Was haltet Ihr davon, dass Akkus inzwischen grundsätzlich fest verbaut sind?

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  • Forum-Beiträge: 61

12.06.2017, 14:38:08 via Website

Hi Dudes,

ich würde gerne Eure Meinung zum Thema austauschbare Akkus haben. Meine Beobachtung dazu ist bisher die Folgende:

Inzwischen gibt es kein neues High-End-Smartphone mehr, in dem man den Akku austauschen kann. Die Hersteller haben die Lebensdauer der Akkus dem Update-Zeitfenster für die Software angegelichen. Wenn der Vertrag sowie die Gewährleistung nach rund zwei Jahren enden, sind Akkulaufzeit und Software-Bugs unerträglich und der interne Speicher chronisch voll. Spätestens dann gehen wir brav zum Händler und kaufen den Nachfolger.

Ein für 14,99 Euro ohne Hilfe durch den Fachmann austauschbarer Akku, vernünftig erweiterbarer Speicher und langfristige Versorgung mit monatlichen Sicherheitsupdates würden den Kunden den Grund zum Neukauf nehmen. Offenbar genau deswegen beraubt man sie wenigstens zweier der drei Möglichkeiten, das Smartphone länger verwendbar zu erhalten.

Das macht mich sauer, da die Smartphones und insbesondere die Akkus kaum zu recyclen sind. Sehr wohl gäbe es Möglichkeiten, den Lebenszyklus der Smartphones zu verlängern. Doch 14,99 Euro Umsatz sind eben nicht so schön wie 799 Euro Umsatz. Um die Umwelt kümmert sich später irgendjemand anderes.

Zu allem Übel habe ich den Eindruck, dass wir Kunden daran selbst Schuld sind. Als wir noch die Wahl hatten und einige Smartphone-Topmodelle 2014 noch mit ersetzbarem Akku ausgestattet waren, hat sich eine Mehrheit von uns gegen sie entschieden. Jetzt gibt es die Akkus nur noch in Nischenprodukten und die paar Hersteller, die sie anbieten, bieten den Ersatz-Akku (wenig?) rätselhafterweise gar nicht zum Kauf an. Was ist denn da kaputt?

Und dabei böte ein austauschbarer Akku so coole Möglichkeiten. Wie cool wäre eine Powerbank, die den Reserve-Akku unterwegs lädt. Wenn Euer Smartphone dann unterwegs ausgeht, tauscht Ihr dessen Akku durch den in der Powerbank aus. Euer Smartphone ist sofort wieder bei 100 Prozent und der leere Akku wird von der Powerbank aufgeladen. Und wenn dann noch im Smartphone ein kleiner Kondensator wäre, wäre theoretisch ein Hot Swap möglich, also Akku-tausch im laufenden Betrieb.

Doch auf derlei coole Möglichkeiten verzichten die Hersteller. Es handelt sich hierbei um eine Unterstellung, aber ich will sie trotzdem äußern: Die Hersteller sind froh darüber, dass sich Verbraucher bewusst für Smartphones entschieden haben, die sie nach zwei Jahren nicht mehr gebrauchen können.

Also mich stinkt das ziemlich an, aber ich will auch gerne wissen, ob Ihr da ähnlich denkt oder ob Euch dazu eine komplett andere Meinung einfällt.

Danke schon einmal für Eure Ideen.

PS: Wenn Ihr hier was schreibt, landet das später potenziell mit Eurem Namen in einem Artikel. Also passt auf, was Ihr schreibt. ;)

— geändert am 13.06.2017, 10:55:37

Pascal P.Michael K.

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  • Forum-Beiträge: 15.615

12.06.2017, 14:44:55 via Website

Ich habe drei Smartphones aus Anfang bis Mitte 2013 mit fest verbautem Akku. 2x HTC One (M7) und 2x Motorola Razr I. Alle drei Geräte halten noch nahezu gleich durch wie beim Kauf. Ohne Nutzung ein ganzes Wochenende. Mit Nutzung natürlich abhängig von selbiger.

Mein Lenovo A10-70 A7600h von Anfang 2015 hat ebenfalls einen festverbauten und hat subjektiv noch eine vergleichbare Laufzeit wie im Februar 2015.

Sogar ein MP3 Player Creative ZEN von 2006 mit festverbautem Akku läuft noch, wenngleich ich ihn nur noch selten nutze.

Insofern sind fest verbraute Akkus in meinem Fall egal. Dennoch halte ich fest verbaute Akkus für eine Frechheit und geplante Obsoleszenz. Allerdings spielt hierbei auch die Update-Politik der Hersteller eine Rolle. Es gibt nur für die Top-Geräte eine halbwegs akzeptable Update-Politik. Im Vergleich zu anderen Geräten ist sie dennoch inakzeptabel. Ich führe dazu gerne meine Synology DS-112+ aus dem Jahr 2012 an. Die bekommt noch laufend System-Updates und natürlich auch App-Updates. Das letzte kritische Update kam sogar einen Tag nach dessen Veröffentlichung und war erst Ende Mail.

Es ginge also anders!

— geändert am 12.06.2017, 14:47:31

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

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  • Forum-Beiträge: 1.953

12.06.2017, 14:56:43 via Website

Als Gesetzgeber hätte ich keine halben Sachen gemacht und das Elektrogesetz (insbes. § 4) anders formuliert. Statt Elektro- und Elektronikgeräte, die vollständig oder teilweise mit Batterien oder Akkumulatoren betrieben werden können, sind möglichst so zu gestalten, dass Altbatterien und Altakkumulatoren durch Endnutzer problemlos entnommen werden können hätte ich das Wort möglichst weggelassen. Dann wäre der Zwang für eine Entnehmbarkeit durch den Endverbraucher gegeben gewesen.
Ich bin nicht nur für wechselbare Akkus, sondern auch für Gehäuse, die man problemloser öffnen kann, um z. B. die Displayeinheit bei Defekt auszutauschen. Dass man allein stoffschlüssige Verbindungen nutzt, um das Gehäuse zu schließen, widerstrebt mir (dank meines beruflichen Hintergrundes) zutiefst. Dass man auch auf kleinstem Raum viel mit Schraubverbindungen lösen kann, haben Hersteller einst bewiesen. Aber Schaubverbindungen kosten mehr Geld: Kernloch bohren, Gewinde bohren, senken bzw. entgraten, Späne abführen usw. ist halt aufwändiger als eine Klebverbindung.

Und wenn man schon auf geschlossene Gehäuse setzt, in denen der Akku fest verbaut ist, dann auch bitte konsequent für Wasserfestigkeit: starkes WLAN-Modul, eSIM usw. USB kann man bei starker WLAN Verbindung weglassen und die eSIM sollte sich mal durchsetzen. Kopfhöreranschlüsse (Klinke 3,5 mm) werden auch immer weniger und die Ein-/Aus-Taste ließe sich auch wasserdicht bauen.

Edit:
Bei meinen alten Smartphones Nokia N95, Nokia N97 mini, Samsung Galaxy S und S3 habe ich jeweils nach ca. 1 1/2 bis 2 Jahren den Akku gewechselt und das hatte spürbare und belegbare Effekte. Speziell beim Galaxy S3 kam ich wieder über den ganzen Tag mit einer kleinen Reserve am Abend, die ich nach ca. 2 Jahren mit dem Original-Akku nicht mehr hatte.

— geändert am 12.06.2017, 15:16:58

Michael K.

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  • Forum-Beiträge: 17

12.06.2017, 16:28:27 via Website

Das finde ich ehrlich gesagt mehr als nervig! Ich verstehe auch nicht, warum die Hersteller, das nun so handhaben. Für mich war es ein Kaufkriterium, dass der Akku in meinem Handy entfernbar ist. Hatte bei meinem altem Handy (Galaxy S5mini) nämlich Probleme mit dem Akku. Konnte es dort zum Glück noch rausnehmen und gegen einen neuen Akku umtauschen und alles war gut. Heute hätte ich das ganze Handy einschicken müssen.

MO BasilonMichael K.

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  • Forum-Beiträge: 3.432

12.06.2017, 16:35:50 via App

Ich bin auch ein Freund davon die Akkus wechselbar zu gestalten. Ich nutze meine Smartphones immer bis zum Ultimo, das heißt bestimmt vier Jahre und da ist es von Vorteil, wenn man nach der halben Lebenszeit den Akku wechseln kann. Bei meinem aktuellen habe ich schon nach 15 Monaten gewechselt.

— geändert am 12.06.2017, 16:36:46

LG G6, Android 8.0 Oreo, Stock ohne Root.

Michael K.

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  • Forum-Beiträge: 24.226

12.06.2017, 17:14:55 via Website

Für mich ist ein Akku, den man nicht wechseln, bzw. entfernen kann ein No-Go.
An der Misere mit den fest verbauten Akkus sind aber nicht nur die Kunden schuld.
Wir können uns an der Stelle bei den diversen Bloggern und online Redakteuren bedanken.
Die haben sich doch am Anfang so für immer dünnere, immer schlankere Handys (auf Kosten des herausnehmbaren Akkus) begeistert.
Sie haben die Handys im Alu- oder Glasgehäuse in den Himmel gelobt und die “Normalos“ mit dem Plastikdeckel kritisiert...
Jetzt wird auf ein mal zurück gerudert?

💞🐾„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“ (Arthur Schoppenhauer) 🐾💞

MO BasilonTentenMichael K.

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  • Forum-Beiträge: 8.173

12.06.2017, 17:42:29 via Website

Mein letzten Geräte mit wechselbaren Akku waren das Nexus S und Nexus Galaxy. Die Geräte die ich seit dem hatte, haben/hatten alle einen festen Akku die auch jetzt noch ohne bemerkenswerten Leistungsverlust ihren Dienst tun (würden) - OneX, Nexus7, Nexus4. Wechselakkus brauche ich höchstens noch bei meinem IKEA-Milchschäumer, aber nicht an Phones/Tabs. Genauso wenig wie externe SD Karten.

if all else fails, read the instructions.

Thomas K.

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  • Forum-Beiträge: 69

12.06.2017, 18:50:08 via App

Also ich bin auch eher ein Freund der Wechselbaren Akkus. Mein Note 4 hat letzten Monat einen neuen spendiert bekommen und das hat man sofort gemerkt, mit dem Original Akku bin ich kaum über den Tag gekommen und danach hat es problemlos 1 bis 2 Tage (je nach Nutzung) gehalten. Da ich immer viel Bahn fahre und das Handy dann in Dauerbetrieb ist hat ein Akku zum wechseln schon seine Vorteile.

Natürlich kann man sich auch eine Powerbank einpacken, aber es ist schon ein tolles Gefühl wenn der Akku von 0 auf 100 ist.

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  • Forum-Beiträge: 15.615

12.06.2017, 19:02:19 via Website

Die Powerbank hat auch keinen wechselbaren Akku.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

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  • Forum-Beiträge: 814

12.06.2017, 19:31:39 via Website

Ich halte den Akku für ein Verschleißteil par excellence, und Geräte, bei denen Verschleißteile nicht tauschbar sind, sind für mich Fehlkonstruktionen - mit denen man wohl oder übel leben muss.
Auch wenn die Akkus in den meisten Fällen vielleicht die anvisierte Lebensdauer des Gerätes halten, ob das tatsächlich so ist, weiss ich nicht, in Fällen starker Nutzung oder bei Frühausfallern ist es dennoch extrem ärgerlich, nicht nur vergleichsweise hohen Reparaturkosten zu haben, sondern zudem das Gerät länger aus der Hand geben zu müssen, die hoffentlich gesicherten Daten wiederherstellen zu müssen, und deshalb neben hohen Geldkosten auch noch viel Zeit zu verlieren.
Daneben könnten mit frischem Akku und Sicherheitsupdates gehärtete Geräte länger genutzt werden, und wären auch noch als Gebrauchtgeräte attraktiv.
Und was spricht gegen die Tauschakkus? Ausser einer bei gleicher Baugrösse minimal kleineren Kapazität, die sich durch ein geringfügig dickeres Gehäuse ausgleichen ließe, eigentlich nichts.
Natürlich gibt es auch wasserdichte Geräte mit Tauschakku (Tauchcomputer, Uhren), also wäre das auch bei Smartphones machbar.
Im Übrigen teile ich fast völlig die Meinung von Frank König, dass der Gesetzgeber europaweit die Tauschakkus zwingend hätte durchsetzen müssen, und dass die Geräte generell reparaturfreundlicher sein müssten.
USB-C Anschluss und Klinkenbuchse würde ich allerdings belassen, sie stehen dem Wasserschutz, wie das S8 zeigt, ja auch nicht entgegen.
An die USB-C Buchse kann man allerlei nützliche Utensilien ohne Funkmodul anschließen, wie Speicher- und DVB-T2-Sticks, Festplatten, Mäuse, Tastaturen (ginge auch über BT), USB-Oszilloskope usw. oder eben auch hochwertige Audio-DACs, oder Kabelhörer mit erweitertem Funktionsumfang. Ausserdem braucht man sie zum drahtgebundenem Laden.
Die Klinke erlaubt die Verwendung standardisierter guter und kostengünstiger Hörer, bei denen man eben nicht gleich einen DAC mit wegscheissen muss, wenn sie kaputt sind, was auch im Sinn der Umwelt ist. Außerdem ergeben sich keine wirklichen Vorteile durch das Weglassen der Klinke.
Adapter halte ich für Brücken- oder besser Krückenlösungen, lästig und umständlich gegenüber einer eingebauten Klinke, und sie blockieren die USB-C Buchse unnötig.

Die fest verbauten Akkus sind Teil einer länger andauerden Entwicklung hin zur Wegwerfgesellschaft, die im Prinzip ärgerlich ist, die aber auch ihre positiven Seiten hat. Die Wegwerfgesellschaft ist dadurch entstanden, dass die Produktivität immer höher, die menschliche Arbeitskraft aber immer teurer wurde.
Kostete ein Farbfernseher vor 25 Jahren umgerechnet vielleicht 1500 €, so konnte man einen Fehler in der Zeilenablenkeinheit für vielleicht 70 € reparieren lassen, und es war klar, dass das gemacht wurde.
Ein wesentlich besserer Fernseher ist heute für 350 € zu haben, eine vergleichbare Reparatur kostet aber vielleicht 200 €. Bei einem drei Jahr altem Gerät ein Totalschaden, der zum Gerätetausch führt.
Dennoch ist natürlich erfreulich, dass ein besseres Gerät viel billiger zu haben ist, die Folge von beidem, Anschaffungs- und Reparaturkosten, ist eben eine höhere Entsorgungsquote.
Die innere Logik der Wirtschaft verbietet schon fast, beides gleichzeitig zu haben, hohe Reparaturquote einerseits, und günstige Gerätekosten bei hohen Löhnen (= hoher Wohlstand).
Für die Umwelt entschärfen kann man das durch Verordnungen zum Recycling und zur Verwendung von Rohstoffen.

Die Frage ist allerdings, ob das Optimum aus beidem nicht überschritten ist, und diese Frage würde ich bejahen, und damit zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Eine gute Reparierbarkeit kann die Herstellungskosten zwar erhöhen, aber das kann im Rahmen kleiner Prozentzahlen bleiben. Sie kann aber Reparaturkosten dramatisch verringern und der Akku ist das beste Beispiel dafür.
Der Fehler ist sehr leicht zu diagnostizieren, und gerade ein Tauschakku erfordert zur Behebung so gut wie keine der wertvollen menschlichen Arbeitszeit, anders als das Öffnen eines verklebten Gehäuses, das Auslöten und Heraushebeln des Altakkus, Verkleben und Neueinlöten des neuen Akkus und schließlich das Verkleben des Gehäuses.
Allerdings wird niemand mehr gegen Bezahlung bei einem 200€ Gerät drei Stunden lang einen komplizierten Fehler suchen, weil ihm niemand mehr das zahlen wird.

Währen der Trend zur Wegwerfgesellschaft kaum aufzuhalten sein dürfte, und dies auch gar nicht nötig und anzustreben ist, sollte man eine Entwicklung zur Dekadenzgesellschaft unbedingt vermeiden.
Darunter verstehe ich Tendenzen, das Wegwerfverhalten noch künstlich zu beschleunigen, indem man ohne wirtschaftliche Notwendigkeit einfache und kostengünstige Reparaturen künstlich erschwert und verteuert. Das ist geplante Obsoleszenz, und die gehört verboten, was in Frankreich schon der Fall ist.

— geändert am 12.06.2017, 19:49:00

MüliIngalena

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  • Forum-Beiträge: 1

13.06.2017, 06:18:43 via Website

Hallo, stimmt kostet aber auch nur den einen Bruchteil von dem was ein Handy kostet.
Gruß B.G.

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  • Forum-Beiträge: 19

13.06.2017, 07:59:33 via Website

Ich habe mir deshalb ein LG G5 gekauft und zusätzlich das LG G5 Original Battery Charging Kit BCK-5100 mit dem der Ersatz-Akku aufgeladen werden kann und das auch als Powerbank benutzt werden kann.
Bis jetzt habe ich den Akku nie gewechselt (hält bei meinem Verbrauch normalerweise 1-2 Tage), habe aber in Zukunft bereits einen Ersatzakku und falls das Handy vorher aufgeben sollte , eine Powerbank mit der ich notfalls auch andere Geräte aufladen kann.

Leider hat nur LG den Versuch gewagt, den Akku wieder austauschbar zu machen (mit dem Nachteil der kleineren Kapazität und reduzierter Wasserdichtigkeit) , doch das Konzept hat bei den Handyusern leider nicht zum entsprechenden Erfolg geführt.

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  • Forum-Beiträge: 185

13.06.2017, 08:04:20 via Website

Eines von zwei leidlichen Themen... Wechsel-Akku und erweiterbarer Speicher. Meine eigenen negativen Erfahrungen mit einem defektem Akku datieren aus den Zeiten eines Samsung Omnia, muss um 2009 gewesen sein. Im familiären Umfeld waren zuletzt so vor ca vier Jahren Probleme bei einigen S4, die heiß wurden und sich aufblähten. Bei einem EL 71 (SiemensBenQ) hatte ich mal ein Problem mit dem Lademodul (2007). Ansonsten Fehlanzeige bzw. noch weiter zurückliegend. Will jetzt hier keine Lanze für den Nichtwechselakku brechen, aber es fallen natürlich auch Störungsquellen weg, die durch ein Öffnen des Gerätes entstehen können. Andere Optionen wie Staub- und Wasserdichtigkeit werden, wurden m.E. hierdurch erst effektiv möglich. Denke, dass mit der irgendwann erfolgten Umsetzung der E-Sim letztlich auch endgültig der Zusatzspeicher wegfallen wird.

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  • Forum-Beiträge: 24.226

13.06.2017, 08:34:23 via Website

Das würde mich interessieren, was für Störquellen durch das Öffnen des Handys entstehen können?

Für alle, die für den fest verbauten Akku plädieren, die Geschichte mit Note 7 haben anscheinend alle schon vergessen?
Ich vermute, als das Thema aktuell war, hätte sich Samsung mehr als ein mal doch einen herausnehmbaren Akku gewünscht.

💞🐾„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“ (Arthur Schoppenhauer) 🐾💞

Michael K.

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  • Forum-Beiträge: 1.602

13.06.2017, 08:46:32 via Website

in unserer Familie sind noch 3 S4 mini im Einsatz, alle älter als 3 Jahre.

Bei jedem ließ der Akku nach, besonders ab 50% Ladestand ging es sehr schnell zu Ende.
Während dem Spiel "Angry Birds" was zwischen der Warnung "Ladesstand <15%" und einer Zwangsabschaltung keine Zeit mehr das Spiel zu beenden.

Ein neuer Akku musste her, kein Problem . Bestellt, geliefert, in Sekunden selber ausgetauscht... keine Datensicherung war notwendig, kein Einschicken.

Jetzt hält das Handy noch ein paar Jahre. Ich will keinen verklebten Akku den ich nicht selber wechseln kann.

LG MM ** If You Don't Dig The Blues, You Got A Hole In Yer Soul

Michael K.

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  • Forum-Beiträge: 1.953

13.06.2017, 09:04:41 via Website

Eine Frage hätte ich an die, die schon ihr Gerät zum Akkuwechsel zu einer vom Hersteller genannten Adresse eingeschickt haben: wird dort nur der Akku gewechselt oder wird vor der Prozedur ein Werksreset durchgeführt? Hintergrund: ein Samsung Gerät von einem Bekannten wurde zum Service gebracht, weil das Display gerissen war und als er es zurück bekam, war das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Der Service-Mitarbeiter meinte, dass dies immer gemacht wird. War das nur ein Einzelschicksal oder wird bei sämtlichen Servicearbeiten erst einmal ein Werksreset durchgeführt?

Wäre ja ziemlich mühselig, bei fehlender Backup-Funktion nach einem Akkuwechsel erst einmal alles neu einzurichten. Bei einem Akkuwechsel, den man selbst durchführen kann, würde diese Prozedur ja entfallen und wäre ein weiterer Grund für wechselbare Akkus (durch den Anwender).

— geändert am 13.06.2017, 09:05:54

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  • Forum-Beiträge: 24.226

13.06.2017, 09:40:38 via Website

Ich habe meine Handys schon einige male zur Reparatur eingeschickt.
Egal eas der Grund war, es wurde immer ein Werksreset durchgeführt und eine neue Firmware eingespielt.

Nur die kleinen freien Werkstätten um die Ecke machen nur die gewünschte Reparatur.

Ich denke, beim Akkuwechsel wird es nicht anders sein?

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  • Forum-Beiträge: 20.733

13.06.2017, 11:23:58 via App

Stimmt. Mir wurde sogar vorher gesagt, ich solle aus Sicherheitsgründen vor dem Einsenden einen Werksreset machen, dieser würde dort ohnehin passieren. Ebenso wie das Entfernen und Entsorgen von nicht zum Gerät gehörenden Teilen, wie Displayschutzfolie u.ä.

Don't turn your back, don't look away. And don't Blink . Blink and you're dead.

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  • Forum-Beiträge: 594

13.06.2017, 11:51:17 via App

der festverbaute Akku ist die Quittung für die hohe Schutzart , meist IP 67 .
Es wäre auch beides realisierbar aber das Risiko gehen die Hersteller nicht ein , zu Recht ! . Wer wäre denn in der Beweispflicht wenn doch mal Wasser eindringt ? ein schlecht verschlossenes Gehäuse verursacht durch den Besitzer
(dazu reicht schon ein kleiner Fremdkörper zwischen der Dichtung >
sprich Kapilarwirkung) , ein kleiner Haarriss durch ein Sturz .... etc
In der Regel nutzt man doch sein Handy
2-3 Jahre (wenn überhaupt) bevor ein neues mit verbesserter Technik gekauft wird , und solange halten die Akkus locker .
Nicht falsch verstehen , Wechselakku halt ich nach wie vor für optimal , Unterwasseraufnahmen brauch ich nicht :)

solong Klaus

Karl Self

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  • Forum-Beiträge: 375

13.06.2017, 13:25:02 via Website

Da bleibt dann die Frage ob IP67 überhaupt notwendig ist. Wer nimmt sein Gerät schon mit in die Dusche, das Schwimmbecken oder ins Meer? Wer es mit in die Wanne nimmt und es ihm ins Wasser fällt ist selbst schuld. Für die diversesten Outdoor Möglichkeiten gibt es spezielle Wasser-, Staub und Sanddichte Cover oder Kompletthüllen. Wer diese dann natürlich nicht nutzt weil ihm die Optik seines Gerätes wichtiger ist...... Somit wäre auch damit ein Grund zum fest verbauten Akku genommen.

Ich nutze mein S4 so lange bis es runter fällt und kaputt ist, oder von selbst den Geist aufgibt. Für das was ich damit mache brauche ich nicht das neueste, tollste, beste und teuerste Gerät das es auf dem Markt gibt. Mein altes Nokia 6310i funktioniert noch einwandfrei und der Akku hält knapp nen Monat :)

Gruß, Werner

SGS 4 VE Black Edition Android 5.0.1 (rooted)

Nokia 6310

BOINC: https://www.rechenkraft.net/wiki/BOINC

Threema: https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.threema.app

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