Daten Tarif für Zuhause (über Router)

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  • Forum-Beiträge: 190

07.06.2017, 14:00:06 via Website

Hallo zusammen,

Da meine Freundin in einer Einlieger Wohnung wohnt und der Vermieter kein Interesse an einem DSL Anschluss hat, schauen wir uns momentan nach Alternativen um. Vom Volumen her denke ich würden 10 GB reichen, da sie eher Typ Gelegenheitssurfer ist ohne größere Downloads etc.

Auf der Suche fiel mein Augenmerk auf den Gigacube von Vodafone. Da Vodafone aber nicht gerade als Preisbrecher bekannt ist wollte ich mich hier erkundigen, ob es hierzu evtl. günstigere Alternativen gibt?

Gibt es evtl Router die mit einer Simkarte betrieben werden können um diesen mit einer günstigen Datenflat zu füttern (Während ich das schreibe fällt mir ein eigentlich sollte auch ein altes Smartphone reichen?)

Für Tipps bzw. Lösungsvorschläge wäre ich sehr dankbar =)

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  • Forum-Beiträge: 3.432

07.06.2017, 14:20:59 via App

Hat sie Kabelfernsehen? Ich habe alles über meinen Kabelanbieter.

LG G6, Android 8.0 Oreo, Stock ohne Root.

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  • Forum-Beiträge: 15.628

07.06.2017, 15:02:07 via Website

Nicht wundern, 10 GB sind schnell verbraucht. Wenn sie schon Internet hat, wird sie es erfahrungsgemäß auch immer mehr nutzen. Und wenn sie mit Streaming anfängt, sind 10 GB in Nullkommanichts verbraucht.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

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  • Forum-Beiträge: 190

07.06.2017, 15:15:15 via Website

Ja, das dachte ich mir auch, allerdings finden sich Datentarife mit 10 GB+ zumindest subjektiv ziemlich schwer?
Dachte deshalb könnten wir mit nem Tarif einsteigen der monatlich kündbar ist, so dass wir evtl. nach oben erweitern können...

Zusätzlich sollte noch gesagt werden dass wir ländlich wohnen, d.h. ich geh davon aus dass hier nicht jeder Anbieter LTE liefern kann.

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  • Forum-Beiträge: 2.498

07.06.2017, 15:20:19 via App

Vielleicht was mit O2 Free? Da fällt die Begrenzung dann nicht so schlimm aus, wobei es schon arg langsam ist, also YouTube in anehmbarer Qualität wäre bei der Begrenzung dann mehr oder weniger ausgeschlossen.

Liebe Grüße, Rexxar :)
Moto Z Play Stock
Nvidia Shield Tablet K1
http://www.androidpit.de/forum/634540/allgemeines-faq-fuer-neulinge

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  • Forum-Beiträge: 190

07.06.2017, 15:33:59 via Website

Dann würdest du tatsächlich ein altes Handy mit o2 Sim als "Router" betreiben?
Hab grad mal geschaut - o2 liefert an meiner PLZ kein LTE :(

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  • Forum-Beiträge: 1.953

07.06.2017, 16:34:54 via App

Auch bei einer Einliegerwohnung hat man doch das Recht auf einen Telefonanschluss?!
Hat der Vermieter vielleicht auch etwas gegen fließendes Wasser oder elektrischen Strom?

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  • Forum-Beiträge: 15.628

07.06.2017, 16:37:17 via Website

Wer weiß, vielleicht gibt es fließend Wasser von den Wänden? ;)

Der gleiche Gedanke (Recht auf Telefonanschluß) kam mir auch, aber will man sich anlegen?

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

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  • Forum-Beiträge: 20.737

07.06.2017, 18:04:18 via App

Recht auf Telefonanschluss hat man, aber nur wenn von der Telekom auch verfügbare Leitungen im Haus liegen.
Wenn das Haus früher ein Einfamilienhaus war, sind Probleme meist vorprogrammiert.

Es gibt außer den Giga Cube (Huawei B528)
noch jede Menge anderer Router, die mit einer Sim betrieben werden.
Zum Beispiel den Huawei E5180.
Eine Alternative sind auch die kleinen mobilen Router von Huawei. Guck dich mal bei Ebay um, unter Huawei Hotspot LTE, da gibt es dutzende verschiedene Modelle.

Wenn es nicht ganz so eilig ist, achte auf Angebote von Mobilcom Debitel. Die hauen 2-3 mal im Jahr ihre Datentarife supergünstig raus. Letztes Jahr 10GB im Telekom Netz für 15,99€.

— geändert am 07.06.2017, 18:27:03

Don't turn your back, don't look away. And don't Blink . Blink and you're dead.

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  • Forum-Beiträge: 1.953

07.06.2017, 18:27:23 via Website

Auch wenn eine Einliegerwohnung eine etwas besondere Form des Mietverhältnisses ist, gilt aber trotzdem Recht auf einen Telefonanschluss (Netzanschluss), insbesondere:
Mieter haben – sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist oder eine besonderer Nutzungszweck besteht -, Anspruch darauf, dass ihnen Anschlüsse für Telekommunikation zur Verfügung stehen. Der Vermieter hat dem Netzbetreiber gegenüber die erforderlichen Erklärungen abzugeben und das Anbringen der notwendigen Zuleitungen am Haus zu gestatten (LG Berlin, Urteil vom 12.09.2014 – 63 S 151/14).
[...]
Der Vermieter hat dem Netzbetreiber gegenüber die erforderlichen Erklärungen abzugeben und das Anbringen der notwendigen Zuleitungen am Haus zu gestatten und zu beauftragen.
Der Telefonanschluss selbst (= die Verbindung zum Telefonnetz) ist eine Dienstleistung, die nicht vom Vermieter, sondern von den entsprechenden Telefongesellschaften (z.B. der Telekom) erbracht wird. Der Mieter bestellt den Anschluss nicht beim Vermieter sondern bei der Telefongesellschaft. Auf die von der Telefongesellschaft erhobenen Gebühren hat der Vermieter keinen Einfluß.
[...]
Das Recht des Mieters auf Informationsfreiheit ist grundrechtlich geschützt (ständige Rechtssprechung z.B. BayObLG, WuM 1981, 80; vgl. auch BVerfG NJW 1994, 1147, 1148 m. w. N.). Der „Übergabepunkt“ im Haus wird von der Telefongesellschaft eingerichtet, der Vermieter/Eigentümer muss die Einrichtung dulden und daran mitwirken.

Klar, direkt mit dem Anwalt drohen schadet dem Mietverhältnis, aber ich würde mich da nicht so bevormunden lassen.

Zum Thema: die Übertragungsrate und Latenz bei Funkverbindungen ist auf keinsten Fall optimal und vor allem teuer. 10GB verbraucht man locker, wenn Betriebssystem-Updates vorliegen, App-Updates gemacht werden usw. Wenn man es sich leisten kann, würde ich den bestehenden Smartphone-Vertrag erweitern und das Smartphone als Hotspot nutzen.

— geändert am 07.06.2017, 18:33:12

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  • Forum-Beiträge: 20.737

07.06.2017, 18:34:05 via App

Dann frag mal spaßeshalber bei der Telekom nach, was es kostet, wenn die ein neues Kabel zum EVZ legen, wenn bisherige Verkabelung nicht ausreicht. Das sind in etwa 800€, die der Vermieter garantiert nicht zahlen wird.

Beim Geld hört bei vielen der Spaß auf.

— geändert am 07.06.2017, 18:36:30

Don't turn your back, don't look away. And don't Blink . Blink and you're dead.

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  • Forum-Beiträge: 1.953

07.06.2017, 18:41:55 via Website

Ich interpretiere den Eingangspost so, als sei das Haus ans Telefonnetz angeschlossen und der Vermieter hat keine Lust, einen Breitband-Anschluss bereit zu stellen (muss er ja auch nicht, das macht ja der Provider). Es müssen ggf. nur zusätzliche Leitungen vom Anschluss (für gewöhnlich im Keller) bis in die Einliegerwohnung gezogen werden.

Da könnte er ja auch gleich ne Latrine im Hof ausheben und argumentieren, dass eine sanitäre Versorgung im Haus zu teuer sei. Wenigstens dabei könnte ich das Kostenargument verstehen.

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  • Forum-Beiträge: 20.737

07.06.2017, 18:48:53 via App

Wenn es sich um ein ehemaliges Einfamilienhaus handelt (das vermute ich zumindest anhand der Einliegerwohnung), könnten die paar im Haus liegenden Kabel sehr gut bereits in Benutzung sein. Die Telekom war früher sehr sparsam mit der Verkabelung.

Don't turn your back, don't look away. And don't Blink . Blink and you're dead.

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  • Forum-Beiträge: 185

08.06.2017, 06:47:45 via Website

Moin, sollte das Objekt vor 1970 verkabelt worden sein, kann es sein, dass lediglich ein Adernpaar ins Haus gelegt wurde. In der Regel ist es aber so, dass mindestens zwei Paare vorhanden sein sollten ( kann man am Übergabepunkt im Haus nachsehen ), von denen eines i. d. R. nicht beschaltet ist. Der Zugang ist frei und nicht mehr an Telekomhoheit gebunden. Würde das mal mit dem Vermieter bzw. vorhandenem Netzbetreiber klären.

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  • Forum-Beiträge: 190

08.06.2017, 12:18:45 via Website

Hallo allerseits,

Vielen Dank schonmal für die rege Teilnahme.
Punkt ist dass die Vermieter ein älteres Ehepaar sind, die kein Interesse an einem Anbieterwechsel haben - Deshalb werde ich es garantiert nicht auf einen Rechtstreit oder ähnliches hinauslaufen lassen.

Ich suche einfach eine Möglichkeit, um möglichst unkompliziert und günstig an Internet zu gelangen.
Habe gestern aber bemerkt (Danke hier an Stefan Z.), dass zumindest ein Kabelanschluss in der Wohnung vorhanden ist. Ist durch die Bank jeder Kabelanschluss zur Anbindung ans Internet geeignet oder gibt es hier bestimmte Voraussetzungen?

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  • Forum-Beiträge: 29.919

08.06.2017, 12:34:28 via Website

Samuel Raabe

Punkt ist dass die Vermieter ein älteres Ehepaar sind, die kein Interesse an einem Anbieterwechsel haben

Irgendwie blicke ich da nicht durch, ist jetzt ein Telefonanschluss in der Wohnung vorhanden oder nicht?

Wenn ja hat doch deine Freundin bestimmt einen Vertrag mit dem Telefonanbieter. Dort kann man doch nachfragen ob Internet möglich ist oder nicht. Was hat der Vermieter damit zu tun?

Liebe Grüße, Frauke
- - - - - - - - - - - - - - - - --

Wenn man rechts dreht wird die Landschaft schneller. ;-)

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  • Forum-Beiträge: 2.902

08.06.2017, 15:11:44 via Website

Ist durch die Bank jeder Kabelanschluss zur Anbindung ans Internet geeignet oder gibt es hier bestimmte Voraussetzungen?

Hallo Samuel,

Wenn du einen Kabelanschluss hast , musst du erkunden , welcher Anbieter in dieser Strasse präsent ist.
I.d.R sind das die Bekannten und über Internet kann man das ganz einfach herausfinden.

Und wenn du einen Anbieter gefunden hast , so steht es dir als Mieter völlig frei , bei dem du den Vertrag nur
als Mieter abschliesst. Da haben die Vermieter gar nichts zu bestimmen.
Es sei denn , der Vermieter stellt dir den Anschluss bereits zur Verfügung ( weil nur ein Kabel liegt) und
ist Bestandteil des Mietvertrages.

Und solltest du dann den Vertrag haben , dann hast du i.d.R auch beides Telefon und Internet

Ich denke aber du hast auf alle Fälle eine separate Telefonleitung in der Wohnung , dann bekommst du auch
darüber einen internetanschluss

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 281

08.06.2017, 15:44:36 via Website

Hallo Samuel,
...normalerweise sollte das ganz einfach sein.

Warum?
Weil von der Straße ein sechser-Kabel zum APL kommt, gleich 12 Adern ergo
Könnte man sechs Anschlüsse legen.

APL ist der Kasten der im Keller oder an der Hauswand(außen) sitzt.
Dann muß von dort ein kleines Kabel in die Wohnung gelegt werden und dort
an einer Telefondose angeschlossen werden.

Es wird minimal ein sechser Kabel verlegt.

Es liegt nur am Vermieter.

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  • Forum-Beiträge: 1.953

08.06.2017, 15:47:13 via App

Ist der Kabelanschluss überhaupt beschaltet? Wer ist derzeitiger Anbieter des Kabelanschlusses? Ist er Bestandteil des Mietvertrages? Wenn deine Vermieter Kabelanschluss für sich selbst bestellt haben und ihn selbst nutzen, darfst du streng genommen den Anschluss nicht einfach mitbenutzen. Oder ist besagter Anschluss extra verlegt?

Edit: Verzeihung, swa00 hat die Fragen schon gestellt...

— geändert am 08.06.2017, 15:48:49

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