :D

Mein Mainframe -> HP16C

Troubleshooting-Probleme? -> Kepner Tregoe!

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  • Forum-Beiträge: 20.752

28.04.2018, 11:50:03 via App

Bei der tollen Altersprüfung?
Soweit ich weiß, ist sie bei Facebook so, das tatsächlich ein Elternteil der Nutzung zustimmen muss, während bei WhatsApp einfach nur ein Haken bei der Frage nach dem Alter gemacht werden muss. Totaler Schwachsinn, so eine Prüfung. (Gab gestern einen Bericht im Radio darüber)

Das ist wie bei den Seiten, wo man Alkohol bestellen kann, "ja, ich bin so alt, ich darf das" und gut. (angry)

Das wird weder bestehende, noch zukünftige Nutzer davon abschrecken. Lediglich in Schulen dürften Lehrer vielleicht endlich mal andere Kommunikationswege bevorzugen, soweit sie lesen können....

— geändert am 28.04.2018, 11:51:09

Don't turn your back, don't look away. And don't Blink . Blink and you're dead.

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  • Forum-Beiträge: 1.953

28.04.2018, 12:02:44 via Website

trixi

Das wird weder bestehende, noch zukünftige Nutzer davon abschrecken. Lediglich in Schulen dürften Lehrer vielleicht endlich mal andere Kommunikationswege bevorzugen, soweit sie lesen können....

Ich würde mir ein Loch in den Bauch freuen, wenn Schulen endlich diesem Unsinn ein Ende setzen und, um in diesem Beispiel zu bleiben, in der Schule oder in einem RZ einer nahe gelegenen Hochschule einen XMPP-Server laufen lassen, zu dem alle Lehrenden und Schüler/innen Zugang haben. Vielleicht noch ein CalDAV-Server zwecks Terminabsprachen, zu dem vielleicht auch Eltern Zugriff bekommen. Das ist alles kein riesiges Problem und man könnte dies bspw. in einem Informatik-Unterrichtsfach unterbringen.

PS: Das mit den Hochschul-RZs meine ich ernst. Die Schulleitungen müssten sich nur einmal bei ihrem jeweiligen Landesministerium erkundigen und/oder direkt mit der Hochschule bzw. der RZ-Leitung Kontakt aufnehmen.

— geändert am 28.04.2018, 12:03:18

Michael K.Aries

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C. F.
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  • Forum-Beiträge: 537

28.04.2018, 12:03:30 via Website

Ist wie überall sonst auch: solange ich nicht erwischt werde, ist es mir egal und ich mache es. Nur gab es schon Gerichtsurteile betreffend Nutzung von WhatsApp von Minderjährigen. Und diese könnten sich häufen, da wir ja eigentlich alle wissen, was bei WhatsApp so alles abgeht (Mobbing, Stalking, Sexuelle Belästigung und Nötigung,...). Ich möchte nicht wissen, wie viele solcher Fälle noch im Dunkeln schlummern, weil die Betroffenen eingeschüchtert, bedroht und unter erpresserischen Druck stehen. Da sind jetzt die Eltern gefragt bzw. in der Pflicht. Denn die werden dann rechtlich heran genommen, wenn wieder einer dieser Fälle wie ein U-Boot auftaucht und den Weg zur Justiz findet. Hier ein Beispiel:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gerichtsurteil-Vater-muss-WhatsApp-von-den-Mobilgeraeten-seiner-Kinder-entfernen-3292927.html

Und noch eines:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/whatsapp-upload-von-kontaktdaten-ist-illegal-a-1154667.html

Klar kann man jetzt als Elternteil wegsehen und sagen "zum Glück hat das nicht uns betroffen". Na ja, jeder kann der Nächste sein.

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  • Forum-Beiträge: 2.498

28.04.2018, 15:17:22 via App

Mobbing und so wirds immer geben, das ist nicht die Schuld von Whatsapp.
Eure ganzen xmpp Server dings kann man dafür genauso benutzen.
Vor sowas schützt weder ne Altersgrenze noch Verbot des Dienstes.
Achja und btw sowas wie xmpp wird von der Masse her niemand benutzen.
Schaut euch doch mal die erfolgreichen Social Media Services an, abgesehen von Teamspeak haben die alle keine offene Architektur. Handynummer rein und los geht's, so läuft das eben. Alternativ mit einfacher Account registrierung und dann People you may know.

— geändert am 28.04.2018, 15:19:34

Liebe Grüße, Rexxar :)
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Andreas der 2te

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28.04.2018, 17:04:10 via Website

Der XMPP-Messenger wäre aber mal ein Anfang, ernstzunehmende Konkurrenz zu WA zu etablieren. Wenn Schulen offizielle Nachrichten in ganz Europa nur über den neuen Messenger verbreiten dürften, hätten viele Millionen von Schülern diesen Messenger bzw. einen geeigneten Client installiert, und müssten diesen auch nutzen. Viele würden sich vielleicht fragen, warum sie überhaupt noch WA nutzen sollen, wenn der neue Messenger ohnehin vorhanden ist, und genutzt werden muss. Jeder Schüler in Europa wäre über den XMPP-Messenger zu erreichen, und die Ausrede, dass keiner der Kontakte den Messenger hätte, wäre nicht mehr schlüssig.

Aries

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  • Forum-Beiträge: 15.640

28.04.2018, 17:10:33 via Website

Rexxar

Achja und btw sowas wie xmpp wird von der Masse her niemand benutzen.

Telefon ist genauso aufgebaut wie XMPP. Wird das etwa von der Masse nicht genutzt?
E-Mail ist genauso aufgebaut wie XMPP. Wird das etwa von der Masse nicht genutzt?

Eher ist es doch so, dass wir schon so sehr in den geschlossenen Systemen gefangen sind, dass wir gar nicht mehr erkennen, wie es anders besser ginge.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

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C. F.
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  • Forum-Beiträge: 537

28.04.2018, 19:42:31 via Website

Michael K.

Der XMPP-Messenger wäre aber mal ein Anfang, ernstzunehmende Konkurrenz zu WA zu etablieren. Wenn Schulen offizielle Nachrichten in ganz Europa nur über den neuen Messenger verbreiten dürften, hätten viele Millionen von Schülern diesen Messenger bzw. einen geeigneten Client installiert, und müssten diesen auch nutzen. Viele würden sich vielleicht fragen, warum sie überhaupt noch WA nutzen sollen, wenn der neue Messenger ohnehin vorhanden ist, und genutzt werden muss. Jeder Schüler in Europa wäre über den XMPP-Messenger zu erreichen, und die Ausrede, dass keiner der Kontakte den Messenger hätte, wäre nicht mehr schlüssig.

Ich habe mich eh schon mehrfach gefragt, warum an Schulen das Aufsetzen eines XMPP-Servers nicht als Projekt für die Computer-AG (oder wie das auch immer heißt) durchgeführt wird.

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Pascal P.
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  • Forum-Beiträge: 10.177

28.04.2018, 20:20:47 via App

@C.F.: Die Frage kann ich dir beantworten:
Es fehlt an kompetenten Lehrern die für sowas Zeit haben.
Aus meiner Schulzeit weiß ich das, da gab es für 2 Gymnasien zwei Informatiklehrer die gleichzeitig für alle Rechner, Adminstration und Netzwerk zuständig waren.
Die hatten kaum Zeit für "Nebenjobs" wie eine PC AG, geschweige denn mit Intessiten Schüler so etwas zu machen.
Mehr als Java für Einsteiger und Informatikgrundlagen ist da auch im Unterricht nicht drin.
Bevor sowas möglich ist, müssen die Lehrer erstmal passend geschult werden und selber kein WA mehr nutzen.

LG Pascal //It's not a bug, it's a feature. :) ;)

Bastian Siewers

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  • Forum-Beiträge: 175

28.04.2018, 21:41:16 via App

Michael K.

Der XMPP-Messenger wäre aber mal ein Anfang, ernstzunehmende Konkurrenz zu WA zu etablieren. Wenn Schulen offizielle Nachrichten in ganz Europa nur über den neuen Messenger verbreiten dürften, hätten viele Millionen von Schülern diesen Messenger bzw. einen geeigneten Client installiert, und müssten diesen auch nutzen. Viele würden sich vielleicht fragen, warum sie überhaupt noch WA nutzen sollen, wenn der neue Messenger ohnehin vorhanden ist, und genutzt werden muss. Jeder Schüler in Europa wäre über den XMPP-Messenger zu erreichen, und die Ausrede, dass keiner der Kontakte den Messenger hätte, wäre nicht mehr schlüssig.

Ich als Schüler habe da vielleicht einen anderen Blickwinkel wenn ich sage, dass ihr euch Mühe machen könnt so viel ihr wollt, eure Server Gedöns aufsetzen solange ihr lustig seid, letztendlich wird es niemand benutzen. Wozu auch? Never Chance a running system. WhatsApp erfüllt den Zweck den es hat perfekt. Ich möchte nicht mit jedem Schüler in ganz Europa Kontakt aufnehmen können, ich will ja nicht mal mit allen von meiner Schule Kontakt aufnehmen. Außerdem ist es extrem unattraktiv mehrere Apps für den gleichen Zweck zu haben. Ich weiß nicht welchen Kreuzzug ihr gegen WhatsApp führt, aber selbst ihr, die ihr gegen WhatsApp wettert was das Zeug hält, könnt nicht bestreiten, dass WhatsApp eine bewährte und vor allem zuverlässige App ist, die auch noch ein Großteil der Personen hat.

Offizielle Nachrichten der Schule? Was sollen das überhaupt für Infos sein? Der Vertretungsplan ist über die Website erhältlich und Elternbriefe werden via E-Mail ausgeteilt.

Zusammengefasst:
Ein Messenger für Schulen ist unpraktikabel weil
a) es zu kompliziert wäre zu machen, wir haben einen Informatiklehrer für 1500 Schüler, der gleichzeitig für sämtliche IT in der Schule zuständig ist
b) die Schüler (mich eingeschlossen) nicht willens sind, von WhatsApp weg zu gehen, einfach weil WhatsApp funktioniert und den Zweck erfüllt, den es hat
Und c) es hat jahrzehntelang analog funktioniert, mit Telefonlisten, bei denen man immer den nächsten anrufen musste. Wenn also eine Schule quer schießt und das xmpp Zeug einführt, dann werdet ihr mal sehen was für ein Gegenwind auch von Schülern kommen kann, freiwillig wird das niemand benutzen, die meisten wahrscheinlich nicht mal unter Zwang.

Aber WhatsApp ab 16 ist eine vernünftige Entscheidung, auch wenn ich den Sinn dahinter nicht voll verstehe, begrüße ich es.

— geändert am 28.04.2018, 21:42:46

Viele Grüße,
Jan ;-)

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28.04.2018, 22:24:04 via Website

Jan_G

Wozu auch?

weil WhatsApp und Facebook massiv den Datenschutz von unbeteiligten Personen verletzt und die Verantwortung auf DIch als Nutzer abwälzt.

Never Chance a running system.

Ein dämlicher Spruch! Ohne Änderung hätte sich auch WhatsApp nicht durchsetzen können. Zuvor gab es AIM, ICQ, Skype und viele mehr. Ohne Änderung hätten wir kein Android, ja wir würden noch auf den Bäumen sitzen. Ach was, wir hätten das Wasser nie verlassen.

WhatsApp erfüllt den Zweck den es hat perfekt. Ich möchte nicht mit jedem Schüler in ganz Europa Kontakt aufnehmen können, ich will ja nicht mal mit allen von meiner Schule Kontakt aufnehmen.

Mag sein, dass WhatsApp seinen Zweck für Dich erfüllt. es erfüllt jedoch auch einen kommerziellen Zweck für Facebook. Letzteres auf eine Art und Weise, die rechtlich sehr umstritten ist.

Du musst doch auch mit WhatsApp nicht mit jedem Schüler in Europa oder von Deiner Schule Kontakt aufnehmen. Möglich wäre das mit WhatsApp wie mit XMPP oder anderen Systemen.

Außerdem ist es extrem unattraktiv mehrere Apps für den gleichen Zweck zu haben.

Eben! Schau Dir XMPP mal an! Bei WhatsApp, Telegram, Viber, Line, Threema, Signal, Wire usw. muss jeder die gleiche App nutzen und ein Konto beim gleichen Provider haben, um erreichbar zu sein und andere zu erreichen. Bei XMPP ist das nicht der Fall. Da kannst Du Dir die App aussuchen und wo Du den Account haben möchtest. Wenn Deine Schule Dir einen XMPP-Server bietet, kannst Du ihn nutzen, musst es aber nicht, und dennoch kannst Du an allen Gruppen der Schule teilnehmen.

Ich weiß nicht welchen Kreuzzug ihr gegen WhatsApp führt, aber selbst ihr, die ihr gegen WhatsApp wettert was das Zeug hält, könnt nicht bestreiten, dass WhatsApp eine bewährte und vor allem zuverlässige App ist, die auch noch ein Großteil der Personen hat.

Dann lies nur diesen einen Thread, dann weißt Du, warum wir gegen WhatsApp wettern. Aber es gibt dazu schon viele andere Beiträge, die das Problem beschreiben. Jeder Nutzer verletzt mit WhatsApp die informationelle Selbstbestimmung anderer, oftmals unbeteiligter Personen, weil deren Daten an WhatsApp und von dort weiter an Facebook geleitet werden.

Offizielle Nachrichten der Schule? Was sollen das überhaupt für Infos sein? Der Vertretungsplan ist über die Website erhältlich und Elternbriefe werden via E-Mail ausgeteilt.

Viele Schulen unterstützen zumindest WhatsApp-Lerngruppen. Die könnten auf XMPP umziehen.

Ein Messenger für Schulen ist unpraktikabel weil
a) es zu kompliziert wäre zu machen, wir haben einen Informatiklehrer für 1500 Schüler, der gleichzeitig für sämtliche IT in der Schule zuständig ist

Das war ein Vorschlag von Michael, wie man einen solchen Server sehr kostengünstig aufbauen könnte. Ich würde ein solches System in professionelle Hände geben. Die Schul-IT muss sowieso von irgendwem supportet werden. Da würde ein XMPP-Server kaum ins Gewicht fallen. Vielleicht könnte er auch vom Kultusministerium betrieben werden?

b) die Schüler (mich eingeschlossen) nicht willens sind, von WhatsApp weg zu gehen, einfach weil WhatsApp funktioniert und den Zweck erfüllt, den es hat

Eine Schule hat einen Bildungsauftrag. Die Lehrer sollten Euch erklären und zeigen, wie WhatsApp unsere Privatsphäre verletzt und wie ein weltweiter Großkonzern uns kleinen Leute zu ihren Handlangern macht, nationales Recht ad absurdum zu führen.

Und c) es hat jahrzehntelang analog funktioniert, mit Telefonlisten, bei denen man immer den nächsten anrufen musste.

Vor den Telefonlisten hat es mit mündlicher Weitergabe auch funktioniert. Sogar Jahrunderte lang! Wir sind im Jahr 2018 und haben Instant Messaging, also können wir es auch nutzen. Aber wir sollten dennoch darauf achten, unsere Privatsphäre damit nicht aufzugeben.

Wenn also eine Schule quer schießt und das xmpp Zeug einführt, dann werdet ihr mal sehen was für ein Gegenwind auch von Schülern kommen kann, freiwillig wird das niemand benutzen, die meisten wahrscheinlich nicht mal unter Zwang.

Überstülpen wäre tatsächlich nicht gut. Dazu gehört, dass die Schule Schüler und Eltern sensibilisiert und ihre Entscheidung begründet.

Denke doch mal andersherum. Wenn Eltern ihr Kind schützen möchten und deshalb nicht möchten, dass ihr Kind WhatsApp nutzt, dann üben die anderen doch auf das Kind auch einen Zwang aus, weil sie mit ihm nicht kommunizieren. Das Kind wird ausgeschlossen. Somit wird ein Zwang auf die Eltern ausgeübt, WhatsApp doch zu erlauben.

All das wäre mit XMPP gar nicht möglich. Ein Provider hat inakzeptable Nutzungsbedingenungen? Tschüss Provider, einen Account woanders eröffnen und schon ist man wieder erreichbar. Das ist leichter, als der Wechsel einer Telefonnummer!

Aber WhatsApp ab 16 ist eine vernünftige Entscheidung, auch wenn ich den Sinn dahinter nicht voll verstehe, begrüße ich es.

Das bringt meiner Ansicht gar nichts, sondern ist nur juristisches Geplänkel. Wenn Eltern einem 10-jährigen Kind WhatsApp erlauben, ist die Altersgrenze Schall und Rauch. Das ist heute bereits so.

Grüße
Aries


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Michael K.

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  • Forum-Beiträge: 20.752

28.04.2018, 22:39:16 via App

Jan_G

... freiwillig wird das niemand benutzen, die meisten wahrscheinlich nicht mal unter Zwang.
....

Och ich weiß nicht, XMPP hat einige nette Vorteile.

Ich muss nicht immer gerade das Gerät dabei haben, auf dem ich mit WhatsApp verbunden bin, ich bekomme die Nachrichten zeitgleich auf meinen sämtlichen damit verbundenen Smartphones, PCs, Tablets, kann von jedem was ich gerade nutze antworten..

Und ganz ehrlich, es sind schon andere, genauso verbreitete Programme wie heute WhatsApp sang und klanglos in Vergessenheit geraten. Da braucht es nur ein cooles Projekt mit Vorteilen gegenüber WhatsApp und vielleicht ein paar angesagte prominente Vorreiter.

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  • Forum-Beiträge: 175

28.04.2018, 23:23:57 via App

Ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt auch einen Mittelweg zwischen
"mir passiert im Internet sowieso nichts, alle wollen nur mein Bestes"
und
"die Kavallerie vor, wir fallen Facebook, Google und Co in die Flanke".
Wie ich bereits gesagt habe, was ihr führt ist für mich ein Kreuzzug, der genau so wenig Erfolg haben wird wie die Kreuzzüge im Mittelalter. Alle die gegen Firmen mit diesen Geschäftsmodellen wettern versuchen sich und das persönliche Problem, das sie haben größer zu machen als es ist. Der Kompromiss den man etwa für WhatsApp eingeht ist, dass man seine Daten wie etwa Nutzungszeiten zur Verfügung stellt. Ich sehe kein Problem darin. WhatsApp ist eben nicht kostenlos, es wird nur mit einer anderen Währung bezahlt. Glaubt ihr wirklich dass euer "Problem" ohne WhatsApp nicht bestehen würde?
@Aries: Ich werde nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen, der grobe Konsens den ich herauslese ist, dass WhatsApp und damit auch Facebook schlecht für mich sind.
Nein sind sie nicht.
Wie bereits erwähnt gibt es mehr als nur einen Weg sich im Internet zu bewegen, wir sind alle mündige Bürger und können uns die Art und Weise wie wir uns online bewegen und welche Daten wir Preis geben selbst aussuchen. Und nur weil meine Daten nicht bei Facebook sondern woanders liegen heißt es nicht dass sie nicht existieren. Datenschutz ist keine Einbahnstraße in der man nur eine mögliche Richtung hat. Ich entscheide selbst welche Daten ich Preis gebe und welche nicht und meine Entscheidung, meine Daten Facebook indirekt zur Verfügung zu stellen habe ich noch nicht eine Sekunde bereut. Ich bin fest überzeugt, dass 99% der Leute das genau so sehen.

Back to school.
Zumindest an unserer Schule ist es verboten, dass Lehrer mit Schülern über Messenger wie WhatsApp kommunizieren, es ist bei Unter- und Mittelstufenschülern noch nicht einmal gerne gesehen, wenn E-Mails geschickt werden. Eine Lerngruppe kann doch auf WhatsApp bleiben, ich glaube nicht dass der Satz des Pythagoras ein so großes Geheimnis ist, dass WhatsApp es nicht wissen darf. Schulen und ihre Regeln sind noch mehr an das analoge Zeitalter denn an das digitale angepasst und das ist auch gut so, zumindest noch.
Ich bezweifle nicht, dass durch Veränderung vieles besser werden kann, es wird jedoch auch vieles verschlimmbessert und das ist was bei einer digitaleren Schule passieren wird.

Viele Grüße,
Jan ;-)

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  • Forum-Beiträge: 20.752

28.04.2018, 23:54:01 via App

Jan G.

Der Kompromiss den man etwa für WhatsApp eingeht ist, dass man seine Daten wie etwa Nutzungszeiten zur Verfügung stellt. Ich sehe kein Problem darin. WhatsApp ist eben nicht kostenlos, es wird nur mit einer anderen Währung bezahlt.

Du hast es immer noch nicht verstanden.
Es ist mir und auch den anderen sicher relativ egal, wo und wie du DEINE Daten verteilst.

Das ihr WhatsApp Nutzer aber scheinbar nicht das geringste Problem damit habt, auch unberechtigt FREMDE Daten preiszugeben, dass stößt uns und auch den Datenschutzbehörden sauer auf.

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  • Forum-Beiträge: 2.498

29.04.2018, 00:31:10 via App

[[cite Jan_G]]
(...) Server Gedöns aufsetzen solange ihr lustig seid, letztendlich wird es niemand benutzen. Wozu auch? Never Chance a running system.
(...) WhatsApp eine bewährte und vor allem zuverlässige App ist, die auch noch ein Großteil der Personen hat.

b) die Schüler (mich eingeschlossen) nicht willens sind, von WhatsApp weg zu gehen, einfach weil WhatsApp funktioniert und den Zweck erfüllt, den es hat

Ich kann allen genannten Punkten zustimmen. Ich mag zwar WhatsApp nicht, Facebook nicht, die Datenschutz Situation finde ich ebenfalls schlecht und ich hab grundsätzlich kein Problem einen anderen Dienst zu nutzen.
Aber die genannten Argumente sind einfach solide und werden von den Omemo Conversation xmpp Leuten hier garnicht gesehen.

Es funktioniert, warum wechseln?
jeder hat es, warum wechseln?
Es funktioniert auch noch deppensicher, warum wechseln?

Die Leute WOLLEN keine Veränderung außer es bietet einen entscheidenden funktionalen Vorteil. Es wird eben nicht lange durchdacht, download und gut ist. für immer.
Ihr setzt an der falschen Stelle an, Schulen werden keinerlei Autorität über etwas haben, was sich diese Generation als eigenes Reich entdeckt hat.
Das System von WhatsApp ist sehr einfach, verbreitet und funktional.
Ihr habt bei den meisten verloren, außer den Usern wird etwas völlig neues geboren, wo man dabei sein möchte. Beispiel Snapchat oder houseparty.

Liebe Grüße, Rexxar :)
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  • Forum-Beiträge: 15.640

29.04.2018, 00:51:08 via Website

Jan_G

"die Kavallerie vor, wir fallen Facebook, Google und Co in die Flanke".
Wie ich bereits gesagt habe, was ihr führt ist für mich ein Kreuzzug, der genau so wenig Erfolg haben wird wie die Kreuzzüge im Mittelalter.

Diese Art von Überzeichnung stelle ich immer fest, wenn sachliche Argumente fehlen.

Der Kompromiss den man etwa für WhatsApp eingeht ist, dass man seine Daten wie etwa Nutzungszeiten zur Verfügung stellt.

Mach das! Damit habe ich kein Problem.
Aber Du machst das auch mit den Daten deiner Kontakte und dazu hast Du nach Auffassung von Juristen möglicherweise kein Recht. Immerhin macht WhatsApp Dich in den AGB darauf aufmerksam. Auf jeden Fall ist es ein gedankenloser Umgang, der mit dem Hinweis auf die AGB ganz schnell zu respektlosem Umgang mit fremden Daten wird.

Ich sehe kein Problem darin. WhatsApp ist eben nicht kostenlos, es wird nur mit einer anderen Währung bezahlt. Glaubt ihr wirklich dass euer "Problem" ohne WhatsApp nicht bestehen würde?

OK! Dann gib mir doch bitte 100 Euro. Ich habe eine Rechnung über 200 Euro zu bezahlen. Das entspricht dem, was Du mit WhatsApp machst. Einen Teil der Rechnung zahlst Du mit Deinen Daten (=Geldersatz nach Deiner Definition) und einen anderen Teil zahlst Du mit den Daten anderer.

WhatsApp und Facebook sind nicht die einzigen, aber sie sind der größte Konzern im Bereich Instand Messaging. Facebook ist sogar aggressiver als Google. Suche mal, was deren Like-Button macht, ohne dass man ihn angeklickt und einen Facebook-Account hat, geschweige denn, die Facebook-Seite besucht.

Speichere Deine Daten anstatt bei Google, bei Posteo oder Mailbox.org.
Nutze Open Street Maps anstatt Google Maps.
Anstatt WhatsApp gibt es Threema, Wire und Signal, wenn Du schon geschlossene Systeme unterstützen willst. Oder halt XMPP, wenn Du etwas offenes bevorzugst, bei dem nicht jeder den gleichen Provider und die gleiche App braucht.

@Aries: Ich werde nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen, der grobe Konsens den ich herauslese ist, dass WhatsApp und damit auch Facebook schlecht für mich sind.

Nein, Facebook ist schlecht für unseren Datenschutz. Er unterwandert ihn. Damit wird die Allgemeinheit immer weniger sensibel, was den Umgang mit Daten angeht. In der Folge wird das Datenschutzrecht gelockert. Was das im Jahr 2018+ bedeuten kann, können wir aus der deutschen Geschichte mit Sicherheit ableiten.

Wie bereits erwähnt gibt es mehr als nur einen Weg sich im Internet zu bewegen, wir sind alle mündige Bürger und können uns die Art und Weise wie wir uns online bewegen und welche Daten wir Preis geben selbst aussuchen.

Full ACK!
Aber warum ist dann WhatsApp der einzige Kommunikationskanel, der für Dich denkbar ist? Warum bist Du gegenüber anderen Systemen so verschlossen?

Und nochmal: Gib von Dir preis, was Du willst, aber lass die anderen aus dem Spiel. Damit ergäbe sich zwangsweise der Verzicht auf WhatsApp, denn die schreiben, dass Du von jedem Kontakt ein Einverständnis benötigst, weil deren Daten an WhastApp und von dort an Facebook übertragen werden.

Und nur weil meine Daten nicht bei Facebook sondern woanders liegen heißt es nicht dass sie nicht existieren.

Ja! Und weiter?
Du gibst also Deine Daten lieber jemanden umsonst, als jemanden, der gegen Geld sorgfältiger damit umgeht?

Steckst Du Dein Geld auch unters Kopfkissen und nimmst bei einem Einbruch den Komplettverlust in Kauf, anstatt es zu einer bank zu bringen, die gegen Bankraub versichert ist?

Datenschutz ist keine Einbahnstraße in der man nur eine mögliche Richtung hat.

Datenschutz ist in sofern eine Einbahnstraße, als dass Du auch für die Daten der Kontakte in Deinem Telefon verantwortlich bist und die eben nicht in die Welt hinausposaunen darfst.

Ich entscheide selbst welche Daten ich Preis gebe und welche nicht und meine Entscheidung, meine Daten Facebook indirekt zur Verfügung zu stellen habe ich noch nicht eine Sekunde bereut. Ich bin fest überzeugt, dass 99% der Leute das genau so sehen.

Du sprichst immer von Deinen Daten. Die Daten Deiner Kontakte sind nicht Deine Daten! Ich muss mich wiederholen, wel Du es auch machst, mach mit Deinen Daten, was Du willst, aber respektiere, dass andere eine abweichende Sichtweise haben. Auch wenn es nur 1% wäre, musst Du deren Ansichten respektieren. Aber es sind viel mehr, was Umfragen belegen. Das Problem ist nur, dass die wnigsten in der Lage sind, zu sehen, was die Smartphones so alles an Facebook, Google, Microsoft, Apple, Yahoo, Baidu und unzählige Werbenetzwerke verteilen. Dazu muss man nämlich den Datenstrom mitschneiden und oftmals sogar die Verschlüsselung aufbrechen.

Zumindest an unserer Schule ist es verboten, dass Lehrer mit Schülern über Messenger wie WhatsApp kommunizieren

Das ist zu begrüßen. Gerade weil Verfahren von unterschiedlichen Datenschutzorganisationen in Europa gegen Facebook und WhatsApp laufen und der noch recht frische Skandal mit Cambridge Analytica ja bewiesen hat, dass die schlimmsten Mahnungen wahr geworden sind.

es ist bei Unter- und Mittelstufenschülern noch nicht einmal gerne gesehen, wenn E-Mails geschickt werden.

Auch das ist gut, denn E-Mail ist in den seltensten Fällen Ende-zu-Ende-verschlüsselt (nicht zu verwechseln mit der Transportverschlüsselung SSL/TLS), was wenigsten WhatsApp ist (auch wenn WhatsApp bewiesenermaßen geknackt werden kann)

Eine Lerngruppe kann doch auf WhatsApp bleiben, ich glaube nicht dass der Satz des Pythagoras ein so großes Geheimnis ist, dass WhatsApp es nicht wissen darf.

Es geht doch nicht um den Satz den Pythagoras. Es geht darum, dass zusammen mit dem Satz des Pythagoras Dein gesamtes Telefonbuch an WhatsApp und von dort an Facebook übertragen wird.

Schulen und ihre Regeln sind noch mehr an das analoge Zeitalter denn an das digitale angepasst und das ist auch gut so, zumindest noch.
Ich bezweifle nicht, dass durch Veränderung vieles besser werden kann, es wird jedoch auch vieles verschlimmbessert und das ist was bei einer digitaleren Schule passieren wird.

Bis 1957 gab es in Deutschland keine Geschwindigkeitsbegrenzungen. Man durfte also mit dem Auto in der Stadt so schnell fahren, wie man wollte. Tempo 30 in Wohngebieten wurde erst in den 80ern eingeführt. Beides hat zu seiner Zeit zu enormen Protesten geführt, während das heute kein Problem ist. Ähnlich ist es bei den neuen Medien. Mit dem Unterschied, dass es das passende Recht eigentlich gibt, es aber international nicht einheitlich ist. Außerdem ist ein Verkehrstoter für jeden sichtbar, der Datenstrom nicht. Das macht es wahrscheinlich schwerer, Laien zu verdeutlichen, was auf ihren Geräten passiert.

Du wirfst mir vor, nicht mit der zeit zu gehen. Das ist vollkommen falsch! Ich arbeite in dem Sektor, den ich selbst kritisiere. Das hat seinen Grund, denn ich sehe jeden Tag, wie Datenschutz kleingeredet wird. Da muss nur mal wieder Econda im Haus sein.

Ach, übrigens Econda: Am Ende zählen sie auch noch falsch, weil sie das Geschäft nicht verstanden haben und wollen uns erklären, dass unser Shop falsch sei. Auf diesen falschen Daten werden dann Auswertungen gemacht. Nur zur Info: Facebook verkauft die Daten an Unternehmen wie die Schufa. Vielleicht merkst Du selbst irgendwann, wie es ist, wenn Du falsche Daten korrigieren willst.

— geändert am 29.04.2018, 01:05:54

Grüße
Aries


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Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 1.957

29.04.2018, 05:49:16 via Website

WhatsApp ab 16 ist totaler Quatsch.
Wie soll das kontrolliert und überprüft werden?
Ich verstehe auch nicht warum auf WhatsApp so rum gemeckert wird.
Die mit den AGBs nicht klar kommen, brauchen es doch nicht nutzen und brauchen die anderen die es nutzen nicht versuchen zu überreden, dass sie es nicht mehr nutzen.
Für Schulen ist es sehr einfach mit den Schülern in einer Gruppe im Kontakt zu sein.
Es ist ein Messenger der alles an Bord hat und einfach zu bedienen ist.
Ich werde ihn weiter nutzen solange es ihn gibt.
Von den Gegnern ist es ja schon eine Hetzkampagne gegen WhatsApp /Facebook.
Was ist denn dabei wenn Facebook die Kontakte von mir kennt?
Facebook/WhatsApp hat weder mich noch einer meiner Kontakte angerufen oder materiell massiv geschädigt!
Lasst doch einfach andere Leute in Ruhe, die eine Entscheidung für sich getroffen haben!
Alle über 18 können doch selbst entscheiden was sie tun.
Findet euch damit ab, das die Nutzer WhatsApp weiter nutzen und ich tu das auch.
Es ist für mich keine Straftat WhatsApp zu benutzen.
Ihr vergleicht das ja so, als wenn wir alle Drogendealer sind.

Schön das es verschiedene Meinungen gibt, aber kommt mal damit klar andere Meinungen zu respektieren!

Besonders @Aries hat ein Problem damit.
Wende dich an den Gesetzgeber oder Verbraucherschutz!
Es gibts so viele Gesetzeslücken, du wirst es nicht ändern.
Die Nutzung von WhatsApp ist viel zu groß weltweit geworden.

Als letztes.
Die Eltern sind für die Altersbegrenzung ihrer Kinder verantwortlich und nicht WhatsApp.
WhatsApp ist nicht Kindesgefährdend.
Was macht es für einen Unterschied ob mein Kind mit 12 oder 16 Jahren über WhatsApp mit mir schreibt?

— geändert am 29.04.2018, 05:53:32

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  • Forum-Beiträge: 435

29.04.2018, 08:24:07 via App

Ironman

WhatsApp ab 16 ist totaler Quatsch.
Wie soll das kontrolliert und überprüft werden?

Du bist schon ein recht komischer Geist ! Manchmal hab ich beim lesen deiner Kommentare das Gefühl , dir tut was mächtig weh !
Ich Versuch mal einen Ausweg aufzuzeigen zum Thema WA .

Kontrollieren und überprüfen soll/tut das ein der Natur entsprungene , nicht digitale Instanz ... Die ELTERN , schon mal gehört ?
Ich kontrolliert im übrigen noch ganz andere Ding, Umgang,Respekt,anstättig am Tisch sitzen, zur Schule gehen ,etc.

@Aries
XMMP-Server an Schule möchte ich nicht erleben ! Das die Schule mit all ihren merkwürdigen Instanzen Kontrolle darüber hat , werd ich nicht Akzeptieren .
Es muss zudem ein Dienst sein der ausfallsicher 24/7 Tage "unaufgeregt" durchläuft , ALLE deutschen/europäischen Datenschutzrichtlinien/Gesetze erfüllt ;die es im übrigen gibt .

@Pacal P.
Es gibt durchaus genügend Lehrer die die Fähigkeit besitzen solch einen Server zu betreiben und auch zu warten ! Das Problem ist vielmehr die Bezahlung, es wäre ein "Freizeitprojekt" mit erheblichem Aufwand . Ob die Untere/Obere Schulbehörde solchem zustimmen würde bezweifle ich .

— geändert am 29.04.2018, 08:49:37

Pascal P.

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