ThreemaWork bei der Daimler AG

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C. F.
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12.03.2017, 18:22:15 via Website

Das schärfere Bewußtsein für Datensicherheit, Privatspähre, Metadatenarmut etc. ist auch in der Geschäftswelt angekommen: die Daimler AG stellt unternehmensweit Threema Work für seine Mitarbeiter bereit:

ThreemaWork ist die sichere Chat-Lösung für Daimler.

https://www.daimler.com/threemawork/

https://twitter.com/hypscher/status/834101077515575296

Dies dürfte zu der vorsichtigen Hypothese leiten, dass andere Unternehmen oder Konzerne nach dieser Referenz handeln werden.

— geändert am 12.03.2017, 18:24:11

UbIxMajorTomLudy

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  • Forum-Beiträge: 15.605

12.03.2017, 19:04:07 via Website

Bei uns ist WhatsApp auf Firmenhandies verboten, und das bereits seit 2014. Auf einen Messenger konnte man sich noch nicht einigen. Immerhin hat mein Chef bereits Threema.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

UbIx

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C. F.
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12.03.2017, 19:33:13 via Website

Ich persönlich hoffe sehr, daß die Aktion bei Daimler Schule macht.

UbIx

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  • Forum-Beiträge: 22.353

12.03.2017, 19:42:06 via Website

ich hoffe indes, dass es das nicht tut - hier wird das Bereitstellen eines Chat-Tools unter dem Vorwand der Datensicherheit etc an die Mitarbeiter verteilt und damit aber auch gleichzeitig eine ständige Erreichbarkeit erzeugt.

Eine gewisse Unerreichbarkeit der Mitarbeiter tut aber beiden gut, dem Mitarbeiter und dem Unternehmen.

Viele Grüße,
Andy


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C. F.
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12.03.2017, 19:58:08 via Website

Eine gewisse Unerreichbarkeit der Mitarbeiter tut aber beiden gut, dem Mitarbeiter und dem Unternehmen.

Die wird erreicht, in dem der Mitarbeiter bei Feierabend das Smartphone im Büro läßt ;) Das Bereitstellen von Threema Work verhindert das willkürliche Nutzen von unsicheren Messengern wie WhatsApp und Co. Abgesehen davon ist die Erreichbarkeit der Mitarbeiter nicht von einem Messenger abhängig.

UbIxMajorTomPing KingJens K.Bastian Siewers

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  • Forum-Beiträge: 15.605

12.03.2017, 20:08:16 via Website

Die IG Metall hat schon seit längerem durchgesetzt, dass Anrufe an Mitarbeiter im Feierabend oder Urlaub aus dem Unternehmensnetz nicht durchgestellt werden. Das wäre auch mit ThreemaWork umsetzbar.

Außerdem besteht das Problem mit jeder Art Messenger bzw. Kommunikationsmittel.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

UbIxMajorTom

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  • Forum-Beiträge: 418

12.03.2017, 20:33:02 via App

threema work ist ein bisschen was anders wie das "zivile" threema . works kann vom unternehmen administriert werden, ähnlich wie ein mailserver .

UbIx

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  • Forum-Beiträge: 264

13.03.2017, 11:38:16 via Website

[[cite Aries]]
Außerdem besteht das Problem mit jeder Art Messenger bzw. Kommunikationsmittel.

sehe ich auch so. und auf dem privaten device wäre work dann eben work.

mag man betr. threema kritisieren, dass die serversoftware "closed source" ist. ich wünsch denen trotzdem viel erfolg im firmenkundengeschäft. möge dieses soviel profit abwerfen, dass die private app weiter günstig bleibt und gut gepflegt wird :)

Ich bin nicht "unhöflich". Ich tippe liegend einhändig.

UbIx

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  • Forum-Beiträge: 22.353

13.03.2017, 12:18:31 via Website

Ich denke schon, dass Threema mit den beiden Chat-Tools auf dem richtigen Weg sind und will auch Daimler hier nichts unterstellen.

Nur sehe ich eben nicht nur wie ihr, dass die Mitarbeiter ihren willkürlich genutzten Messenger gegrn einen sichereren ersetzt bekommen, sondern auch, dass eben jene Mitarbeiter, die bisher keinen messenger genutzt haben, eben diesen firmenseitig "aufgedrückt" bekommen.

Wenn dies aber sowohl administrativ innerhalb der Software, als auch per Betriebsvereinbarung geregelt ist, habe sogar ich keine Bauchschmerzen mehr damit.

Vielleicht liest ja auch einer der Mitarbeiter mit und kann uns über die tatsächlichen Umstände aufklären.

Viele Grüße,
Andy


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  • Forum-Beiträge: 418

13.03.2017, 13:39:59 via App

works dient der betrieblichen kommunikation wie emails auch in einem intranet . ich versteht da deine bedenken nicht ganz da die bestehenden spielregel auf works übertragen werden . du hast gruppenrichtlinien die sehr fein abgestimmt werden können .

UbIx

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  • Forum-Beiträge: 566

13.03.2017, 14:23:45 via Website

Mela Meier

works dient der betrieblichen kommunikation wie emails auch in einem intranet . ich versteht da deine bedenken nicht ganz da die bestehenden spielregel auf works übertragen werden . du hast gruppenrichtlinien die sehr fein abgestimmt werden können .

Das sehe ich genauso. Schließlich werden hier Firmeninterne Nachrichten und Informationen ausgetauscht bzw. weiter gegeben. Die Erreichbarkeit der einzelnen Personen die dann damit arbeiten müssen ist damit weder übertrieben noch kontrollierbar. In erster Linie werden Informationen zum Arbeiten verwendet so wie viele Firmen ein eigenes Intranet haben. Für die Mobile Welt ist Threema genau das richtige sowie Threema Works. Ich nutze Threema schon seit den Anfängen. So wie das von C.F. schon richtig geschrieben wurde, Datensicherheit ist nun mal sehr wichtig.

Alle schreien nach Sicherheit für ihre Privatsphäre nur wenige ändern da auch was daran. Da schließe ich auch all diejenigen mit ein die WhatsApp ja sooooo toll finden. Den meisten ist ja bekannt das WhatsApp eben nicht sicher ist und trotzdem weiter auf WhatsApp schwören. Denen ist dann auch nicht mehr zu helfen.

Wenn 2 Personen in einem Zimmer sind und 3 gehen raus, dann müsste einer ins Zimmer kommen, dass keiner mehr drin ist. (laughing) (laughing) (laughing)

Früher hatte man ein Tagebuch, und wehe es hat jemand gelesen :-((angry):-(
Heute hat man Facebook, und wehe es liest niemand... (cool)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, dafür aber jede Menge Nieten(danger)(danger)(danger)

UbIx

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  • Forum-Beiträge: 566

13.03.2017, 14:31:17 via Website

Nur sehe ich eben nicht nur wie ihr, dass die Mitarbeiter ihren willkürlich genutzten Messenger gegrn einen sichereren ersetzt bekommen, sondern auch, dass eben jene Mitarbeiter, die bisher keinen messenger genutzt haben, eben diesen firmenseitig "aufgedrückt" bekommen.

Ich sehe das ein wenig anders. Es ist ein Arbeitsmittel das von einer Firma zu Verfügung gestellt wird und die die damit arbeiten müssen haben das auch zu machen. Wenn mein Chef mir sagt das wir ab nächsten Monat mit Linux arbeiten dann denkt er sich auch was dabei. Wenn man nachfragt bekommt man auch eine Antwort. Ich sehe darin weder Willkür noch "was aufgedrückt" zu bekommen.
Das sind Entscheidungen die die Geschäftsleitung trifft und die hat man erstmal so zu akzeptieren.
Wie gesagt, hinterfragen kann man immer noch.

Wenn 2 Personen in einem Zimmer sind und 3 gehen raus, dann müsste einer ins Zimmer kommen, dass keiner mehr drin ist. (laughing) (laughing) (laughing)

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UbIx

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  • Forum-Beiträge: 418

13.03.2017, 15:03:32 via App

in erster Linie geht es ja darum das @cf aufzeigen wollte das nicht irgend ein google-dienst oder dubiose whatsapp- funktionen erst wahl in einem der größten und finazstärksten unternehmen im lande ist , sonder ein dem datenschutz "verpflichtetem" dienst . ich denk diese entscheidung ist nicht unbedingt pro threema sondern eindeutig gegen google/whatsapp !

UbIx

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  • Forum-Beiträge: 1.953

13.03.2017, 15:22:56 via Website

Ich frage mich allerdings, welche sinnvollen Informationen innerhalb eines Unternehmens mit einem Messenger ausgetauscht werden sollen. Für allgemeingültige Infos gibt es doch ein Intranet und für Korrespondenz die E-Mail oder elektronische Vorgänge (Workflows).
Zumindest ich hatte noch nie das Bedürfnis, über Betriebsinterna mit einer/einem Kollegin/Kollege per Messenger zu korrespondieren. Brauche ich sofort Informationen, rufe ich direkt an und wenn es dauern kann, schicke ich eine Mail. Wozu also ein Messenger in Unternehmen? Wird der Bedarf dafür erst generiert, weil das Angebot da ist oder wie soll ich das verstehen?

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  • Forum-Beiträge: 264

13.03.2017, 15:38:36 via Website

Frank K.

Ich frage mich allerdings, welche sinnvollen Informationen innerhalb eines Unternehmens mit einem Messenger ausgetauscht werden sollen. Für allgemeingültige Infos gibt es doch ein Intranet und für Korrespondenz die E-Mail oder elektronische Vorgänge (Workflows).

da werden sich die daimler manager schon was bei gedacht haben. vll. schlichtweg ein "wech" von "selbst eingeführten" messengern. außerdem arbeiten in dem konzern immer noch nicht ausschließlich sesself*rzer mit permamenter intranet/e-mail/workflow-pipeline ;)

— geändert am 13.03.2017, 15:39:16

Ich bin nicht "unhöflich". Ich tippe liegend einhändig.

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13.03.2017, 15:44:09 via App

works ist für den mobile einsatz gedacht um rationelles arbeiten zu beschleunigen/vereinfachen/erleichtern .
der informationsaustausch kann sehr einfach über mehrere gewerke/externe dienstleister bereitgestellt werden . works biete hierzu die möglich durch die sehr einfach konfiguration

— geändert am 13.03.2017, 15:48:20

UbIx

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  • Forum-Beiträge: 15.605

13.03.2017, 18:53:41 via Website

Frank K.

Ich frage mich allerdings, welche sinnvollen Informationen innerhalb eines Unternehmens mit einem Messenger ausgetauscht werden sollen.

Die Antwort findest Du im ersten Link von C.F::
https://work.threema.ch/de/haeufige-fragen

Mir stellt sich grundsätzlich die Frage nach dem Sinn von Instant Messaging. E-Mail ist kein geschlossenes System (Festlegung auf einen gemeinsamen Client und Provider), aber bis heute setzt kaum jemand Verschlüsselung ein und dank Push-Benachrichtigung ist man auch sofort informiert. Ein Telefonat ist sehr oft effizienter, als elfundneunzig Nachrichten. Dabei unterscheide ich nicht nach privater oder geschäftlicher Kommunikation.

Allerdings nutze ich auch Instant Messaging.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

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Gelöschter Account
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13.03.2017, 20:05:48 via App

ich vergleich das mal mit der freiwilligen feuerwehr, .... es gibt ereignisse die es erfordern das eine vielzahl von adressaten gleichzeitig informiert werden müssen .... die einzeln zu alarmieren wäre zeitraupen und ineffektiv !
zudem spielt hier die zuverlässlichkeit und verfügbarkeit des "dienstes" eine rolle . beides konnte threema nachweisen

UbIxJens K.

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Pippi
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13.03.2017, 20:48:21 via App

die Feuerwehr hat ihre eigenen Geräte, die brauchen threema nicht.
grundsätzlich finde ich es nicht schlecht, wenn alles mögliche beachtet wird wie hier von diversen Leuten schon geschrieben wurde.
habe aber auch meine Bedenken und es kommt auf die Umsetzung an.
Bei uns z.b. kann sich jeder E-Mails auf Handy senden lassen, ohne dass sich hier jemand um Arbeitszeiten oder Urlaub kümmert. aber vermutlich kommt das noch - spätestens wenn es mal ein Problem geben sollte.

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  • Forum-Beiträge: 1.953

14.03.2017, 08:21:51 via Website

Frank K.

Ich frage mich allerdings, welche sinnvollen Informationen innerhalb eines Unternehmens mit einem Messenger ausgetauscht werden sollen.

Jens K.

da werden sich die daimler manager schon was bei gedacht haben. vll. schlichtweg ein "wech" von "selbst eingeführten" messengern. außerdem arbeiten in dem konzern immer noch nicht ausschließlich sesself*rzer mit permamenter intranet/e-mail/workflow-pipeline ;)

Was genau haben die sich denn dabei gedacht? Ich kenne niemanden im geschäftlichen Umfeld, der bspw. WhatsApp einsetzt. Wozu auch? Wenn ich halbwegs verbindlich arbeite, nutze ich eine E-Mail, die ggf. mehrere Empfänger hat (bspw. Sekretariate, Chefs, meine Vertretung usw.). Wenn in einem Unternehmen die Leute per Messenger kommunizieren, sollte an der Unternehmenskultur gearbeitet werden und nicht eine Lösung für ein Problem einführen, welche es bei einer guten Kommunikation und klaren Arbeitsabläufen gar nicht bräuchte.
Und der Witz mit den Sesselpupsern war gut: ich bin oft auf Dienstreise und kommuniziere dann per Messenger nur privat nach Hause, wenn z. B. mein Flug Verspätung hat.

Aries

Die Antwort findest Du im ersten Link von C.F::
https://work.threema.ch/de/haeufige-fragen

Nö, da finde ich keine Antwort auf meine Frage. Dass Threema (bzw. Instant Messaging) ein "unittelbares Kommunikationsmedium für raschen Informations- und Datenaustausch in Form von Kurznachrichten" dient, liegt ja in der Natur der Sache. Und dass IM "die Kommunikation vereinfacht, die Zusammenarbeit verbessert, Arbeitsabläufe beschleunigt und die Produktivität steigert" sind allenfalls Floskeln, die man in Management-Vorträgen findet. Konkrete Anhaltspunkte findet man hier nicht. Einen Beweis dafür bleibt man auch schuldig.
Und auch das Hervorheben von Sicherheitsaspekten und wie sich Threema Work in Unternehmen einbinden lässt, gibt keine Auskunft darüber, was konkret an Daten damit ausgetauscht werden sollen.
Ein weiterer Knackpunkt ist: bei Kommunikation mit externen Partnern müssen diese auch Threema Work nutzen. Für E-Mails brauche ich das nicht - ebenso wenig bei Fax und Telefon. Die Hard- und Software dafür ist überall vorhanden, auch wenn Faxgeräte leicht rückläufig sind.

— geändert am 14.03.2017, 08:29:08

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