Unser Newsletter-Thema WhatsApp: Diskutiert mit uns!

  • Antworten:9
  • OffenNicht stickyNicht beantwortet
Bastian Siewers
  • Admin
  • Staff
  • Forum-Beiträge: 9.223

13.02.2018, 23:02:27 via Website

Guten Morgen :)

Unser Newsletter in dieser Woche dreht sich um das Thema WhatsApp. Von vielen geliebt, aber mittlerweile von genauso vielen mittlerweile kritisch gesehen.

Hier im Forum war der Messenger schon häufig Dikussionsthema, aus verschiedensten Gründen. Wir möchten passend zu unserem Thema des Newsletters aber von Euch wissen: Wie steht Ihr zu WhatsApp? Könnt Ihr Euch vorstellen, den Messenger komplett aufzugeben und zur Konkurrenz zu wechseln?

— geändert am 14.02.2018, 09:49:47 durch Moderator

Gerd Taddicken

Antworten
Sophia Neun
  • Admin
  • Staff
  • Forum-Beiträge: 6.848

14.02.2018, 06:21:13 via Website

Moin,

ich mache mal den Anfang. ^^

Ich selbst nutze WhatsApp aktuell noch, kann mir aber gut vorstellen den Messenger demnächst zu deinstallieren. Ich habe schon fast alle meine Kontakte von Allo überzeugt, da ich den Messenger schöner finde und gerade für meine Gruppenchats mag ich die zusätzlichen Optionen zur Formatierung.
Ich kann aber genauso verstehen, wenn Leute Angst vor einer Isolierung haben, wenn sie kein WhatsApp mehr haben. Das geht heutzutage schneller, als man denkt.

Viele Grüße,
Sophia

AndroidPIT-Regeln

wolfgang porcherGerd Taddicken

Antworten
  • Forum-Beiträge: 2

14.02.2018, 07:39:52 via Website

Hallo!

Ich möchte mich Sophia im Wesentlichen
anschließen.
.
Zur Zeit habe ich Telegram nebenbei
installiert, wird aber von fast keinem
Bekannten verwendet. Andere Messen-
ger kenne ich (noch) gar nicht.
.
,,Unsere Frauen’’ geben die Richtung an
und für das einfache Kommunizieren ist
WA ziemlich praktisch. Deshalb wird es
wie Facebook und die Superkrake Gurgl
vermutlich ewig geben.
.
Wir sollten von den Ami-Sachen mehr
Distanz üben. Deshalb habe ich auf den
PC auch LINUX pp. und verwende vorran-
gig Startpage als Suma.
.
Viele Grüße
Gerd Taddicken
.
xTRBN_07:38_14.Feb.18_Mi/GT
.

Antworten
  • Forum-Beiträge: 61

14.02.2018, 08:59:27 via Website

Es ist wie mit Windows - Linux ist schneller, sicherer und gleichzeitig platzsparender und kostet nichts - doch die Masse benutzt Windows. Was man kennt, gelernt hat, davon will der normale Mensch nicht weg.
Und da ist ja auch noch die menschliche Art sich wie Herdenvieh zu benehmen, eine rläuft dem anderen nach, fragt sich nicht mal warum mache ich das eigentlich.
Vielleicht sollten wir uns öfters mal die Frage stellen beim whatsappsen, ob das was ich da gerade mache, schon eine Art Suchtverhalten ist, oder ob es zum Beispiel es nicht schöner wäre, dem Anderen einen richtigen Brief per Handschrift zu schreiben, oder gar ein liebevoller Anruf persönlicher ist, als dieses Konsum-Kommunikationsmittel whatsappsen. Hier scheint gerade Sonne, hier regnet es, ist gerade 15 Grad, schönes Wochende, Schönen Abend, Komme gut ins Bett, oh je schon wieder Montag, Gib diese Nachricht weiter an mindestens 15 Personen und das Glück kommt auch zu Dir ....
Ja und dann gibt es ja nun auch noch andere Messenger, da kann man die Feierabendwünsche noch umrahmen. WhatsApp hat allerdings einen besonderen Vorteil, es lässt sich damit, da wo Wlan ist, telefonieren, gut wenn einer nur eine Prepaid Telefonkarte hat. das kann kein anderer Messenger besser.
un die Stimme kann man ja noch nicht einstellen, dass der andere nicht merken kann, ob man gerade traurig, wütend, sauer, oder sonstwie ist, was man verbergen möchte.

Antworten
  • Forum-Beiträge: 2.386

14.02.2018, 09:32:56 via Website

wolfgang porcher

Es ist wie mit Windows ..... doch die Masse benutzt Windows.

Ganz nach dem Motto und das trifft eben auch auf WhatsApp zu - "fresst mehr Scheiße 10²³ Fliegen können sich nicht irren" ;)

Mein Mainframe -> HP16C

Troubleshooting-Probleme? -> Kepner Tregoe!

Antworten
  • Forum-Beiträge: 6.956

14.02.2018, 09:36:06 via Website

Mit gefangen, mit gehangen sag ich nur. Allerdings benutzen nur die Familie und nachbarn Whatsapp. Der Rest setzt auf eine Kombi aus Telegram und Skype.... wobei ich letzteres meide wie das Feuer. Schon aus Rücksicht auf meinen Akku ;)

Antworten
  • Forum-Beiträge: 3

14.02.2018, 09:39:11 via Website

Hi allerseits,

tja, nach der AGB-Änderung, dass WhatsApp die Kontaktdaten an Facebook weitergibt und man dem quasi nur zustimmen kann, hab ich das eisern durchgezogen. Threema hatte ich vorher schon, Telegram hab ich kurzzeitig nebenher angefangen zu nutzen und hab dann zum Stichtag ausnahmslos alle WA-Kontakte informiert, wie ich zu erreichen bin und dass sie sich, sollten sie meinen Kontakt nicht löschen, strafbar machen, da ich nicht mit der Weitergabe meines Kontaktes einverstanden bin. Danach habe ich WA gelöscht und "Tadaaa" ich lebe noch, mein Smartphone ist wesentlich weniger zugespamt und die Leute, die es begriffen haben sind mitgezogen.
Aber so ist das bei vielen, sich über den gläsernen Bürger zu beschweren, aber selber mitschuld dran haben und nichts ändern wollen. Aber genug gemeckert.
Mein Fazit, es gibt ein Leben ohne WhatsApp, ich bin zufrieden so.

Antworten
  • Forum-Beiträge: 1

14.02.2018, 10:07:42 via Website

Ich habe immer gemischte Gefühle wenn ich es nutze. Überlege mir genau was ich schreibe. Das Internet ist nie sicher, ausser dein pc oder Handy ist offline. Seit 1986 beschäftige ich mit dem internet auch beruflich. Was keiner wissen darf gehört nicht ins Internet. Weiterhin viel Spass im Internet

Antworten
  • Forum-Beiträge: 404

14.02.2018, 11:20:28 via Website

Hallo,
ich nutze seit es Skype gibt, dieses. Da meine Verwandtschaft und Studienfreunde alle weit weg wohnen, war das damals die kostengünstigste Bildtelefonie. Das nutze ich bis heute so.
WA und auch FB hatte ich kurz mal auf dem Handy installiert. Da war ich so genervt von dem dauernden Gepiepse, vor allem Nachrichten und Mitteilungen der Enkel und Leuten, die mich kennenlernen wollten, wie das Wetter ist, was sie gerade machen .....
Jedenfalls habe ich allen, mit denen ich in Kontakt bleiben wollte gesagt, dass ich nur noch auf Skype, SMS, Telefon und E-Mail erreichbar bin.
Das klappt bis jetzt auch hervorragend. Übrigens, mit meiner Familie und Freunden vor Ort nutze ich SMS oder E-Mail nur um kurze Terminabsprachen zu vereinbaren. Die Gespräche werden dann zum gemeinsamen Treffen geführt. Zusammengefasst möchte ich also zwar nicht auf die Internetkommunikation verzichten aber auf inhaltslose Infos oder besser gesagt "Geplapper", kann ich gut und gerne verzichten.
Die Möglichkeit, eine Info zu senden, die nicht direkt beantwortet werden muss (wie beim Telefonat), finde ich seit Beginn des Internet (für mich seit ca. 1995) sehr gut.
Grüße aus Leipzig

Antworten
  • Forum-Beiträge: 15.637

14.02.2018, 11:28:50 via Website

Newsletter 14.02.2018

Eine WhatsApp-Option, die sich in den letzten Monaten allerdings durchsetzen kann, ist Telegram. Sie ist technisch überlegen

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll!

  • Telegram verschlüsselt nur auf Anforderung (geheime Chats), WhatsApp immer!
  • Telegram kann Gruppenchats gar nicht verschlüsseln, WhatsApp schon.
  • Telegram speichert die Chats auf den Server, WhatsApp nur bis zur Zustellung oder Ablauf der Speicherzeit bis zur Zustellung.
  • Telegram hat gar keine AGB, die man vor Installation der App einsehen kann, WhatsApp schon.
  • Telegram-Accounts lassen sich einfach kapern, WhatsApp hat das abgestellt

Das ist jedoch kein Plädoyer pro WhatsApp, aber Telegram ist mit Sicherheit eine der schlechtesten Alternativen.

Die Hürde von WhatsApp wegzugehen, ist immer, "bei WhatsApp sind alle". Wenn aber niemand den Anfang macht, passiert nichts, also ist der einzig gangbare Weg, dass jeder bei sich beginnt. Eine Lawine beginnt mit einer Flocke!

Der nächste Punkt, den man beider Auswahl eines Diesntes überlegen sollte, ist das Recht. Wir gehen massenweise durch unsere Smart Devices ausländisches Recht ein. Gleichzeitig beklagen wir, dass Europa nichts zu bieten hat. Das ist aber falsch! Die Oberfläche KDE für Linux ist ein deutsches Produkt und auch bei Messengern sind deutsche und Europäer technisch tatsächlich ganz vorne.

So sind Threema und Wire schweizer Produkte. Sie Schweiz ist zwar für uns deutsche auch Ausland, aber ihr Datenschutzrecht ist unserem sehr ähnlich. Allerdings sind Threema und Wire, wie WhatsApp und Telegram geschlossene Systeme und wie ein Zwang entsteht, wenn ein geschlossenes System zum Marktführer oder Quasi-Monopolisten wird, wird doch gerade an WhatsApp deutlich. Der Weg sollte deshalb doch eigentlich zu offenen Systemen gehen.

Stellt Euch vor, ihr könntet per E-Mail nur noch Leute erreichen, die beim gleichen Provider wie ihr sind und die gleiche Mail-App verwenden. So sind WhatsApp, Telegram, Threema, Wire, SIMme, Viber, ... Es gibt ein System, bei dem es egal ist, bei welchem Provider man seinen Account hat. Das System nennt sich etwas sperrig XMMP und das hat anfangs sogar WhatsApp benutzt.

Sollten wir jetzt alle auf XMPP umsteigen, würden viele einen technischen Rückschritt gemängeln und das wäre richtig. XMPP verschlüsselt auch nur auf Anforderung (wie Telegram). Verschlüsselte Gruppenchats sind etwas undurchsichtig in der Bedienung, wenn neue Geräte der User hinzukommen (Bestätigung neuer Schlüssel). Die XMPP-Server werden oft von Privatpersonen betrieben und leisten nicht alle das gleiche. Manche sind auch nicht gut überwacht und mal down. Aber das kennen wir eigentlich doch auch WhatsApp.

Ich bin davon überzeugt, wenn wir uns besinnen und Systeme nutzen, die kein Monopol ermöglichen, würden die Schwächen des Systems XMPP ziemlich schnell ausgemerzt werden. Schließlich investieren viele Konzerne Mitarbeiter-Arbeitskraft und Geld in Open Source Software. Sie hätten daher mit weiterer Verbreitung auch ein Interesse, Geld für XMPP freizumachen und das System zudem für die Firmenkommunikation fit zu machen.

Zum Schluß noch eines:
Ich persönlich habe mich weitestgehend von US-Konzernen gelöst. Ich nutze Windows nur noch alle Jubeljahre auf einem alten Notebook, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Mein Skype-Konto ist gelöscht. Google ist bei mir nur noch App-Lieferant und deren Messenger kämen für mich niemals als WhatsApp-Alternative in Frage. Um Apps mit Werbemodulen mache ich einen großen Bogen, denn auch damit werden wir tagtäglich ausspioniert. Das gleiche bei Social Media-Modulen in Apps. Das Thema würde aber zu weit führen, allerdings ist das Thema Privatsphäre (die Sicherheit ist zumindest bei WhatsApp bis auf einen Punkt mittlerweile recht gut) nicht beim Messenger zuende.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

Antworten

Empfohlene Artikel