Samsung Galaxy S5 Mini — externe SD-Karten beschreiben

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  • Forum-Beiträge: 74

29.04.2017, 16:32:58 via Website

Hallo Leute,

kann man eigentlich mit den gängigen USB-SD-Kartenlesern die Speicherkarten auch beschreiben
oder braucht man dafür spezielle Geräte ?

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  • Forum-Beiträge: 4.976

29.04.2017, 16:36:28 via App

Hallo,
wenn der Kartenleser die Karte unterstützt, kann man sie auch beschreiben.

— geändert am 29.04.2017, 16:36:52

LG Jens 🖖

Galaxy S5 AOSP Extended V5.8(O)
Tab3 10.1 Lineage 14.1 Beta1
Galaxy S2

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  • Forum-Beiträge: 74

29.04.2017, 16:48:24 via Website

bist du dir da sicher?

Lesen ist mit Sicherheit einfacher als Schreiben
weil die Karten je nach Typ unterschiedlich schnell beschrieben werden können und dabei Daten unerkannt verloren gehen könnten

oder ist das egal weil ein genormter Handshake o.ä. zwischen S5-mini und dem Kartenleser stattfindet und sich damit sowieso unterschiedlichen Geschwindigkeiten anpasst ?

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  • Forum-Beiträge: 2.414

29.04.2017, 18:30:09 via Website

Der Host und damit das Smartphones richtet sich nach der u.U. langsameren Peripherie, dem USB Speichermedium. Benötigt wird aber je nach Cardreader evtl. noch ein USB OTG Adapter.

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  • Forum-Beiträge: 74

29.04.2017, 18:58:33 via Website

d.h. es geht nicht grundsätzlich mit jedem Cardreader,
eventuell braucht man noch einen OTG-Adapter dafür.

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  • Forum-Beiträge: 2.414

30.04.2017, 00:14:32 via Website

Nein es geht nicht grundsätzlich mit jedem Cardreader, nur die meisten von ihnen haben ohnehin keinen micro USB Anschluss, da bedarf es eines Adapters von micro auf USB-A und das regelt ein USB-OTG Adapter. Es gibt aber z.B. Cardreader für microSD Karten die einen USB OTG Adapter beinhalten, zumindest habe ich so einen für mein S6, welches ja ohne Speicherkartenslot auskommen muss.

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  • Forum-Beiträge: 74

30.04.2017, 08:48:37 via Website

danke,

das hatte ich von Anfang an vermutet.

Nur die Behauptung, in die Kabeladapter seien immer ein USB-OTG-Adapter eingebaut

wird sicherlich nicht zutreffen, da es auch reine Kabeladapter gibt.

Es gibt aber Geräte die laut Beschreibung sowohl Lesen als auch Schreiben können obwohl sie sich nur Cardreader nennen.

Deshalb meine ursprüngliche Vermutung das das eventuell grundsätzlich alle können, was aber falsch war.

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  • Forum-Beiträge: 2.414

30.04.2017, 09:29:25 via Website

Die USB-OTG-Adapter auf eBay und Co. bekommt man schon für etwa 2€ andere Adapter kenne ich gar nicht. Als Reader und Writer nutze ich gerne den LEEF Kartenlesegerät. Um Festplatten etc. zu betreiben, nutze ich einen 4x USB-Hub mit USB-OTG-Unterstützung und zwar diesen hier. Ich habe aber auch noch einen Hub, der per Switch die 5V (VCC) vom Smartphone trennt, damit man Peripherie, wie z.B. Festplatten, mit Spannung versorgen kann ohne das man Gefahr läuft, den USB-Port von Phone und/oder Peripherie (HD, SSD etc.) abzuschießen.

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  • Forum-Beiträge: 74

30.04.2017, 09:55:57 via Website

du meinst offenbar USB 3.0 Geräte,

ich meinte USB 2.0 Geräte,

das hatte ich vergessen anzugeben.

Manche USB OTG Kartenlesen können offenbar auch Karten untereinander kopieren,
ohne sie auf den Rechner zu übertragen,

aber überwiegend nur auf unterschiedlichen SD-Karten da kaum einer mehrere gleiche Einschübe hat.

Welche Vorteile hat denn ein USB-OTG Hub,
mir fällt dazu so spontan nichts ein ?

— geändert am 30.04.2017, 09:56:50

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  • Forum-Beiträge: 819

30.04.2017, 12:31:36 via Website

In erster Linie vervielfacht er die vorhandenen USB-Anschlüsse, z.B. wenn nicht genügend vorhanden sind. Ist z.B. nur noch einer frei, oder überhaupt nur einer vorhanden (z.B. beim Smartphone), macht er 4,6 oder 8 daraus, je nachdem, über wieviel Ports er verfügt. Handelt es sich um einen aktiven Hub mit eigenem Netzteil, kann er alle diese Ports auch noch mit Energie versorgen.
Laut Spezifikation kann ein einzelner USB 2.0 Port maximal 500 mA Strom bei 5 Volt liefern, also 2,5 Watt. Er sollte auch kurzschlussfest sein, was aber oft nicht gegeben ist.

Ich habe mal durch einen Kurzschluss einen USB 2.0 Anschluss an einem Desktop-PC zerschossen, und konnte noch froh sein, dass nur der USB-Port danach defekt war.

Der Hub stellt nun idealerweise 4,6 oder 8 mal 500 mA zur Verfügung, aber Vorsicht! Oft ist das Netzteil nicht dafür ausgelegt, alle Ports mit je 500 mA zu versorgen, das ist ggf. beim Kauf zu beachten. Viele USB-Geräte, z.B. Tastaturen, Mäuse und Speichersticks kommen mit viel geringeren Versorgungsströmen aus, so dass eine n*500mA Versorgung oft auch nicht nötig ist.

Aber, manche USB-Hubs können dann auch pro Port mehr als 500 mA liefern, z.B. bis zu 1 A. Das ist, falls nötig, aber der Beschreibung zu entnehmen.

Externe Festplatten ohne eigene Speisung benötigen oft mehr als 500 mA, vor allem beim Anlauf, und können an solchen Hubs betrieben werden. Ist der Hub selber auch auf 500 mA pro Port begrenzt, kann man zumindest mittels Y-Kabel den Speisestrom vergrößern, was sich natürlich verbietet, wenn nur ein Port vorhanden ist.
Durch die eigene Stromversorgung kann ein Hub einen USB-Port also auch vor Überlastung und Kurzschluss schützen. Da viele der aktiven Hubs auch passiv funktionieren, muss das Netzteil vor dem Anstecken der Platte natürlich mit dem Hub verbunden sein, und in einer funktionierenden Steckdose stecken.

Schlecht konstruierte Hubs können aber auch Ports durch Rückspeisung gefährden, weniger OTG-Ports, garantieren würde ich das aber auch nicht, aber normale PC-Ports. Diese Hubs verhalten sich nicht konform zur Spezifikation. Man sollte also Markenhubs kaufen.

https://m.heise.de/ct/ausgabe/2014-18-USB-Hubs-koennen-PCs-und-Notebooks-beschaedigen-2284094.html?wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F&wt_t=1493548376332

Quelle: m.heise.de/ct

— geändert am 30.04.2017, 13:03:44

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  • Forum-Beiträge: 2.414

30.04.2017, 14:21:10 via Website

[Hans Sauer]

du meinst offenbar USB 3.0 Geräte,

ich meinte USB 2.0 Geräte,

Ich habe keine spezielle USB Version dabei betrachtet, die meisten Smartphones haben ohnehin nur 2.0 aber die Versionen sind untereinander Kompatibel. Ich betreibe auch USB 2.0 Geräte am Galaxy S5 Plus und das hat USB 3.0.

Zum kopieren nutze ich i.d.R. einen USB 3.0 Kingston Cardreader, der u.A. einen SD- und einen microSD-Steckplatz besitzt und da man microSD Speichermedien mit Adaptern für microSD auf SD bekommt steht einer Kopieraktion nicht im Wege.

Welche Vorteile hat denn ein USB-OTG Hub,

Du meinst wahrscheinlich einen Hub am Smartphone im Allgemeinen!? Bei Kopier- und Sicherungsaktionen schone ich bei vielen Steckvorgängen den USB-Port des Smartphones außerdem schließe ich zusätzlich schon mal gerne Maus und Tastatur am Smartphone an. Die Smartphonegeneration (:D) mag das sicher übertrieben finden aber ich empfinde das schon als recht komfortabel.

Mein Mainframe -> HP16C

Troubleshooting-Probleme? -> Kepner Tregoe!

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  • Forum-Beiträge: 576

01.05.2017, 01:48:12 via Website

Hans Sauer

Hallo Leute,

kann man eigentlich mit den gängigen USB-SD-Kartenlesern die Speicherkarten auch beschreiben
oder braucht man dafür spezielle Geräte ?

Eigentlich gibt es da keine Probleme. Ich habe auch ein USB-Adapter für SD-Karten von "Transcend". Ich habe mit dem Teil alle meine SD-Karten beschrieben bzw. Daten nur ausgelesen. Es hat alles immer Fehlerfrei funktioniert.

Selbst mit einem USB OTG Adapter konnte ich Daten zwischen meinem S7 oder meinem Note3 austauschen. Diese Lösung nutze ich nur wenn nix anderes als eine SD-Karte zur Verfügung steht.

Ansonsten wird der USB-Kartenleser direkt an den PC gesteckt und dann kann man Daten nach belieben kopieren oder löschen. Ich hatte da noch nie Probleme und schon gar kein Datenverlust.

Den Daten ist es auch egal ob sie mit einem USB 3.0-Port oder USB 2.0-Port kopiert oder gelöscht werden.:D(laughing);)

Wenn 2 Personen in einem Zimmer sind und 3 gehen raus, dann müsste einer ins Zimmer kommen, dass keiner mehr drin ist. (laughing) (laughing) (laughing)

Früher hatte man ein Tagebuch, und wehe es hat jemand gelesen :-((angry):-(
Heute hat man Facebook, und wehe es liest niemand... (cool)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, dafür aber jede Menge Nieten(danger)(danger)(danger)

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